Donnerstag, 31. Dezember 2015

Adieu, 2015!

Es ist wie jedes Jahr am letzten Tag des Jahres. Ich versuche ein ganzes Jahr in Worte zu packen. Und: kapituliere. 365 Tage. Keiner wie der andere. Leichte Tage. Schwere Tage. Atemlose Tage. Faule Tage. Kreative Tage. Grübel-Tage. Näh-Tage. Wasch-Tage. Schreib-Tage. Feier-Tage. Abschiednehm-Tage. Freunde-Tage. Einsiedler-Tage. Kuschel-Tage. Party-Tage. Bunte Tage. Graue Tage. Sonnen-Tage. Kämpfer-Tage. Träumer-Tage. Schatten-Tage...  Was jedoch viele dieser Tage gemeinsam hatten: das Rattern der Nähmaschine. Deswegen gibt es ihn auch dieses Jahr wieder, meinen kunterbunten Jahresrückblick in Bildern: Vorhang auf für mein 2015

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten

Es ist die Nacht vor Weihnachten. Im Haus ist es still. Mucksmäuschenstill. Gerade habe ich noch ins Schlafzimmer gespickelt - dort liegt das kleine Fräulein mit ihrem Papa, und gemeinsam wärmen sie mir mein Bett vor. Das machen wir immer so vor aufregenden Tagen. Und Weihnachten ist dieses Jahr für das kleine Fräulein besonders aufregend. Denn es ist das erste Mal, dass sie dieses Fest so richtig versteht. Es war am Montag, wir waren gerade auf dem Nachhauseweg vom weihnachtstrubeligen Stuttgart, da tönte es mir vom Rücksitz entgegen: "Mama, ich weiß, wo wir nächstes Jahr in den Urlaub hinfahren: Wir fahren nach Bethlehem!" "Nach Bethlehem?", fragte ich erstaunt zurück. "Ja", sagte sie - mit diesem aufgeregtem Zittern in der Stimme: "Ich möchte die Krippe sehen. Und Maria. Und Josef. Und das Christuskind." Was für ein herrlich unbeschwerter Wunsch in diesen Zeiten. Ja, sie spürt ihn, diesen ganz besonderen Weihnachtszauber. Unser Christuskind - gerade mal so groß wie mein kleiner Finger und aus Plastik - habe ich soeben noch parat gelegt. Damit sie es morgen früh gleich in ihre Spiel-Krippe legen kann. Und ich? Ich genieße diesen Zauber der letzten Nacht vor Weihnachten...

Sonntag, 13. Dezember 2015

Schneebälle, die nicht schmelzen #diy

Weihnachten im Sommer? Könnte ich nicht feiern! Oder sagen wir mal so: Ich könnte mich nur schwer daran gewöhnen. Mein Bilderbuch-Weihnachten findet in einer tief verschneiten Landschaft statt. Die Welt liegt wie unter einer dicken Puderzuckerguss-Schicht, und über ihr eine Stille, wie sie nur der Schnee zaubern kann. Schnee ist für mich magisch. Aber leider mittlerweile leider rar geworden. Früher war nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Schnee - da bin ich mir ganz sicher. Während ich aber auf das Lametta wunderbar verzichten kann, sehne ich jedes Jahr den Schnee herbei. Und so hab ich ihn mir dieses Jahr sogar kurzerhand in die Wohnung geholt - mit Schneebällen, die nicht schmelzen:

Schneebälle aus Wolle - ein Idee plus Anleitung von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Samstag, 12. Dezember 2015

12 von 12 im Dezember

Ganz schön ruhig war's hier - auf dem Blog - die vergangenen zwei Wochen. Das heißt, umso mehr hat das Leben hinter den Kulissen getobt. Ich stecke noch mitten in der Plätzchen-Produktion, gerade rühren schwäbische Springerle vor sich hin, und morgen früh beginnt der alljährliche Krimi: "Bekommen sie auch ihre Füßchen?" Die Back-Sause ist nur eins von vielen Dingen, die für mich im Advent einfach dazu gehören - und die mir in der Summe so wichtig sind, das alles andere hinten anstehen muss. Den Zwölften hab ich heut trotzdem nicht verschwitzt, wie konnte ich auch? Schließlich fiel mein Blick gleich morgens auf das Adventskalender-Päckchen des kleinen Fräuleins, auf dem - natürlich - eine große Zwölf baumelte. Was hier heut sonst so los war? Seht sie Euch an, unsere

12 von 12 im Dezember


1) Ausgepackt wird im Bett: Das kleine Fräulein mit ihrem Adventskalender-Türchen-Paket.
2) Mein Kalender überrascht mich mit meiner Lieblingsschokoladensorte.
3) Adventskranz-Kerzen an fürs gemütliche Frühstück.
4) Sogar das Nutella trägt ein Weihnachtskleid. 

Montag, 23. November 2015

Nähblogger für Flüchtlinge: Es geht los!

Hilflosigkeit. Das ist ein Gefühl, das sich in letzter Zeit häufig an mich heranschleicht. Terror in Paris. Flüchtlingswelle über Europa. Zäune an Grenzen, wo eigentlich keine sein sollten. Ja, auch mich lähmt die Nachrichtenlage an vielen Tagen. Und ganz oft habe ich mich gefragt: Was kann ich eigentlich tun? Ich bewundere Menschen wie Anna und Tanya , die für Flüchtlinge ihr Haus öffnen. Und gleichzeitig weiß ich, dass ich das nicht könnte - für diese Dimension der Hilfsbereitschaft fehlt mir schlichtweg eines: der Mut. Ich bin froh und dankbar, dass es solche Menschen gibt. Sie sind meine Leuchttürme in der oft stürmischen Nachrichtenlage. Sie zeigen mir, dass es auch anders gehen kann - und sie sind Vorbilder für eine offene Gesellschaft, die erkannt hat, dass wir an den Tatsachen und Herausforderungen, die sich uns gerade stellen, nichts ändern können. Es ist eine Riesenaufgabe, das ist keine Frage. Aber wir können sie meistern - in dem wir zuallererst einmal den Menschen, die hier ankommen, nicht mit Hass begegnen, sondern mit Verständnis. Und auch ich habe sie gefunden, meine Art des Engagements - bei der Aktion "Nähblogger für Flüchtlinge". Was wir tun: Wir holen Euch - unsere Leser - mit ins Boot, auf dass wir gemeinsam Gutes Tun können. Wir, in dem wir ein tolles Unikat für Euch nähen. Ihr, in dem ihr es ersteigert. Etwa dieses tolle Set für die Kinder-Backstube:

Süßes Set für die Kinder-Backstube - genäht von (c) www.schoenstebastelzeit.de für Nähblogger für Flüchtlinge

Samstag, 21. November 2015

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Scherentasche

Sie ist und bleibt Euer großer Blog-Favorit: die Scherenmöhre! Fast 7000 mal wurde das Tutorial seit Erscheinen im März angeklickt und die Vorlage heruntergeladen. Und nicht nur das: Ihr habt auch fleißig Möhrchen genäht. Manchmal bekomme ich eine Mail mit einem Foto, manchmal sehe ich das nur über die Statistik -  wenn ungewöhnlich viele Klicks von einem anderen Blog direkt bei mir landen. Dann weiß ich mittlerweile mit ziemlich großer Sicherheit: Ha, da hat wieder jemand 'ne Möhre genäht! Momente, in denen mein Herz einen kleinen - ach was, großen! - Hüpfer macht. Denn dann weiß ich: Ich hab Euren Nerv getroffen! Habt ihr Lust, die Zwillingsschwester der Scherenmöhre kennenzulernen? Ich geh' jetzt einfach mal ganz frech davon aus. Und zeige Euch heute zum Finale meiner Blogreihe mit den "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender" - *kurzerdramaturgischertrommelwirbelbitte* - die Scherentasche.

