Donnerstag, 26. Juni 2014

rot+weiß+blau = ahoi! #rums

Ja! Schon wieder ich! Unglaublich!
Da rumst* es wochenlang gar nicht auf dem Blog.
Und dann gleich drei mal hintereinander.
Das Schwierigste daran für mich: die Fotos.
Okay, Schnittmusterkleben gehört auch nicht zu meinen favorites.
Aber so ein Shooting ist dann doch die größere Herausforderung.
Hab ich die Haare schön? Den fiesen Pickel am Kinn schön abgedeckt?
Und sitzt auch alles am rechten Fleck? Ach ja, Lächeln nicht vergessen.
Ich sollte mir wirklich eine Portion Leichtigkeit beim Fräulein von Schneck klauen.

Das Lächeln ist mir in diesem Fall allerdings überhaupt nicht schwer gefallen.
Ich hatte sowieso ein Dauergrinsen im Gesicht. Bereits beim Nähen.
Denn diese maritime Kombi macht einfach gute Laune.
So grüße ich Euch heute mit einem fröhlichen "Moin Moin", und sage:

Vorhang auf für die SWEAT.jacke #part_two



Ich hatte Euch ja letzte Woche schon verraten, dass ich nicht nur eine Jacke genäht habe.
Sondern gleich zum Wiederholungstäter wurde. Beim Probenähen für Yvonne von Leni Pepunkt.
Genäht habe ich - wie schon bei meiner Retro-Jacke - die kurze, taillierte Version.
Dieses Mal allerdings nicht mit Einstecktaschen. Sondern mit Kängurutaschen.
Und ich hab' die Ärmel etwas länger zugeschnitten, dafür die Bündchen etwas verkürzt.


Es gibt Stoffe, die schreien einfach nach einer ganz bestimmten Kombi.
So ist es auch mit den wunderschönen Loveboats von Cherry-Picking.
Die weißen Papierboote auf sattem dunkelblau fühlen sich einfach pudelwohl,
wenn sie mit den maritimen Klassikern kombiniert werden. Bei mir sind das:
grauer Sweat, knallrote Paspel und Bündchen sowie rot-weiße Ringel am Kapuzenende.


Hach, ich bin immer noch ganz verliebt in dieses Detailfoto:
Ich liebe die Paspel in Verbindung mit dem traumhaften Bötchenstoff.
Der einzig wahre Grund, warum ich Kängurutaschen genäht habe.
Ideal sind sie für mich nämlich nicht. Weil sie den Blick dorthin lenken,
wo ich ihn eigentlich lieber nicht habe, wenn man mich anschaut.


Und so sehen sie dann aus, die Fotos, auf denen ich versuche, mal nicht breit zu grinsen.
Ich erinnere stark an ein heiliges Engelchen, das in den Himmel guckt...
Aber ihr sollt eigentlich auch nur die tolle Riesenkapuze anschauen,
und nicht darüber sinnieren, worüber ich gerade sinniere! Okay? :-D


Schnell selbst gemacht habe ich übrigens das Paspel-Band.
Weil es damit genauso ist wie mit Schrägband:
Man hat nie das daheim, das PERFEKT zum Stoff passen würde.
Geht wirklich ratzfatz. Glaubt ihr nicht? Dann schaut mal --> HIER! vorbei.
Susanne Firmenich von "Hamburger Liebe" hat ein tolles Tutorial dazu auf dem Blog.

Und was ich jetzt noch UNBEDINGT loswerden muss:
EIN DICKES DICKES DANKESCHÖÖÖÖÖÖÖÖN!
Für all Eure lieben Kommentare zu meinen letzten beiden RUMS-Beiträgen:
der Retro-Sweatjacke und dem Lieblings-Sommer-Schlamperkleidchen.
Ich lese jeden einzelnen mit dem allergrößten Vergnügen.
Und natürlich antworte ich Euch auch - am liebsten per Mail.
Dann habt ihr das Dankeschön gleich im Postfach,
müsst Euch nicht mehr zu Eurem Kommentar zurück klicken,
sondern könnt einfach weiterschmökern auf schoenstebastelzeit.
Oder noch schnell beim Gewinnspiel teilnehmen, das bis Montag läuft,
und bei dem ihr Karl, die Krabbe, oder Karla, die Krake zu Euch holen könnt --> HIER!

