Anschnallen, bitte! Mit Heinrich auf Tour

Ich habe einen neuen Begleiter: Heinrich. Er ist stets an meiner Seite, hält sich aber dezent im Hintergrund. Seinen großen Auftritt hat er - beim einkaufen und unterwegs. Denn in seinem Bauch verschwindet so einiges. Mühelos verstaut er darin unseren Wocheneinkauf an Obst und Gemüse, das Schwimmzeug für die ganze Familie, oder aber auch meterweise Stoff. Nur eines mag Heinrich gar nicht: Wenn man ihn schnöde als Einkaufsbeutel bezeichnet!


Mein Heinrich ist aus zwei Stoffen der neuen Deko-Kollektion von hilco genäht. Dobby Plain und Dobby Stripe lassen sich wunderbar kombinieren - und passen zudem perfekt zum Autogurt, der schon länger in meiner Schublade lag, und genau auf solch einen Einsatz gewartet hat. Jetzt hat mein Einkaufsbeutel nicht nur lässige, sondern vor allem auch strapazierfähige und belastbare Träger.


Was bei mir in keiner Tasche fehlen darf: das Schlüsselband! Nichts hasse ich mehr, als zwischen allen Einkäufen nach meinem Schlüssel kramen zu müssen. Vor der Haustür. Im Regen.


Meinen Heinrich habe ich außerdem als Wendetasche genäht - so kann ich ihn je nach Lust und Laune mal gestreift oder mal dezent gepunktet tragen. Heinrich, der Zweite, bekommt dann auch noch eine kleine Innentasche, in der Notizbuch und Bleistift und anderer Kram ihren Platz finden. Wobei ich mich dann allerdings für eine Seite entscheiden müsste, hmmm.

Warum Heinrich eigentlich Heinrich heißt? Das müsst ihr bei Bine von waseigenes nachlesen. Das lohnt sich - denn bei der Lektüre könnt ihr Euch gleich das kostenlose Schnittmuster downloaden und Euch ganz fix Euren eigenen Heinrich nähen.


Ich hab den Schnitt auf jeden Fall gleich mal auf dem Zuschneidetisch liegen lassen. Denn ein Heinrich ist kein Heinrich, oder? Und außerdem gibt's den Dobby Plain und Stripe auch noch in Olivgrün und in Rosé. Noch Fragen?

#einetaschekommtseltenallein













Colorblocking mal anders

Es ist wieder #sweaterweather: Der Frühling macht bei uns passend zum neuen Pullover des Fräuleins eine kleine Pause. Und so zeig ich Euch ganz fix - bevor das Thermometer wieder nach oben klettert - unsere Version des Crearetro für Kids. Mit pfiffiger V-Passe. Ohne Kapuze. Dafür mit farblich abgesetzter Saumblende. Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Pullover zu nähen. Wir haben uns für diese hier entschieden: quadratisch, praktisch. schick.

_Dieser Beitrag enthält Werbung für Bloggerfreunde. Das Schnittmuster wurde mir zur Verfügung gestellt._

Mein ursprünglicher Plan war ja, Resa ihren allerersten Crearetro-Pulli für Kids aus kuscheligem Nicki und mit romantischen Blümchen abzuschwatzen. Nachdem mir das nicht gelungen ist, musste ich also selbst ran.


Das Schwierigste? Sich vor dem Nähen für eine Version des Crearetro für Kids zu entscheiden. Darf's die schlichte Raglan-Variante sein? Nähe ich mit oder ohne Kapuze? Gibt's einen einfarbigen oder gar einen mehrfarbigen V-Einsatz? Bündchen? Oder lieber doch eine Saumblende? Wie wär's mit Retro-Stripes für die Ärmel? Fragen über Fragen! Und letztendlich hab ich mich für eine recht schlichte Version entschieden.


Einziger Hingucker: Die farblich noch einmal abgesetzte Saumblende am Rückteil. Sie setzt die schöne Schnittführung noch einmal in Szene und verleiht dem Ganzen einen sehr sportiven Touch.


