Samstag, 28. Februar 2015

Das war mein Februar #insta-rückblick

Ich liebe Rückblicke. Weil sie den Blick dafür schärfen, was man alles erlebt, getan, geschafft, genossen hat. Und ehrlich gesagt, kommt das bei mir viel zu oft zu kurz - weil man im dann doch oft hektischen Alltag einfach immer nach vorne schaut. Und dann nur die Dinge sieht, die getan werden müssen - morgen, übermorgen, nächste Woche, nächsten Monat. Dabei vergisst man ganz schnell, was man eigentlich alles geschafft hat. Daher möchte ich auch hier auf dem Blog jeden Monat einmal kurz inne halten, und die letzten vier Wochen noch einmal Revue passieren lassen - mit meinem Instagram-Monatsrückblick.

Und das war mein Februar 

1) Die Benta-Parade beginnt: Ein Schnittmuster, drei Kleidchen hab' ich Euch präsentiert.
2) Lieblingsauftrag des Monats: eine alte Wiege neu beziehen
3) Teaser mit Shakespeare: Die Flamingos zieren meine Strandtasche 2015
4) Große Puppenliebe: Das kleine Fräulein im Partnerlook mit ihrer Marie

Dienstag, 24. Februar 2015

Ganz schön anhänglich...

Ich häkele wirklich gern. Wenn da nur diese Faden-Vernäherei nicht wäre. Dieses Reinpfriemeln des Fadens in eine Nähnadel, dann das Vernähen selbst - und letztendlich das blöde Verstecken des restlichen Fadens: Eine Tätigkeit, bei der ich nie wirklich meinen Spaß haben werde. Und deswegen gibt's hier einen ganzen Kasten voll mit gehäkelten Figürchen und Früchtchen, die eigentlich fertig sind - bis auf diese blöden Vernäh-Fäden eben. Jetzt aber hab ich eine Anleitung entdeckt, bei der man die Fäden einfach nutzen kann - als Füllung. Eine geniale Idee. Und das ideale Projekt für mich als Faden-Vernäh-Miesepeterin.

Sonntag, 22. Februar 2015

Sweet dreams #imauftrag

Vier Jahre ist es her, dass wir unsere Wiege für das kleine Fräulein kauften. Nicht irgendeine Wiege. Nein, eine ganz besondere Wiege sollte es sein. Ich ließ bei vielen Dingen mit mir reden. Aber nein, bei der Wiege gab es damals keinen Kompromiss. Ich w-o-l-l-t-e diese eine, ganz bestimmte Wiege.  Dänisches Design sagen die einen. "Diese Schwenkgrill-Wiege" sagte mein Mann. Wegen des Gestells. Und erntete mit diesem Satz im Fachgeschäft spöttische Blicke. Aber wir haben sie gekauft, unsere Traum-Wiege. Und dann? Wollte das kleine Fräulein partout nicht darin schlafen. Wir ließen sie trotzdem stehen - in der Hoffnung, das Fräulein würde seine Meinung mal noch ändern. Sie strampelte auch mal ein Viertelstündchen darin. Aber der Durchbruch kam erst ein gutes Jahr später: Als man die Wiege als Schaukel nutzen konnte...

Heute denke ich schmunzelnd an diese Zeit zurück. Damals fand ich es furchtbar, dass das Fräulein kein Auge in der Wiege schloss. Und vermutlich hätte sie das auch nicht in diesem schnuckeligen Exemplar, das ich die Tage für eine liebe Kundin neu beziehen durfte - denn am allerbesten schlief mein kleines Fräulein direkt auf mir.


Donnerstag, 12. Februar 2015

12 von 12 im Februar

Heute begrüße ich Euch mit einem lauten "ROHOHO"! Denn heute ist Schmotziger Donnerstag - und normalerweise würde ich nun nicht vorm Rechner sitzen, sondern im Narrenkleid stecken. In einem Original Oberndorfer Schantle. "Rohoho" - mit diesem Gruß zieht diese Narrenfigur humpelnd durch Gaststätten und durch die Straßen. Aber: Mein Schantle hängt heute im Schrank. #ausgründen. Ist dieses Jahr so. Und wird sich wieder ändern. Aber ein bisschen wehmütig bin ich heute schon, wenn ich an meine lustige Truppe denke, die jetzt gerade durch die Oberndorfer Gaststätten zieht. Aber so ist's und war's heut ein Donnerstag wie viele. Es gibt viel Alltag - allerdings gespickt mit ein, zwei Sahnehäubchen bei meinen