Wer mag, darf mir gerne auch ein paar Foto-Tipps geben.
Wie schafft ihr es, auf Selfies nicht auszusehen wie ein Honk?
Wer fotografiert Euch? Der Herzensmann? Die beste Freundin?
Oder gar ihr Euch selbst? Mit einem Klick per Selbstauslöser?

Eure
katja (die den Hut zieht vor so vielen Profi-Fotos bei RUMS)

*Und wer es noch nicht weiß: Was heißt eigentlich RUMS?
RUMS = "Rund ums Weib". Unter diesem Titel sammelt "Muddi" Sarah jeden Donnerstag Blogbeiträge mit kunterbunten Dingen, die Bloggerinnen für sich selbst genäht, gestrickt, gehäkelt oder sonst wie gefertigt haben. Ein Blick vorbei lohnt sich immer ---> HIER geht's lang!

Stoffe:
grauer sweat / händler vor Ort
love boats / nadel & faden von cherry picking
bündchen / händler vor ort
Schnitt:
SWEAT.jacke von leni-pepunkt

Dienstag, 24. Juni 2014

Verrückt - ja, auch die Affen!

Beam me up, Scotty!
Wie gerne wär' ich manchmal Captain Kirk.
Und würde mich mit diesen magischen vier Worten überall hinbeamen.
Mal schnell auf ein Macarons nach Paris. Oder mitten hinein in einen Stoffbasar in Istanbul.
Ganz banal hinaus aus dem Feierabendstau. Oder auf die Trainerbank der Fußball-Nationalelf.
Ach, ich hätte so manche Idee, wo ich einfach mal so aus dem Nichts heraus gerne auftauchen würde.

Wir Blogger müssten uns auch nicht immer schicke Foto-Sets basteln.
Wir würden uns einfach dorthin beamen, wo unser neues Lieblingsteil am besten hinpasst.
Knallgelbes Shirt genäht? Ab auf eine Vespa, und fürs Foto die Amalfiküste langknattern.
Schon die Herbstmode in der Mache? Dann wär' ein Kurztripp in die russische Tundra doch perfekt.
Neue Tasche fertig? Dann empfehle ich ein Foto-Shooting auf der Champs-Elysée.
Sonnenhut und cooles Tank-Top fürs Kind genäht? Klar! Ab an den Strand damit.


Nein, ich bin mittlerweile nicht etwa zum Photoshop-Künstler mutiert.
Und natürlich kann ich mich - leiderleiderleider - auch nicht beamen.
Aber ich hab' im Urlaub vor kurzem die Gunst der Stunde genutzt,
und die Strandoutfits fotografiert, die ich kurz zuvor noch fürs kleine Fräulein genäht hatte.


Das Shirt ist ein Basic-Tank-Top nach einem Schnittmuster von Frau Liebstes (ki-ba-doo).
Ich hab' mir das gleich als Twin(e)book gekauft, denn so ein schlichtes Trägershirt
ist ein Super-Sommerbasic-Teil - egal ob für kleine oder große Fräuleins.


Der Sommerhut ist eine "Lilli" von schnittreif. Ich war lange auf der Suche nach einem guten Schnitt für einen Sonnenhut. Denn das kleine Fräulein von Schneck ist überzeugte Beanie-Trägerin. Blöd nur, dass eine Beanie den Nacken nicht schützt und auch im Gesicht nicht wirklich etwas Schatten spendet. Baumwoll-Sommerhüte gehen gar nicht, weil die meist unten am Kinn einen Bändel haben. Das würd mich - ehrlich gesagt - auch stören. Somit war ich froh, als ich "Lilli" entdeckt habe - ein Jerseyhut mit Krempe, die zugleich als Nackenschutz dient. Schnell genäht, luftig leicht. Wir sind begeistert!


Der Jersey mit den coolen Affen war ein Spontankauf.
Ich war eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem,
da blieb ich an diesem witzigen Design hängen.
Schnell war klar: Daraus wird "irgendwas" Cooles für den Strand.


Ich glaub, für den Herbst werd ich den Hut mal aus beschichteter Baumwolle nähen.
Dann könnte er auch prima als Regenhut durchgehen.
Aber daran mag ich jetzt noch gar nicht denken.
Ich bin - zumindest gedanklich - gerade wieder am Strand.
Lass mir den warmen Sand durch die Zehennägel rieseln.
Und schlecke ein herrlich fruchtiges Mango-Eis. Seufz!

Wohin würdet ihr Euch heute beamen, wenn ihr könntet?

Eure
katja

PS: Die Strandkombi beame ich aber noch schnell rüber zum Creadienstag.
Und auch bei Meitlisache und Kiddikram schau' ich damit heut' mal vorbei.