Weil ich unbedingt den kastigen Grundschnitt des Raglan-Sweaters erhalten wollte, habe ich auch an den Ärmelabschlüssen auf dehnbare Bündchen verzichtet. Stattdessen gab es selbst konstruierte Bündchen aus dem Grundmaterial, dem Sommersweat in Rauchblau.


Der Crearetro ist wirklich ein tolles Basic-Teil - und kann noch in so vielen anderen Varianten genäht werden. Ein Glück, geht der Schnitt bis Größe 164. Da dürfte noch die ein oder andere Version drin sein....

#einpullitausendmöglichkeiten












Alltagsheldin zum Mitnehmen: die #yellobag

Shopper in knallbunten Farben? Kein Problem! Kosmetiktäschchen mit Blümchen und Kakteen? Aber immer doch! Marktbeutel aus Retro-Resten? Her damit! Doch bei selbst genähten HANDtaschen bin ich mittlerweile sehr eigen. Die dürfen alles, nur nicht bunt sein. Um Karriere als Alltagsbegleiter zu machen, brauchen sie zudem ein praktisches Innenleben, mindestens zwei Trage-Varianten, und dieses, kleine feine Ding namens Schlüsselkarabiner mag ich auch nicht mehr missen. Wie gut, dass es die #yellobag gibt! Der Schnitt ist quasi meine ganz persönliche eierlegende Wollmilchsau an der Taschenfront. Und die Optik? Die hab ich ja zum Glück selbst in der Hand.

_Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Stoff wurde mir für das Nähen eines Designbeispiels zur Verfügung gestellt._

Was war zuerst? Der wunderschöne Oilskin in bordeaux? Das Taschenfutter? Weder noch - die allererste Zutat, die ich für diese Tasche im Kopf hatte, waren die Zipperverschlüsse mit Ring in schönstem Roségold. Meine allerersten hatte ich im Frühjahr vergangenen Jahres von einer Nähfreundin geschenkt bekommen. Im Herbst machte ich dann endlich die Dealerin der heiß begehrten Zipperverschlüsse ausfindig: Christiane von kikkomo.de. Und heute? Zeige ich Euch meine #yellobag - genäht aus Stoffen und Materialien direkt aus Christianes Textilwerkstatt, so der Name ihres Ladengeschäfts in Braunschweig. #nähenverbindet


Die Zipperverschlüsse mit Ring sah man lange Zeit gar nicht an Selbstgenähtem. Ich mag das Detail sehr, und vor allem die Möglichkeit, eine zur Tasche passende Zipperverlängerung zu basteln. Hier habe ich etwas Oilskin zu einem schmalen Band zusammengesteppt, die beiden offenen Seiten unter einem Lederschnipsel versteckt, und das Ganze mit einer Buchschraube verbunden. Mag ich!


Extra für Euch hab ich sogar noch einmal die Innenseite nach außen gedreht: Denn die clothworks-Webware ist fast zu schön, um sie nur in einer Tasche zu verstecken. Aber wisst ihr was? Ein tolles Taschenfutter macht mehrfach glücklich. Nämlich jedes Mal, wenn man reingreift.


Meine #yellobag hat auch dieses Mal wieder eine gefütterte Innentasche bekommen. Natürlich mit meinen geliebten Ring-Zippern samt Handmade-Verlängerung. Und den mittlerweile obligatorischen Schlüsselkarabiner. #niewiederohne


Erzähl mal: Frauen und ihre Selbstständigkeit

Was ich ja immer total spannend finde: Mich mit selbstständigen Frauen auszutauschen, die ihr ganz eigenes Ding machen. Christiane Colsman habe ich auf der h+h in Köln getroffen. Ihr Ding ist ihr Stoffladen - und angefangen hat alles vor über zehn Jahren mit einem dawanda-Shop, in dem sie selbst genähte Taschen und Kissen verkaufte. Irgendwann fragten die Kunden nicht nur nach fertigen Teilen, sondern vor allem auch nach Material. Und so nahm Christianes Selbstständigkeit ihren Lauf. Die erste Textilwerkstatt öffnete noch in einer Nebenstraße, heute verkauft die 50-Jährige direkt am Braunschweiger Altstadtmarkt ihre Stoffe und Kurzwaren.

