Mittwoch, 31. Dezember 2014

Was für ein Jahr!

31. Dezember 2014. Der letzte Tag des Jahres. Und mir fehlen die Worte. Wer mich kennt, der weiß: Das will was heißen! Aber so ein ganzes Jahr lässt sich nun einmal wahnsinnig schlecht in wenige Zeilen pressen. Deswegen lasse ich heut' Bilder sprechen, und zeige Euch einen Foto-Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate an der Nähmaschine: Vorhang auf für mein 2014


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten!

"Boah, ist Euer Baum aber h-ä-s-s-l-i-c-h!" Ja, es gibt tatsächlich Gäste, die mit diesen Worten unser Wohnzimmer betreten. Unser weihnachtlich geschmücktes Wohnzimmer. Das im Kerzenschein erstrahlt, und in dessen Ecke - wie jedes Jahr - ein zimmerhoher Baum steht. Dessen Herausputzen uns - mindestens - einen Nachmittag gekostet hat. Und nun hören wir, dieser Baum sei h-ä-s-s-l-i-c-h! Ja, es ist eine Frechheit. Eine bodenlose Frechheit sogar. Aber wir bleiben cool. Und sagen nur, mit einem Hauch von Mitleid: "Ach, Du musst heute fahren!"


Dienstag, 23. Dezember 2014

Helfer mit Flügeln #diy

So langsam kehrt sie zu mir zurück, die Muse! Gut versteckt hatte sie sich die letzten Wochen. Aber sie hatte einfach keinen Platz zwischen all dem Backwahn und all den anderen Dingen, die hier die Tage nur so vorbeisausen ließen. Aber gestern, da saß ich mal wieder in meinem kleinen Nähstübchen - und ich ließ mich mitreißen von einer Idee, die ich schon seit ein paar Tagen mit mir rumtrage. Mitreißen deshalb, weil da noch ein kleines, unsichtbares Männchen auf meiner Schulter saß, mich antippte, und in diesem nervtötendem Unterton bäffte: "Uuuuund? Was ist mit den Wäschebergen im Schlafzimmer? Den unverpackten Geschenken? Und den Wollmäusen unterm Bett?"

Wisst ihr was? Die Wäscheberge sind noch da. Die Geschenke sind nach wie vor unverpackt. Und die Wollmäuse sind auch nicht von selbst in den Staubsauger gekrabbelt. Aber: Mir sind sie auf einmal herzlich egal. Ich bin raus aus dem Hamsterrad - diesen süßen Engelchen sei Dank! Und weil sie wirklich schnell nachgebastelt sind, hab ich Euch ein kleines Tutorial mitgebracht:


Donnerstag, 11. Dezember 2014

Gestatten, ich bin ein Wichtel! #diy

Ehrlich gesagt: Ich bin gerade ein klitzekleines bisschen nervös. Und das ist noch furchtbar untertrieben. Vielmehr weiß ich, dass ich heute morgen mit dollem Herzklopfen vorm Rechner sitzen werde. Denn heute ist die schoenstebastelzeit zu Gast bei Lila-Lotta! Genau, bei DER Lila-Lotta! Der kreativen Mama von Leni, Lotte, Lothar und Carlitos - um nur ein paar zu nennen, sie ist einfach ein wunderbarer kreativer Tausendsassa. Als einer von 24 Weihnachtswichteln darf ich auf ihrem Blog für Euch ein Adventskalendertürchen füllen! Juchhei!



Montag, 1. Dezember 2014

Das war mein November #insta-rückblick

Ich liebe Rückblicke. Weil sie den Blick dafür schärfen, was man alles erlebt, getan, geschafft, genossen hat. Und ehrlich gesagt, kommt das bei mir viel zu oft zu kurz. Weil man im dann doch oft hektischen Alltag einfach immer nach vorne schaut. Und dann nur die Dinge sieht, die getan werden müssen - morgen, übermorgen, nächste Woche, nächsten Monat. Ab sofort will ich jetzt jeden Monat auch hier auf dem Blog für einen Moment inne halten, die letzten vier Wochen noch einmal Revue passieren lassen - und zwar mit meinem Instagram-Rückblick. Kommt ihr mit?

Das war mein November 2014



Montag, 24. November 2014

Schwupp di Loop

Heut gibt's keine großen Worte. Denn ich bin auf der Jagd. Auf der Nuss-Jagd genauer gesagt. Wir haben noch sechs Tage bis zum ersten Advent. Also fast eine ganze Woche. Eine halbe Ewigkeit sozusagen. Da hab ich mir gedacht, ich kauf mal schnell ein paar Backzutaten ein. Damit ich vorbereitet bin, wenn mich alljährlich der Backwahn überkommt. Und dann? Nichts als gähnende Leere in den Regalen. Keine einzige Nuss war da mehr zu finden. Nix. Nada. Niente. Nussnotstand in Baden-Württemberg. Ich bin völlig perplex. Und weil's jetzt nix geworden ist mit Teigkneten und Makronenspritzen, zeig ich Euch einfach noch schnell meinen zweiten Loop nach dem neuen eBook von Fräulein An - geknöpft aber nicht gewickelt. 