Eine Scherentasche - genäht nach einem Tutorial von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Freitag, 20. November 2015

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Sterne fürs Haar

Sterne sind in. Gerade zur Weihnachtszeit haben sie wieder Hochkonjunktur. Sie leuchten - natürlich - am Himmel, aber auch in Fenstern, auf Bäumchen, an Marktbuden, am Straßenrand. Sie glitzern auf Shirts oder treten gleich himmelssturmgewaltig in Scharen auf Decken und Tüchern auf. Man nascht sie als Lebkuchen oder in Form von Schokolade. Und wir? Wir haben uns ein paar Häkelsterne vom Himmel gepflückt, auf dass wir sie uns ins Haar stecken und mit den Sternen am Himmel um die Wette glitzern können. Ja, der fünfte Tag meiner Blogreihe "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender" ist so ein richtiges Mädelsding.

Sternen-Spangen fürs Haar - eine Ratz-Fatz-Idee von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Donnerstag, 19. November 2015

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Kräutersalz

Adventskalender sind nur was für Kinder? Von wegen! Auch Erwachsene freuen sich über die kleinen Wartezeitverkürzer in der Weihnachtszeit - mich eingeschlossen! Ich bin jetzt schon gespannt, was ich dieses Jahr öffnen darf: Türchen mit Schokolade dahinter? Oder Tütchen mit Stoffen, Knöpfen und anderen Nähklimbim wie vergangenes Jahr? Ich werde noch zwölfmal schlafen müssen, um es zu erfahren. Bis vor ein paar Jahren habe ich sogar jedes Jahr für Eltern und Schwiegereltern einen Kalender gepackt. Was nie darin fehlen durfte: selbst gemachtes Kräutersalz! Es macht sich übrigens auch gut im Nikolausstiefel - denn darin finden es die Großeltern jetzt jedes Jahr zur Weihnachtszeit. Ein kleines Stückchen Sommer im Winter. Wie das geht? Ratz-Fatz naklar, sonst hätt' das Rezept ja seinen Platz in der Blogreihe nicht verdient.

Salz mit mediterranen Kräutern - selbstgemacht von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Mittwoch, 18. November 2015

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Notizbüchlein

Heutzutage gibt es für nahezu alles eine App. Mein Ticket für die Stadtbahn? Kaufe ich mit einer App. Die Staulage auf der Autobahn? Checke ich mit einer App. News lese ich? Mit einer App. Einkaufslisten? Tippe ich ins Handy - in eine App, und teile sie dann kurze Zeit später auch noch mit dem Herrn des Hauses schoenstebastelzeit, damit er auf dem Heimweg noch schnell in den Supermarkt springt. Es gibt aber eine große Ausnahme: Ideen - die schreibe ich nach wie vor am liebsten in ein Notizbuch, meine alltime-Begleiter. Unschlagbar ist so ein kleines Büchlein auch, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Sei's im Restaurant, im Wartezimmer beim Arzt, oder schlichtweg überall, wo's mal wieder länger dauert: Notizbuch und Stift raus - und das kleine Fräulein ist beschäftigt! Somit geht der Trend hier im Hause schoenstebastelzeit eindeutig zum Dritt- oder gar Viertnotizbuch. Mindestens. Weil sie so schnell aus hübschen Motivkartons selbst gebastelt sind. Und wie das geht, das verrate ich Euch heute - bei meiner Blogreihe mit den Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender.

Selbst gemachte Notizbüchlein - ein Tutorial von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Dienstag, 17. November 2015

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Täschchen für alle Fälle

Ein Täschchen geht immer, oder? Etuis und kleine Ordnungshelfer in allen Farben und Formen sind bei mir mittlerweile echte Geschenke-Klassiker geworden. Und deswegen dürfen sie bei meiner Blogreihe mit den "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender" auf keinen Fall fehlen. Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht? Aber ich nähe am allerliebsten nach Vorlage. Einfach deshalb, weil es so herrlich bequem ist. Schließlich hat sich vorher schon jemand anderes den Kopf darüber zerbrochen, ob das dann auch alles so wird, wie's werden soll. Und weil ich mir ziemlich sicher bin, dass es ganz vielen von Euch genauso geht, habe ich mal wieder eine Vorlage für Euch ausgetüftelt - damit ihr wirklich ratz-ratz ein oder zwei oder drei oder sieben Täschchen nähen könnt. Also, ran an Drucker, Stoff und Nähmaschinen. In 13 Tagen ist der 1. Dezember.

Täschchen für alle Fälle - ein Tutorial von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Montag, 16. November 2015

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Lieblingspflaster

Es ist jedes Jahr dasselbe hier im Hause schoenstebastelzeit. Das kleine Fräulein kann es nicht erwarten, bis endlich Advent und Weihnachten ist. Sie fragt fast jeden Tag: Wie oft noch schlafen? Und das, obwohl wir gerade mal Mitte November haben. Und ich? Ich wünsche mir nicht selten noch ein oder zwei - nein, nicht Extra-Tage - sondern gleich Extra-Wochen, um all das zu schaffen, was ich "schon immer mal in der Adventszeit machen wollte". Ich weiß, mein Wunsch erscheint in diesen Tagen nicht nur banal, sondern geradezu lächerlich. Und ja, auch ich habe mich gestern gefragt: Kann ich unter den aktuellen Umständen diese Blogreihe starten? Will ich es überhaupt? Gerade mal fünf Monate ist es her, dass ich mit meiner Lieblingsnichte durch Paris flaniert bin. Wir waren glücklich. Wir fühlten uns frei. Wir machten zwei Tage nichts anderes, als das Leben zu genießen. In Paris. In der Stadt, in der am Freitag mehr als 130 Menschen aus dem Leben gerissen wurden. Auf eine Art und Weise, die sich jenseits unseres Vorstellungsvermögens befindet. Mein Herz ist schwer, wenn ich an Paris denke. Aber wenn ich nach Paris blicke, in den Nachrichten, in den sozialen Medien, dann sehe ich Menschen, die zeigen: Wir machen weiter! Es ist nicht leicht, die Angst sitzt uns im Nacken. Aber: Wir machen weiter! Und genau das mache ich, das machen wir als Familie, auch. Unsere größte Motivation: das kleine Fräulein. Wir wissen nicht, in was für eine Welt sie hinein wächst. Und gerade in Zeiten wie diesen haben wir auch Angst vor der Antwort auf diese Frage. Aber wir möchten uns nicht von dieser Angst diktieren lassen - deswegen leben wir ihn, den Alltag. Und genau deshalb startet sie heute trotzdem, meine Blogreihe mit den Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: mit Pflastern aus Lieblingsstoffen.

Freitag, 13. November 2015

Der Katalog der Nähbloggerinnen ist da! #freutag

Heute ohne viele Worte. Dafür mit ganz vielen Bildern. Denn er ist endlich da, der dicke, fette Katalog der Nähbloggerinnen. Und damit unser aller Protest gegen die Ausbeutung in der Bekleidungsindustrie. 304 Seiten stark. Eine Gemeinschaftsaktion von 284 Bloggerinnen. Wir alle sagen: Ein Shirt für 2 Euro? Ein Pullover für 5 Euro? Jeans für 6 Euro? Nein! #thisisnotokay.