Stoffe:
coole affen / jersey / über dawanda
kombistoff in pink / vom stoffmarkt

Schnitte:
"basic tank top" von ki-ba-doo / frau liebstes 

Donnerstag, 19. Juni 2014

Just for me #rums

Manchmal brauch ich einen Tritt in den Hintern.
Denn hin und wieder leide ich an Verschieberitis.
Und finde - oder besser suche? - ganz viele Dinge,
die unbedingt noch vor Projekt X erledigt werden müssen.
Zig Ausreden hatte ich lange Zeit auch auf die Frage parat,
warum ich eigentlich noch nichts für mich selbst genäht habe.
Nicht etwa eine Tasche, eine Mütze oder einen Loop.
Sondern was zum Anziehen. So was Richtiges.
Wie einen Rock. Ein Shirt. Oder eine Jacke.

Und da war er dann, der Tritt in den Hintern.
Anfang Mai. Dienstags nach dem Sport. Bei Facebook.
Mir wurde gratuliert - zum Probenähen für Leni_Pepunkt.
Mein Puls fuhr nicht runter. Sondern schnellte in die Höhe.
Klar, ich hatte mich beworben. Aber dass ich wirklich dabei sein würde,
bei so vielen tollen Mitbewerbern, damit hatte ich nicht wirklich gerechnet.
Aber so präsentiere ich sie Euch heute - endlich!

Vorhang auf für die SWEAT.jacke #part_one



Acht lange Wochen hat sich das Probenähen hingezogen.
Aber Probenähen heißt ja schließlich Probenähen,
weil man einen Schnitt auf Herz und Nieren testet.
Das haben wir Probenäherinnen wirklich getan.
Und: Es hat sich gelohnt! Der Schnitt ist klasse geworden!

Die Sweatjacke kann in vielen Versionen genäht werden.
In kurz. In lang. Tailliert. Mit seitlichen Taschen. Mit Kängurutaschen.
Mit normaler Kapuze. Mit Zipfelkapuze. Oder ohne Kapuze, dafür mit Stehkragen.
Ich hab' mich für die kurze Version entschieden - tailliert und mit Eingriffstaschen.


Angeschnitten hab' ich für die Sweatjacke ein Streichelstöffchen von Hilco.
Vor über einem Jahr gekauft. Eigentlich sollte ein Kanga-Sweater von Jolijou draus werden.
Aber irgendwie - Stichwort: Verschieberitis - bin ich nie dazu gekommen.
Kombiniert habe ich den Sweat mit einem leichteren Piqué-Jersey in orange.
Ein Stoff, wie er normalerweise für klassische Poloshirts verwendet wird.
Mir hat die Struktur gefallen. Weniger schön war, dass er sich beim Nähen leicht verzogen hat.


Klasse ist die Anleitung im Ebook, wie man die Kapuzennaht versteckt,
und auch den Reißverschluss von innen hübsch versäubert.
Mir gefällt es total gut. Sieht richtig schnieke aus, oder?


Die Bündchen in beige sind mutig. Weil sie bestimmt nicht lange beige bleiben beim tragen.
Aber es sollte eine Sommerjacke werden. Zum schnell Drüberziehen, wenn's mal kühler sein sollte.
Und im Sommer muss es nun mal etwas heller sein. Dunkelbraun wär' so trüb gewesen.

Und ja - die Jacke ist wirklich mein erstes, selbstgenähtes Kleidungsstück für mich.
Auch wenn ich Euch vergangenen Donnerstag schon mein Strandkleid präsentiert habe.
Aber die geglückte und saugemütliche Sweatjacke war Anstoß dafür.
Nur lag sie jetzt wochenlang in der Blog-Warteschleife, nun endlich kam das eBook raus.
Und ich? Hab schon das nächste Projekt für mich auf dem Zuschneidetisch liegen.

Die Jacke gefällt sogar - alle Achtung! - dem Herrn von Schneck.
Fertig geworden ist sie Ende Mai - da war's abends noch wirklich kühl draußen.
Schwupps, hat er sie vom Bügel geschnappt und angezogen! Frech!