Donnerstag, 20. November 2014

Gut gewickelt #rums

Kalte Füße? Schlimm. Kalte Hände? Furchtbar. Kalte Nasenspitze? Bäh. Kalter Po? Ätzend.
Und wisst ihr, was genauso grässlich ist? Ein kalter Hals! Ich kann wahrlich nicht die Einzige sein, die an den paar Zentimetern zwischen Kinn und Dekolleté so kälteempfindlich ist wie ein mit Karies befallener Backenzahn. Denn wie sonst hätten Schals, Loops, Snoods und Tücher zum absoluten Must-Have eines jeden Winters werden können? Meine Sammlung ist die Tage wieder um zwei Exemplare gewachsen - und zwar um den

Knöpfchen-Loop "autumn"



Dienstag, 18. November 2014

Do what you love! #blogst

Zwei Tage ist sie her, die große BLOGST-Konferenz in Hamburg. Und jetzt sitze ich hier zuhause - und leide. An diesem ominösen #blogstweh. Dessen Existenz hatte ich wahrlich angezweifelt, es für ein etwas hypochondrisches Phänomen abgetan. Aber es existiert wirklich. Die Symptome: Mein Kopf ist voll, aber trotzdem fühle ich mich leer. Ich vermisse Menschen, die ich noch nicht einmal 48 Stunden kenne. Ich tue mir schwer, nicht ständig übers Bloggen zu reden - war es doch die letzten drei Tage vollkommen in Ordnung. Und wie? Alltag? Ach ja, Dich gibt es ja auch noch.

Die BLOGST ist wie eine Reise auf Blogger-Island. 

Die Frage, ob und vor allem auch warum Du bloggst, stellt Dir niemand. Einfach deshalb, weil's alle tun. Du musst Dich nicht erklären, Dich nicht verteidigen, warum Du bloggst - weil's jeder macht, es selbstverständlich ist. Du bist Blogger. Und das ist gut so.

Alle ausm Süden: einer von zwei Kochhelden, Jessi, Kerstin, Dani - und ich. 

Mittwoch, 12. November 2014

12 von 12 im November

Diese Woche widme ich John Lennon. Der hat nämlich einmal einen klugen Satz gesagt:
"Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen."

Mein Plan für diese Woche war perfekt - in der Theorie.
Rein theoretisch wäre mein Koffer für die Reise zur Blogst-Konferenz nach Hamburg fein säuberlich gepackt.
Die Flugtickets wären ausgedruckt (ja, ich brauch so was immer noch auf Papier!), meine Nägel frisch lackiert,
die Akkus aufgeladen - nicht nur die der elektronischen Geräte, sondern auch mein eigener.

Und nun zur Praxis: Der Koffer steht noch auf dem Dachboden, und ich hab' noch keinen blassen Schimmer,
was rein kommt. Die Flug-Tickets hab ich zumindest runtergeladen. Lackierte Nägel werden sowieso total überbewertet.
Und den Ersatzakku fürs Handy muss ich erst mal noch suchen. Und all das nur, weil so ein fieser, kleiner Virus uns heimgesucht hat. Uneingeladen. Wie immer. Doch es sieht nach einem Happy End aus: das Fräulein ist auf dem Weg der Besserung - und ich war heut' mal ein bisschen Akkus aufladen. Wo? Seht selbst - bei meinen

12 von 12 im November


1) Outfit mit Stern. 2) Frühstück mit Herz.
3) Ordnung im Bad. 4) Orientierung im Auto.

Montag, 10. November 2014

Mein neuer Look

Tadaaaaaaa - es ist geschafft: Die schoenstebastelzeit hat sich in ein neues Outfit geworfen! Still und heimlich hat sie ihr lila Mäntelchen in den Schrank gehängt, und sich eine weiße Robe übergestreift. Dazu ein verrückter Hut mit bunten Knöpfen, ein paar lustige Accessoires - und fertig ist das neue Blog-Design.

Zugegeben, ganz so einfach wie sich das nun liest, war es natürlich überhaupt nicht. Mit eiskalten und zittrigen Händen saß ich gestern vorm Laptop. Hab Einstellung um Einstellung angepasst. Und nebenbei immer gebibbert: "Klappt's auch?" Um kurz nach Mitternacht war es geschafft. Solltet ihr einen kleinen, dumpfen Schlag vernommen haben - es war der Stein, der mir vom Herzen fiel, dass es mir keine Bilder, keine Inhalte, und keine Links zerschossen hat.
Aber was ist oder wird nun noch alles neu? Außer der Optik?




Donnerstag, 30. Oktober 2014

My new täsch #rums

Aktuell in meiner Handtasche zu finden: Geldbeutel. Schminktäschchen. Bürste.
Hausschlüssel. Autoschlüssel. Büroschlüssel.Notizbuch. Stifte-Etui. Kalender. Handy.
Lipgloss - in drei Farben. Taschentücher. An Bürotagen kommt die Tageszeitung hinzu,
ein dickes Schreibbuch - und mein ipad. Mindestens. Meist wandert auch noch ein Apfel in die Tasche,
hin und wieder ein Schokoriegel, aber immer noch meine Wasserflasche.

Kein Wunder, dass ich keine einzige Clutch besitze. Wir zwei passen einfach nicht zusammen.
Dieses minimalistisch- kleine Täschchen, das schon mit einem Handy ausbeult.

Was ich brauche, das sind Raumwunder. Taschen, die eigentlich kleine Koffer sind.
Aber denen man das so überhaupt nicht ansieht. Gibt's nicht? Gibt's doch! Hier ist sie:

meine nigelnagelneue Citybag




Dienstag, 28. Oktober 2014

Buntes Nasch-Laub

Was wäre der Herbst ohne den Sommer? Der Frühling ohne den Winter?
Ich behaupte: nur halb so schön! Fragt mich nie, welche Jahreszeit für mich die schönste ist.
Denn ich kann diese Frage einfach nicht beantworten.
Jede Jahreszeit hat etwas, das sie besonders macht.

