Dienstag, 11. Oktober 2016

Ein Besuch in KamSnapHausen #snaplybackstage

Ein Plastik-Druckknopf aus vier Teilen - das ist der Verkaufsschlager von Snaply Nähkram: Die KamSnaps sind heute aus der Nähwelt nicht mehr wegzudenken. Müssen sie doch nicht mühsam angenäht, sondern können einfach eingedrückt werden. Den deutschen Markt erobert haben die kleinen Knöpfe von einem 6000-Einwohner-Dorf aus in Oberbayern. In Au in der Hallertau steht die Firmenzentrale von Snaply - und ich hab am Wochenende bei #snaplybackstage hinter die Kulissen des Familienunternehmens geblickt.



Ja, Snaply ist so ein richtiges Familiending. Angefangen hat alles mit einer kleinen Tüte Plastikknöpfe, mit der Mama Dagmar vor ein paar Jahren vor ihrem Sohn Simon - der damals noch an der Uni in München studierte - stand und sagte: "Schau mal, ob Du die irgendwo her kriegst!" Simon machte sich auf die Suche nach einem Lieferanten, und kurze Zeit später saß er statt über Lehrbüchern über unzähligen Tütchen mit Plastikdruckknöpfen, und verkaufte die ersten Sets über ebay. Und heute? Heute sortieren eigens für Snaply konstruierte Maschinen die unzähligen KamSnaps, die jeden Tag von Oberbayern aus auf die Reise in die Nähzimmer der Nation gehen.


"Ich wollt schon immer mein eigener Chef sein", erzählt Simon Hönnebeck bei #snaplybackstage. Heute ist er Chef von über 30 Mitarbeitern, und führt gemeinsam mit seinem Bruder Julian und den beiden Mädels Daniela (links) und Isah (rechts) das Unternehmen. Von Anfang an arbeitete Snaply eng mit Kreativ-Bloggern aus Deutschland und Österreich zusammen. Und wie das so ist in diesem Internet: Man kennt sich eben nur online. Genau das wollte Snaply am Wochenende ändern - und hatte zu einem großen Happening nach Bayern eingeladen.

Sandra von lila-lotta, Anke von Cherry Picking, Anita von frau scheiner, Ina von pattydoo und Ella von ringelmiez
mal nicht mit Stoffen und Nähmaschine, sondern mit Zuckerguss und Lebkuchenherzen kreativ. 
Inmitten der Firmenräume wurde gequatscht, gegessen, getrunken - und natürlich gewerkelt. Die Packstraße für Pakete mit beziehbaren Köpfen, Garnen, Reißverschlüssen, Druckknöpfen und vielem mehr, wurde kurzerhand zur Zuckerbäckerei.



Eines der meistfotografierten Motive am Wochenende: das SnapLab. Ein kreativer Rückzugsort hinterm Firmenlager, in dem neue Produkte auf Herz und Nieren getestet werden. Und der Beweis dafür, dass Bau-Container supergemütlich sein können - wenn sie nur richtig eingerichtet werden. Und wir waren uns alle einig: Ein jeder sollte ein SnapLab haben!


Coming soon bei Snaply: Alles rund ums #fabricweaving. Man braucht dazu eine Korkplatte - das weaving board - sowie viele hübsche Schrägbänder und nützliches Zubehör wie Pins und Nadel. Ja, das haben wir alle früher schon mal in der Grundschule gemacht. Mit Papier. Aber aus Stoff macht das tausendmal mehr Spaß. Und eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Weben statt patchen, sag ich nur.


Ich hab mich für den Start an ein einfaches Karo-Muster gemacht. Aber schaut unbedingt mal hier --> #fabricweaving vorbei, da seht ihr grandiose 3D-Muster und vieles mehr.


