Perfekt unperfekt - genau mein Ding!

Drei Farben sind seit Jahren aus meinem Kleiderschrank nicht wegzudenken: Schwarz - weil das irgendwie immer geht. Dunkelblau - wenn's etwas sportiver sein soll. Und Rosa - als Frischekick, gerne auch als Kontrast oder Accessoire. Wie gut sich die Drei auch in Kombination machen, zeigt mein neues Lieblingsshirt: eine sportive FrauKarla.


FrauKarla - ein Basic-Schnitt von studioschnittreif - nähe ich immer wieder gerne. Er vereint ein paar Dinge, die ich einfach mag: den weiten aber nicht allzu tiefen Ausschnitt, die Dreiviertelärmel und den lockeren Sitz. Der Schnitt ist ein echter Evergreen in meinem Schrank.


Topaktuell hingegen ist der Stoff: Anja von aennisews hat sich mit stoff&liebe zusammen getan und gemeinsamen präsentierten sie uns Anfang Februar ihre erste Eigenproduktion "änni". Volltreffer, würde ich sagen! Sowohl was das Design mit den perfekt unperfekten Kreisen angeht als auch die Materialzusammensetzung. Denn die Modal-Biobaumwoll-Elasthan-Mischung hat bereits beim Nähen echt Laune gemacht.


Mein Antrag - weitere Designs in meinen Lieblingsfarben - an Anja ist auf jeden Fall raus. Perfekt passende Kombipartner hab ich zuhauf in Kleider- und sogar Badezimmerschrank. Ich wusste, es wird irgendwann der Tag für den Nagellack mit dem Namen #bluerebel kommen.


#windyhairdontcare













Wieder auf Kurs!

Long time no see! Lange nicht gesehen. Viel zu lange nicht. Wieso? Weshalb? Warum? Kurzum: Es ist gut, dass 2019 vorbei und geschafft ist. Aber ich möchte heute gar nicht lange zurückblicken, sondern direkt nach vorne schauen. Voller Tatendrang. Mit verrückten Näh-Plänen und kreativen Flausen im Kopf. Somit: Ich bin wieder hier. "In meinem Revier", sang Marius Müller-Westernhagen mal. Und ja - genauso fühlt es sich gerade an.


Der Blog ist und bleibt meine digitale Home-Base. Hier bestimme ich, was oben steht. In welcher Reihenfolge ihr welchen Beitrag angezeigt bekommt. Und ob Werbung aufpoppt oder nicht. Gleich drei gute Gründe, auch an diesem kleinen, aber feinen Zuhause meiner Ideen festzuhalten. Also puste ich jetzt mal kräftig den Staub von den Seiten, rufe ein lautes "hello again" hinaus in dieses Internet. Und vielleicht höre ich ja sogar ein Echo?

#istdajemandistdajemand

Lässige Long-Jack(i)e im Leo-Look

Für Dich oder für mich? Das ist hier immer öfters die Frage, wenn ein Stoffpaket eintrudelt. Und in letzter Zeit passiert es häufiger, dass ich einen Stoff, den ich eigentlich für mich vorgesehen hatte, an das kleine große Fräulein abtrete. So geschehen auch mit diesem wunderbaren French Terry im Leo-Look. Ursprünglich sollte dieser mal ein Oversize-Pulli für mich werden. Jetzt hat er sich in ein lässiges Long-Jacket verwandelt. Genauer gesagt in Jackie aus der aktuellen #fibremood.


Wer solch einen coolen Stoff abgreift, der bekommt ein mindestens genauso cooles Label an die Tasche geknallt. Das "best kid ever" hab ich kürzlich auf einem Event entdeckt. Man munkelt, ich hätte mich öfters an diesem Tag am Stand von paul&clara rumgedrückt. Beobachter behaupten sogar, ich hätte erst vernünftig drei Stück gekauft, um dann drei Stunden später nochmal zuzuschlagen. Nun denn, es könnte ja demnächst akuter Label-Notstand eintreten. Und ich liebe solche Details an den Klamotten einfach zu sehr.


"Jackie" ist wirklich schnell genäht: Der Schnitt ist aus der aktuellen Ausgabe der #fibremood-Zeitschrift, die heute erscheint.  Und Jackie ist recht variabel: Man kann die Jacke mit oder ohne Kapuze nähen, in langer oder kurzer Version. Das Fräulein hat sich für die lange Version ohne Kapuze entschieden. "Aber unbedingt mit Taschen!", so die klare Ansage.


Was in der Anleitung etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätte: die Verarbeitung. Die ist mit dem simpel eingenähten Reißverschluss und damit einfach nur umgeklappten Hals- und vor allem Saumbündchen doch recht pragmatisch gehalten. Das Gute: von außen sieht man's nicht. Der Trägerin ist's auch schnurz. Und somit muss damit wohl nur mein eigener Perfektionismus klar kommen.