Im Herbst freue ich mich auf kuschelige Fellstiefel,
das alljährliche Revival des dicken Rollkragenpullovers,
gemütliche Teestunden im Nachmittagsdämmerlicht,
und die warmen Farben, die die Natur zaubert.
Ich hab' versucht, sie für Euch festzuhalten:
mit diesem knusprigen Nasch-Laub.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Eine Handvoll Glück #diy

Könnte ich, würde ich einfach mal ne Runde Zeit spendieren. 
Egal, wo ich gerade hinhöre, überall fehlt sie.
Immerhin: Am Wochenende bekommen wir ein Stündchen geschenkt.
Und ich hab' auch schon eine Idee, was ihr mit diesem Stündchen anstellen könnt:
Näht' Euch eine Handvoll Glück!

Es funktioniert: die fröhlich gepunkteten Pilze machen wirklich glücklich.
Beim Nähen - weil sich die Stoffrestekiste endlich einmal leert,
und später beim Aufhängen und Dekorieren in der Wohnung.


Dienstag, 21. Oktober 2014

Wilde(r) Westen

Willi. Willi. Willi. Willi. Willi.
Der Willi mit der Brilli.
Haben wir früher gesungen.
Bei der großen Schlumpf-Hitparade.
Ich war etwa so alt wie das kleine Fräulein heute,
und hörte das Lied den ganzen Tag in Endlosschleife.

Die letzten Tage habe ich es wieder gesummt. Warum?
Weil Willi unter meiner Nähmaschine lag. Und das gleich zwei Mal.
Willi ist nämlich nicht nur ein Schlumpf-Hitparadenstürmer der 80er,
sondern auch der neueste eBook-Streich aus dem Hause "Bunte Knete von Frl. Päng".
Und die schoenstebastelzeit hat probegenäht.


Dienstag, 14. Oktober 2014

Lieblingsstücke #stoffabbau

Stoffverlustangst, die (sg). 
Ein mit Beklemmung, Bedrückung einhergehenden Gefühlszustandes, 
ausgelöst durch das Anschneiden eines Lieblingsstoffes. Wird oft gepaart
mit einer ausgeprägten SSS (---> Stoffsammelsucht) diagnostiziert. Betroffen
sind in Deutschland überwiegend Frauen, Tendenz steigend. 

Ähm ja, also: Ich gehöre definitiv dazu.
Es gibt diese Stoffe, die ich erst einmal unbedingt haben muss. 
Und dann ewig nicht anschneide. Aus einem einzigen Grund: 
Weil sie dann ja weg wären. Wirklich weg. Nicht mehr nachzubestellen. 
Weil eben kaum ein Stoffdesign für die Ewigkeit gemacht ist. 

Was immer geht? Kosmetiktäschchen nähen!

Sonntag, 12. Oktober 2014

12 von 12 im Oktober

Im September hab' ich geschwänzt.
Da gab's nur ein Bild vom Zwölften.
Und heut morgen konnt' ich's kaum glauben,
dass seither schon wieder vier Wochen vergangen sind.
Aber wahr ist's - heut ist und war der 12. Oktober.
Kein besonderer Tag bei uns, ein gemütlicher lazy-sunday eben.
Aber wenn ihr Lust habt auf einen Herbstspaziergang,
dann schaut sie Euch an, unsere

12 von 12 im Oktober



Mittwoch, 8. Oktober 2014

Herbst auf dem Sofa #stoffabbau

Ich sitze hier zwischen Bergen. Ungelogen.
Links von mir ragt der gewaltige Mount Jersey in die Höhe. 
Rechts von mir türmen sich die Baumwollenen Fünf auf.
Hinter meinem Rücken ist Piz Sweat zu sehen, 
und sein Nachbar - der Frotteefleecer - ist nicht minder mächtig. 

Und wisst ihr was? Die Berge wachsen. 
Manchmal mir fast über den Kopf. 
Deswegen muss ich einfach dabei sein, 
beim Oktoberprojekt von "Frühstück bei Emma"
STOFFABBAU - lautet dort diesen Monat die Devise. 
Das Motto in der ersten Woche: Kissen.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Wolle to go #rums

Die Nähmaschine kommt aber nicht mit in den Urlaub!
Recht hat er ja. Mein Mann. Irgendwie.
Dennoch ertappe ich mich immer wieder bei dem Gedanken,
wie toll das doch wäre: Ein paar Tage NUR nähen.
Von früh bis spät das Maschinchen rattern lassen,
dazwischen mal in den Pool hüpfen, zur Maniküre spazieren,
und zum Essen an den gedeckten Tisch im Hotelrestaurant sitzen.
Na, wär das was? Ich glaube, ich sollte ein Reisebüro eröffnen!

Solange diese Marktlücke aber noch nicht gefüllt ist,
bleibt mir und all den anderen Nähsüchtigen nur eines während des Urlaub:
Das Zurückgreifen auf Ersatzdrogen. Bei mir sind das die Häkelnadeln.
Und seit kurzem haben diese samt Wolle auch ein schickes Zuhause:
in meinem Wolldascherl


Montag, 29. September 2014

Et voilà: unsere Herbstjacke! #herbstkind_sewalong

Es war die Weltmeisterschaft 2006.
Im Mannschaftsbus der Fußballer,
die damals noch Klinsis und nicht Jogis Jungs waren,
lief ein Lied. Immer wieder. In der Endlosschleife.
Aus den Boxen dröhnte Xavier Naidoo. Er sang:
"Dieser Weg wird kein leichter sein,
dieser Weg wird steinig und schwer."

