Samstag, 28. Dezember 2013

Ein Blick zurück...

And now - the end is near.
Sang schon der gute alte Frank Sinatra vor über 40 Jahren.
Hier fällt zum Glück noch lange nicht der letzte Vorhang.
Aber mal wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu.

Zeit durchzuschnaufen nach den Weihnachtstagen bleibt bei uns kaum.
Denn hier geht die Party weiter. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Denn Geburtstage kann man sich nun mal nicht aussuchen.
Deswegen knallen hier die Sektkorken nicht nur an Silvester,
sondern auch zwei Tage davor und zwei Tage danach.

Was ich dennoch unglaublich toll finde: Jahresrückblicke.
Alle Jahre wieder schau' ich mir im Fernsehen "Menschen 20XX" an.
Genauso freue mich immer auf die Silvesterausgabe der Zeitungen,
in der jede auf ihre Art und Weise noch einmal das Jahr Revue passieren lässt.
Und ich staune immer wieder, wie schnell man doch vergisst.

Unzufrieden ist man auch meist etwas - ob der Dinge, die man nicht geschafft hat.
Mehr Sport machen etwa. Endlich mal was für sich selbst nähen.
Mit dem Herrn Schneck ins Kino gehen. Kleider zum Second-Hand bringen.
Die Fotobücher der vergangen drei Jahre und vergangenen acht Urlaube machen.
Mit den Weihnachtspostkarten im November anfangen. Mich in Geduld üben.
Und das sind nur die Dinge, die mir auf die Schnelle einfallen.

Was mir aber heute ein wohlig warmes Gefühl in den Bauch gezaubert hat,
ist mein kleiner Best-of-Do-it-yourself-Jahrerückblick 2013.


Das ein oder andere Bild werdet ihr vielleicht wieder erkennen.
Manches habe ich schon auf dem Blog gezeigt. Vieles nicht.
Einfach deshalb, weil ich schon länger nähe als blogge :-)
Umso schöner, dass Frau Kännchen diesen Monat nicht nur am 12. sammelt.
Sondern auch zum 2013er-Finale die Kreativlinge auf ihrem Blog vereint.
Danke für diese tolle Idee und Plattform, liebe Caro!


2013 hab' ich viel gelernt. Erst heute wieder, wie man diese wunderbaren Collagen zaubert.
Ganz ohne Profi-Programm. Sondern mit einer Freeware (picmonkey). Wirklich easy-peasy.
Wie schön, dass so viele Blogger ihr Wissen und ihr Können teilen. Das macht wirklich große Freude!

Für 2014 hab' auch ich mir einiges vorgenommen. Aber wie das nun mal so ist mit guten Vorsätzen.
Manches werde ich schaffen. Manches nicht. Wichtig aber ist, sich selbst treu zu bleiben.
Um bei allem, was man tut, hinterher sagen zu können: "I DID IT MY WAY!"

Auf in den Jahresendspurt mit uns allen!
Blickt zurück - auf alles Schöne! Verabschiedet Euch - von allem Schlechtem!

Ich freu mich auf 2014!
Eure

katja

PS: Versprochen ist versprochen - und wird auch nicht gebrochen. Hat meine Mama immer gesagt.
Sag ich heut' selbst zum kleinen Fräulein. Und auch immer wieder zu mir selbst. Deswegen gibt's auch hier und heute noch das PAMK-Rezeptheft, das ich Euch in meinem Posting dazu versprochen habe, und in dem ihr alle Rezepte zu den Leckereien meines Beitrags zur Aktion "Post aus meiner Küche" findet. Klick HIER zum download.



Sonntag, 22. Dezember 2013

I'm dreaming of...

......na, von was wohl? Ist ja klar. Von was sonst?
Auch ich trällere in diesen Tagen:
I'm dreeeaaming of a whiiiiite christmas.
Wie jedes Jahr. Und leider so oft vergeblich.
Denn ich liebe Schnee. Am liebsten glitzerfrisch.
Fluffig weich. In dicken Flocken. Und in rauen Mengen.
Doch hier wird das wohl nichts mit weißen Weihnachten.
Unser Rasen steht in sattem Grün da draussen.
So schön sieht er manchmal an Ostern nicht aus.