#keeponsewing













Anschnallen, bitte! Mit Heinrich auf Tour

Ich habe einen neuen Begleiter: Heinrich. Er ist stets an meiner Seite, hält sich aber dezent im Hintergrund. Seinen großen Auftritt hat er - beim einkaufen und unterwegs. Denn in seinem Bauch verschwindet so einiges. Mühelos verstaut er darin unseren Wocheneinkauf an Obst und Gemüse, das Schwimmzeug für die ganze Familie, oder aber auch meterweise Stoff. Nur eines mag Heinrich gar nicht: Wenn man ihn schnöde als Einkaufsbeutel bezeichnet!


Mein Heinrich ist aus zwei Stoffen der neuen Deko-Kollektion von hilco genäht. Dobby Plain und Dobby Stripe lassen sich wunderbar kombinieren - und passen zudem perfekt zum Autogurt, der schon länger in meiner Schublade lag, und genau auf solch einen Einsatz gewartet hat. Jetzt hat mein Einkaufsbeutel nicht nur lässige, sondern vor allem auch strapazierfähige und belastbare Träger.


Was bei mir in keiner Tasche fehlen darf: das Schlüsselband! Nichts hasse ich mehr, als zwischen allen Einkäufen nach meinem Schlüssel kramen zu müssen. Vor der Haustür. Im Regen.


Meinen Heinrich habe ich außerdem als Wendetasche genäht - so kann ich ihn je nach Lust und Laune mal gestreift oder mal dezent gepunktet tragen. Heinrich, der Zweite, bekommt dann auch noch eine kleine Innentasche, in der Notizbuch und Bleistift und anderer Kram ihren Platz finden. Wobei ich mich dann allerdings für eine Seite entscheiden müsste, hmmm.

Warum Heinrich eigentlich Heinrich heißt? Das müsst ihr bei Bine von waseigenes nachlesen. Das lohnt sich - denn bei der Lektüre könnt ihr Euch gleich das kostenlose Schnittmuster downloaden und Euch ganz fix Euren eigenen Heinrich nähen.


Ich hab den Schnitt auf jeden Fall gleich mal auf dem Zuschneidetisch liegen lassen. Denn ein Heinrich ist kein Heinrich, oder? Und außerdem gibt's den Dobby Plain und Stripe auch noch in Olivgrün und in Rosé. Noch Fragen?

#einetaschekommtseltenallein













Colorblocking mal anders

Es ist wieder #sweaterweather: Der Frühling macht bei uns passend zum neuen Pullover des Fräuleins eine kleine Pause. Und so zeig ich Euch ganz fix - bevor das Thermometer wieder nach oben klettert - unsere Version des Crearetro für Kids. Mit pfiffiger V-Passe. Ohne Kapuze. Dafür mit farblich abgesetzter Saumblende. Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Pullover zu nähen. Wir haben uns für diese hier entschieden: quadratisch, praktisch. schick.

_Dieser Beitrag enthält Werbung für Bloggerfreunde. Das Schnittmuster wurde mir zur Verfügung gestellt._

Mein ursprünglicher Plan war ja, Resa ihren allerersten Crearetro-Pulli für Kids aus kuscheligem Nicki und mit romantischen Blümchen abzuschwatzen. Nachdem mir das nicht gelungen ist, musste ich also selbst ran.


Das Schwierigste? Sich vor dem Nähen für eine Version des Crearetro für Kids zu entscheiden. Darf's die schlichte Raglan-Variante sein? Nähe ich mit oder ohne Kapuze? Gibt's einen einfarbigen oder gar einen mehrfarbigen V-Einsatz? Bündchen? Oder lieber doch eine Saumblende? Wie wär's mit Retro-Stripes für die Ärmel? Fragen über Fragen! Und letztendlich hab ich mich für eine recht schlichte Version entschieden.


Einziger Hingucker: Die farblich noch einmal abgesetzte Saumblende am Rückteil. Sie setzt die schöne Schnittführung noch einmal in Szene und verleiht dem Ganzen einen sehr sportiven Touch.


Weil ich unbedingt den kastigen Grundschnitt des Raglan-Sweaters erhalten wollte, habe ich auch an den Ärmelabschlüssen auf dehnbare Bündchen verzichtet. Stattdessen gab es selbst konstruierte Bündchen aus dem Grundmaterial, dem Sommersweat in Rauchblau.


Der Crearetro ist wirklich ein tolles Basic-Teil - und kann noch in so vielen anderen Varianten genäht werden. Ein Glück, geht der Schnitt bis Größe 164. Da dürfte noch die ein oder andere Version drin sein....

#einpullitausendmöglichkeiten