Wie's der Zufall wollte, lief auch hier letzte Woche Xavier Naidoo.
Spätabends. Im Nähzimmer. Dasselbe Lied. Nur ein paar Textzeilen weiter.
"Es war nur ein kleiner Augenblick, einem Moment war ich nicht da."
Und schwupps, hatte ich den Reißverschluss der Jacke falsch eingenäht.
Oh ja, die allerletzten Meter auf dem Weg zum Sewalong-Finale,
sie waren wirklich nicht leicht. Der Nahtauftrenner wurde mein bester Freund.
Aber die Mühen haben sich gelohnt. Denn sie ist endlich fertig - unsere Herbstjacke.

Freitag, 19. September 2014

Häkeln statt Nähen #herbstkind_sewalong

Der Countdown läuft!
In zehn Tagen ist Finale.
Showdown beim großen Herbstkind-Sewalong.
Und ich? Hab die letzten Tage gar nicht genäht.
Ganz einfach deshalb, weil mein Nähzimmer nicht in einen Koffer passt.
Deshalb wurde gehäkelt - vor wunderbarer Kulisse.


Freitag, 12. September 2014

1 von 12 im September

Ja, heute ist der Zwölfte. 
Aber kein Zwölfter wie jeder andere Zwölfte. 
Deswegen gibt es heute keine zwölf Bilder vom Tag. 
Sondern nur eines, ein ganz besonderes: 
Wir hatten einen aufregenden Tag, 
das kleine Fräulein von Schneck hat Abschied gefeiert in der Kita. 



Montag, 8. September 2014

Aus zwei Jacken mach' eine. #herbstkind_sewalong

Halbzeit beim Herbstkind-Sewalong:
Ich war tatsächlich schon richtig fleißig,
und kann Euch eine halbfertige Jacke präsentieren.


Dienstag, 2. September 2014

Und mein Herz tanzt...

100 Prozent Mädchen.
Diesen Stempel kann ich grad dem kleinen Fräulein aufdrücken.
Die Lieblingsfarbe? Unverändert - pink.
Das Lieblingsessen? Himbeerjoghurt. Warum?
Ganz einfach: Welche Farbe hat Himbeerjoghurt? Eben!
Die Lieblingsgutenachtgeschichte? Maries Elfentanz.

Die ganz normale glitzerrosa Wunderwelt von Dreijährigen eben.
Ich hab früher - und da wär ich schon weitaus älter - immer die Glücksbärchis angeschaut.
Stundenlang. Gemeinsam mit meinen Cousinen. Bei Oma auf dem Sofa. Daheim durfte man das ja nicht.
Die Glücksbärchis rutschten von Regenbogen zu Regenbogen - und waren einfach immer glücklich.
Was für eine watteweiche Wunderwelt. Ich fand sie toll - und greife heute trotzdem lieber zu dunkelblau und bordeaux statt pink.
Daher sehe ich die Pink-Phase des kleinen Fräuleins mittlerweile recht locker. Wird auch wieder vorbei gehen... irgendwann...

Daher: Wollt ihr des Fräuleins Lieblingssommerklamotte sehen?
Schnell noch, bevor wir Strumpfhose und Langarmshirt drunter ziehen müssen?


Mittwoch, 27. August 2014

Es geht los! #herbstkind_sewalong

Eins. Zwei. Drei. Meins.
Ganz so schnell geht das Nähen einer Jacke nicht.
Zumindest nicht, wenn man das erste Mal eine näht.
Aber: Der Anfang ist gemacht. Dank dem Herbstkind-Sewalong.

Ein Sewalong? Was genau ist das?
Eine gigantische, virtuelle Nähpartyy.
Die Gästeliste zählt aktuell 145 Teilnehmer.
Alle gemeinsam nähen wir eine Herbstjacke fürs Kind.
Innerhalb eines festen Zeitrahmens.
Und bloggen an bestimmten Tagen darüber.

Nachdem ich am Sonntag raustrompet habe,
dass ich es dieses Jahr auch wagen werde,
und meinen ersten Link auf der Seite von Bea (nEmadA) gesetzt habe,
verrate ich Euch heute erste Details.


Sonntag, 24. August 2014

Böses Wort mit sechs Buchstaben

Es ist August. Hochsommer.
Ich sollte auf der Terrasse sitzen.
Im luftig-leichten Sommerkleidchen.
Einen Aperol Spritz schlürfen - auf Eis.
Vielleicht noch ein, zwei Marshmallows rösten,
bevor das Grillfeuer komplett erlischt.
Ein perfekter Sommerabend.
Soweit die Theorie.

Die Praxis sieht am 24. August 2014 folgendermaßen aus:
Ich sitze auf dem Sofa. Mit Fleece-Decke und Wollsocken.
Trinken würd ich jetzt am liebsten einen Kräutertee.
Ich bin aber zu faul, um dafür extra aufzustehen.
Und doch, ich nehme jetzt dieses böse Wort in den Mund.
Sechs Buchstaben, die hier noch keiner hören will.
Er ist da, früher als erwartet - aber er ist's: der Herbst.