Jetzt beginnt für mich wieder eine sehnsuchtsvolle Zeit.
Jedem Auto, dem ich als Berufspendlerin auf der Autobahn begegne,
und das diesen großen Kasten auf dem Dach umher fährt,
der eindeutig verrät: WIR GEHEN IN DEN SKI-URLAUB,
blicke ich hinterher - und frage mich: Wohin fahren sie wohl?

Zu gerne würde ich mich manches Mal einfach dazu setzen.
Denn ich erhole mich in keinem Urlaub besser als in den Ski-Ferien.
Obwohl wir früh morgens aufstehen, es draussen klapperkalt ist.
Aber all das ist nach den ersten Schwüngen vergessen.

Bis wir selbst in die Berge fahren, dauert es leider noch ein bisschen.
Ein kleiner Trost für mich: die schoenstebastelzeit ist quasi vorgefahren.
Ein kleines Päckchen von mir hat sich letzte Woche auf nach Südtirol gemacht.
Dorthin, wo wir am liebsten Ski fahren. Mit Blick auf die majestätischen Dolomiten.


Im Päckchen: Ganz viele Mützen für kleine Skifahrer.
Okay, die Köpfe der kleinen Pistenflitzer stecken dort alle unterm Helm.
Der ist in Südtirol nämlich Pflicht. Zumindest für alle Kinder bis 14 Jahre.
Aber der verschwitzte Kopf muss danach ja auch irgendwie warm gehalten werden.
Und dafür sind die bunten Mützen einfach perfekt.


Das kleine Fräulein von Schneck hat unzählige dieser gemütlichen Kopfheizungen.
Mal mit Fleece gefüttert, mal innen nur Jersey - aber alle Mützen sind zum Wenden.
So hat man immer gleich zwei Designs zur Auswahl.

Auch beim letzten Familienurlaub in Südtirol hat das Fräulein die Mützen getragen.
Und irgendwann hatte ich die Idee: Eine schoenstebastelzeit-Mütze als Souvenir?
Wäre das nicht was? Ich neige auf jeden Fall dazu, lieber etwas zu Anziehen zu kaufen
als das 583. Spielzeug, das nach dem Urlaub dann in irgendeinem Eck landen wird.
Und so habe ich die Hotelchefin gefragt, was sie von einem kleinen Versuch halten würde.
Andrea Preindl ließ sich begeistern - und so liegt jetzt pünktlich zum Start der Wintersaison eine kleine
Auswahl von schoenstebastelzeit-Mützen im Hotelshop des Garberhofs. Allzu gerne wäre ich ja
noch selbst mit ins Päckchen gehüpft, denn der Garberhof liegt traumhaft schön auf einer kleinen Anhöhe mit Blick hinein ins Pustertal und auf schöne Berge, wie ihr bei meinem Blog-Debüt im September schon sehen konntet.


Kuschelig und verspielt sind die Mützen für die ganz Kleinen: Außen mit lustigen Pinguinen,
innen wohlig warm gefüttert mit schwarzem Fleece.


Alle mit kleinem Label versehen und natürlich einer Waschanleitung,
denn auch kleine Schnee-Rabauken können ganz schöne Schmutzbären werden,
und so ist klar, dass die Mützen mehrere Rundfahrten in der Waschmaschine aushalten müssen.


Die Modelle für die etwas größeren Pistenflitzer, für coole Jungs.


Und natürlich auch eine kleine Auswahl für schicke Ski-Mädels.

Jetzt sind wir alle gespannt, wie die Mützen ankommen werden.
Ich freue mich auf jeden Fall riesig, dass Andrea Preindl ein Regal-Plätzchen im Hotel-Shop
für die Mützen reserviert hat, und somit wenigstens die Beanies etwas Winterluft schnuppern dürfen.

Bis wir selbst den Mützen hinterher fahren, dauert es noch ein bisschen.
Aber es hat uns schon wieder gepackt, das Skifahr-Fieber.
Und vielleicht steht ja sogar das kleine Fräulein diese Saison das erste Mal auf die Bretter?

Jetzt lassen wir es aber erst einmal glitzern. Nicht vor dem Fenster. Sondern im Wohnzimmer.
Die große Kiste mit den Chrisbaumkugeln steht bereit. Und gleich wird es spannend:
Wird der Baum dieses Jahr ins Haus passen? Und was sagt das kleine Fräulein dazu?

