Sonntag, 31. Mai 2015

Matylda in grün #stoffabbau

So ein Sew Along - sprich eine gemeinsame Näh-Aktion mit anderen Bloggern  - hat ja eine gute und eine schlechte Seite. Zuerst die schlechte: Ich nähe Dinge, die absolut unnötig sind. Zumindest im Moment. Deswegen bleiben andere Projekte liegen, und ich sehe schon die ein oder andere Nachtschicht im Nähzimmer auf mich zukommen. Die gute Seite: Man entdeckt alte Stoffschätze wieder - und im Idealfall sogar eine neue Farbe für sich. So ist es mir mit #grün gegangen. Grün war bislang die Farbe, auf die ich im Stoffladen am wenigstens zugesteuert bin. Ein Fehler! Denn Grün leuchtet so schön. Passt wunderbar zu Jeans. Und lässt sich super kombinieren. Und dank des "Frühjahrsputz im Stoffregal" hat nun selbst das kleine Fräulein ein neues, grünes Kleidungsstück im Schrank.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Grün, grün, grün ist mein neues Shirt #stoffabbau #rums*

"Was machen Sie da eigentlich immer?", hat mich letztens eine Nachbarin gefragt, als ich mal wieder an einem meiner Lieblingsplätze ein paar Fotos für den Blog geschossen haben. "Ich mache Fotos. Fürs Internet", lautete meine korrekte Antwort. Und für den Fall der Fälle hab ich mittlerweile meist auch ein Visitenkärtchen parat. Denn wozu manche Dinge lange und kompliziert erklären, wenn man sie anschauen kann? Mittlerweile wissen hier eigentlich die meisten, warum ich manchmal in meinem Nähzimmer/auf der Terrasse/in der Küche/im Kinderzimmer auf Stühle klettere (um Fotos von oben zu machen), mit Requisiten statt mit kleinem Fräulein und Sandelzeug auf den Spielplatz marschiere (It's Shooting-Time!) oder immer noch mal schnell einen Blick aufs Handy werfe (Was gibt's neues bei Instagram?), bevor ich im Schweinsgalopp zum Kindergarten aufbreche. Das Gute daran: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's gänzlich ungeniert!

Sonntag, 24. Mai 2015

Frühjahrsputz im Stoffregal #stoffabbau

Es gibt da eine Szene in einem meiner Lieblingsfilme: Julia Roberts sitzt hinterm Steuer eines Lieferwagens und jagt ihrem Jugendfreund hinterher. Der wiederum sprintet wenige Autos weiter vorne seiner großen Liebe hinterher - um sie zu heiraten. Genau das versucht Julia Roberts seit drei Tagen unbedingt zu verhindern, schließlich war sie - und nur sie - jahrelang die große Liebe ihres Jugendfreundes. Da klingelt ihr Handy, ihr guter Freund George ruft an, und will wissen, wie ihre Ränkespiele laufen. Er fragt harmlos: "Und? Wie läuft's?" Eine simple Frage, die das Fass zum Überlaufen bringt: "ES.  LÄUFT.  GAAAR NICHT GUT!" brüllt sie ihm entgegen. Und könnte sie, so würde sie wohl direkt durchs Telefon krabbeln und ihm diesen Satz direkt ins Gesicht schnauben.

Ich hab die Woche für die Aktion "Frühjahrsputz im Stoffregal" von Emma zwar nur ein simples Kameraband und einen Bügelbettüberzug genäht, aber hätte jemand im falschen Moment angerufen, und mich gefragt, wie's läuft - meine Antwort wäre ähnlich ausgefallen wie die von Julia Roberts...

Dienstag, 19. Mai 2015

Rhabarberrhabarberrhabarber #futterfürdieseele

Als Kind hab ich ihn ja gehasst, den Rhabarber. Zu sauer. Zu grün. Zu pampig. Zu fasrig. Ohjaaaa, ich war erfinderisch, was die Ausreden anging. Und heute? Kann ich gar nicht genug davon bekommen. Ich koche Rhabarbersirup nach einem Rezept aus dem 180GradSalon. Im Kühlschrank steht gerade schon das leckere Erdbeer-Rhabarber-Kompott à la Bine von "was eigenes". Und zwischenrein passt auch immer noch ein Stück Rhabarberkuchen. Ohne Baiser. Dafür mit ganz viel Puderzucker...