Ganz viele Sweatjacken könnt ihr heut bei RUMS* bestaunen.
Wo auch ich natürlich mit meiner Version vorbei schaue!
Die Vielfalt ist erstaunlich, und für mich immer wieder faszinierend,
wie unterschiedlich doch ein und dasselbe Schnittmuster daher kommen kann.
Deswegen: Klickt doch mal bei ein paar meiner Mitprobenäherinnen vorbei, wenn ihr mögt:


Das eBOOK zur SWEAT.jacke bekommt ihr bei Leni-Pepunkt --> unter anderem HIER!

Übrigens, an der Jacke ist er auch, der Versatz an Passe und Kragen,
von dem ich Euch bereits --> HIER! berichtet hatte.
Zweimal habe ich den Reißverschluss eingenäht,
und trotzdem hat's mir den Einsatz verschoben.
Wie sagt man so schön? Übung macht den Meister!
Dass dies wirklich stimmt, zeige ich Euch nächste Woche.
Ich hab' nämlich nicht nur eine Sweatjacke genäht. Sondern zwei.

Wir im Süden genießen heute einen Feiertag!
Wir könnten uns alle an eine Vier-Tage-Woche gewöhnen, nicht?

Frühstückt gemütlich. Lümmelt ein bisschen rum.
Genießt den freien Tag. Kurzum: Macht's Euch hübsch!

Eure
katja

*Und wer es noch nicht weiß: Was heißt eigentlich RUMS?
RUMS = "Rund ums Weib". Unter diesem Titel sammelt "Muddi" Sarah jeden Donnerstag Blogbeiträge mit kunterbunten Dingen, die Bloggerinnen für sich selbst genäht, gestrickt, gehäkelt oder sonst wie gefertigt haben. Ein Blick vorbei lohnt sich immer ---> HIER geht's lang!

Stoffe:
retro-sweat / hilco
pique-jersey / stoffhändler vor ort
bündchen / stoffhändler vor ort
Schnitt:
SWEAT.jacke von leni-pepunkt

Dienstag, 17. Juni 2014

Catch the crab! #give-away

Kein Urlaub ohne Souvenirs. Bei uns in der Familie ist es Tradition,
dass der, der verreist, was mitbringt. Für den, der zuhause bleiben musste.
Der Herr von Schneck könnte jetzt stundenlang Geschichten erzählen.
Von dem Schinken - samt Schweinefuß - den wir aus Andalusien heimgeflogen haben.
Von kiloweise Pecorino, bei dessen Einkauf ich nicht bedacht habe, dass der auch riecht.
Selbst, wenn man ihn gut einpackt und ganz hinten im Kofferraum verstaut.
Oder von dem Schweizer Zollbeamten, der uns einst einfach durchgewunken hat.
Ohne zu wissen, dass wir literweise toskanischen Rotwein im Kofferraum verstaut hatten.
Jaja, der Transit wäre mal so richtig teuer geworden! Aber wir mussten ja über die Schweiz fahren!
Warum? Weil ich noch Schokolade kaufen musste. Als Souvenir.

Ein Reiseandenken - das hab ich Euch heute auch mitgebracht!
Endlich! Aber die Kerlchen mussten sich erst akklimatisieren!
Schließlich konnte ich nicht den ganzen Strand mit einpacken!


Eine Nähmaschine passt ja nicht ins Reisegepäck, zumindest bei einer Flugreise!
Aber ein paar Knäuel Garn und ein paar Häkelnadeln gehen immer!
Und so lag ich da. Ganz entspannt unterm Sonnenschirm. Und hab' gehäkelt!


Maritim war's mir zumute. Wen wundert's - bei dem Ausblick!
Ich hatte aber auch ganz viele Bestellungen abzuarbeiten.
Das kleine Fräulein von Schneck hat sich nämlich mein Häkelbuch geschnappt,
es zur Lieblingsurlaubslektüre erkoren, und bestimmt, was gehäkelt wird.
Karl, die Krabbe war ihr erster Wunsch. Gefolgt von Klara, der Krake.


Und was hat das nun alles mit Euch zu tun?
Ich hab' die beiden ganz einfach noch einmal gehäkelt.
Um sie Euch mitzubringen. Denn ihr könnt Karl und Klara gewinnen!

MACH MIT! Gewinne eines von drei Applikationssets!



Ein Applikations-Set ist ein Rundumsorglos-Paket, um ein einfaches Kaufshirt aufzupeppen.
Es beinhaltet: Ein Häkel-Tierchen, Seegras aus Jeans, und vier gehäkelte Luftblasen.
Das Jeans-Seegras ist bereits mit Vliesofix beschichtet. Ihr müsst es also nur aufbügeln,
und dann - genauso wie die Häkelteile - mit einem einfachen Stepptisch der Nähmaschine aufnähen.
Das geht sogar von Hand, falls ihr gar keine Nähmaschine daheim haben solltet.
Und ratzfatz ist es fertig, Euer maritimes Shirt.