Danach ging's durch die Firmenräume, vorbei an den KamSnaps-Sortiermaschinen, unzähligen Kartons mit Druckknöpfen, meterhohen Bergen aus SnapPap - und ins Stofflager. Ich werde übrigens nie wieder zu meiner Tochter sagen: "Nur mit den Augen schauen!" Was ein blöder Satz. Kann ich doch selbst nicht. Erst recht nicht in einem Stofflager. Ich muss da einfach fühlen. Softshell. Jersey. Sweat. Glitzerviskose. Fühlt sich doch alles anders an. Das oben ist übrigens der aktuelle Lieblingsstoff des Snaply-Chefs: ein weicher DoubleFace mit dem Modezaren Karl. Erkennt ihr das Motiv?


Seit dem Wochenende freu ich mich noch mehr darüber, ein klitzekleiner Teil der Snaply-Crew zu sein: Seit März manage ich ja den Instagram-Account für Snaply - und da das natürlich alles online läuft, gibt's eben selten Kollegen-Schnack. Das haben wir am Wochenende auf jeden Fall auch nachgeholt.


Netzwerken stand dann am Sonntag im Mittelpunkt des Programms. Dafür haben wir uns alle auf ins Gartenhaus auf dem Domberg in Freising gemacht. Wirklich eine tolle Location!


Bernina hatte - wie bereits am Samstag - noch einmal seinen Fuhrpark aufgebaut, und man konnte sich nicht nur durch die Nähmaschinen testen, sondern auch neues Material ausprobieren: recyceltes Leder. Dafür werden Reste aus der Lederindustrie geschreddert, und wieder neu zusammen gepresst. Fühlt sich ein bisschen an wie Linoleum, ist aber biegsamer. Spannend. Wer wollte, konnte sich erneut im #fabricweaving üben, bei den Trendtalks den Blick in die Zukunft werfen, oder sich einfach nur mit einer bayerischen Brezn und einem Kaffee in die Herbstsonne stellen und ratschen. Letzteres hab ich gemacht - schließlich hat man selten so viele kreative Menschen auf so engem Raum:


Ich sag DANKE für ein grandioses Wochenende. Für jede Begegnung. Für jeden Schnack. Für den kreativen Austausch. Die tollen Gespräche - und jede Menge Spaß!

Schön war's!

Eure
Katja
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    Kommentare:

    1. Ahhh... das war sicher toll... so eine Ehre da sein zu dürfen!
      Toller Post!
      ❤lichste Grüße, Karin

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      1. Danke, liebe Karin!
        Ich hoffe, ich konnte Euch so wenigstens ein kleines bisschen mitnehmen zu Snaply.

        Liebe Grüße,
        Katja

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    2. Oh wie toll! Das hört sich groooßartig an und da wär ich ja zu gern dabei gewesen! Ich bin gespannt, was du uns noch berichten wirst!!!

      Liebe Grüße,
      Katja

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      1. Vielen Dank, liebe Katja!

        Ich hoffe, ich kann wieder mehr berichten.
        So langsam finde ich zurück in meine alten Blog-Routine...

        Liebe Grüße,
        Katja

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    3. Ein ganz ganz grandioser Bericht! Super schön geschrieben und absolut kurzweilig zu lesen! Danke! Und wir sehen uns hoffentlich ganz bald mal außerhalb von Bayern. ;-) LG Meike

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      1. Na, das hoff ich wirklich auch, liebe Meike!
        Wär doch gelacht, wenn wir das nicht hinkriegen würden!

        Liebe Grüße,
        Katja

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    4. Wirklich toll zu lesen! Und ich habe mich sehr gefreut, Dich kennenzulernen!!!
      Ich hoffe auch auf ein Wiedersehen mit Dir! War echt schön und die Zeit ging so schnell vorbei! Ich habe gestern übrigens Deine leckeren Kekse mit meinem Sohn gefuttert! Die sahen nicht nur gut aus .... :-))

      Liebe Grüße
      Christiane

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      1. Liebe Christiane, viel zu schnell ging das Wochenende vorbei!

        Freut mich, dass Euch die Knopfkekse geschmeckt haben! Die machen sich wirklich im Bauch besser als an einer Jacke ;-)

        Auf hoffentlich bald,
        liebe Grüße,
        Katja

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