Von Anfang an setzte sie auf klare Designs, vor allem - aber natürlich nicht nur - für Erwachsene. "Ich bin nicht so der verspielte Typ", erklärt Christiane, die ein Faible für japanische Stoffe und amerikanische Designer hat. Und die Zipper? Die lässt die 50-Jährige - genauso wie die metallisierten Reißverschlüsse - extra für ihren Laden anfertigen: "Senfgelb, Petrol, Olive: Das sind keine Farben von der Stange."

Offline kauft man bei Christiane in der Textilwerkstatt, online bei kikkomo. Wie geht das zusammen? "Anfangs brauchte ich einfach einen Namen. Was Niedliches wollte ich nicht - und so hab ich dann einfach als Textilwerkstatt angefangen." Kikkomo ist eine Abkürzung für "Kinderkonfektion and more", und auch wenn aus dem ursprünglichen Plan mit der Kinderkonfektion doch nichts geworden ist, so mag Christiane nach wie vor diesen Kunstnamen: "Hat ein bisschen was von Marimekko und japanisch. Passt!" Und irgendwann firmiert sie ihr Offline-Geschäft vielleicht mal noch um. Wenn der Tag mal mehr als 24 Stunden hat...

Was ist Christianes Superpower? "Meine Superpower ist, dass ich mir Sachen immer vorstellen kann, die sich andere nicht vorstellen können. Ich kann Dinge, ich kann Stoffe kombinieren. Oder ich komm in einen Raum, und weiß ziemlich schnell, wie ich den einrichten kann."


Und recht spontan ist hiermit eine kleine, neue Blogreihe entstanden: In loser Zeitfolge möchte ich Euch in Zukunft nicht nur die Quelle meiner Stoffe und Materialien verraten, sondern auch - wann immer es möglich ist, und vor allem eine Frau hinter einem Business steht - auch noch kurz und knapp ein paar Infos zur Person und dem jeweiligen Konzept dazu packen. Denn selten sind Geschäftswege ganz geradeaus; jede Selbstständigkeit hat Höhen, Tiefen, Kurven und Abzweigungen. Wichtig ist dabei nur, dass man nicht stehen bleibt, sondern weitergeht - auf seinem Weg!

Übrigens: Nach der #yellobag ist vor der #yellobag - die Variante in bordeaux ist nämlich schon meine Zweite. Die Erste hat es noch nicht auf den Blog geschafft, aber auf Instagram könnt ihr mir in den Highlights beim Nähen der PremierenYello über die Schulter blicken. Denn eines ist klar:

#taschensindrudeltiere












  • Material: Oilskin in bordeaux / Webware "baby gone wild" pink white und Reißverschlüsse über kikkomo.de / Taschenzubehör über snaply.de / Lederreste aus meinem Fundus 
  • Schnitt: yellobag von prülla / Tragegriffe in der Länge halbiert
  • verlinkt: du für dich

Eine Branche im Wandel: die h+h cologne 2019

"Die fetten Jahre sind vorbei", hört man die Pessimisten jammern. Die Optimisten hingegen fragen: "Was können wir tun, um an die Erfolge der Vorjahre anzuknüpfen?" Von nichts kommt schließlich nichts. Fakt ist: Die Handarbeitsbranche steht vor einem Strukturwandel. Impulse und Anregungen, wo die Reise hingehen könnte, gab es am vergangenen Wochenende auf der weltgrößten Handarbeitsmesse: der h+h cologne. 429 Unternehmen aus 43 Ländern präsentierten sich drei Tage lang in den Kölner Messehallen den mehr als 16500 Besuchern. Ich hab mich auch dieses Jahr wieder unters Publikum gemischt. Mitgebracht habe ich: die Trends der Saison und wie immer ganz viele Zahlen, Daten und Fakten rund um die DIY-Branche.