Karl, die Krabbe, wurde von uns letztes Jahr schon an der Ostsee ausgeführt.
Es ist also allerhöchste Zeit für eine Neuauflage des Shirts,
das das kleine Fräulein von Schneck heute noch liebt,
ihr allerdings mittlerweile an Armen und Beinen zu kurz geworden ist...


Wie funktioniert's? Ganz einfach

Damit alle, die schoenstebastelzeit online folgen, mitmachen können,
läuft das Gewinnspiel dieses Mal auf drei Kanälen: Blog, Facebook und Instagram.
Somit hast Du drei verschiedene Möglichkeiten, teilzunehmen, entweder...

  • auf dem Blog: Dann hinterlasse unter diesem Beitrag einen Kommentar, und verrate mir, was Deine liebsten Urlaubssouvenirs sind. Bitte denk dran, wenn Du anonym kommentierst, dass Du mir eine E-Mail-Adresse hinterlässt - und am liebsten auch einen Namen. Nur so kann ich Dich im Falle eines Gewinnes kontaktieren. 
  • bei Facebook: Sei bitte Fan meiner Facebook-Seite, und beantworte mir dort als Kommentar unter dem Gewinnspiel-Foto ebenfalls die Frage nach Deinem liebsten Souvenir. Bei Facebook ist das Teilen des Gewinnspiels ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Daher gibt es fürs Teilen ein Extra-Los. 
  • auf Instagram: Kommentiere das Gewinnspiel-Foto. Auch dort will ich Euer liebstes Souvenir wissen. Ich bin doch neugierig! Ebenfalls dürft ihr das Bild natürlich gerne teilen. Wenn ihr das tut, dann verwendet bitte den Hashtag #catchthecrab Alle, die mit dem Hashtag #catchthecrab das Gewinnspiel-Bild in ihrem Profil posten, bekommen ebenfalls ein Extralos. 

Um die Teilnahmebedingungen kommen wir auch dieses Mal nicht herum:
Teilnahme nur ab 18 Jahren und innerhalb der EU, der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss auf allen drei Plattformen ist Montag, 30. Juni. Die Gewinner erklären sich damit einverstanden, namentlich auf Blog, Facebook und bei Instagram genannt zu werden.

Doppelte Kommentare nehmen nicht teil, und bereiten mir nichts als Mühe - daher fände ich es nett, wenn ihr darauf verzichtet. Ich möchte das Gewinnspiel jedoch auf allen Plattformen laufen lassen, so dass jeder die Möglichkeit - egal, wo er schoenstebastelzeit folgt - zur Teilnahme hat. Danke :-*


Meine Häkelgarn-Kiste pack' ich dieses Mal nun gar nicht so weit weg.
Zum einen, weil sie so ein schöner, bunter Farbklecks ist.
Zum anderen, weil mit so kleinen Tierchen wirklich ruckzuck jedes Kaufshirt zum Unikat wird!
Da werd ich wohl noch mal einen Schwung öder Uni-Shirts aufpeppen!

Jetzt heißt es also: CATCH THE CRAB!
Hol Dir Karl, die Krabbe. Oder Klara, die Krake.
Und als dritten Preis gibt's noch ein kleines Blümchen-Set obenauf.

Weil die lustigen Meeresbewohner und auch die Blümchen natürlich selbst gehäkelt sind,
schick ich sie auch noch schnell bei der Aktion "Link your stuff" von Meertje vorbei.

Viel Glück wünsch ich Euch!
Und bin gespannt auf Eure Lieblingssouvenirs!

Eure
katja

Montag, 16. Juni 2014

Jetzt aber: ANPFIFF!

Seit fünf Tagen rollt er, der Ball in Brasilien.
Die Holländer haben die Spanier vom Platz gefegt.
Die Italiener haben ihre üblichen Tore aus dem Nichts geschossen.
Aber so richtig spannend wird's erst heute Abend.
ENDLICH geht's richtig los - für Jogis Jungs und somit auch für uns.
Ja, die ganze Familie von Schneck ist bekennender Turnier-Fußballfan.
Und weil Fußballgucken mit Freunden mehr Spaß macht,
laden wir bei so manchem Deutschlandspiel zu Stadionwurst und Bier ein,
stellen den Fernseher auf die Terrasse und fiebern gemeinsam.