Donnerstag, 12. November 2015

12 von 12 im November

Ist es Kunst? Ein Spaß? Unterhaltung? Oder ist es einfach langweilig? Das frag ich mich immer mal wieder am zwölften Tag des Monats. Wenn es wieder Zeit ist für die Aktion "12 von 12" - sprich zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats zu schießen, und auf dem Blog zu zeigen. Manchmal ist es für mich ein Leichtes, Euch zwölf Bilder zu zeigen. Voller Leben. Abwechslung. Mit schönen Farben. Wie etwa im Mai. Oder im September. Und dann gibt es Tage wie heute. An denen ich vor lauter Alltag das Fotografieren ganz oft einfach vergesse. Ich rausche morgens aus dem Kindergarten raus und denke: "Mist! Du wolltest doch ein Foto für 12von12 machen." Dann rausche ich weiter ins Büro, vom Schreibtisch in die Mittagspause und abends wieder nach Hause. Und dann? Dann klicke ich mich durch die ersten Beiträge bei "12 von 12", und ich schau sie mir einfach gerne an, die Alltagsbilder der anderen. Einblicke in ganz normale Leben. Eben. Das ist es, was die Aktion ausmacht. Was hier heute so los war? Zumindest in den Momenten, in denen ich das Fotografieren nicht vergessen habe? Schaut sie Euch an, unsere

12 von 12 im November

1) Hallo, Du süßer Fuß! Da hat sich heut Nacht jemand ins große Bett gekuschelt.
2) Koffein für mich zum Wachwerden.
3) Frühstück fürs kleine Fräulein: Müsli? Nein, Schneeflocken!
4) Wunderbare Post! Was drin ist? Wird erst an Nikolaus verraten. 

Dienstag, 10. November 2015

Das neue Türkis #probenähen

"Mamaaaa, da sind Spinnen drauf!" Es gibt Sätze, die höre ich nicht wirklich gerne, wenn ich meinem kleinen Fräulein ein neues Kleidungsstück zeige. Ich hatte hier schon so manche Ansage. Von "Das ist aber hässlich" über "Das zieh ich nicht an" bis hin zu "Das ist aber für Jungs!" reicht die Palette. Aber zum Glück sind viereinhalbjährige Mädchen nicht nur sehr direkte, sondern oft auch  recht wankelmütige Wesen - und wird das genähte Einzelstück erst mal mit den richtigen Teilen kombiniert, zieht es meist doch mit großer Freude in den Kleiderschrank ein. Mit einer spontan entwickelten Spinnenphobie hatte ich es allerdings noch nie zu tun. ICH hatte die bei der Auswahl des kuscheligen Sweats nämlich komplett übersehen...

Donnerstag, 5. November 2015

Mein Zwei-Farben-Kuschelpulli #rums #probenähen

Ist das nicht ein Herbst wie aus dem Bilderbuch? Morgens, wenn ich das kleine Fräulein in den Kindergarten bringe, hüllt uns noch der feuchte Nebel ein, er kitzelt uns in der Nase, setzt sich in miniminimini-Tropfen auf Schal und Mütze - aber kurze Zeit später blitzen schon die ersten Sonnenstrahlen durch das Grau. Und am späten Vormittag hat sich die graue Welt in eine bunte verwandelt. Ja, in der Natur, da mag ich bunt. Nur nicht eben an mir, wie ihr letzte Woche erfahren habt. Deswegen hat mein neuer Herbstpulli nur zwei Farben. Und die Schönheit des eigentlich sonst schlichten Raglan-Sweaters liegt dieses Mal wirklich im Detail - es sind die Saumabschlüsse, die den Pulli besonders machen. So einfach. So gut. Und schlichtweg mal was anderes.

Dienstag, 3. November 2015

Zum Ponyhof? Da geht's lang...

Es gibt sie, die Tage, an denen nichts läuft, wie es laufen soll. Der Wecker klingelt gefühlt viel zu früh, irgendwer hat vergessen, die Heizung im Bad hochzudrehen, das Duschgel ist alle, und der Marmeladentoast liegt statt auf des Fräuleins Teller auf den Fliesen. Auf welcher Seite er landet, muss ich nicht erwähnen - is' eh klar! Es sind die Tage, an denen die To-Do-Liste unglaublich lange ist. Und man eigentlich morgens schon weiß, dass man abends nicht einmal die Hälfte geschafft haben wird. So ein Tag war letzte Woche. Und was sagte da der Mann im Hause schoenstebastelzeit? "Ich mach' heut' mittag frei!" Aber nicht etwa, um Duschgel einkaufen zu gehen, oder um rote Marmeladenfliesen wieder in weiße zu verwandeln. Nein! Er wollte uns einfach zeigen, dass das Leben manchmal doch ein Ponyhof ist...

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Kunterbunter Herbst #rums #probenähen

Ja, er war das, was man einen Streichelstoff nennt: der Blattwerk von Blaubeerstern. Letzten Herbst, als das Design heraus kam, habe ich mir nur einen Kuschel-Loop daraus genäht. Absichtlich. Denn für einen Loop reichen knapp 30 Zentimeter. Bleiben also immer noch genug übrig für den Vorrat, für ein oder gesagt das große Projekt aus dem Stoff. So mach ich das gerne mal mit Lieblingsdesigns.  Und horte und horte und horte. Eigentlich totaler Quatsch, denn Lieblingsstoffe sehen nicht im Stoffregal am besten aus, sondern vernäht. Das dachte ich auch von Blattwerk. Bis ich dann das erste Mal in mein neues Shirt schlüpfte, mich vor den Spiegel stellte, und dachte: "Huch, das ist aber ganz schön bunt geworden!"

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Boooooo! Bald ist Halloween

So ganz hat das kleine Fräulein dieses Halloween noch nicht verstanden. Verkleiden findet sie super, aber warum so gruselig? Eine süße Kürbis-Fee ist doch auch prima, sagt sie. Geister sind übrigens eklig, und Vampire sowieso. Die Hexen? Gibt's nur im Märchen. Trotzdem freut sie sich auf diesen Tag: Weil wir wie jedes Jahr unseren Riesenkürbis schnitzen, Süßigkeiten in kleine Tütchen packen, und abends versuchen werden, die kleinen Monster, die an unserer Haustür klingeln, ein bisschen zu erschrecken. Bevor sie gierig ihre Naschi-Tüte grabschen und wieder ins Dunkel der Nacht entschwinden. Ein bisschen Gruselfeeling haben wir uns die Tage schon ins Haus geholt - mit lustigen Knetfigürchen.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Baby-Boom #probenähen

Es war vor drei Wochen. Ich saß mit Freunden beim Lieblingsitaliener. Wir waren verabredet zum Lunch. Eigentlich nichts Außergewöhnliches. Machen wir öfters mal in dieser Runde. Wir plaudern über die Arbeit, über die Hochzeit ihres Bruders. Sie erzählt begeistert. Von der Aufregung. Der tollen Torte. Den Freudentränen. Ich höre zu, lasse mich mitreißen von der Stimmung. Nur einer wirkt etwas ungeduldig: ihr Freund. Gar nicht so seine Art. Und dann platzt - mitten in das andere Gespräch hinein - eine thematisch völlig unpassende Frage aus ihm heraus: "Du, habt ihr eigentlich Eure Wiege noch?" Kurze Stille. Ich höre mich noch fragen: "Braucht ihr etwa eine?", aber eigentlich weiß ich sofort: Die beiden werden Eltern! Was für Neuigkeiten! Am liebsten würde ich dem Kellner zurufen: "SCHAMPUS!" Aber erstens sind wir nur in der Mittagspause, und zweitens ist der nix für werdende Mütter. Somit stoßen wir mit unserem Wasser an, und plaudern nur noch übers Baby, Baby, Baby. Vor fünf Jahren - als ich mit dem kleinen Fräulein schwanger war - fand ich es immer etwas komisch, wenn Freunde, die selbst bereits Eltern waren, regelrecht ausgeflippt sind vor Freude über unsere Neuigkeiten! Ganz ehrlich? Heute bin ich selbst so. Und wohin mit all der Freude? Man kann ja nicht den ganzen Tag die Freunde angrinsen, und ihnen immer und immer wieder sagen, dass man sich mit ihnen freut. Daher: Die Freude am besten umwandeln - in Energie, und ein Wolkenmobile nähen.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Glitzerpopitzeralarm! Oder: Wir basteln eine Einhorn-Laterne

