12 von 12 im Juli

Wie war das beim SAMS? "Und am Donnerstag donnerte es den ganzen Tag?" Eigentlich fasst dieser Satz unseren heutigen Tag ganz gut zusammen. Und nein, hier zog heute kein Gewitterfront durch. Zumindest nicht am Himmel. Aber irgendwie war heut nicht unser Tag.


Überhaupt sind Donnerstage hier die Tage, an denen wir am schwersten in die Gänge kommen. Der Wecker klingelt viel zu früh, die Woche steckt uns in den Knochen. Und das Wochenende ist gefühlt noch weit entfernt. Zuhause ist es am schönsten, heißt es. Das kann ich auch von unserem Zuhause behaupten. Aber Zuhause gibt's auch viel Arbeit - und donnerstags stapelt sich bei uns immer all das, was an den anderen drei Tagen der Woche liegen geblieben ist. Und es könnte durchaus einen Zusammenhang zwischen dieser Tatsache und meiner schlechten Laune geben. Wollt ihr trotzdem wissen, was so los war? Dann schaut sie Euch an - unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats:

1) Lockt selbst müde Fräuleins an den Frühstückstisch: Einhorn aufs Brot.
2) Jetzt aber los: Ein Glück, wohnen wir nur wenige Gehminuten von der Schule entfernt.
3) Siebenmeilenstiefel? Nein - nur neue Sandalen: Ob ich in denen genauso schnell bin?
4) Schneller Abstecher in die Gärtnerei: Geranien und neue Töpfe standen auf dem Zettel,
der stachelige Kerl schrie spontan: "Ich will auch mit!"

5) Noch so ein Spontankauf: Das war lecker!
6) Besuch vom Raumausstatter: Unser Treppenhaus bekommt bald einen neuen Anstrich #yeah
7) Aus der Kategorie "Dinge, die ich überhaupt nicht gerne tue": Betten neu beziehen
8) Raus auf die Terrasse: Schnell dem Elfensporn ein größeres Zuhause geben. Sonst ist er dahin. 

9) Nachmittagssnack fürs hungrige Fräulein: mürbes Hörnchen und frische Beeren.
10) Immer wieder donnerstags: Zimmer aufräumen! Gemaule inklusive!
11) Schnuppersträußchen: Ich liebe Lavendel. Und soll ja beruhigend wirken, ne?
12) Schnell etwas Dolce Vita fürs Abendbrot: Tomate-Mozzarella geht immer, oder? 
Also - wenn wir dem SAMS glauben, dann folgt auf einen Donnerstag, an dem es donnert, ein Freitag, der frei ist! Kurzum: Das fänd ich grandios!

#freitagfreifueralle


  • Heute das erste Mal nicht geteilt: 12von12 - eine Aktion von "Draussen nur Kännchen, macht heute das allererste Mal eine Pause. Ich schicke die besten Genesungswünsche zu Caro nach Hamburg. Werd schnell wieder gesund! 

Geschenke für ein Sommer-Baby #sewmini

Ich erinnere mich noch ganz genau an einen Shopping-Tag mit einer Freundin: Wir - damals beide hochschwanger - durchstreiften Stuttgarts schönsten Kinderladen. Ich - von Hormonen ferngesteuert - konnte kaum an mich halten. Sie - der Routinier, da mit dem zweiten Kind schwanger  - versuchte mich in meiner Euphorie zu bremsen. "In den ersten Wochen brauchst Du eh fast nur Bodys und Strampler", hörte ich sie sagen. Und legte was in meinen Einkaufskorb? Ein niedliches Set aus Spaghetti-Trägershirt und kurzen Bloomers. Vor allem diese süße Hose mit gerafften Bein-Abschlüssen hatte es mir angetan. Die musste ich einfach haben. Vernünftig hin oder her. Und ja, auf einer Liste zur Erstausstattung hat so eine Hose natürlich nichts zu suchen. Umso besser - dann kann man sie nämlich wunderbar verschenken. Genauso wie ich das die Tage gemacht habe.