Klar, der Herr von Schneck läuft stilecht im Trikot auf.
Ich bin abergläubisch, und trage meinen Glückshut in schwarz-rot-gold.
Und das kleine Fräulein? Ist dieses Jahr definitiv die schickste von uns allen.


Das erste Mal ein klitzekleines bisschen WM-Bauchkribbeln hatte ich beim letzten Stoffmarkt.
Der war im März, wo noch nirgendwo schwarz-rot-gold dekoriert war,
es noch keine Fußballbrötchen beim Bäcker und Süßigkeiten in Nationalfarben gab.
Da lag er ganz unauffällig auf einem Angebotsstand. Versteckt unter Fischen und Katzen.
Der WM-Stoff für Deutschland. In Blockstreifen. Schwarz. Rot. Gold.

Ich hab' ihn eingepackt, ohne zu wissen, was genau daraus werden sollte.
Je näher jetzt die WM rückte, umso öfters holte ich ihn heraus.
Doch mir fehlte eine gute Kombi. Also online ein bisschen gestöbert.
Und da war er, der perfekte Partner: das klassische Ballmuster in schwarz-weiß.


Das Shirt ist eine "Lina" nach Frau Liebstes (ki-ba-doo). Ewig bin ich um diesen Schnitt rumgeschlichen, hatte irgendwie einen Heidenrespekt vor dem Einsatz und den Puffärmelchen. Aber warum eigentlich? "Einfach machen" - diese Worte hat ein Kollege von mir überm Schreibtisch hängen. Wahre Worte!


Die Knopfleiste ist nichts als Show. Ich hab' einfach einen Streifen gelben Jersey aufgenäht - bevor ich den Einsatz genäht habe. Die Sternchen-Snaps kamen ganz zum Schluss aufs Shirt. Drei Stück. Für jede gewonnene Weltmeisterschaft eines. Und ich sag's Euch: Werden wir Weltmeister, dann kommt ein großer, fetter, goldener Stern mitten auf den Bauch! :-D


Der Rock ist dagegen wirklich ein Ratz-Fatz-Projekt: Genäht nach dem ebook "Kuschelrock" von Rapantinchen. Der Grundstoff ist ein leichter Sommer-Sweat, damit das Fräulein beim Anfeuern und Torjubeln nicht so schwitzen muss. Die Taschen sind aus Jersey.


Was war das für eine Hitze, als wir die Fotos geschossen haben! Luftballons haben wir aufgeblasen. In schwarz, rot und gold. Aber kaum lagen sie in der Sonne, sind sie geplatzt. Hoffentlich gilt nicht dasselbe für unsere WM-Träume.


Was das Outfit angeht, sind wir auf jeden Fall gerüstet für den ersten richtig spannenden Anpfiff!
Ich schwing mich jetzt noch aufs Rad, geh' Stadionwürste kaufen und koche nachher WM-Pudding.
Als Halbzeit-Nervennahrung. Unten Vanille. In der Mitte Erdbeer. Und obenauf Schokolade.
Schwarz-Rot-Gold. Wenn schon, denn schon.

"Die schönsten Tore sind die, bei denen der Ball schön flach oben reingeht",
hat Mehmet Scholl mal gesagt, als er noch für Bayern gespielt hat.
Wie der Ball heut' reingeht, das ist mir eigentlich egal. Hauptsache, er geht rein!

Eure
katja 

PS: Für ein kleines bisschen WM-Stimmung sorgen wir nun einfach auch mal mit einem kleinen Link auf diesen Seiten - allesamt schöne Sammlungen von Kinderkleidung, die nicht jeder hat: Schaut auf jeden Fall mal bei Fräulein Rohmilch vorbei, bei den Meitlisachen und natürlich auch bei Kiddikram. Und weil Frau Locke alle Dinge sammelt, die man unter dem Motto "Fußballfieber" genäht hat, reihen wir uns auch dort noch ein.