Das Ganze hat aber auch etwas Gutes:
Ich mache mir früher als sonst Gedanken über die Herbstgarderobe.
Und so bin ich auf das Herbstkind-Sewalong vom Blog "nEmadA" gestoßen.


Ein Sewalong? Was genau ist das?
Eine gigantische, virtuelle Nähparty.
Die Gästeliste zählt schon über 100 Teilnehmer.

Alle gemeinsam nähen wir eine Herbstjacke fürs Kind.
Innerhalb eines festen Zeitrahmens.
Und bloggen an bestimmten Tagen darüber.

Donnerstag, 21. August 2014

Unverhofft kommt oft... #rums

Da hab ich den Mund mal wieder mächtig voll genommen.
"Ha! Nina, Du erkennst mich dann auf der Blogst an meiner Frau Madita"
Mit diesen Worten hatte ich das Gewinnspiel von Hedi näht letzte Woche kommentiert.

Hä? Wer zum Himmel ist Nina? Was ist eine Frau Madita? Und was ist die Blogst?
Ganz kurz für alle, die sich genau die drei Fragen jetzt gestellt haben:
Nina, das ist der kreative Kopf hinter dem Label "hedi näht".
Frau Madita ist ihr neuestes Schnittmuster für Frauen und Mädels.
Und die Blogst, das ist die große Bloggerkonferenz in Hamburg im Herbst.

Ja, die Bloggerwelt hat manchmal ihre ganz eigene Sprache.
Das habe ich auch am Sonntag auf der Grillparty gemerkt,
als ich mal schnell aufs Handy gelinst, und von meinem Gewinn erfahren und gejubelt habe:
"Cool! Ich hab die Frau Madita gewonnen! Das ist ja der Hammer!"
Um mich herum: Irritierte Blicke. WAS hat sie gewonnen? WEN hat sie gewonnen?
Dreht sie jetzt vollkommen durch? Mitnichten! Daher stelle ich sie Euch schleunigst vor,

meine Frau Madita



Freitag, 15. August 2014

Bereit für das Comeback??? #rezept

Tja, wo isser nun? Der Sommer?
Hat sich einfach davon gemacht.
Grau statt blau am Himmel.
Socken statt barfuß im Schuh.
Jacke? Jacke! Ups, wo hing die noch mal?
Long time no see...

Ich glaube allerdings fest daran:
Der Sommer macht gerade nur eine Verschnaufpause.
Und startet dann noch einmal richtig durch.
Damit ihr für das Comeback gerüstet seid,
verrate ich Euch heute noch ein Rezept.
Und zwar das für unseren Lieblingssommerkuchen:

eine Wenn-die-Zitrone-Kirschen-küsst-Crostata



Dienstag, 12. August 2014

12 von 12 im August

Mach mal das Radio an!
Hab' ich gestern zum Herrn von Schneck gesagt.
Weil's so ruhig ist im Haus. Ungewohnt ruhig. Fast unheimlich.
Denn das Fräulein macht Urlaub. Im Grandhotel Oma.
Natürlich hat sie Vollpension gebucht.
Inklusive SPA-Behandlung und Entertainment deluxe.
Morgen Abend wird sie strahlend zurückkehren.
Und gar nicht mehr aufhören zu erzählen.
Radio? Braucht hier dann keiner mehr!

So kommt auch unsere Bildersammlung heut etwas ruhiger daher.
Herrlich unspektakulär, direkt aus dem Alltag - und doch mit einer Überraschung.
Seid ihr neugierig? Dann schaut sie Euch an, unsere

12 von 12 im August



Donnerstag, 7. August 2014

Ein Platz an der (Abend)sonne #mini-rums

Früher, da hat sie uns fast jeden Abend begleitet.
Von Feierabend bis zum Einbruch der Dunkelheit.
Sie war einfach da - und hat uns den Abend verzaubert.
Mit ihrem goldenen Licht, dem Farbspiel am Himmel.
Und wie das mit Dingen so ist, die selbstverständlich werden:
Man vermisst sie leider meist erst, wenn sie dann plötzlich nicht mehr da sind.
So wie wir unsere geliebte Abendsonne.

Zwölf Jahre wohnen wir nun in unserem Häuschen.
Mit Süd-Terrasse. Abendsonne? Vorm Haus? Fehlanzeige.
Sie verabschiedet sich gegen Nachmittag ums Hauseck der Nachbarn.
Schade fanden wir das schon viele Jahre. Doch geändert haben wir erst jetzt was.
Jetzt haben wir zehn neue Wohlfühl-Quadratmeter - hinterm Haus.
Ein Blumenbeet wurden platt gemacht, mit Granit gepflastert.
Schwupps, eine Bank platziert - und da ist er wieder:
unser Platz an der Abendsonne!

Und was hat das Ganze nun mit #rums* zu tun?
Ein Wohlfühlplatz ohne selbst genähtes Accessoires? Undenkbar!
"Ich brauch' keine Kissen", verkündete der Herr von Schneck.
"Ich WILL aber Kissen", tönte ich schon seit Wochen.
Und jetzt? Natürlich haben wir Kissen. Selbstgenähte sogar.


Donnerstag, 31. Juli 2014

Mit High-Speed durch den Juli

Wo ist nur der Juli hin? Sag mir, wo ist er geblieben?
Viel zu schnell ist er vergangen, unser Juli. 
Ich schiebe, schiebe und schiebe - vor allem vor mir her:
dreckige Fenster, chaotische Innenleben von Schränken, unzählige Blogposts, 
viele Meter Stoff, die eigentlich mal Sommershirts werden wollten, 
noch mehr Fotos auf dem Rechner, die eigentlich mal sortiert werden sollten...
und..und..und..und..und..und...