Wissen, wie man Stoffe inszeniert: Der Stand von Adlico Textile ist jedes Jahr ein Blickfang. 
"Perfectly imperfect" - dieses Motto begegnete einem bereits auf der Creativeworld in Frankfurt, und machte jetzt auch vor der h+h cologne nicht Halt. Rico Design liegt mit seinen Farbthemen - angefangen bei Pastelltönen über knallige Bonbonfarben bis hin zum unverzichtbaren Senfgelb - voll im Trend. Wolle wird bei Rico nicht nur verstrickt und verhäkelt, sondern auch modern interpretiert: einfaches Weben mit unterschiedlichen Materialien und simple Knüpftechniken mit ultradicken Wollsträngen bieten auch Unerfahrenen ein schnelles Erfolgserlebnis. Eine ebenfalls einfache, aber geniale Idee: Grob gestrickte Jacken, Kissen oder Schals mit Stoffmalfarbe bestempeln - wirkt extrem lässig. Etwas mehr Übung erfordert das Thema PunchNeedle - eine Sticktechnik, mit der sich plastische Ergebnisse zaubern lassen.

Trendthema 2019: die Punch Needle und ihre plastischen Ergebnisse. Nach wie vor en vogue: gewebte Wandbehänge.
Wer sich schon immer mal an der Sashiko-Sticktechnik versuchen wollte, aber etwas Orientierung dafür gebrauchen könnte, der kann sich auf die Stoffserie "Jardin Japonais" freuen. Überwiegend grafische Muster, die sich leicht nachsticken lassen - entweder auf ganzer Fläche oder nur vereinzelt. Und auch hier gilt: zu perfekt ist langweilig.

Kann man besticken, muss man aber nicht: die Stoffe Stoffserie "Jardin Japonais" von Rico Design. 
Wenn ihr jetzt genauso angetan seid wie ich von diesem knalligen Farbton, dann habe ich gute Nachrichten: Living coral lautet der Pantone Farbton des Jahres 2019 - und somit werden wir das ganze kommende Stoffjahr über immer wieder auf ihn treffen. Unter anderem hat Mettler zwei wundervolle Polystergarne herausgebracht: Es lohnt sich, Ausschau zu halten nach Salmon und Persimmon.

Zahlen und Fakten
Die Messe wächst, die Umsätze schrumpfen: 429 Aussteller aus 43 Ländern waren in Köln präsent. 16500 Besucher aus 80 Länder sahen sich die Produkte an. Und damit kann die h+h cologne erneut einen Rekord sowohl auf Aussteller- als auch Besucherseite vermelden. Der Handel hingegen musste im vergangenen Jahr erneut einen Umsatzrückgang hinnehmen: Für Handarbeitsbedarf gaben die Deutschen im vergangenen Jahr 1,16 Milliarden Euro aus - damit liegt man fünf Prozentpunkte unterm Vorjahresniveau, so der Branchenverband Initiative Handarbeit, der jährlich zur Messe die aktuellen Zahlen vorlegt.
Auf Talfahrt: die Umsätze in der Handarbeitsbranche bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau,
aber gehen seit 2014 konstant zurück. 
Erfolgreiche Messe auf der einen Seite, Umsatzeinbußen auf der anderen - wie geht das zusammen? Eine einfache und bequeme Erklärung könnte lauten: der heiße Sommer 2018. Doch den Umsatzrückgang allein aufs Wetter zu schieben, ginge an den Tatsachen vorbei. Fakt ist: Der Markt verlagert sich immer mehr ins Internet. Offline besteht nur, wer sich modern aufstellt, direkt vor Ort mit innovativen Projekten von sich reden macht. Und es auch im direkten Kundenkontakt versteht, sich neue und jüngere Zielgruppen zu erschließen. Komplett auf diese Themen ausgerichtet war daher auch das Vortrags- und Eventprogramm der Messe, das sich vor allem an den Handel vor Ort richtete.