Wir machen's uns dann mal hübsch! Trällern ein bisschen "White Christmas".
Euch wünsche ich einen Weihnachtsendspurt mit möglichst wenig Stress.
Sondern mit viel Glitzer - egal ob vom Sonnenschein, Schnee oder Christbaumschmuck.

Eure

katja

Dienstag, 17. Dezember 2013

Glücksfee bei der Arbeit #gewinner

Da machen doch eh nur wenige mit.
Hat der Pessimist im Hause von Schneck gesagt. 
Ach was. Das läuft. Lass mich mal machen. 
Hat die Optimistin getönt. Und ist mit dem Kopf durch die Wand. 
Wie immer. Steinbock ist und bleibt Steinbock.

Wie ist das bei Euch? Sind die Rollen ähnlich verteilt? 
Ist einer auch immer mehr der Schnell-Schnell-Macher?
Und der andere eher der Mahner? Der vielleicht und aber sagt?
Schön ist ja: Meist hat keiner von beiden so richtig Recht. 
So ist das auch im Haus der Familie von Schneck. 
Und so war das nun auch mit der ersten Verlosung auf dem Blog. 
Ich wollte das uuuuunbedingt machen. 
Um mehr zu teilen als nur Bilder und Texte. 
Er meinte: "Zu früh! Warte doch noch ein bisschen!"
Ich hab' nicht gewartet. Aber ihr habt mich ganz schön auf die Folter gespannt. 
Doch dann sind sie nach und nach doch noch eingetrudelt, 
die Kommentare auf dem Blog und bei Facebook. 
Und so herrschte hier im Haus von Schneck gestern Friede. 
Weil jeder mal wieder ein bisschen Recht hatte. 
Ja, die Verlosung war kein Selbstläufer. 
Aber nein, gefloppt ist sie auch nicht. 

Spät war's, als ich gestern noch die Namen abgeschrieben, und ins Lostöpfchen gepackt habe. 
Früh war's, als das kleine Fräulein heut' morgen Glücksfee gespielt hat. 
Daher nur Bilder in der Dunkelheit - und deshalb etwas grisselig. Aber aus dem Leben. 


Praktisch, so ein Häkelkörbchen. Und weil ich wusste, dass das kleine Fräulein
nicht wühlen, sondern einfach ein Zettelchen schnappen würde, hab' ich sie so platziert, 
dass alle nach oben gezeigt haben. Damit jeder dieselbe Chance hat. Elf Teilnehmer waren's.
Zweistellig. Okay, Luft nach oben gibt's immer. Aber hey - ihr hattet brillante Gewinnchancen ;-)


Glücksfee-Premiere für das kleine Fräulein. Aber sie hat's prima gemacht.


Die Spannung zeigt. Sogar ich konnt's kaum erwarten, bis sie den Zettel aufgefaltet hatte.


Herzlichen Glückwunsch, liebe Curry Ly! Du hast gewonnen!


Dein Gewinn steckt schon in einem großen Briefumschlag!
Und ist schon auf dem Weg zu Dir, ich hab's grad in die Post gegeben!
Wir wünschen Dir viel Spaß beim Mama-Beschenken!
Wenn Du magst, schick uns doch mal ein Foto von Deinen aufgehübschten Geschenken!

Ich unterstütze jetzt noch das Christkind beim Kleidchennähen en miniature.
Das arme Puppenkind ist noch nackt, so kann es an Heiligabend nicht durch die Winternacht reisen,
deshalb braucht es dringend noch was anzuziehen.

Danke Euch allen - fürs Lesen, fürs Mitmachen, fürs Dabeisein!
Sonnige Glücksfee-Grüße schicken wir Euch!
Habt einen schönen Dienstag!

Eure

katja und die kleine Glücksfee

PS: Noch einmal herzlichen Dank an kirsch interior,
dass ich so ein tolles Verpackungsset verlosen durfte.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Hübsches fürs hübsch machen #give-away

Und? Habt ihr schon alle Geschenke verpackt?
Wenn ja, dann ziehe ich meinen Hut.
Das Einzige, was hier immer rechtzeitig vorm Fest aufgehübscht wird,
das sind meine Weihnachtsplätzchen, die auf Reisen gehen.
In weißen Lackschachteln. Das hat fast schon Tradition.
Sieht edel aus, braucht nicht viel Deko. Und alles kommt heil an.