Waruuum? 
Würde mich das kleine Fräulein jetzt fragen. 
Weil am Ende des Tages immer zu wenig Zeit übrig ist. 
Könnte ich antworten. Oder aber: Weil ich mir zu viel vornehme?
Irgendwo dazwischen wird wohl die Wahrheit liegen. 
Waruuum?  
Weil wir im Juli ganz schön viel erlebt haben. 
Es war ein Juli auf der Überholspur. Ein High-Speed-Monat.
Waruuum?
Ach, wisst ihr was? Schaut Euch einfach die Bilder an!

Dienstag, 22. Juli 2014

Hosenflicken selbst gemacht #diy

So löchrig wie ein Schweizer Käse seien sie,
die Jeanshosen des kleinen Krabbelkönigs meiner Freundin.
Stand da in einer Mail an mich. Und dann die Frage:
Haste noch was von dem lustigen Affenstoff?
Könntest Du uns daraus nicht ein paar Flicken machen?
Die ausm Laden sehen sooooo öde aus!

Recht hat sie, meine Freundin! Und Glück dazu!
Denn ich hatte tatsächlich noch Affenstoff.
Zudem ein paar Füchse und ein paar Supaheros.
Und eine knappe Stunde später todschicke Flicken in der Hand.
Weil's wirklich ratzfatz ging - stand bereits nach dem ersten Flicken fest:
Das wird mal wieder ein kleines Do-It-Yourself für Euch!


Montag, 21. Juli 2014

Sommer. Wunsch. Liste.

Meine Mutter tut etwas, was ich niemals könnte:
Sie geht OHNE Einkaufszettel einkaufen!
Und hat trotzdem nachher all das im Korb,
was sie sich vorgenommen hat und was sie braucht.
Gehe ich OHNE Liste einkaufen, geht das ganz anders aus:
Ich komme heim mit vielen tollen Dingen und Zutaten,
aber natürlich ohne den dringend notwendigen Frischkäse,
weswegen ich eigentlich überhaupt erst losgezogen bin.
Auch die wichtigste Zutat fürs Abendessen? Garantiert vergessen!

Daher bin ich ein großer Freund von Listen.
Egal, ob Einkaufsliste. Oder Could-do-Liste.
Oder Wish-do-Liste. Oder To-Sew-Liste.
Sie helfen mir, den Überblick zu behalten,
und mich nicht in Einzelheiten zu verlieren.
Definitiv am schönsten sind die Listen, die keine Muss-Listen sind.
Sondern auf denen man Dinge notiert, die man mal machen könnte.
Man notiert sie, damit man sie im Alltagsstress nicht aus den Augen verliert.

"Was will ich diesen Sommer alles erleben?"
Das hat sich auch Ricarda von Pech&Schwefel gefragt.
Und ebenfalls eine Liste geschrieben. Eine Sommerwunschliste.
Eine schöne Idee, die mittlerweile im Netz die Runde macht.
Da schließe ich mich gerne an, und verrate Sie Euch:

meine Sommerwunschliste 2014


1) Das Zelt vom Dachboden holen, mit dem Fräulein und dem Herrn von Schneck an einen See fahren und ein langes Wochenende in der Natur verbringen - im Zelt schlafen, schmökern, Sterne gucken, Marshmallows grillen, mit der Taschenlampe nachts zum Klo schleichen....


2) Endlich mal wieder ins Open-Air-Kino gehen. Egal, ob im Esslinger "Kino auf der Burg", im Ludwigsburger Sommernachtskino oder gar in Karlsruhe am Schloss Gottesaue - wo wir vor Jahren mit Freunden das most dekadente Filmpicknick aller Zeiten genossen haben, denn zur Diplomfeier einer Freundin gab's Champus und Hummer. Unvergessen das Erlebnis. Und seither jeden Sommer auf der "Ach, das wollten wir auch mal wieder machen-Liste".

3) Die Mittagspausen an meinem Arbeitstagen nicht für schnelle Einkäufe nutzen, sondern mit den Lieblingskollegen verbringen, in der Sonne sitzen, einen Spaziergang machen, schnattern und lieber noch einen zweiten Espresso trinken anstatt weiter zu hetzen.

4) Mich mal wieder beim Bloggerstammtisch in Stuttgart blicken lassen.

5) Abends auf der Terrasse sitzen - einfach so. Ohne Laptop. Ohne Musik. Nur mit dem Herrn von Schneck. Die Füße im Mini-Pool, in der Hand einen Aperol Spritz mit Eis. Yes!


6) Mit Kerstin von keko-kreativ einen Nähtag einlegen. Und dabei unseren Ausflug nach Hamburg planen. Denn wir fahren - besser gesagt, wir fliegen - zur Blogst! Unglaublich, aber wahr!

7) Meine Fimo-Großpackung endlich aufmachen und kunterbunte Knöpfe formen.

8) Selbst gemachte Pizza essen - aus dem tollen Pizza-Backofen (den man immer extra aus dem Keller holen und hinterher schrubben muss *örgs*, weswegen er viel zu selten genutzt wird...)


9) Einen Besuch in der alten Heimat machen - und dabei alte Schulfreundinnen treffen.