Bloomers sind ein wunderbares Geschenk für Sommer-Babys. Oder sagen wir eher: Für Babys, die im Sommer schon zwei bis drei Monate alt sind. So ganz frisch geboren hüllt man sie ja dann doch ganz gerne etwas wärmer ein. Auch etwas, das ich damals als Hochschwangere im Shoppingrausch so gar nicht glauben wollte. Hormone, ey!

Dazu gab's einen kleinen Greifling mit Hasenohren.  Genäht aus derselben luftigen Webware wie die Bloomers, und kombiniert mit einem weichen Musselin in altrosa. Zwischen den beiden Lagen versteckt sich Bratschlauch - nichts knistert besser. Und praktisch dazu: Denn so überstehen die Hasenohren auch mal eine Wäsche bei 60 Grad.


Worauf ich bei Geschenken zur Geburt immer achte: Dass auch was für die Mutter dabei ist! Zugegeben, natürlich hat das Präsent oft auch etwas mit dem Kind zu tun. Aber dennoch ist die Mutter ja meist diejenige, die uns verbunden ist: als Freundin, als Kollegin, als Nachbarin, als Cousine, als Nichte, als Bekannte. In diesem Fall hab ich eine große Wachstuchtasche für Feuchttücher genäht. Und dafür gleich mal einen meiner neuen Zipper-Verschlüsse verwendet #loveit


Ach, ich mag dieses blumig, verspielte Stoff-Design mit den knalligen Neon-Akzenten wirklich sehr. Dazu ein rosa Body - ihr wisst schon, haben die Kleinen sowieso die ganze Zeit an - und fertig ist das Sommer-Outfit für kleine Milchteufelchen.


So - und Hand aufs Herz! Ist das jetzt Werbung? Obwohl ich die Materialien alle selbst gekauft habe? Für mich ist fällt das Ganze auf dem Blog nach wie vor unter die Kategorie #sharingiscaring. Und deswegen nenne ich Euch hier auch weiterhin Schnitte und Stoff-Quelle. "So wie man das unter Freundinnen macht", hat Bine von waseigenes heut sehr treffend formuliert. Word!


  • Schnitte: "Bloomer Greta" von hedinäht, Wachstuchtasche und Greifling selbst konstruiert
  • Stoffe und Zubehör: "Hygge" von Rico Design, Zipper von meiner Nähfreundin

Ein Blick zurück 6/18

Im Juni kam ich mir vor wie Codo der Dritte, aus der Sternenmitte. Und? Wer hat sofort eine Melodie im Ohr? Der Refrain des Liedes aus den 80ern passt wunderbar zu meinen vergangenen vier Wochen: Ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt. Codo hat 1983 die Liebe mitgebracht von seinem Himmelsritt. Und ich? Ein paar Augenringe.

Wusstest Du? Der 13. Juni ist der Tag der Nähmaschine. Grund genug für eine kleine Liebeserklärung. 
Um aufzuzählen, was mir alles schlaflose Nächte bereitet hat - im positiven wie im negativen Sinne, musste ich diesen Monat nicht einmal in meinem Tagebuch blättern. Ich konnte die Ereignisse einfach so herunter tippen:

#juni

  • 16 Jahre! Unsere Ehe ist jetzt ein waschechter Teenager! Wahnsinn! Vor 16 Jahren haben wir uns das Ja-Wort gegeben. Vor dem Standesamt. In der Kirche. Danach ein rauschendes Fest gefeiert. Mit einer riesigen Gästeschar. Dagegen fallen unsere Jahrestage echt mau aus. Oder sagen wir lieber pragmatisch. Denn der Alltag ist es doch, der gerockt werden muss. 
  • Endlich ist er da, unser neuer Terrassentisch! Schlappe acht Wochen haben wir auf ihn gewartet, ihm mehrfach hinterher telefoniert, bis er endlich geliefert wurde. Und was soll ich sagen? Aller Ärger verflogen! Und: Für mich ist er nicht nur ein Terrassentisch, für mich ist er auch der beste Fotogrund überhaupt - da komplett weiß! Hehe! 
  • die zwei Einweihungssausen für den neuen Tisch: schallendes Gelächter, volle Bäuche, beschwipste Erwachsene - und Kinder, die bis spät in der Nacht die lockere Atmosphäre ausnutzen, und Peppa Pig in der Dauerschleife auf dem iPad gucken #daslebengeniessen
  • das wohlig warme Gefühl im Bauch, das wir alle Drei immer noch haben, wenn wir an unseren Roadtrip durch Norwegen vergangenen Sommer denken - und das sich ganz intensiv wieder zeigte, als wir kürzlich mit unseren Nachbarn, die sich bald gen Norden aufmachen, noch einmal unsere Route und Stationen durchgegangen sind. 
  • Übernachtungsgäste im Haus: Mal die beste Freundin des kleinen Fräuleins, mal gute Freunde von uns - der Umbau des Dachgeschosses im vergangenen Jahr hat sich mehr als gelohnt, und macht das auch spontan wieder möglich. 
  • die Überraschung von meiner Nähfreundin Conni: weltschönste Reißverschluss-Zipper mit Ring - für ganz viele Lieblingstäschchen aus Wachstuch  
  • der routinemäßige Check-Up beim Arzt, in den ich - eigentlich absolut ohne Grund - immer mit einem mulmigen Gefühl starte, bei dem es aber nahezu nichts zu beanstanden gab. "Etwas mehr Sport, und etwas gesündere Ernährung" führe ich schon immer selbst ins Feld, weil ich ohnehin weiß, dass das leider meine ewigen Baustellen sind. 
  • gegen den Kennzeichnungsblues auf Instagram - generell auf Social Media - angekämpft. Es will mir einfach nicht in Kopf, dass jetzt jeder alles mit WERBUNG kennzeichnen soll, um rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen. "Sharing is caring" lautete bislang mein Motto - sowohl hier auf dem Blog als auch auf meinen SocialMediaKanälen. Und jetzt? Soll das alles Werbung sein? Widerspricht allem, was ich jahrelang über Werbung und Kennzeichnung gelernt habe, sowohl im Print als auch online. Und ja - mich nervt das! Eigentlich will ich mir davon den Spaß nicht verderben lassen. Aber ehrlich, das fällt mir gerade verdammt schwer. 
  • ein lustiger Freundinnenabend und der Nachhauseweg im Mondschein
  • der euphorische Start - zumindest von unserer Fan-Seite aus - in die Fußball-Weltmeisterschaft.  Das Mitfiebern bei den Spielen. Und das gemeinsame Traurig-Sein beim Ausscheiden. Aber: Es ist NUR Fußball. Und ich musste laut lachen, bei dieser wunderbar ironischen Lektüre und mal einer etwas anderen Antwort auf die Frage: "Wie geht's weiter?" Wir packen unsere Fußball-Kiste jetzt wieder auf den Dachboden - und freuen uns einfach aufs nächste Turnier! 


Ja, der Juni war wirklich ein Monat im Schnelldurchlauf. Und morgen beginnt er, der Lieblingsmonat des kleinen Fräuleins - denn der Juli ist ihr Geburtstagsmonat. Ihr großer Wunsch: eine Pinata! Selbst gebastelt! Das Krepp-Papier liegt schon parat!

Happy weekend!

Brot und Salz mal anders

Ich schenke gerne klassisch - aber bitte mit einem modernen Twist. Blumen zum Geburtstag? Wunderbar! Auch wenn meine Sonderwünsche und sehr konkreten Vorstellungen schon so manchen Floristen in den Wahnsinn getrieben haben. Socken zu Nikolaus? Find ich überhaupt nicht spießig, sondern mit coolem Muster und in toller Qualität absolut salonfähig und obendrein verdammt praktisch.  Und zum Einzug? Da stehe ich gerne mal mit frischem Brot und einem Gläschen selbst gemachtem Kräutersalz vor der nigelnagelneuen Haustür. Der Klassiker schlechthin! Mal sehen, wie lange noch - denn dieser selbst genähte Brötchenbeutel samt Mini-Geldbeutel könnte mein neues Lieblingspräsent für alle Bauherren, Renovierer, Um- und Einzieher werden.