Ein kleiner Vorrat der Schächtelchen schlummert immer in meinem Atelier.
Doch im Herbst die Hiobsbotschaft: ausverkauft.
Kommen auch nicht mehr ins Programm.
Hatte ich ja auch schon hier im Blog jämmerlich beklagt.
Weihnachten wirklich ohne Lackschachteln? Och nööööö!
Doch mein Lieblingshändler wäre nicht mein Lieblingshändler,
würden wir nicht immer irgendwie eine Lösung finden.
Und so gibt's auch dieses Weihnachten weiße Lackschachteln.
Der lieben Naida Kirsch von Kirsch Interior sei Dank!
Sie selbst hat die Schächtelchen zwar nicht mehr im Programm,
hat mir aber verraten, wo ich sie her bekomme,
nachdem stundenlange Recherche im Internet erfolglos blieb.


Wenn die Päckchen von Naida Kirsch hier eintreffen,
dann ist das Öffnen jedes Mal ein bisschen wie Weihnachten.
So liebevoll verpackt sie die einzelnen Sachen.
Man merkt: Das, was sie verkauft, verkauft sie mit Herzblut.
Ich bin ein großer Fan der nostalgischen Bildchen,
wie wir sie alle noch aus unserer Poesie-Album-Zeit kennen.
Dass diese kleinen Bildchen ans Herz gehen,
merke ich immer an den Reaktionen, wenn ich sie verschicke.
Sie brauchen auch keinen sonstigen Schnickschnack, sie wirken am besten solo.
So wie dieser Weihnachtsmann. Edles Büttenpapier drunter. Fertig.


Was Bildchen, Schächtelchen und Tütchen angeht,
da bin ich wie ein Eichhörnchen im Spätherbst. Ich sammle und horte.
Lieber ein Schächtelchen zu viel im Schrank als eines zu wenig.
Warum ich Euch das ausgerechnet heute erzähle?
Weil ich heute die Nähmaschine mal Nähmaschine sein lasse,
und Lackschachteln falte, Plätzchen hinein schichte,
goldene Tannenbäume aufklebe, und rote Schleifen binde.
Damit meine kulinarischen Weihnachtsgrüße pünktlich zum Fest ankommen.


Und *trommelwirbel* - wenn ich mich auf zur Post mache,
dann werde ich auch ein schönes Päckchen für eine(n) von Euch aufgeben.
Denn Naida Kirsch hat für die schoenstebastelzeit ein tolles Give-Away zusammen gestellt.
Wie immer: mit ganz viel Liebe. Und den Dingen darin, die sich fast immer in meinen Paketen finden.

  • 6 kleine Schächtelchen mit Damast-Struktur
  • 1 Bogen Nostalgie-Weihnachtsmänner
  • 1 Bogen geprägte Gold-Tännchen
  • 6 geprägte Gold-Weihnachtskränzchen
  • 5 hübsche Geschenk-Anhänger 
  • rot-weißes Bäckergarn
  • Streifen-Satinband ebenfalls in rot-weiß
  • drei hübsche Weihnachtsschellen
Ist das toll, oder ist das toll? ;-)
Ich weiß, es gibt schon gefühlte 970734578934 Verlosungen im Netz vor Weihnachten. 
Aber auch ich wollte es mir nicht nehmen lassen, einfach mal Danke zu sagen. 
Für über 5000 Klicks in den vergangenen drei Monaten. Und über 76 Fans bei Facebook. 

Also, ab mit Euch ins Lostöpfchen. 
Ihr habt dafür zwei Möglichkeiten:  
  • Schreibt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag, und verratet mir darin, wen ihr mit Weihnachtsgrüßen a la schoenstebastelzeit und kirsch interior überraschen wollt

ODER

  • Kommentiert den dazugehörigen Post auf der Facebook-Seite von schoenstebastelzeit. Dort gilt dasselbe: Schreibt bitte dazu, wessen Geschenke die Schätze aus dem Verpackungsset zieren würden

Natürlich freue ich mich riesig darüber, wenn ihr vom Gewinnspiel erzählt, 
ihr der schoenstenbastelzeit bei facebook ein "gefällt mir" schenkt, oder diesen Beitrag teilt. 
Nur leider erhöht das Eure Gewinnchancen nicht. Es lässt nur mein kleines Bloggerherz ein
klitzekleines bisschen höher schlagen.