10) Weniger naschen - auch wenn's neue Gummibärchen-Sorten gibt. Und mich wenigstens einmal die Woche auf den Cross-Trainer zwingen, oder joggen gehen. Damit mir im Herbst beim Wandern in den Bergen nicht ganz so schnell die Puste ausgeht.


Zehn Punkte. Und es wäre schön, hinter jedem einzelnen ein Häkchen setzen zu können diesen Sommer. Ich werde es versuchen. Denn hier im Süden dauert der Sommer ja immer ein bisschen länger. Wir sind das Bundesland, das mit am spätesten in die Ferien startet - aber dafür auch am längsten was davon hat! :-D

Wer noch alles eine Sommerwunschliste geschrieben hat, und wer von welchen Dingen träumt in den nächsten Wochen, das könnt ihr bei Kerstin von keko-kreativ nachschauen - sie hat zur Linkparty eingeladen, und dieser Einladung folge ich doch gerne!

Was wollt ihr diesen Sommer unbedingt erleben?
Habt ihr Euch was Bestimmtes vorgenommen?
Oder mögt ihr Listen überhaupt nicht, weil sie Euch dauernd vorhalten,
was noch alles gemacht werden muss?
Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Have a wonderful - and not a manic - monday! :-*

Eure
katja

Sonntag, 13. Juli 2014

12 von 12 im Juli

Grillkohle? Nachschub gekauft!
Stadionwürste? Im Kühlschrank!
Bier und Brause? Im Keller!
Beamer? Angeschlossen und läuft!
Trikot des Herrn von Schneck? Ungewaschen - bringt Glück!
Des Fräuleins Fußball-Outfit? Gewaschen - im Schrank!
Mein Glückshut - hängt parat!
Kurzum: Wir sind bereits fürs Finale!

Und haben sie gestern trotz Fußballfieber nicht vergessen.
Sie kommen mit Verspätung, aber hier kommen sie, unsere

12 von 12 im Juli 



Nur am Samstag gibt es sie beim Bäcker: 
Mitschele. Butterweich. Wahnsinnig lecker. 
Und das Beste daran: Der Herr von Schneck bringt mir eins mit. 
Von seiner Samstagsjoggingrunde. 
Ein Original-Mitschele hat übrigens zwei Knödel. 
Einen links. Einen rechts. 
Der linke ist immer fürs Fräulein. Der rechte immer für den Liebsten.


Morgenlektüre: die Tageszeitung. 
Mit zehn Sonderseiten zum WM-Finale. 
Und wer lacht uns da am Morgen seitengroß an?
"Der Jooooogi", tönt das kleine Fräulein. 
Witzige Idee! Wir machen uns zum Jogi! Klaro!


Souvenir vom ersten richtigen Zahnarztbesuch des kleinen Fräuleins:
Während ich noch auf dem Stuhl saß, 
und mir die Beißerchen polieren ließ, 
durfte sie sich für ihr tapferes "AAAA" ein Geschenk aussuchen. 
Eine Höllenmaschine. Und ich bin mir sicher: 
Den mitleidigen Blick der Praxis-Mitarbeiterin hab ich mir nicht eingebildet, 
als ich sagte: "Ohhh, da haste Dir aber was ganz Tolles ausgesucht!"


Jeans und Kuschelpulli statt Shorts und Shirt, 
nachdem es die halbe Nacht gewittert, 
und extrem abgekühlt hat hier im Süden. 


Schnell zwei Ausfahrten über die Autobahn geflitzt, 
und einen Geschenk-Gutschein geholt.
Außerdem weiß ich jetzt, dass man auch große Tiere verstecken kann. 
Etwa eine ganze Horde "elephant love" in der Trommel der Waschmaschine, 
direkt nach dem Einkauf... 


Auf dem Heimweg noch beim Zeitschriftenhändler vorbei.
Für mich gab's die neue Ottobre.
Fürs Fräulein sollt's eigentlich eine Micky Maus werden. 
Aber dann lag sie da. Die Zeitschrift mit der Prinzessin und der Kamera. 
Aber okay. Wenn Mama schon den ganzen Tag knipst, 
dann braucht auch das Fräulein eine Kamera. Überredet. 


Kurze Espresso-Pause. 
Mit leckeren Haselnusskringeln. 
Nicht selbst gebacken. Nur selbst gekauft. 


Die letzten Blüten gerettet. 
Der Margheritenstrauch musste weg. 
Zu wenig Grün. Zu viel gelb. 
Ich krieg' diese Pflanzen nie übern Sommer. 


Kräuter aus dem Garten gehackt.
Basilikum, Rosmarin und Oregano wanderten dann in die Soße
für eine riesige Schüssel griechischen Salat zur Geburtstagssause einer Freundin. 


Mich gewundert, warum der Pudding nicht fest wird. 
Und dann festgestellt, dass ich einen Liter Milch  statt einen halben verkocht habe. 
Somit erst Vanillesoße  in Flaschen abgefüllt, 
und dann die erste Schicht für den WM-Pudding gekocht und in Gläser gegossen. 
Das Gold der Flagge steht. Morgen kommt noch Grütze für das Rot drauf, 
und oben schließt das ganze dann mit schwarzem Schoko-Pudding. 
Nervennahrung fürs private-viewing mit Freunden. 


Geburtstagsgeschenk verpackt:
Die Krabbe hat sich meine Freundin gewünscht, 
denn sie ist Sternzeichen Krebs.  
Damit das Tierchen nicht davon läuft, 
hab ich es kurzerhand ins Einmachglas gesperrt. 