Donnerstag, 14. Mai 2015

Eine Tasche - und eine Idee #rums

Ich habe eine kleine Macke: Meine Handtasche muss immer zum Outfit passen. Deswegen will ich mir eigentlich auch schon seit Ewigkeiten einen Handtaschen-Organizer nähen. Ist ja nicht so, dass das ein aufwendiges Projekt wäre - aber eines, das trotzdem immer wieder bei mir hintenüber fällt. Viel lieber nähe ich mir da doch gleich eine neue Tasche. Das passende Outfit dazu gibt's zwar noch nicht in meinem Schrank - aber in meinem Kopf. Und der Stoff dafür liegt auch schon parat...

Dienstag, 12. Mai 2015

12 von 12 im Mai

Eigentlich wäre heut ein Tag gewesen, um alles liegen und stehen zu lassen, und einfach raus zu gehen. Raus in die Sonne. Raus in den Frühling. Aber ich lasse schon viel zu lange viel zu vieles liegen und stehen. Und deswegen hieß es hier und heute Hintern zusammen kneifen - und sich an die UFOs machen. UFOs? Das sind "UnFertige Objekte". Die tummeln sich bei mir derzeit leider nicht nur im Nähzimmer, sondern haben sich übers ganze Haus verteilt. Und diese Woche habe ich meiner ewig langen ToDo-Liste den Kampf angesagt. Das steht zum Beispiel: "Sommerblumen für den Garten" oder "Osterdeko weg" oder "Schuhschrank misten" oder "Altpapier wegbringen". Weil das alles Dinge sind, die ich nicht so gerne mache, habe ich mit meinem LieblingsUFO angefangen - und erst mal eine Tasche fertig genäht. Was wir sonst so gemacht haben? Schaut sie Euch an unsere

12 von 12 im Mai

1) Lieblingsfrühstück des Fräuleins: Schmetterlingtoast mit Erdbeeren und Bananen
2) Eins, Zwei, Drei im Sauseschritt: Auf geht's in den Kindergarten
3) Erdbeeren aus dem Nachbarort: Ich kann da einfach nicht dran vorbei
4) Kleine Sünde fürs 11-Uhr-Loch: Feinster Nougat - yummy!

Donnerstag, 7. Mai 2015

Handmade, jawoll! #rums

"Ohhhhh, hast Du das selbst genäht?" Eine Frage, dich mich schon längst nicht mehr aus der Ruhe bringt - vorausgesetzt, die Frage bezieht sich auf das Outfit des kleinen Fräuleins. Doch trage ich selbst etwas Eigenes, dann werde ich bei dieser Frage immer leicht nervös. "Äh, ja - sieht man's etwa?", stammele ich dann gerne. Und komme ins Grübeln: War der Stoff doch zu gewagt? Sitzt der Schnitt blöd? Rollt sich der Saum hoch? Aber wenn man ehrlich ist: All das sind Dinge, auf die nur wir selbst achten. Oder schaut ihr etwa Eurem Gegenüber auf den Shirt-Saum? Neeee, macht man eigentlich nicht. Nähblogger-Treffs mal ausgeschlossen ;-) Mein Tipp für heute: Tut es mal! Dann seht ihr nämlich, dass bei Kaufshirts auch nicht immer alles picobello aussieht. Und wir viel zu oft viel zu selbstkritisch sind mit unseren selbst genähten Klamotten - mich eingeschlossen...

Sonntag, 3. Mai 2015

Kunterbunt im Regen

Am Freitag hat es nur einmal geregnet - und zwar von morgens bis abends. Ich wollte ja der Wettervorhersage einfach nicht glauben, und hoffte bis Freitagfrüh noch auf ein kleines Wetterwunder. Aber umsonst. Als ich morgens aus dem Fenster schaute, sah ich nur eines: Regentropfen. Und einen grauen Himmel. Doch jetzt die liebevoll gepackten Kisten mit all den genähten Sachen zuhause lassen, und es gar nicht erst mit dem Marktstand versuchen? Nein, das wäre nicht unser Ding gewesen. Und so haben wir all unsere Sachen zusammen gepackt, aufgebaut - und neun Quadratmeter Kunterbunt inmitten des Regengraus geschaffen.