Wer mich einmal reden hören hat, der weiß: Ich komm aus dem Schwobaländle! Aufgewachsen bin ich in einem 3000-Seelen-Ort am Rande des Schwarzwalds. Und dort gibt es im Oktober - auch heute noch! - das Kilbesingen. Eine schöne Tradition, bei der die Kinder mit ihren Laternen von Haus zu Haus ziehen, vor den Türen ihr traditionelles Kilbelied singen, und dafür mit Süßigkeiten belohnt werden. Kilbe - das war ein Highlight im Herbst für uns Kinder. Vier Abende lang. Von Sonntag bis Mittwoch haben wir gesungen, bis wir heiser waren. Oder: Bis unsere Laterne in Flammen aufging. Ist jedem mal passiert. Großes Drama! Tränen! Und doch gehörte das irgendwie dazu. Denn - ja, so alt bin ich wirklich schon! - diese Elektro-Laternenstäbe, die gab es bei uns noch nicht. Geschweige denn LED-Teelichter! Vor wenigen Jahren noch, sagte ich überzeugt: "Mein Kind bekommt mal 'ne echte Kerze in seine Laterne!" Typisches Noch-Nicht-Mutter-Geschwätz eben! Heute? Hat das kleine Fräulein natürlich eine LED-Kerze in ihrer Laterne. Denn - seid ehrlich! - ein Einhorn kann man doch nicht guten Gewissens den Flammen aussetzen. Das ist bestimmt schlecht fürs Karma!

Sonntag, 18. Oktober 2015

Herbst-Nascherei: Kürbis-Cookies

"Irgendwas mit Kürbis!" Das hab ich auf die Liste geschrieben, die letzte Woche im Kindergarten hing. Es ging um das Buffet für den Elternabend. Und weil die Klassiker - Schinkenhörnchen, Blätterteigschnecken, Gemüsesticks - schon aufgelistet waren, hab ich gedacht: Mach ich halt was mit Kürbis! Der ist a) regional - da im Schwarzwald bei meiner Familie gewachsen. Und b) auch noch saisonal. Bingo! Was will man mehr? So - und da saß ich dann daheim, und überlegte: Was machste nun eigentlich aus Kürbis? Suppe ist nichts für ein Buffet. Flammkuchen auch nicht, da dieser am besten heiß direkt aus dem Ofen schmeckt. Kürbis-Konfekt? Hm, fast ein bisschen mächtig. Außerdem ist das mit Schwipps, und das finden auch nicht immer alle toll. Muffins? Ach nö, die will ich bei einem Elternabend nicht sehen, schließlich gibt es die bei jedem Kinderfest. Aber was bleibt dann noch? Letztendlich sind es Kürbis-Cookies geworden. Denn: Was Süßes geht immer, oder?

Freitag, 16. Oktober 2015

Hier kommt Claus! #probeplotten

Er ist ein verdammt cooler Kerl, das muss ich schon sagen! Aber ich bin mir sicher, er hat ein weiches Herz. Ein samtweiches Herz sogar. Das verraten seine Augen, die so schelmisch hinter der riesigen Brille hervor lugen. Und dann erst das Fell! Schwarz und grau - modetechnisch liegt er damit voll im Trend diesen Herbst. Aber nein, er trägt die zwei Farben nicht willkürlich kombiniert, im Gegenteil. Akkurat sind die Linien in seinem Gesicht gezogen - und verleihen ihm dadurch seinen ganz besonderen Charakter. So eine liebenswert-freche Mischung aus "IchbinjaauchsoeinganzNetter" und "AberichhabsfaustdickhinterdenOhren". Ach, was red ich lange drumrum: Wir sind verliebt. Alle. Die ganze Familie. Hals über Kopf. In Claus. In den coolen Claus. Den Waschbären mit der Brille.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Nüsse, die verzaubern #gelesen

"Kann ich die jetzt anfassen", fragte ich mich das kleine Fräulein skeptisch, als ich letzte Woche die ersten Zauber-Eicheln auf den Tisch legte. "Na klar, warum denn nicht?", fragte ich verwundert. Schließlich hatten wir den fertigen Hütchen-Früchten regelrecht entgegen gefiebert. Zuerst habe ich die ganze Familie schalu gemacht mit meiner Eichelhütchen-Sucherei. Als dann die Hütchen endlich im Haus waren, hat sich das kleine Fräulein sogar eine ganz eigene Zaubereichel - natürlich in rosa - gewünscht. Nun lagen die fertigen Früchte auf dem Tisch. Aber das kleine Fräulein wollte sie partout nicht in die Hand nehmen. "Was passiert, wenn ich die anfasse?", hakte sie noch einmal genau nach. Und rückte dann mit der eigentlichen Frage aus: "Werde ich dann verzaubert?" Hach, wie ich mein kleines Fräulein liebe - für diese grenzenlose Phantasie. Und ja - irgendwie können die Eicheln schon ein klitzekleines bisschen zaubern. Und zwar ein bisschen Herbstmagie ins Haus.

Montag, 12. Oktober 2015

12 von 12 im Oktober

Hallo Herbst! Ich mag Dich, wirklich! Deine kühlen, fast frostigen Morgenstunden, Dein warmes Licht den ganzen Tag über. Die warmen Sonnenstrahlen, die man einfach nur genießen kann. Und ja, ich mag es auch, dass es wieder früher dunkel wird. In der Dämmerung in gemütliche Stuben spicken, Kerzen anzünden, Tee trinken - herrlich! Doch eines ist mir nach wie vor ein Rätsel: Warum der Herbst die "ruhige Zeit" genannt wird. Also: hier ist das definitiv nicht der Fall. Ich fühle mich wie ein Eichhörnchen, das den ganzen Sommer über Nüsse - respektive kreative Ideen - gesammelt hat. Und jetzt, im Herbst und Winter, möchte ich sie alle auspacken. Mal sehen, was ich alles schaffen werde. Was heute so los war? Wochenstart. Unspektakulär. Alltag pur eben. Schaut sie Euch an unsere

12 von 12 im Oktober


1) Du liebe Herbstsonne, ich mag es, wenn Du morgens durch die bunten Blätter leuchtest.
2) Zweites Frühstück: Bananenbrot und Milchkaffee.
3) Das kleine Fräulein hat mir einen Gruselkürbis gemalt.
4) Herbstkleid und Weste, Kuschelhoodie und Schlafanzug - die Stoffe dafür sind im Haus. 

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Cooler Hoodie in den Bergen #probenähen

Urlaub am selben Ort? Fünf Jahre hintereinander? Ist doch nur was für Langweiler! So habe ich früher selbst gedacht! Und heute? Haben wir selbst solch einen Sehnsuchtsort, an den es uns immer wieder zieht: Südtirol! Egal, ob zum Skifahren oder zum Wandern oder einfach nur, um ein bisschen durchzuschnaufen: Südtirol geht irgendwie immer. Das Tolle daran, wenn man immer wieder an denselben Ort fährt: Man ist sofort im Urlaub. Man muss sich nicht erst zurecht puzzeln. Man kann direkt genießen - leckeren Apfelstrudel, den ersten Schnee auf den Bergen, die wärmende Spätsommersonne am Nachmittag, die wunderbare Kulisse. Letztere musste ich einfach nutzen, um den neuen Hoodie des kleinen Fräuleins in Szene zu setzen - mit coolen Beuteltaschen, um kleine Herbstschätze zu sammeln...