Der Lostopf schließt am Montag, 16. Dezember, um 22 Uhr. 
Damit das Gewinner-Paket am Dienstag auf Reisen gehen kann, 
und ihr noch genügend Zeit habt, Geschenke aufzuhübschen. 

Lästig, aber wichtig: die Teilnahmebedingungen:
  • Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren
  • doppelte Kommentare werden gelöscht - sowohl im Blog als auch Blog-Facebook-Dopplungen
  • hinterlasst bei anonymen Kommentaren unbedingt eine E-Mail-Adresse, sonst kann ich Euch im Falle eines Gewinnes nicht benachrichtigen, und das wäre jammerschade
  • Teilnahmeschluss ist Montag, 16. Dezember, 22 Uhr
  • Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt und im Blog und bei Facebook bekannt gegeben
  • der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Nun aber genug der Worte! 
Haut in die Tasten, und kommentiert, dass die Tastatur qualmt!
Übermorgen kann einer von Euch die Korken knallen lassen!
Der passende Anhänger dazu findet sich ebenfalls im Päckchen! ;-)


Ich freu mich auf Eure Kommentare!
Und drück' jedem Einzelnen die Daumen!

Eure 

katja 

Donnerstag, 12. Dezember 2013

12 von 12 im Dezember

Halbzeit. Noch 12 Tage bis Weihnachten.
Hört sich gut an. Kommt mir nur nicht so vor.
Ich habe das Gefühl, übermorgen ist Heilig Abend.
Dabei haben wir noch zwölf Tage. Z-W-Ö-L-F.
Mich tröstet immer der Blick auf den Adventskalender des kleinen Fräuleins.
Solange dort noch mehr Tütchen als ein paar Deko-Zapfen stehen, ist alles in Ordnung.
Und ich kann den Turbo wieder raus nehmen, und etwas durch schnaufen.

Weihnachtsstress hin oder her. Eines musste heute sein, schließlich ist der Zwölfte.
An diesem Tag ist die Kamera immer dabei. Heute zugegeben mehr das Handy als die richtige Kamera.
Dafür allerdings mal mit ganz anderen Einblicken. Und hier kommen sie, meine

12 von 12 im Dezember


Gestaunt: Denn die Damen im Hause der Familie von Schneck sind Morgenmuffel.
Deswegen hat der Herr von Schneck auch Weckdienst. Kein einfacher Job.
Denn sowohl das kleine als auch das große Fräulein ziehen sich gerne noch mal die Decke übern Kopf.
Doch seit ein paar Tagen tönt es aus dem Kinderzimmer nicht mehr "Mamaaaa" oder "Pappaaa!".
Sondern "Auspacken!" Ein Hoch auf den Adventskalender!


Beneidet: Und zwar das kleine Fräulein. Wegen ihres coolen Pullovers.
Okay, grün müsste die große Version nicht sein, eher grau.
Und auch nicht mit Herz, sondern mit Stern. Aber genauso "glitzerblingbling".



Aufgedreht: Und zwar die Sitzheizung - volle Pulle. 
Ganz schön frostig heute morgen, trotz Sonne. 



Gefahren: Zur Arbeit. In der Sonne auf dem Berg gestartet.
Und im Tal wartet schon die Nebelsuppe.


Gefreut: Über den leckeren Mittagspausen-Snack in der Redaktion.
Es geht doch nichts über eine Telefonaktion mit Spitzenköchen. Wie lecker!


Kopf geschüttelt: Und zwar über mich selbst. Wie kann ich nur Ballerinas anziehen?
Bei null Grad draussen? Weil's im Büro immer so warm ist. Deshalb. Und weil's schick ausschaut.
Irgendwie muss ich mir die kalten Zehen schön reden.


Gewundert: Diesen alten Bügel hab ich mir heute nicht zum ersten Mal angeschaut.
Er hängt in der Garderobe im Büro. Wie lange wohl schon? Das frage ich mich jedes Mal.
Und welche Geschichte er wohl erzählen könnte?


Gearbeitet: Ja, und zwar an der Zeitung von Samstag. Tolles Thema. Macht Spaß. Ein Hoch auf die Jogginghose. Und auf die Gemütlichkeit. Kuschelt ihr Euch auch so gerne in Wohlfühlklamotten, wenn ihr daheim seid?