"Brot und Salz. Gott erhalt's" - mit diesem Spruch wurden wir schon vor 20 Jahren in unsere erste gemeinsame Wohnung begleitet. Und ja, dieser Spruch hat wirklich schon Staub angesetzt. Viel cooler find ich daher die moderne Interpretation meiner Bloggerfreundin Miriam"love, peace & butterbrezn" 


Okay, hier im Schwäbischen würden wir nicht Brezn, sondern Brezel sagen. Brätzel, um genau zu sein. Aber ich bin - was die Brezel oder Brezn angeht - maximal liberal. Ich mag sie mit dicken und mit dünnen Ärmchen. Mit krossen oder weichem Bauch. Aus Bayern und aus Schwaben. Hauptsache sie hat die klassische Form, durfte vor dem Backen kurz in Natronlauge baden, und - ganz wichtig - kommt frisch aus dem Ofen.


Und genau dafür ist der Beutel gedacht: Um sich beim Bäcker immer wieder mit frisch Gebackenem einzudecken. Daher gab's als Begleiter noch ein kleines Portemonnaie - bestückt mit etwas Münzgeld und einem Gutschein vom besten Brezel-Bäcker der Stadt.


Toller Bonus: Der Beutel ist nicht nur hübsch, sondern er schont auch die Umwelt. Denn wer mit einem Brötchenbeutel aus Stoff zum Bäcker marschiert, spart sich jedes Mal eine Papiertüte. Daher muss ich auch noch unbedingt welche für uns selbst nähen - und in der Schublade neben den wieder verwendbaren  Obst- und Gemüsebeuteln deponieren.


Was ich übrigens auch grandios fände: Ein Beutel mit dem Spruch "love, peace & kirschstreusel".
Lieblingsrezepte dieser Art bitte gerne an mich weiterleiten.













Für Weltenbummler: ein Reise-Etui

Ich wär ja gern die, die nur mit einer großen Handtasche am Flughafen-Gate steht. Ich bin aber die, die am Flughafen nie eine Hand frei hat. Auf dem Rücken den Rucksack, um die Schulter ne Handtasche, in der einen Hand einen Shopper und an der anderen Hand das Fräulein. Okay, der Shopper war bei unserer letzten Reise der Sitzerhöhung des Fräuleins geschuldet. Fakt ist aber: Ich reise immer mit zu viel Gepäck. Dafür, dass ich so viel mit mir herum schleife, bin ich aber ganz gut organisiert. Nur eines hat mir zum Reise-Glück bislang gefehlt: ein schickes Etui für all unsere Unterlagen.


Seit uns bei unserer letzten Flugreise ein Koffer abhanden gekommen ist, wollte ich solch ein Reise-Etui nähen - nicht nur, um am Check-In-Schalter alles parat zu haben. Sondern vor allem, um auch ein Plätzchen für die Nachweis-Tickets der Koffer zu haben. Denn das wir damals unseren Koffer wiederbekommen haben, war ganz viel Glück. Er hatte zwar diesen üblichen Flugbändel verpasst bekommen - aber ohne Nummer. Und wenn man selbiges erst am Lost-Baggage-Counter bemerkt, ist das ein großer Mist.


Aber man lernt ja aus seinen Fehlern - und ich wage zu behaupten, dass uns das so schnell nicht wieder passiert. Zum einen legen wir jetzt immer noch zusätzlich eine Visitenkarte in den gepackten Koffer. Zum anderen achten wir genau darauf, ob der Koffer auch wirklich mit Ankunftsflughafen und Nummer versehen in Richtung Gepäckband rollt.