Dienstag, 29. September 2015

In die Tasche gesteckt

Ihr kennt das: Man steht vor der Haustür und sucht den Hausschlüssel. Aber in der Handtasche findet man zuerst die Taschentücher, die Sonnenbrille, drei Stifte, ein Notizbuch, zwei Lipgloss, ein Bonbon und drei Einkaufszettel (alte, natürlich!). Und zu allerletzt - ganz unten am Taschenboden - klappert er dann vor sich hin, der gesuchte Hausschlüssel. Damit mir dieses leidige Suchen erspart bleibt, haben alle meine selbst genähten Taschen mittlerweile ein Schlüsselband mit Karabiner eingenäht.  Aber was ist mit gekauften Taschen? In denen sorgt neuerdings mein Taschenorganizer für Ordnung. "Ganz schön geschickt", meinte letztens auch meine Mum zu meinem Alltagshelfer. Und deswegen hat sie die Tage ihren eigenen Organizer bekommen:

Montag, 21. September 2015

Ein Shirt, das die Reiselust weckt #probenähen

Mailand. Eine Stadt, an der man viel zu oft einfach nur vorbei fährt. Nur ein einziges Mal bin ich bisher dort gewesen. Und das ist Ewigkeiten her. Es war eine der ersten Reisen mit meinen Eltern nach Italien. Anfang der 80er sind wir mit unserem Golf über den Splügen-Pass gekurvt, dort hinter einem wackelnden Kuh-Hintern hergetuckert, und haben nach gefühlt ewiger Anfahrt unser Zimmer in einem kleinen Hotel am Comer See in Beschlag genommen. Ich glaubte noch, Meeresfrüchte seien besonders exotisches Obst, und hatte eine Vorliebe für Ottifanten. Und es gibt da dieses eine Foto von mir: auf dem Mailänder Domplatz. Umringt von Tauben. Ich - mit blonden, kurzen Zöpfen. In knallroter Hose. Und einem weißem Shirt. Auf meiner Brust? Jaaaaaaa - ein riesiger, breit grinsender Ottifant. Das war mein Mailand-Shirt. Im Schrank des kleinen Fräuleins hängt neuerdings auch ein Mailand-Shirt. Denn Anja von Rapantinchen hat ihren neuesten ebook-Streich nach der italienischen Stadt in der Lombardei benannt. Und wir haben ein Ziel mehr auf unserer Familien-Reiseliste...

www.schoenstebastelzeit.de

Samstag, 12. September 2015

12 von 12 im September

Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen des Buchstabens B. B wie Backen. B wie Bloggen. Und dann hätt ich noch ein B im Angebot: das Bald-ist-Urlaub-B. Aber zuerst geht's für mich an diesem Wochenende noch einmal in die Vollen. Mehr Rezepte habt ihr Euch kürzlich bei einer kleinen Umfrage rund um den Blog von mir gewünscht. Sollt ihr haben! Vier Stunden lang hab ich heut bei einem Back-Workshop in Stuttgart gerührt, geknetet und geformt - und natürlich hab ich auch ein paar Rezepte für die schoenstebastelzeit mitgebracht. Was sonst noch passiert ist an diesem Samstag? Schaut sie Euch an, unsere

12 von 12 im September 


1) Nostalgie-Fernsehen am Morgen: Mit Friedrich und Friedrich aus "Luzie der Schrecken der Straße"
2) Kleines Beerenpuzzle. Okay, vier Scheiben Banane haben sich auch noch reingeschmuggelt.
3) Eine erste Paracord-Lieferung ist angekommen: Die wandert mit ins Urlaubsgepäck!
4) Inhalt des zweiten Post-Päckchens: Daraus wird ein Halloween-Outfit fürs kleine Fräulein. 

Freitag, 4. September 2015

Let's have a Meerjungfrauenparty! (4) #essen

Erinnert ihr Euch noch an Schleckmuscheln? An Armbänder aus Zuckerperlen? An quietschbunten  Puffreis? An Esspapier? Und Brausebonbons, deren Säuregrad man am Gesicht der besten Freundin ablesen konnte? HERRLICH! Vielleicht erinnere ich mich auch deshalb so gut daran, weil es das früher auch nicht immer gab? Sondern nur zu besonderen Anlässen? Ich gebe offen und ehrlich zu: mit dem süßen Tisch zur Meerjungfrauenparty hab ich vor allem mir ein Geschenk gemacht. Ein Geschenk, an dem alle anderen Gästen auch ihr Freude hatten - denn nicht nur bei der Kinderfete wanderten die Finger immer wieder in die Muschelschälchen. Auch bei der Familienfete packten sich die Gäste fleißig süße Tütchen. Nur: Schleckmuscheln schmeckten früher besser - da waren zumindest wir Erwachsenen uns einig.

Donnerstag, 3. September 2015

Let's have a Meerjungfrauenparty! (3) #spiele

Wie halten wir nur die Meute bei Laune? Das war unsere größte Sorge in Sachen Kindergeburtstag. War schließlich eine Premiere für uns - die erste richtige Kinderparty in der Bude, ohne Eltern im Schlepptau. Würden alle mitmachen? Und vor allem: Spaß haben? Und was tun, wenn sich zwei in die Wolle kriegen - aber so richtig? "Be prepared" lautete daher unser Motto. Und das war auch gut so. Denn unsere Meerjungfrauen und Wassermänner waren kleine Feierbiester. Vier Stunden lang ging's hoch her im Hause schoenstebastelzeit, nachdem es hieß:

Lasset die Spiele beginnen! 


Mittwoch, 2. September 2015

Let's have a Meerjungfrauenparty! (2) #deko

Ich gestehe: Ich bin ein Deko-Freak! Das Gute daran: Ich bin ein Teilzeit-Deko-Freak! Es reicht mir vollkommen aus, die Deko-Keule zu besonderen Anlässen zu schwingen. Im Alltag mag ich es lieber etwas schlichter. Kram und Zeugs liegt ja auch so genug rum. Aber bei Partys und besonderen Anlässen wird geklotzt - und nicht gekleckert. Klar, dass ich es auch bei der Meerjungfrauenparty des kleinen Fräuleins krachen lassen musste. Wobei: Mehr geht immer! Ich habe auf Pinterest komplette Wohnzimmer gesehen, die sich mal flugs in eine Unterwasserwelt verwandelt haben! Zuviel des Guten? Definitiv. Mein Motto lautet eher: kleine Dinge, große Wirkung!