Bestaunt: Die Weihnachtsengel im Nebel, an denen ich auf dem Nachhauseweg vorbei flaniere.
Trotz der Wetterküchen-Suppe draussen, ist es auf dem Weihnachtsmarkt gerammelt voll.


Geärgert: Über den Stau auf dem Nachhauseweg. 1:07 Minuten hat's gedauert.
Einem Schwertransporter und dem Feierabendverkehr sei Dank! *hmpf*


Gejuchzt: Ich liebe Überraschungen. Und was für eine schöne heute in der Post auf mich wartete.
Frische Vanille. Aus der Karibik. Von einer lieben Freundin.
Die sogar solche Kostbarkeiten mit mir teilt. Ich könnt sie dafür knutschen! DANKE!


Zum Aufraffen aufgerafft: Es fällt mir jetzt zwar schwer, aber wat mut, dat mut.
Der Teig schlummert schon im Kühlschrank. Wenn ich dann mal fertig bin,
werden es Mandarinen-Cointreau-Sterne sein. Wenn das Wörtchen wenn nicht wär...


Daher: Ich werf' dann mal den Backofen an!
Vorher schau ich aber noch bei Frau Kännchen vorbei,
die heute wieder sammelt - und zwar alle, die bei "12 von 12" mit dabei sind.
Dann aber schmeiß ich die LieblingsweihnachtsCD an. Das motiviert unheimlich.
Zumindest mich beim Plätzchenbacken - egal, um welche Uhrzeit.
Das Tüpfelchen auf dem i wären Schneeflocken vom Himmel.
Bis es hier soweit ist, tröste ich mich mit den Flöckchen auf dem Blog.
Und schmeiß Euch ganz frech einen virtuellen Schneeball auf die Mütze!

Pflatsch!

Eure

katja

Montag, 9. Dezember 2013

Weihnachtsduft fürs Frühstück #PAMK

Ich hab nachgezählt. 
Ich komm locker auf 25 Punkte. 
Nicht etwa beim Super-Bingo.
Oder bei den Weight Watchers.
Sondern auf meiner To-Do-Liste. 
Allein für diese Woche.

Wollt ich dieses Jahr nicht alles ganz entspannt angehen?
Den Herbst zelebrieren? Öhöm. Ja, das wollte ich. 
Aber wie das nun mal so ist. Nichts ist ansteckender als Weihnachtsstress. 
Der verbreitet sich noch schneller wie ein Magen-Darm-Virus in der Krabbelgruppe. 
Trotzdem gibt's hier und heute nun das erste Rezept aus meinem PAMK-Paket. 
Zur Erinnerung: PAMK heißt "Post aus meiner Küche". 
Die Ratz-Fatz-Erklärung: Wichteln auf lecker. Mit einer/m Unbekannten.
Was in meinem Paket nicht fehlen durfte: 

Glühwein-Gelee mit ganzen Gewürzen



Das Weingelee gehört bei uns einfach zur Adventszeit. Darf man es dann schon Klassiker nennen? 
Egal! Vor Jahren einmal ausprobiert. Und ehrlich gesagt, mehr wegen der Optik.
Mir hat es so gut gefallen, dass man die Gewürze durch die Gläser scheinen sieht.
Aber dass es dann auch noch sooo lecker schmeckt..hach!

Ihr braucht für etwa 6 Gläser à 250 ml: 
  • 1 Liter Rotwein
  • 1000 Gramm Gelierzucker 1:1
  • Saft einer Zitrone
  • 3 Zimtstangen
  • 6 Sternanis
  • 18 Nelken
  • 12 Kardamomkapseln
  • Schale einer Orange
  • etwas Vanillepulver
Ein Wörtchen zum Rotwein: Nehmt einfach einen, den ihr auch gerne trinkt.
Ich greife immer zu einem traditionellen Wein aus Württemberg. Ein Trollinger mit Lemberger.
Aus dem Weinberg des Opas des Herrn von Schneck. So kommt bei uns nicht nur Gelee in die Gläser, 
sondern auch noch ein klitzekleines bisschen Familientradition. Was aber sicherlich auch gut schmeckt: ein badischer Spätburgunder, ein Südtiroler Lagrein. Kann ich mir beide gut im Gelee vorstellen. 