Party-Time! 
Mit obercooler Disco-Kugel!
Und weil's so schön war, 
gibt's unsere zwölf Bilder vom Zwölften eben erst am 13. 

Wer noch alles seinen Tag in zwölf Bildern festgehalten und auf seinem Blog präsentiert hat, 
das seht ihr - wie jeden Monat - bei Caro von "Draussen nur Kännchen". Danke fürs Sammeln. 

Und? Was tippt ihr, wie das Endspiel heut Abend ausgeht?
Ich sag jetzt mal ganz kühn: 2:0 für Deutschland. 
Dann sind wir W-E-L-T-M-E-I-S-T-E-R! Wohooooooo!

Eure
katja 

Dienstag, 8. Juli 2014

Neues altes Mini-Model

"Wir sind jetzt auch nachts erreichbar!"
Stand auf der Geburtsanzeige des Fräuleins von Schneck.
Mal was anderes sollte es sein. Auch ein bisschen humorvoll.
Ein paar Monate später fand ich den Satz allerdings nicht mehr so witzig.
Denn tatsächlich hätte man mich zu allen Unzeiten anrufen können.
Nachts um 2 Uhr. Nachts um 4 Uhr. Und dazwischen auch.
Denn wer weiß, dass er schlafen sollte, kann das erst recht nicht mehr.
Heute weiß ich: Alles ganz normal. Gehört dazu. Muss jeder durch.
Nur erzählt Dir das vorher keiner. Warum?
Nicht, weil man Dir die Vorfreude vermiesen will.
Sondern weil man's schlichtweg vergessen hat.
Ob des Glücks sechs Stunden erholsamen Schlafes - am Stück.
Zudem gibt es Sätze, die man als Schwangere nicht hören möchte.
Ganz oben rangiert dieser hier: "Schlaf schon mal vor, später kommst Du eh nicht mehr dazu!"

Warum ich Euch das ausgerechnet heute erzähle?
Weil es um mich herum gerade ganz viele schlaflose Mamas und Papas geben muss.
Die nachts ihre weinenden Babys beruhigen, den hungrigen Bauch füllen,
das Bauchweh weg massieren, und danach die volle Windel - im Dunkeln! - wechseln.
Und an manchen Tagen, da ziehen sie dem kleinen Menschlein ein Babyklamöttchen an,
das ich für sie nähen durfte - wie diese Kombi hier.


Hab ich nicht ein zuckersüßes Mini-Model? Ganz unprätentiös wurde es "Baby" getauft.
Und zwar vom kleinen Fräulein persönlich. Aber gut so: mehr unisex geht nicht.
Schließlich muss unser neues Mini-Model sowohl Jungs- als auch Mädelskleidung tragen.


In diesem Fall: Eine saugemütliche Kuschelhose aus dem herrlichen Jeans-Jersey von Lillestoff.
Optisch wie 'ne Jeans, aber gemütlich und weich wie eine Schlafanzughose. Perfekt.
Der Schnitt ist aus der letzten Ottobre - und der farbige Kreis am Windelpopo ein echter Hingucker.


Ergänzt wird die Kombi mit einem Wendelzipfelmützchen nach einem freebook von klimperklein.
Eine schöne Sommermütze - da ungefüttert. Sie schützt vor der Sonne, wärmt aber nicht.


Gesäumt habe ich die Mütze übrigens mit einem Zierstich aus Neongarn.
Neon mag ich - in der richtigen Dosis. Hier passt es wirklich gut dazu.
Auch die Saumnaht der Hose habe ich noch einmal damit abgesteppt.


Komplett wird das Set noch mit einem Halstuch - zum Wenden.
Zudem bekommen die Halstücher bei mir immer zwei Druckknöpfe,
dann kann man sie den Kleinen wirklich lange anziehen.

Unser "Baby" ist übrigens alles andere als jung. Denn es ist meine Lieblingspuppe.
Die ich als Kind schon geherzt und unzählige Male an- und ausgezogen habe.
Und nun ist sie endlich vom Spiele-Schrank meiner Mutti zu uns umgezogen.
Das kleine Fräulein hat ihr "Baby" gleich ins Herz geschlossen,
es hat sogar all ihren anderen Puppen - der Lilli, der Marie - die Show gestohlen.
"Baby" hat aber einfach auch einen umwerfenden Blick, findet ihr nicht? Die Augen! Hachz!


Die stahlblauen Augen und das sanfte Lächeln verzücken sicherlich auch andere.
Deswegen schicke ich unser Mini-Model heute nicht nur beim creadienstag vorbei,
sondern lass es auch noch bei kiddikram kurz reinblinzeln.

Eines muss ich aber noch loswerden:
Ihr schlaflosen Mamas und Papas - ihr seid einfach nur großartig!
Auch mit Augenringen so schwarz wie die Nacht, in der ihr wach liegt.
Aber ihr gebt einem kleinen Menschlein das, was es am meisten braucht.
Unendlich viel Liebe - und immer jemanden an seiner Seite.

Eure
katja

Stoffe:
jeans-jersey dunkelblau / lillestoff
elefanten-jersey / online gefunden und gekauft
punkte-jersey / online gefunden und gekauft
Bündchen / michas stoffecke
Schnitt:
babyhose "baboon" aus ottobre 03/2014
halstuch "frei schnauze"
knotennütze nach einem freebook von klimperklein