Dienstag, 1. September 2015

Let's have a Meerjungfrauenparty! (1) #einladung #diy

Klare Ansagen - das kann das keine Fräulein. Und so verkündete sie bereits im Mai, also Wochen vor ihrem Geburtstag: "Ich möchte eine Meerjungfrauenparty!" Zack! Weisste Bescheid! Das Gute daran: Ich hatte wahrlich genug Zeit für die Vorbereitungen. Ich kam nur zwischendurch gehörig ins Schwitzen - als sich im Nähzimmer bereits Paillettenstoff in pink und Glitzerkrams in türkis stapelte, und das kleine Fräulein lautstark überlegte, vielleicht doch noch auf eine Pferdeparty umzusatteln. Hat sie zum Glück dann doch nicht! Und so haben wir bereits vor ein paar Wochen eine rauschende Meerjungfrauenparty gefeiert! Ein bisschen spicken konntet ihr ja schon bei Instagram. Aber weil viele mehr wissen wollten rund um unsere Fete, geht die Party auf dem Blog einfach weiter. Vier Tage lang gibt es nun für Euch Tipps, Anleitungen, Spiele und Rezepte. Und wir starten heute ganz klassisch - mit der Einladung:

Montag, 31. August 2015

Das war mein August #insta-rückblick

Ich liebe Rückblicke. Weil sie den Blick dafür schärfen, was man alles erlebt, getan, geschafft, genossen hat. Und ehrlich gesagt, kommt das bei mir viel zu oft zu kurz. Man schaut dann im doch oft hektischen Alltag einfach immer meist nach vorne. Und sieht dann leider nur die Dinge, die getan werden müssen - morgen, übermorgen, nächste Woche, nächsten Monat. Und vergisst darüber ganz schnell, was man eigentlich alles geschafft hat. Daher möchte ich auch hier auf dem Blog jeden Monat einmal kurz inne halten, und die letzten vier Wochen noch einmal Revue passieren lassen - mit meinem Instagram-Monatsrückblick:

Und das war mein August


Sommerpause - auch an der Nähmaschine! Viel hab ich im August nicht genäht. Doch immerhin...
1) ...hab ich einen Ferienwunsch erfüllt: ein Pferde-Shirt.
2) ...beim Probenähen für die MatchBag von keko-kreativ mitgemacht.
3) ...Euch eines meiner Erstlingswerke gezeigt. Ähm, es soll ein Schaf sein.
4) ...und mein Outfit für die Aktion "this is not okay" fertig bekommen. 

Donnerstag, 27. August 2015

Nähen ist toll? Leider nicht überall! #thisisnotokay #rums

Was ist für Euch der schönste Moment, wenn ihr ein Kleidungsstück näht? Ist es die Minute, kurz bevor ihr die letzte Naht setzt? Oder ist es der Zuschnitt und damit verbunden die Vorstellung, wie das Kleidungsstück wohl fertig aussehen wird? Oder die Gewissheit, dass dieses Mal genau der richtige Stoff auf den dafür perfekten Schnitt trifft? Gemeinsam haben all diese Gedanken eins: Sie sind schön. Denn nähen - das ist für viele von uns längst mehr als ein reines Hobby. Es ist Entspannung. Es ist Freude. Es ist Handwerk. Kurzum: #nähenisttoll.

#nähenisttoll - aber leider nicht für alle Menschen auf der Welt. Wie muss dieser Hashtag, den wir alle oft und gerne benutzen, auf jemanden wirken, der tagtäglich mit der Näherei ausgebeutet wird? Der für einen Hungerlohn in einer alten, staubigen, dreckigen, viel zu engen und stickigen Fabrik irgendwo in Asien eine Naht nach der anderen setzen muss? Stundenlang. Jeden Tag. Im Akkord. Damit hier in Europa, in Deutschland, ein T-Shirt für drei (!!!) Euro verkauft werden kann. Nein, zehntausend Kilometer entfernt von uns ist nähen nicht toll. Dort ist nähen die Hölle.

Ja, ich weiß - ich erzähle nichts Neues. Und die industrielle Bekleidungsmaschinerie ist groß und mächtig, und wir alle, die regelmäßig shoppen gehen, tragen auf irgendeine Art und Weise leider dazu bei, dass die Maschinerie auch in Zukunft gut geölt wird. Aber: Ist wegschauen eine Lösung? Ignorieren? Gar resignieren? Weil man ohnehin nichts tun kann? NEIN! Ich alleine kann die Maschinerie zwar nicht stoppen. Aber ich kann vielleicht ein klitzekleines bisschen Sand ins Getriebe bringen. Indem ich mich gemeinsam mit vielen anderen Nähbloggerinnen hinstelle und laut sage: "ICH FIND DAS NICHT OKAY!"

Donnerstag, 20. August 2015

Eingepackt! #kreativbloggerwichteln

Ausgepackt - das wurde fleißig beim Kreativbloggerwichteln. Aber wo die Tage ausgepackt werden durfte, da wurde vorab auch fleißig an einem Paket gewerkelt. Heimlich. Um nicht zu viel zu verraten. Schließlich sollte nicht nur das Päckchen selbst eine Überraschung sein, sondern auch bis zur letzen Minute geheim bleiben, von wem es kommen wird. Kleine Einblicke in mein Paket habt ihr kaum gesehen - aus gutem Grund: Mein Wichtel wusste von Anfang an, von wem die Überraschung kommen wird. Denn mein Los fiel auf die Organisatorin selbst, auf Kristina vom Blog Lunaju. Jetzt, wo ausgepackt ist, kann ich Euch aber zeigen, was ich eingepackt habe, in das Päckchen unter dem Motto:

Apfel-Ernte für Lunaju


Mittwoch, 19. August 2015

Ausgepackt! #kreativbloggerwichteln

Stell Dir vor, Du bekommst ein Paket. Ein Paket, das Du nicht bestellt hast. Sondern ein Paket, das Dich überraschen soll. Von jemanden, der genauso gerne näht, häkelt, strickt, bastelt - egal was, Hauptsache handmade! - wie Du. Ein Paket, das schon von außen verheißungsvoll aussieht. Aber beim Schütteln und Rütteln keinen Tipp auf seinen Inhalt preis gibt. Spannend, oder? Genauso ein Paket habe ich vor ein paar Tagen bekommen. Dank des tollen Kreativbloggerwichtelns. Da stand es dann. Erst im Hausflur. Dann im Wohnzimmer. Am Samstag beim Frühstück sagte ich: "Mir jetzt egal! Ich pack das jetzt auf! Das kriegt doch keiner mit!" Doch da hatte ich die Rechnung ohne meinen Mann gemacht. "Aber Auspack-Finale ist doch erst am Mittwoch!" Ähm, hatte ich ihm so viel von der Aktion erzählt??!?! Ein klitzekleines bisschen geschummelt habe ich - und bereits gestern ausgepackt. Damit ich Euch heute schon zeigen kann, was drin war in meinem Päckchen.

Mittwoch, 12. August 2015

12 von 12 im August

Wir sind im Ferienmodus. Seit eineinhalb Wochen hat der Kindergarten des kleinen Fräuleins geschlossen - und daher ticken die Uhren hier gerade auch etwas anders. Auch wenn wir keine richtigen Ferien haben, denn geurlaubt wird im Hause schoenstebastelzeit erst wieder im September. Wir genießen noch die Freiheit, außerhalb der Saison buchen und wegfahren zu können. Trotzdem ist die Zeit gerade für uns alle irgendwie besonders. Das kleine Fräulein besucht tagsüber das erste Mal  ein Feriencamp - und weil das Ganze vom Arbeitgeber meines Mannes angeboten wird, rauschen die beiden morgens im Doppelpack ab. Das heißt für mich: kleine Zeitgeschenke. Morgens in Ruhe noch eine Tasse Kaffee trinken. Oder einfach mal so in der Lieblingsnähzeitschrift blättern. Also doch ein klitzekleines bisschen Urlaub im Alltag. Die Zeit dafür sollte man sich viel öfters nehmen. Was wir heut so gemacht haben? Schaut sie Euch an, unsere

12 von 12 im August


Donnerstag, 6. August 2015

A perfect match! #rums #probenähen

Wie und wo bewahrt ihr eigentlich Eure Taschen auf? Ich bin ja ein kleiner Ordnungsfanatiker. Und am liebsten habe ich es, wenn alles seinen festen Platz hat. Idealerweise noch hübsch sortiert nach Farben und/oder Größe. Meine Taschensammlung allerdings, die stellt mich immer wieder vor eine Herausforderung. Momentan verteilt sie sich auf drei Räume: das Schlafzimmer (Reise- und Schick-Ausgeh-Taschen), die Garderobe (Every-Day-Bags und Lieblingstaschen) und den Keller (Einkaufs-, Strand- und sonstige Taschen). Aber ganz glücklich bin ich damit nicht. Und nein, die Möglichkeit, einfach weniger Taschen zu sammeln, ist irgendwie keine Option. Tasche fallen in die Kategorie Schuhe und Stoffe. Davon kann man irgendwie nie genug haben. Außerdem hab ich mir erst letzte Woche eine neue genäht - meine MatchBag!