Die Orange mit einem Sparschäler schälen - so dass ihr recht dünne Streifen bekommt, ohne viel weißes. Das schmeckt bitter. Die Streifen in noch dünnere Streifen schneiden. 


Dann kommen die Gewürze. Ein Jammer, dass das Internet noch keine Gerüche transportiert. 
Ich bin mir aber sicher, Euch geht's genauso wie mir, und ihr riecht sie trotzdem ein bisschen. 

Ihr nehmt die Zimtstangen...


...den Sternanis...


...die Nelken...



...und die Kardamomkapseln, die ihr vorher ein klitzekleines bisschen angedrückt habt, 
damit sie ihr Aroma besser entfalten können.


Die Gewürze - bis auf das Vanillepulver - schichtet ihr hübsch in ein Glas. 
In jedes Glas kommt: eine halbe Zimtstange, 1 Sternanis, 3 Nelken, 2 Kardamomkapseln, 
und die Orangeschale teilt ihr einfach auf, bis überall genügend und etwa gleich viel drin ist. 


Und dann wird gekocht: Den Rotwein mit dem Vanillepulver vermischen, den Gelierzucker dazugeben. Aufkochen lassen, und vier Minuten sprudelnd kochen lassen. Wichtig: Erst jetzt den Zitronensaft zugeben, dann könnt ihr quasi zuschauen, wie das Ganze geliert. Das heiße Gelee in die Gläser füllen, zuschrauben, auf den Kopf stellen. Zum Verschenken nehm' ich immer die Weckgläser, drehe dieser aber nicht um, so schwimmen die Gewürze oben. Dann ist etwas Geduld gefragt: Denn am besten schmeckt das Gelee, wenn ihr es mindestens eine Woche durchziehen lasst. Das heißt aber auch: Wenn ihr Euch jetzt ans Kochen macht, habt ihr eine weihnachtliche Leckerei für d asFesttagsfrühstück. 

Der Familie von Schneck schmeckt das Gelee am besten auf frisch gebackenem Hefeteig. 
In der Adventszeit nimmt selbst der bei uns immer eine andere Form an: Ich steche einfach große Sterne aus dem Hefeteig aus, statt einen Zopf zu flechten. Übrigens: Wenn ihr ein paar Sterne ganz frisch aus dem Backofen einfriert, habt ihr immer eine kleine Leckerei im Tiefkühlfach parat. Es kommt spontaner Adventsbesuch? Kein Problem. Backofen an, Hefe-Sterne rein, Butter auf den Tisch, Gelee auf. Genießen!

Viel Spaß beim Nachkochen, Verschenken und selbst essen! 
Ich geh' jetzt mal Haken setzen. Auf meiner To-Do-Liste!
Die ich übrigens in Could-do-Liste umbenannt habe!
Hört sich einfach nicht so bedrohlich an, oder?

Ich wünsch Euch viele Ruhemomente in der hektischen Vorweihnachtszeit, 
Glühwein in der Tasse - oder noch besser auf einem Hefeteig-Sternchen!

Eure

katja

PS: Wollt ihr mal spicken, was die anderen für Leckereien gezaubert haben? Dann klickt Euch doch mal auf die Fotosammlung von "Post aus meiner Küche" bei Pinterest ---> hier findet ihr nicht nur die PAMK-Leckereien. Sondern neuerdings auch die schoenstebastelzeit. Viel Spaß!

Montag, 2. Dezember 2013

Was ist eigentlich PAMK?

Vier Buchstaben! Ein Rätsel! PAMK!
Könnte auch im Comic stehen. Als Sprechblase.
Oder für eine neue Kaufhauskette. Spezialisiert auf Papierkram.
Alles falsch. Es ist eine Abkürzung. Und steht für eine wunderbare Aktion:

Post Aus Meiner Küche. 




Die Idee ist ganz einfach: Packe ein Paket mit selbst gemachten Lieblingsleckereien, 
und schicke es an einen lieben Menschen - der Dir im Gegenzug auch ein Päckchen schickt.
Das Besondere daran: Die Tauschpartner werden ausgelost. 
Bei mir kam eine waschechte Nord-Süd-Connection raus. 
Mein Paket ging in die Gegend nördlich von Hamburg, zur lieben Genja
Schon nach wenigen Mails stand fest: Das passt perfekt.
Sie näht gern. Sie backt gern. Sie bloggt gern.
Kommt mir irgendwie verdammt bekannt vor. 
Und so hab' ich zwei Tage lang gerührt, verziert und verpackt. 
Und dann mein Paket auf die Reise geschickt. Was drin war? Das verrat' ich Euch heute. 