Das Reise-Etui - ein kostenloses Schnittmuster von pattydoo - bietet erstaunlich viel Platz. Ich hab darin zum einen die Reise-Unterlagen unserer Tochter aufbewahrt, aber auch die Voucher für Mietwagen und Hotel. Da wir in den Pfingstferien nur eine Woche und zudem nahezu pauschal unterwegs waren, hab ich mein Etui längst nicht ausgefüllt. Locker hätten noch die ein oder andere Telefon- oder Kreditkarte, etwas Bargeld, und einige Belege hinein gepasst.


Genäht habe ich das Etui - wie im Schnittmuster vorgegeben - aus Korkstoff und Snappap. Einzige Änderung meinerseits: Statt eines Druckknopfes hab ich ein kleines Steckschloss angebracht. Es empfiehlt sich übrigens wirklich, mit einer dickeren Nadel, einer Stichlänge von mehr als drei Millimetern und sehr langsam zu nähen. Denn stellenweise hat man sechs Schichten unterm Nähfüßchen liegen.


Recht schnell hat man sich so einen verdammt praktischen Reise-Begleiter genäht. Der übrigens auch ein tolles Geschenk für alle Weltenbummler ist.

Und nie vergessen: #nachdemurlaubistvordemurlaub














12 von 12 im Juni

Wisst ihr noch, was ihr am 12. Juni 2014 getan habt? Also - ich hatte noch ein Kleinkind. Mit Windelpopo. Und war an diesem Tag bei einer Pressekonferenz im Ludwigsburger Schloss. Und am 12. Juni 2016?  Hab ich Euch zwölf Dinge gezeigt, die ich an unserem Zuhause liebe. Und letztes Jahr? War ich voller Vorfreude auf unseren Norwegentrip im Sommer. Nur 2015 kann ich Euch nicht genau sagen, was am 12. Juni bei uns los war - da gab's nämlich keine zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats auf dem Blog. Wie schade!



Warum ich Euch das ausgerechnet heute erzähle? Weil heute einer dieser Tage ist, an denen ich ernsthaft überlege, ob ich Euch unsere zwölf Bilder des Tages zeigen soll. Alltag. Nichts als Alltag bekommt ihr heut zu sehen. Stinklangweiligen Alltag. Weil ich heut viel am Schreibtisch saß. Und dazwischen mehr Pflicht- statt Spaßtermine lagen. Aber dann klick ich mich durch unsere alten Beiträge - und dann sehe ich, dass da auch nicht viel mehr los war. Und mir der Rückblick trotzdem ein wohliges Gefühl im Bauch beschert. Somit: Hier kommen sie, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats.

1) Dienstag ist Sporttag in der Schule: Daher gibt's ne Extraportion Wasser und einen süßen Gruß in die Geheimbox.
2) Auch mit Regentropfen schön: Unser neuer Terrassentisch - und ich feiere ihn gerade so,
weil wir zähe zwölf Wochen auf ihn warten mussten.
3) Breakfast for one: Ich schau dem Fräulein beim futtern zu, leicht fällt mir das nicht, mein Magen knurrt.
4) Immer noch im Einsatz: Das Lätzchen, das ich vor sicherlich mehr als fünf Jahren genäht habe.
Wird allerdings mittlerweile als Serviette benutzt. 

5) #wazifubo = Wartezimmerfußboden: Vorsorge. Großes Blutbild. Was muss, das muss.
6) Jetzt aber: Endlich Frühstück und ab an den Schreibtisch.
7) Pause mit #flashback-Mucke: die fertige Playlist kann sich sogar hören lassen.
8) Wäschefalten oder Nähen? War ja klar, was gewinnt!

9) Da braut sich was zusammen: Hoffentlich schafft es das Fräulein trocken nach Hause.
10) Angekommen: Schnell die Hausaufgaben erledigen.
11) Von wegen Sonne: Das ist eine unserer Esszimmerlampen, so dunkel sind die Wolken draußen. 
12) Dienstags ist Süß-Tag, diese Tradition haben wir aus dem Elternhaus meines Mannes übernommen: 
Es gibt Milchreis. Der übrigens etwas versalzen ist, weil ich nebenher diesen Blogpost getippt habe. 