Montag, 3. August 2015

Das war mein Juli #insta-rückblick

Ich liebe Rückblicke. Weil sie den Blick dafür schärfen, was man alles erlebt, getan, geschafft, genossen hat. Und ehrlich gesagt, kommt das bei mir viel zu oft zu kurz. Man schaut dann im doch oft hektischen Alltag einfach immer meist nach vorne. Und sieht dann leider nur die Dinge, die getan werden müssen - morgen, übermorgen, nächste Woche, nächsten Monat. Und vergisst darüber ganz schnell, was man eigentlich alles geschafft hat. Daher möchte ich auch hier auf dem Blog jeden Monat einmal kurz inne halten, und die letzten vier Wochen noch einmal Revue passieren lassen - mit meinem Instagram-Monatsrückblick:

Und das war mein Juli

DAS Ereignis im Juli: der Fräulein-Geburtstag,
dem ich aber auch noch eine Extra-Blogreihe widmen möchte, daher heut nur ein Mini-Einblick:
1) Es wurde viel gebastelt: Erst die Einladungen für die Kindersause...
2) ...dann die Deko für die Fete: lustige Quallen aus Papierlampions
3) das Geburtstagskleid nimmt Formen an
4) Gummitiere einfrosten. 

Montag, 27. Juli 2015

Ein Blick durchs Schlüsselloch #kreativbloggerwichteln

Mindestens 97 Prozent der Pakete, die hier ankommen sind für mich. Ungerecht findet das das kleine Fräulein. Sie kennt schließlich noch nicht die Gesetze des Marktes - und vermutet hinter jedem Päckchen eine Überraschung für mich. Doch 99 Prozent der Pakete sind natürlich keine Überraschungen, sondern Warenlieferungen. Die entlocken mir zwar auch hin und wieder ein freudiges Quieken, vor allem, wenn es sich um Stoffe handelt. Aber so richtige, echte Überraschungspost ist natürlich etwas viel Schöneres. Und deswegen wollte ich dieses Jahr unbedingt mal dabei sein, beim Kreativbloggerwichteln von Lunaju. Welch Glück: Ich war schnell genug, hab die Ausschreibung rechtzeitig entdeckt, mich eingetragen - schwupps war ich einer von 60 Wichteln. Somit bekomme ich im August wirklich mal Überraschungspost. Absender unbekannt. Und im Gegenzug verschicke ich natürlich auch ein Paket. Im Hintergrund werkele ich schon fleißig an der Überraschung, die hier am 10. August auf Reisen gehen wird. Und ihr dürft heut' mal durchs Schlüsselloch spicken...

Donnerstag, 23. Juli 2015

Kindheitserinnerungen aus Stoff #blogtour #werbung

Ihre Vorliebe für Kleidchen jeglicher Art hat das kleine Fräulein nicht gestohlen. Hab ich mir von meiner Mutter sagen lassen. Und heiß geliebt habe ich - meinen Babydoll. An die Farbe kann ich mich nicht mehr erinnern. Was ich aber noch genau weiß: dass es ein wunderbar luftig-leichtes Teilchen war, das ich vor allem im Sommer gerne getragen habe. Eigentlich als Schlafanzug. Wenn es für alles andere zu warm war. An manchen Wochenenden aber auch als Rund-um-die-Uhr-Wohlfühlklamotte. Und jetzt? Hat mein kleines Fräulein auch so einen Babydoll - weil ich mich endlich an ein englisches Schnittmuster gewagt habe. Und das Beste daran: Ich musste es gar nicht selbst übersetzen...

Dienstag, 14. Juli 2015

Tüftelei am Dienstag

"Ich hab einen Spezialauftrag für Dich!" Höre ich diesen Satz, dann zucke ich meist erst einmal  zusammen. Denn manches Mal werde ich mit einer Änderungsschneiderei verwechselt. Aber nichts hasse ich mehr als das Reparieren von Reißverschlüssen, das Kürzen von Hosen, das Engernähen eines Unterkleides. Kennt ihr das? Reihenweise neue Sachen nähen - mit allergrößter Freude und Leidenschaft. Aber wehe, man muss einen abgefatzten Knopf von einem Kaufhirt annähen. Solche Sachen liegen bei mir gerne mal wochenlang in der Nähkiste. Und Aufträge dieser Art nehme ich daher gar nicht erst an. Aber jüngst flatterte mir aber ein Spezialauftrag ins Haus, den ich nicht abschlagen konnte: "Ich brauche ein Kontaktlinsenrettungsdingsbums", sagte eine Freundin zu mir. Und legte mir eine Zeichnung auf den Tisch. "Ein waaaaas?", fragte ich erstaunt. "Na, irgendwas, das verhindert, das mir meine Kontaktlinsen in den Ausguss kullern, wenn sie mir überm Waschbecken verloren gehen!" Okaaaay! Ich habe gehirnt - und ich muss Euch heut einfach das Ergebnis zeigen:

Sonntag, 12. Juli 2015

12 von 12 im Juli

Was war das für ein Wochenende! 48 Stunden im Zeitraffer - so kommt es mir gerade zumindest vor. Manchmal passiert in zwei Tagen so viel wie eine ganze Woche lang nicht. Das Einzige, was dabei immer zu kurz kommt: der Schlaf. Macht aber nichts, wenn man dafür am Samstagabend bis spät in die Nacht hinein im sommerwarmen Stuttgart rumflaniert - mit französischen Chansons im Ohr, einer Eistüte in der Hand, und vor allem der Gewissheit, dass die Oma zuhause aufs kleine Fräulein aufpasst. Und heute morgen? Hat der Wecker viel zu früh geklingelt. Warum? Na, dann schaut sie Euch an, unsere

12 von 12 im Juli


1) Ein Zettel wie früher: von meiner Mutti - sie ist schon mit ihrem Hund raus.
2) Tomate-Mozzarelle XXL vor dem Frühstück für die Kindergartensause später vorbereitet
3) Gottesdienst mit den Kindergartenkindern und einem fröhlich singenden Fräulein.
Ihr Lieblingslied: Wo gab's es tierisches Geschnarche? Auf Noahs Arche!
4) Kleines Geschenk für alle Kirchgänger: ein Keks mit Friedenstaube

Donnerstag, 9. Juli 2015

Ran an die Kohle! #rums #probeplotten

Zack! Da war es duster! Grillkohlenduster. Um nicht zu sagen schwarz. In meinem Nähzimmer. Rien ne va plus. Nichts ging mehr. Das Licht nicht mehr. Die Nähmaschine nicht mehr. Das Bügeleisen nicht mehr. Die Transferpresse auch nicht mehr. So eine Stromleitung eines stinknormalen Häuschens hat offenbar auch seine Grenzen. "Kannst Du mal die Sicherung wieder reinhauen? Die ist hier oben grad rausgefatzt", hab' ich den Herrn des Hauses schoenstebastelzeit gebeten. Doch ein paar Sekunden später meinte der: "Is' gar nicht die Sicherung!" Mistekiste! Und dann die Frage: "Was hast Du denn gemacht?" Nun ja - es waren wohl eindeutig zu viele Geräte am Start. Das Wichtigste: Der Herr hat's wieder hinbekommen! Seither wird er ganz gerne mal mit Elektrogott angesprochen. Trotzdem hab' ich ihm am Dienstagabend sein Shirt mit einem anderen Spruch verziert. Schließlich musste die neue Plotter-Serie "Grillgranaten" getestet werden - der Grund, warum hier alle Geräte auf Hochtouren liefen...