Die Familie von Schneck kommt aus Baden-Württemberg. 
Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe badischen Wurzeln. 
Der Herr von Schneck ist waschechter Schwabe. 
Das zeigt sich auch bei unseren Weihnachtsleckereien. 
Wir haben beide unsere Lieblinge, ohne die Weihnachten nicht komplett wäre.
Und die mussten beide mit ins Paket. Zum einen eine echt badische Linzertorte. 
Mit Kirschwasser im Teig. Und Johannisbeergelee oben drauf. 




Zum anderen schwäbische Springerle. Mit Anis unten.
Als Kind mochte ich sie überhaupt nicht. Heute liebe ich sie.
Und bibbere jedes Jahr vorm Backofen, ob sie auch tatsächlich "springen",
sprich schön aufgehen und ihre klassischen Füßchen bekommen.


Familientradition bei uns Schnecks ist auch der Weinbau.
Beide Großväter hatten ihren Weinberg. Heute sind sie verpachtet.
Aber den Wein von dort trinken wir gerne, er ist nach wie vor etwas Besonderes.
Und jedes Jahr in der Adventszeit koche ich aus einem Trollinger mit Lemberger unser Glühweingelee.
Dieses Jahr das erste Mal mit Hilfe vom kleinen Fräulein, das die Gewürze auf die Gläser verteilt hat.


Schmunzeln musste ich, als ich in meinem Päckchen einen großen Lebkuchenmann gefunden habe.
Da hatten wir dieselbe Idee. Denn auch ich in unser Päckchen sind drei Lebkuchenmännchen gehüpft,
für die Kinder meiner Tauschpartnerin.


Dazu gab's ein paar Vanillekipferl, die schmecken bei uns immer Groß und Klein.
Noch warm wälzen wir sie in einem Gemisch aus Vanille-Puder-und-Kristallzucker.


Und was in Genjas Paket auf keinen Fall fehlen durfte: etwas Dolce Vita.
So sehr schwärmt sie auf ihrem Blog von ihrem letzten Italien-Urlaub.
Weil auch uns die Sehnsucht immer wieder gen Süden zieht,
fangen wir jedes Jahr den Duft der Toskana ein - in unserem Kräutersalz.


Mit was ich ja gar nicht gerechnet habe: Dass das Verpacken fast länger dauert als das Backen.
Aber es sollte ja auch alles ganz ankommen - und nicht in Bröseln.


Als "bleibende" Erinnerung an unsere nette Tausch-Aktion habe ich Genja noch einen Kochlöffel und ein Geschirrtuch ins Paket gepackt - denn ich hoffe natürlich, dass von den Leckereien nichts übrig bleibt.


Obenauf liegt ein kleines Büchlein, in das ich die Rezepte geschrieben habe.
Nach und nach werd' ich sie auch hier veröffentlichen - versprochen!

Und ihr wollt wissen, was alles in meinem Paket drin war?
Dann schaut mal bei Genja vorbei --> hier ist mein Paket!

Was ich auf jeden Fall nachbacken muss, 
sind diese sündigen und sauleckeren Cashew-Toffee-Teilchen.
Und Mini-Marshmallows sind ja so was von schmackofatz.
Auch, wenn man sie vorher aus dem Glas raus futtert, 
und nicht wie empfohlen in die heiße Schoki mit einrührt. 

Erfunden haben Post aus meiner Küche übrigens drei absolut liebenswerte Damen. 
Alle mit einer Schwäche für Schönes und Leckeres:
Clara von Tastesheriff, Jeanny von Zuckerzimtundliebe und Rike von meinlykkelig
Sie stecken unglaublich viel Zeit und Liebe in die Aktion. 
Und wollen zudem noch Gutes tun - mit einer Spendenaktion. 
Hüpft doch einfach mal auf ihrer Seite vorbei: www.postausmeinerkueche.de

Startet gut in die erste Adventswoche!
Ich wünsch' Euch immer genügend Plätzchen neben der Kaffeetasse!

Eure

katja