Stoffe:
schwarz-rot-gold-jersey / vom Stoffmarkt
fußballstoff schwarz-weiß / dawanda
sommer-sweat / vom stoffmarkt
rotes Bündchen / michas stoffecke
Schnitte:
"lina" von ki-ba-doo / frau liebstes
kuschelrock / rapantinchen

Donnerstag, 12. Juni 2014

12 von 12 im Juni

Jeder Urlaub geht einmal vorüber.
Weckerklingeln statt Ausschlafen.
Klimaanlage statt Sommerluft.
Zeitungsseiten statt Jersey und Baumwolle.
Trotzdem: Ich mag meine Bürotage.
Sie haben ihre ganz eigenen Highlights.
Wollt ihr mal spickeln?
Dann kommt mit, und schau sie Euch an, unsere

12 von 12 im Juni

Der Herr von Schneck ist eine Nachtigall. 
Beim ersten Weckerklingeln kommt er aus dem Bett. 
Er ist damit die Ausnahme in unserer Familie. 
Das kleine Fräulein und ich drehen uns gerne noch mal um. 
Begleitet von einem unleidigen Raunzen. 


Schokolade und Banane. 
Eine Kombi, die immer geht. 
Egal, wie müde man ist. 


Dann schnell mein Strandkleid online stellen. 
Und staunen: Nina von Hedi-Näht hat doch glatt dasselbe Kleid genäht!
Ihr glaubt das nicht? Ist aber so! Schaut mal ---> HIER!
Total witzig! Und  pssssst...! Das mit den Vögeln gehört so! 


Staufreie Fahrt. 
Ein dreifaches Hoch auf die Pfingstferien. 
So schnell komm ich selten über die Autobahn. 
Und dazu noch allerbeste Musik. 


Angekommen in der Redaktion. 
Yeah - das Titelbild erfreut mein Fußballl-WM-Herz. 
Stift und Block geschnappt, gleich geht's weiter auf Termin. 


Was ich an meinem Job liebe?
Dass ich raus komme. Nicht an den Schreibtisch gefesselt bin. 
Eine der schönsten Ecken von Ludwigsburg: 
Das Blühende Barock samt seinem tollen Barockschloss. 


Mittagspause nicht beim Lieblingsitaliener.
Selbst der ist in den Ferien. 
Aber dieser Espresso Macchiato war auch nicht schlecht. 


Drei Stunden später. Das 17-Uhr-Loch lässt grüßen. 
Rettung findet sich im Vesper-Automaten. 
Und nein, ich kaufe Schokoriegel nicht passend zum Armband. 


Wechselschuhe ausgepackt. 
Ich kann mit Schlappen nicht Autofahren. 
Und ja - der Fußboden ist so richtig hässlich. 


Endlich frische Luft statt Klimaanlage. 
Schiebedach weit auf und tief durchatmen. 


Kleines Mitbringsel fürs kleine Fräulein vom Pressetermin:
"Ein Tabrio! Und ein Mäcädeeees, Mama!"
Das Wohnen in der schwäbischen Autometropole hinterlässt Spuren. 


Und jetzt?
Schauen wir Fußball. 
Gänsehaut-Feeling bei den Hymnen. 


Jetzt setz' ich noch ganz schnell meinen Link bei Caro von Draussen nur Kännchen, 
die auch am heutigen Zwölften, wieder alle Blogger vereint, die zwölf Bilder posten. 

Und ihr? Seid ihr auch im WM-Fieber?
Ich hab' diese Woche noch das Fan-Outfit fürs kleine Fräulein genäht. 
Das zeig ich Euch aber am Montag - pünktlich zum ersten Deutschland-Spiel. 

Einen flotten Freitag wünsch ich Euch morgen!
Übrigens: Es ist ein 13. Und das bringt Glück! Nichts anderes!

Eure 
katja

Vamos a la playa... #rums

Und? Habt ihr ihn schon? Den Ohrwurm?
Es gibt Lieder, da hört man eine einzige Zeile.
Und dann singt man einfach weiter - automatisch.
Obwohl man das Lied jahrelang nicht gehört hat.
"Vamos a la playa" gehört für mich definitiv dazu.
Ich brauch' nur diese vier spanischen Wörtern,
und schon trällere ich: "Oh-oh-oh-oh-ohhhhhh!"
Er war ein Hit, als ich mit meinen Eltern das erste Mal in Spanien war.
Irgendwann in den 80ern. Irgendwo an der Costa Brava.
Und er ist jetzt noch mein Urlaubshit, wenn der Strand lockt.
Nicht auf dem iPod. Sondern in meinem Kopf. Er ist einfach da.
Ganz ohne Bestellung. Ungefragt. Zack. Bumm. Oh-oh-oh-oh-ohhhhh!

Heute vor einer Woche hatte ich ihn direkt vor mir, den Strand.
Was war ich skeptisch gewesen. Pauschalurlaub - so gar nicht meins.
Und dann auch noch auf Deutschlands Lieblingsinsel Mallorca. M-A-L-L-E.
Jetzt weiß ich, warum alle dorthin fliegen: Einfach, weil's traumhaft schön ist.