12 von 12 im Februar 


1) Mitternacht. Es ist Donnerstag. Ich stelle noch schnell meine neue Tasche BIGsummer online bei RUMS.
2) Sechs Stunden später: Wir hatten nächtlichen Kuschelbesuch vom Fräulein
3) Ich brauch Kaffee. Mit Milch und Zucker. Und niemals koffeinfrei.
4) Noch schnell zwei Bestellungen verpacken, und auf geht's. 

Urlaub 2015: Ich bin vorbereitet! #rums

Wir haben diese Woche etwas getan, was wir noch NIE getan haben: Wir haben im Februar unseren Sommerurlaub gebucht. Vier Monate vorher. Ein absolutes Novum im Hause schoenstebastelzeit. Wir waren bislang immer überzeugte Spontan-Bucher. Wobei dieses "spontan" ja doch auch trügerisch ist. Spontan sieht man sich dann nämlich vor allem an einem Ort: am Laptop. Von dort aus klickt man sich dann in unzählige Ferienwohnungen, Hotels. Scrollt sich durch diverse Bewertungsportale. Und hat man sich dann für ein Ziel entschieden, passt entweder der Flug nicht, das Hotel nicht, die Ferienwohnung ist nicht mehr frei - oder der Preis ist zu hoch.  Letztes Jahr war's dem Herrn im Hause zu bunt, er hat sich ins Reisebüro gesetzt, seine dabei flunschziehende Frau ignoriert - und einen Pauschalurlaub gebucht. Pauschalurlaub. Ich war skeptisch, bis zur letzten Minute. Und jetzt?  Ich muss zugeben: Wir hatten - ganz pauschal gesagt - eine herrlich entspannte Woche. So entspannt, dass wir genau das einfach dieses Jahr wieder haben wollen: Sonne, Meer, Strand. Daher: Gebucht. Und nun? Haken auf der To-Do-Liste setzen. Freuen. Sogar doppelt freuen - denn ich hab' bereits die perfekte Tasche für einen Faulenzertag am Strand.


Dienstag, 10. Februar 2015

Baby, it's cold outside!

Es gibt zwei Dinge, die ich als Kind für absolut überflüssig, unnötig und lästig gehalten habe: Unterhemden und Handschuhe. Ich erinnere mich noch, wie meine Mutter schon bei meinem Anblick Gänsehaut bekam, wenn ich im Winter aus dem Haus bin - ohne Unterhemd, dünnes Shirt drüber, Jacke. Letztere natürlich offen getragen, damit man das coole Shirt auch sehen konnte. Und Handschuhe waren lästig. Weil man ohnehin ständig einen verlor. Oder er runterfiel und nass wurde. Ach, überhaupt. Und heute? Möchte ich beides nicht mehr missen. Im Gegensatz zum kleinen Fräulein. Handschuhe? Braucht man nicht! Ihre Lieblingsmodelle sind die mit der Schlaufe, damit die Handschuhe am Handgelenk baumeln. Und dort hängen sie dann rum - auf dem Weg zum Kindergarten, auf dem Weg zurück. Aber anziehen? Och nöööö, is' doch lästig! Und außerdem würde man dann ja den pink und schick lackierten Daumennagel gar nicht mehr sehen...


Montag, 9. Februar 2015

Möhren-Kunst im Blech

Die besten Rezepte sind die, die in keinem Rezeptbuch stehen. Sondern die, die man weitergereicht bekommt. Nachdem man irgendwo etwas verdammt Leckeres gegessen hat, sich zufrieden den Bauch reibt, und die Gastgeberin - am liebsten beim Absacken in der Küche inmitten von Töpfen und Tellern, mit einem leckeren Drink in der Hand - fragt: "Sag mal, hast Du mir das Rezept?" Genauso ein Rezept ist meine Möhren-Quiche. Das erste Mal gegessen habe ich sie bei meinem Cousin. Jetzt endlich hab ich sie nachgebacken - für ein großes Brunch mit Freunden. Mögt ihr Möhren? Mögt ihr Gorgonzola? Dann solltet ihr die Quiche unbedingt probieren!