Dienstag, 7. Juli 2015

Grüße aus Bullerbü #probenähen

"Ein Kleid! Ein Kleid! Ein Kleiheiheiheiiiiid!" So lautet die Antwort auf eine mittlerweile eigentlich vollkommen überflüssige Frage, die da lautet: "Was möchtest Du denn heute anziehen?" Und ich kann mein kleines Fräulein allerbestens verstehen. Nichts ist bei den derzeitigen Temperaturen besser zu tragen als wenig. Möglichst wenig. Idealerweise ein luftiges Teilchen aus Baumwolle. So wie meine FrauIDA, die selbst beim leisesten Lufthauch anfängt zu flattern. Wie gut, dass es den Schnitt jetzt auch für kleine Fräuleins gibt...

Dienstag, 30. Juni 2015

Das war mein Juni #insta-rückblick

Ich liebe Rückblicke. Weil sie den Blick dafür schärfen, was man alles erlebt, getan, geschafft, genossen hat. Und ehrlich gesagt, kommt das bei mir viel zu oft zu kurz - was man allein daran sieht, dass es nun drei Monate lang keinen Insta-Rückblick hier auf dem Blog gab. Man schaut dann im doch oft hektischen Alltag einfach immer meist nach vorne. Und sieht dann leider nur die Dinge, die getan werden müssen - morgen, übermorgen, nächste Woche, nächsten Monat. Und vergisst darüber ganz schnell, was man eigentlich alles geschafft hat. Ich nehm's mir fest vor, von nun an wieder monatlich nicht nur, aber auch hier am Monatsende einmal kurz inne zu halten, und die letzten vier Wochen noch einmal Revue passieren zu lassen - mit meinem Instagram-Monatsrückblick:

Und das war mein Juni


Ich war viel unterwegs im Juni:
1) 30-Stunden-Trip nach Paris. Und nein, ich hab' nicht noch eine große Tochter,
sondern das ist meine allerliebste Lieblingsnichte, und die Reise ihr Konfirmationsgeschenk.
2) Touri-Programm in Paris: Um möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sehen, sind die Busse toll. Und um schwere Stofftüten zu transportieren übrigens auch. Bald zeig ich Euch mehr Bilder aus der französischen Hauptstadt.
3) Mit der Familie auf Mallorca: Und das kleine Fräulein durfte tatsächlich einen Delfin streicheln.
4) "Mama, Lilli hat keinen Bikini!" In der Tat, ein nicht hinzunehmender Zustand am Strand. Daher: Jetzt hat sie einen. Und ihr hoffentlich bald ein Tutorial, wie man das Teil häkelt. Ich arbeite dran.

Montag, 29. Juni 2015

My little beach girl

Schon wieder Strand? Ja, muss sein! Einmal noch. Ein allerletztes Mal - für dieses Jahr zumindest! Dann gibt's wieder Bilder mit sattem Grün und heimischem Mauerwerk im Hintergrund. Auch hübsch, aber nicht halb so erholsam fürs Auge. Denn meist reicht ja allein der Blick aufs Meer, um ein klitzekleines bisschen runterzufahren im Alltagstrubel. Ich reiche Euch hiermit einen virtuellen Kokosmilchshake (eiskalt! mit Strohhalm in pink!), und freue mich, wenn ihr mich und das kleine Fräulein noch einmal ans Wasser begleitet...

Donnerstag, 25. Juni 2015

Retro at the beach #rums

"Na, Sie machen Ihrem Namen heute wieder alle Ehre!" Steigt das Thermometer über 25 Grad, dauert es nicht lange, bis ich diesen Satz höre - vorausgesetzt, ich zahle in einem Geschäft mit meiner Karte. Die Wartezeit, bis das kleine, elektronische Gerät die Verbindung zum Geldzapfhahn aufgebaut hat, wird gerne mit belangloser Plauderei überbrückt - ein wunderbarer Aufhänger ist da immer der Name des Karteninhabers. Und da steht bei uns nun einmal: SOMMER! An Junitagen, an denen das Thermometer aber noch nicht einmal an den 20 Grad kratzt, bin ich somit aber auch hochoffizielle Beschwerdestelle - sobald jemand meinen Namen hört. Zumindest hier auf dem Blog bleibt's sommerlich, denn ich nehm' euch heute noch einmal mit an den Strand...

Dienstag, 23. Juni 2015

Gegen den Sommerblues #3in1

Wetterblues, der (sg).
Ein mit Müdigkeit, Schüttelfrost und akuter Jammeritis einhergehender Gefühlszustand, ausgelöst durch Herbsttemperaturen zum Sommeranfang, in der Fachsprache auch Jahreszeiten-Jetlag genannt. Man wähnt sich im Sommer, fühlt sich jedoch im Herbst, greift zu Wollsocken statt zu Sandalen, schlürft Tee statt einen Cocktail auf Eis, und kuschelt sich unter die Decke statt unter gar nichts. Was dagegen hilft? Ehrlich gesagt: wenig. Mistwetter bleibt Mistwetter. Aber vielleicht kann ich Euch mit meiner Erdbeersause heute ein wenig aufheitern? Denn es gibt gleich drei Dinge auf einmal, sozusagen ein Dreierlei von der Erdbeere. Für jeden etwas. Eine Anleitung für die DIYler, ein Rezept für die Genießer, und damit alles auch noch hübsch aussieht ein paar schöne Etiketten. Und? Steigt die Laune schon?

Freitag, 19. Juni 2015

Er ist wieder da! #freutag

Ich hab' mich selten so über dreckige Wäsche gefreut wie heute! Aber er ist wieder da - unser dicker, fetter Urlaubskoffer. Die Tatsache, dass unser größtes Gepäckstück satte 25 Kilo auf die Waage brachte, hat uns wohl wirklich ausnahmsweise mal Glück gebracht. Denn das knallorangene "HEAVY"-Schild dürfte bei der Identifizierung des Koffers eine wichtige Rolle gespielt haben...

Donnerstag, 18. Juni 2015

Strandkleid reloaded #rums* #videopremiere

Ich packe meinen Koffer - und nehme mit: immer viel zu viel. Minimalismus ist und war beim Kofferpacken noch nie mein Ding. Ich hab lieber noch einmal Ersatz vom Ersatz dabei. Und so sehr ich mir es auch vornehme, weniger mitzunehmen - es ist immer noch zu viel. Hier noch ein Schal. Da noch ein Gürtel. Ach, und die Sandalen? Die passen auch noch irgendwo dazwischen. Ein Urlaub als Backpacker würde für mich vor allem eines bedeuten: ein Bandscheibenvorfall. Ganz hastig noch in den offenen Koffer gelegt wurde dieses Jahr mein neues Strandkleid - quasi direkt von der Nähmaschine ins Gepäck. Habt ihr Lust auf einen kleinen Ausflug ans Meer?