Konstant blieben die Umsätze nur bei der Hardware: In Näh- und Strickmaschinen
 wurde 2018 gleich hoch investiert wie in den Vorjahren. 
Ein Grund, der in der Studie fehlt - aber meiner Meinung nach ebenfalls dafür sorgt, dass der HandarbeitsHype zwar anhält, die Umsätze aber zurückgehen: das gesteigerte Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Wir DIYler schauen nicht nur genauer hin, woher unsere Ware kommt, und wie sie produziert wird. Wir wählen vor allem auch sorgfältiger aus, kaufen nicht mehr aus dem ersten Impuls heraus. Die meisten Regale in unseren Nähecken und -zimmern sind gut gefüllt, daher reduzieren derzeit viele ihren Bestand: "Use what you have", Minimalismus und #sustainablesewing sind längst in der DIY-Branche angekommen. Mitmach-Aktionen dieser Art gibt es in diesem Jahr zuhauf. Ich bin überzeugt davon, dass die Blogger-Community da derzeit voran geht - und es ist zu hoffen, dass das Thema mehr und mehr an Bedeutung gewinnen wird.

"sustainable. wearable. loveable." - mit diesem Slogan werben meet milk für ihre Stoffe. 

#makemetakeme - die Aktion der Initiative Handarbeit
Genau den Nerv der Blogger-Community getroffen hat die Initiative Handarbeit mit ihrer neuen Aktion "make me take me", die sie in Köln präsentiert hat. Die Idee: Nähe, häkle oder stricke eine Einkaufstasche, versehe sie mit dem #makemetakeme-Label und verschenke sie weiter - im Gegenzug gibt Dir der Beschenkte das Versprechen, in Zukunft auf Plastiktüten zu verzichten. Auch wenn viele von uns das bereits tun, die Macher setzen auf den Schneeball-Effekt. Frei nach dem Motto: Tue Gutes und rede respektive blogge/vlogge/instagramme darüber. 10000 Taschen sollen so bis zum Jahresende produziert werden. Die Anleitungen und auch die nummerierten Labels dazu gibt es beides kostenlos direkt bei der Initiative.


Diese Aktion ist und war sichtlich ein Messe-Highlight in Sachen Nachhaltigkeit. Ansonsten hat die h+h cologne noch ordentlich Aufholbedarf in diesem Bereich. Ein aus PET-Flaschen recyceltes Nähgarn ist wahrlich keine Neuheit mehr, und auch wenn die Anzahl der Biostoff-Hersteller auf der Messe wächst - es geht schleppend voran.

Wollknäuel sind die besseren Showmaster
Es ist jedes Jahr dasselbe: Auf der h+h überkommt mich eine unbändige Lust auf Wolle. Die farbenfrohen, flauschigen Bobbel lassen sich aber einfach auch wunderbar in Szene setzen - ein klarer Vorteil gegenüber den schnöden Stofflaschen, die bei den meisten Händler immer noch brav in Reih und Glied hängen. Und so streife ich immer auch mit sehr großer Freude durch die Stände der Garnanbieter, und male mir aus, was ich alles stricken würde - wenn ich es denn könnte. 


Nicht nur mein Herz im Sturm erobert haben die Maschen-Tierchen von TOFT. Okay, im Falle der riesigen Gans ist Tierchen glatt untertrieben - aber ist sie nicht niedlich? Zum Knutschen ist auch das schottische Hochlandrind. Und der niedliche Oktopus? Kommt doch glatt in der Trendfarbe 2019 - einem pastelligen Koralle - daher!

Ein Küsschen für den Gänserich! Danke fürs Festhalten dieses Fangirl-Moments, Änni
72 Stunden unzählige Begegnungen, wahnsinnig viel Spaß: Die h+h cologne ist für uns DIY-Blogger ein großes Netzwerktreffen  - die Tage, an denen viele virtuelle Kontakte real werden. Von Nord nach Süd, von Ost nach West. In den Messehallen. Auf der Tanzfläche. Oder sogar auf dem Parkdeck.