Mittwoch, 4. Februar 2015

Benta: das große Finale #probenähen

Die Must-Haves als ich ein Teenager war: T-Shirts mit bunten Mustern auf dem Rücken - und exklusivem Preis. Denn nur, wenn da auch noch das klitzekleine Logo der Marke - die so heißt wie ein See in Bayern - drauf war, ging das Shirt als cool durch. Meinen Eltern war das schnuppe. Sie traten in einen Kauf-Streik. Dasselbe galt für einen unglaublich tollen Windbreaker. Während ich bei den Shirts noch klein bei gab, und mir einfach tolle Muster mit Stoffmalfarbe auf den Rücken pinselte, ließ ich beim Windbreaker nicht locker. Ich MUSSTE ihn einfach haben. Und: Ich bekam ihn - aber nur, weil ich mein mit Wochenzeitungen-Austragen hart verdientes Taschengeld auch in dieses sündhaft teure Stück investierte. Ich hütete die Schlupfjacke wie einen Schatz. Und auch als ich sie schon längst nicht mehr trug, hing sie noch im Schrank. Jahrelang. Unübersehbar. Denn sie war komplett NEON!

Was hab' ich mich gefreut, als die Knallfarben vor zwei Jahren ein Come-Back feierten! Andere Relikte der 80er - Schulterpolster und Dauerwelle etwa - vermisse ich ja überhaupt nicht. Aber Neon, das hat einfach was! Und jetzt soll es schon wieder out sein? Never ever!


Dienstag, 3. Februar 2015

Und noch 'ne Benta #probenähen

Benta geht auch als Tunika! Was prima ist - denn so eine Tunika ist im Winter immer ein guter Kompromiss, wenn das kleine Fräulein und ich uns morgens vor ihrem Kleiderschrank in die Wolle kriegen. Denn eine Tunika sieht aus wie ein Kleidchen, was das Fräulein glücklich macht. Und man kann prima eine enge Jeans drunter ziehen, was wiederum mich freut. Denn dann weiß ich, dass sie im Kindergarten nicht nur mit bestrumpfhosten Beinen in ihre Matschhose schlüpft, um dann völlig zeitvergessen und jegliche Kälte ignorierend im Garten eine Stunde lang Sandkuchen zu backen...


Montag, 2. Februar 2015

Aller guten Bentas sind drei #probenähen

Warum heißt der Kleiderschrank eigentlich Kleiderschrank? Genau - weil eigentlich nur Kleider hinein gehören. Wer braucht schon Jeans, Leggins, Treggins und Joggingshosen? Oder Pullover und Shirts und Blüschen? Wenn er KLEIDER haben kann. Ginge es nach meinem kleinen Fräulein, würde sie nur und ausschließlich Kleider tragen. Egal, ob es regnet, stürmt oder schneit. Kein Wunder, dass ich ganz laut "HIER!" gerufen habe, als Linda alias Fräulein Päng vom Blog "Bunte Knete" ihren Probenähern das erste Mal ihre Benta gezeigt hat: ein gemütliches Tobe-Kleidchen, das durch seine geschwungenen Nähte eine ganz besondere Optik bekommt! 

Benta sei gar nicht so wandelbar - meinte das Fräulein Päng anfangs. Aber da hatte sie die Rechnung ohne ihre Probenäherinnen gemacht. Wir alle jagten eine Benta nach der anderen raus, und irgendwann kamen coole, gedoppelte Ärmel dazu, romantische Puffärmelchen und nachdem irgendjemand auch noch eine Kapuze angenäht hatte, waren wir uns alle einig: Ja, auch die muss noch mit ins eBook! Damit ihr mal einen klitzekleinen Einblick ins Probenähen bekommt, zeige ich Euch nun meine drei Bentas nacheinander - an drei aufeinander folgenden Tagen. Angefangen wird mit der Basic-Version - und dann geht's weiter mit Variationen des Grundschnittes! Habt ihr Lust drauf? Dann:

Herzlich Willkommen bei meiner Benta-Parade