Montag, 27. Juli 2015

Ein Blick durchs Schlüsselloch #kreativbloggerwichteln

Mindestens 97 Prozent der Pakete, die hier ankommen sind für mich. Ungerecht findet das das kleine Fräulein. Sie kennt schließlich noch nicht die Gesetze des Marktes - und vermutet hinter jedem Päckchen eine Überraschung für mich. Doch 99 Prozent der Pakete sind natürlich keine Überraschungen, sondern Warenlieferungen. Die entlocken mir zwar auch hin und wieder ein freudiges Quieken, vor allem, wenn es sich um Stoffe handelt. Aber so richtige, echte Überraschungspost ist natürlich etwas viel Schöneres. Und deswegen wollte ich dieses Jahr unbedingt mal dabei sein, beim Kreativbloggerwichteln von Lunaju. Welch Glück: Ich war schnell genug, hab die Ausschreibung rechtzeitig entdeckt, mich eingetragen - schwupps war ich einer von 60 Wichteln. Somit bekomme ich im August wirklich mal Überraschungspost. Absender unbekannt. Und im Gegenzug verschicke ich natürlich auch ein Paket. Im Hintergrund werkele ich schon fleißig an der Überraschung, die hier am 10. August auf Reisen gehen wird. Und ihr dürft heut' mal durchs Schlüsselloch spicken...

Donnerstag, 23. Juli 2015

Kindheitserinnerungen aus Stoff #blogtour #werbung

Ihre Vorliebe für Kleidchen jeglicher Art hat das kleine Fräulein nicht gestohlen. Hab ich mir von meiner Mutter sagen lassen. Und heiß geliebt habe ich - meinen Babydoll. An die Farbe kann ich mich nicht mehr erinnern. Was ich aber noch genau weiß: dass es ein wunderbar luftig-leichtes Teilchen war, das ich vor allem im Sommer gerne getragen habe. Eigentlich als Schlafanzug. Wenn es für alles andere zu warm war. An manchen Wochenenden aber auch als Rund-um-die-Uhr-Wohlfühlklamotte. Und jetzt? Hat mein kleines Fräulein auch so einen Babydoll - weil ich mich endlich an ein englisches Schnittmuster gewagt habe. Und das Beste daran: Ich musste es gar nicht selbst übersetzen...

Dienstag, 14. Juli 2015

Tüftelei am Dienstag

"Ich hab einen Spezialauftrag für Dich!" Höre ich diesen Satz, dann zucke ich meist erst einmal  zusammen. Denn manches Mal werde ich mit einer Änderungsschneiderei verwechselt. Aber nichts hasse ich mehr als das Reparieren von Reißverschlüssen, das Kürzen von Hosen, das Engernähen eines Unterkleides. Kennt ihr das? Reihenweise neue Sachen nähen - mit allergrößter Freude und Leidenschaft. Aber wehe, man muss einen abgefatzten Knopf von einem Kaufhirt annähen. Solche Sachen liegen bei mir gerne mal wochenlang in der Nähkiste. Und Aufträge dieser Art nehme ich daher gar nicht erst an. Aber jüngst flatterte mir aber ein Spezialauftrag ins Haus, den ich nicht abschlagen konnte: "Ich brauche ein Kontaktlinsenrettungsdingsbums", sagte eine Freundin zu mir. Und legte mir eine Zeichnung auf den Tisch. "Ein waaaaas?", fragte ich erstaunt. "Na, irgendwas, das verhindert, das mir meine Kontaktlinsen in den Ausguss kullern, wenn sie mir überm Waschbecken verloren gehen!" Okaaaay! Ich habe gehirnt - und ich muss Euch heut einfach das Ergebnis zeigen:

Sonntag, 12. Juli 2015

12 von 12 im Juli

Was war das für ein Wochenende! 48 Stunden im Zeitraffer - so kommt es mir gerade zumindest vor. Manchmal passiert in zwei Tagen so viel wie eine ganze Woche lang nicht. Das Einzige, was dabei immer zu kurz kommt: der Schlaf. Macht aber nichts, wenn man dafür am Samstagabend bis spät in die Nacht hinein im sommerwarmen Stuttgart rumflaniert - mit französischen Chansons im Ohr, einer Eistüte in der Hand, und vor allem der Gewissheit, dass die Oma zuhause aufs kleine Fräulein aufpasst. Und heute morgen? Hat der Wecker viel zu früh geklingelt. Warum? Na, dann schaut sie Euch an, unsere

12 von 12 im Juli


1) Ein Zettel wie früher: von meiner Mutti - sie ist schon mit ihrem Hund raus.
2) Tomate-Mozzarelle XXL vor dem Frühstück für die Kindergartensause später vorbereitet
3) Gottesdienst mit den Kindergartenkindern und einem fröhlich singenden Fräulein.
Ihr Lieblingslied: Wo gab's es tierisches Geschnarche? Auf Noahs Arche!
4) Kleines Geschenk für alle Kirchgänger: ein Keks mit Friedenstaube

Donnerstag, 9. Juli 2015

Ran an die Kohle! #rums #probeplotten

Zack! Da war es duster! Grillkohlenduster. Um nicht zu sagen schwarz. In meinem Nähzimmer. Rien ne va plus. Nichts ging mehr. Das Licht nicht mehr. Die Nähmaschine nicht mehr. Das Bügeleisen nicht mehr. Die Transferpresse auch nicht mehr. So eine Stromleitung eines stinknormalen Häuschens hat offenbar auch seine Grenzen. "Kannst Du mal die Sicherung wieder reinhauen? Die ist hier oben grad rausgefatzt", hab' ich den Herrn des Hauses schoenstebastelzeit gebeten. Doch ein paar Sekunden später meinte der: "Is' gar nicht die Sicherung!" Mistekiste! Und dann die Frage: "Was hast Du denn gemacht?" Nun ja - es waren wohl eindeutig zu viele Geräte am Start. Das Wichtigste: Der Herr hat's wieder hinbekommen! Seither wird er ganz gerne mal mit Elektrogott angesprochen. Trotzdem hab' ich ihm am Dienstagabend sein Shirt mit einem anderen Spruch verziert. Schließlich musste die neue Plotter-Serie "Grillgranaten" getestet werden - der Grund, warum hier alle Geräte auf Hochtouren liefen...

Dienstag, 7. Juli 2015

Grüße aus Bullerbü #probenähen

"Ein Kleid! Ein Kleid! Ein Kleiheiheiheiiiiid!" So lautet die Antwort auf eine mittlerweile eigentlich vollkommen überflüssige Frage, die da lautet: "Was möchtest Du denn heute anziehen?" Und ich kann mein kleines Fräulein allerbestens verstehen. Nichts ist bei den derzeitigen Temperaturen besser zu tragen als wenig. Möglichst wenig. Idealerweise ein luftiges Teilchen aus Baumwolle. So wie meine FrauIDA, die selbst beim leisesten Lufthauch anfängt zu flattern. Wie gut, dass es den Schnitt jetzt auch für kleine Fräuleins gibt...