DANKE für drei tolle Tage

Alice / brezelbutter * Alex / handgeklotzt * Andrea / jolijou * Andrea / fraumaerz * Anja / aennisews  * Anke / cherrypicking * Bella / herzenssuess * Bine / echtknorke * Brina / brinarina * Britta / erbsenprinzessin * Christiane / kikkomo * Christina / christinaa * Chris / nixmitglitter * Claudia / fraulula *  Claudia / ganzmeinding * Danie / pruella * Danie / schnittgeflüster * Dominique  / kreamino * Dorothee / boocadeaux * Fredi / seemannsgarn * Gesine / allie and me * Henrike / hillihiltrud * Julia / lillesol & pelle * Jennifer / buxsen * Johy / johysbuntewelt * Karin / kayjaysews * Kathi / Kathis Nähwelt * Kasia / madebykasia * Kati / malamue * Kati / feines stoeffchen * Katrin / katiela * Kristina / firlefanz * Laura / laurie.mmm * Maarika / liiviundliivi * Mira / mirarostock * Miriam / miri.d * Miriam / mecki macht * Monika / schneidernmeistern * Nicole / belleprairie * Nina / glücksmarie * Nine / delari * Nastja / DIYeule * Petra / pedilu * Sandra / lila-lotta * Sandra / rehgeschwister * Silke / tillabox * Sindy / mein gewisses etwas * Simone / monesatelier * Stefanie / mottenfrosch * Susanne / hamburger liebe * Ulrike / moritzwerk * Ute / schneiderherz *  und natürlich an Sandra und Angela von der Initiative Handarbeit für die Rundumsorglosbetreuung an allen drei Tagen.

Save the date: Die h+h Cologne 2020 findet vom 20. bis 22. März statt.

#dennnachdermesseistvordermesse













Cool in Glitzer

Gibt es so etwas wie eine Klamotten-Pubertät? Dann steckt das Fräulein mittendrin. An einem Tag kann das Outfit nicht kitschig-verspielt genug sein, am anderen Tag muss es verdammt cool aussehen. Ganz klar in letztere Kategorie fällt ihr aktueller Lieblingshoodie - mit großer Kapuze, kuscheligem Kragen und dicken Ösen, aus denen ganz lässig fette Satinbänder heraus hängen.

_Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Stoff wurde mir für das Nähen eines Designbeispiels zur Verfügung gestellt._

Den Hoodie Elice von ki-ba-doo hatte ich seit #triernäht im Herbst 2017 auf dem Zettel. Das Schnittmuster war damals ganz neu rausgekommen und Linda hatte ihn dort für ihr Zuckermädchen genäht. Als ich bei hilco im Herbst vergangenen Jahres dann diesen Glitzersweat sah, wusste ich sofort: Daraus wird eine Elice fürs Fräulein. Denn die größte Raffinesse des Schnittmusters - der markante Kragen - wirkt am besten mit einem unifarbenen Stoff. Und dieses Grau mit dem eingewebten Lurex fällt bei mir definitiv in diese Kategorie.


Was ich beim nächsten Mal allerdings anders machen würde: Die Ösen - die ich in geduldigem SlowSewing mit fein abgesteppten Kunstleder-Quadraten verstärkt habe - würde ich etwas weiter herunter und einen kleinen Tuck mittiger setzen als im Schnittmuster angegeben. Und bei der Kapuze würde ich die gefütterte Variante wählen, auch wenn sie dadurch noch schwerer und fülliger wird.


Die Bündchen hat hilco übrigens gleich mit dazu geliefert - und ich bin froh, dass diese nicht auch noch glitzern. Großzügig war ich bei der Größenauswahl, und hab eine 140 zugeschnitten, obwohl das Fräulein gerade eher eine 128/134 trägt. Von der Länge her eher reinlich bemessen, in der Breite passt er ihr perfekt.


#happygirlsaretheprettiest













  • Material: GlitzerSweat und Bündchen von hilco (aktuell für Händler vorbestellbar)
  • Schnitte: Hoodie Elice von kibadoo / Satinbänder aus meinem Fundus
  • verlinkt: afterwork sewing / kiddikram