Im Koffer: Mein neues Lieblings-Sommer-Schlamperkleidchen.
Nicht nur - aber auch - um es Euch endlich bei RUMS* präsentieren zu können.

Kommt ihr mit auf einen kleinen Strandspaziergang?
Die warme, leicht salzige Meerluft in den Haaren?
Sonnenwarmer Sand unter den Füßen?
Umspült von prickelndem Salzwasser?


"Fly me to paradise" - so heißt der Stoff, aus dem meine Urlaubsstrandkleidersommerträume sind.
Wie so manches Lieblingsstreichelstöffchen hat auch dieses wieder einmal Susanne Firmenich
von Hamburger Liebe designt. Ich mag die warmen Farben. Und obwohl bunt eher nicht so meins ist,
bin ich total verknallt in mein lässiges Sommerkleid.


Das Schnittmuster ist superschlicht - aber der perfekte Partner für den gemusterten Stoff.
Genäht habe ich eine "Frau Julie" von schnittreif. Allerdings mit ein paar Änderungen.
Ich hab' den Gürtel tiefer - also hüftig - gesetzt, das Oberteil nicht geschoppt.
Und auch die Armausschnitte habe ich nach einer ersten Anprobe noch etwas verkleinert.


Ich fühl' mich pudelwohl in meinem Kleidchen, das nur für den Strand viel zu schade wäre.
Schicke Sandälchen dazu, weißes Jäckchen - und schon ist man schnieke genug fürs Eiscafé.

Und? Wollt ihr nun wissen, welch' traumhaftes Fleckchen Strand das ist?
Es ist die Platja da Muro im Nord-Osten von Mallorca.
Wir haben - Googlemaps sei Dank - ein Hotel etwas abseits vom Rummel gebucht.
Für unseren Kurzurlaub geradezu perfekt. Strand. Sonne. Akku aufladen. Das war der Plan.


Und wie ihr seht: Der Plan ist zu einhundert Prozent aufgegangen.
Völlig unbeschwert waren die Tage - sechs von sieben haben wir einfach am Strand verbummelt.

Heimgekehrt sind wir mit ganz unterschiedlichen Souvenirs.
Der Herr von Schneck ist der bescheidenste in der Familie.
Er braucht keine Souvenirs. Er besorgt sie. Wie etwa das Schlauchboot fürs kleine Fräulein.
Nicht etwa ein gewöhnliches Schlauchboot. Nein, eines mit Lenkrad und Hupe. 
Kein Kind, das im Hotel nicht in Besitz eines eigenen Bootes gewesen wäre.
Und keine Frage - natürlich musste das mit nach Hause.

Meine Lieblingssouvenirs - ja, ich muss im Plural sprechen *hust*
Ganz viele Fotos für den Blog. Das Fräulein hat ja schließlich auch Strandgarderobe bekommen,
die ich Euch demnächst noch präsentieren werde. Und ein paar ganz lustige Gesellen. Nähen konnte ich ja nicht auf Mallorca. Aber eine Häkelnadel und etwas Garn passt in jeden noch so vollen Koffer. Die witzigen Häkel-Kerlchen stell' ich Euch aber in den nächsten Tagen mal vor.

Überhaupt wird hier jetzt wieder durchgestartet nach zwei Wochen Flaute.
Hier hängen ein paar Blogposts in der Warteschleife.
Es lohnt sich also, wieder öfters vorbei zu schauen.

Jetzt träum ich aber auch erst mal noch ein bisschen vom Meer.
Und summe leise vor mich hin: "Vamos a la playa...oh-oh-oh-oh-ohhhhhh!"

Eure
katja

Und wer es noch nicht weiß: Was heißt eigentlich *RUMS?
*RUMS = "Rund ums Weib". Unter diesem Titel sammelt "Muddi" Sarah jeden Donnerstag Blogbeiträge mit kunterbunten Dingen, die Bloggerinnen für sich selbst genäht, gestrickt, gehäkelt oder sonst wie gefertigt haben. Ein Blick vorbei lohnt sich immer --> HIER geht's lang!

Stoffe:
"fly me to paradise" / jersey
kollektion "fly" von Susanne Firmenich (Hamburger Liebe
uni-jersey weinrot 
alles von hilco
Schnitt:
"frau Julie" von schnittreif 
anja müssig