Jetzt stell ich ne Extra-Portion Zimt-Zucker auf den Tisch, und hoffe, dass die Familie heute keine allzu empfindliche Gaumen hat. Und nachher freu ich mich auf die Blogst-Mädels, die bei Instagram live gehen zum Thema Pinterest. Wer schaut auch zu?

Happy tuesday!













Ein Blick zurück 5/18

Dankbar bin ich für diesen Mai. Für uns war er wirklich ein Wonnemonat. Und beim Blick in den Kalender ist mir vor allem eins aufgefallen: Uns ist es tatsächlich gelungen, die Wochenenden meist frei zu schaufeln - beziehungsweise nur mit Terminen zu füllen, die uns selbst am Herzen lagen. Zudem haben wir sieben wundervolle Tage auf Sardinien verbracht. Warum hat uns eigentlich nie vorher jemand gesagt, wie traumhaft schön diese Insel ist?


Wir haben zwar nur einen Teil der Ostküste entdeckt - aber schon heute steht fest: Wir kommen wieder. Wir wollen mehr sehen von diesem schönen Fleckchen Erde. Also wer immer einen Geheimtipp für Sardinien hat - sehr gerne her damit!

Doch nicht nur die großen Ereignisse waren es, die diesen Monat für ein Wonnegefühl gesorgt haben. Und genau dafür liebe ich mein Tagebuch. Es zeigt mir, dass es diese schönen Momente auch im Alltag gibt - sie aber leider ganz oft ganz schnell vergessen werden.

#mai

  • Die #shirtwocheaufschoenstebastelzeit, bei der ich Euch jeden Tag eines unserer selbst genähten Lieblingsshirts im Kleiderschrank des Fräuleins vorgestellt habe, und die mit einem #shirtstorm auf Instagram endete
  • die Geburtstagsüberraschungsparty für einen guten Freund - inklusive Konfettibombe
  • der Besuch im #schoenstebastelzeitatelier von der lieben Änni, von dem ich Euch ganz bald mehr berichten werde 
  • ein relaxter Afterworktreff in Stuttgart an einem lauen Sommerabend mit den Füßen im Sand und einem erfrischenden Radler in der Hand
  • Besuch vom FräuleinOpa aus Berlin
  • Bei meiner Jugendfreundin, die längst die Patentante des Fräuleins ist, mal wieder ins alte Kinderzimmer gespitzt, in dem wir vor über 20 Jahren Dire Straits gehört und jede Zeile mitgesungen haben 
  • den Mini-Mann von Frau Wienerbroed kennengelernt
  • den Heizungsmonteur im richtigen Moment bestellt: Wir haben unseren Warmwasserboiler auf dem Dachboden, und er hatte just angefangen, Leck zu schlagen #glückgehabt
  • ein Tag beim magischen Elfenfestival auf Schloss Blumenthal bei Aichach. Der Elfenpfad entführt einen wirklich in eine andere Welt. 
  • die Tatsache, dass die größte Panik wegen der DSGVO aufgrund unseres Urlaubs an mir vorbei gegangen ist. Wirklich schade und sehr traurig finde ich allerdings, dass so viele Blogs ihre Pforten geschlossen habe. Ich hoffe sehr, dass ganz viele von ihnen wieder zurück kommen, wenn sich die Aufregung etwas gelegt hat. 
  • Natürlich unsere Woche auf Sardinien. Aber kennt ihr das auch, das Urlaubsdilemma? Hotel versus Ferienwohnung? Jedes Mal im Hotel - wie jetzt auch - wünsche ich mich in die Ferienwohnung, und streife wehmütig durch die Regale im Supermarkt mit zig Ideen, was ich kochen, probieren würde. Und jedes Mal in der Ferienwohnung wünsche ich mich - vor allem beim Frühstück - an einen gedeckten Tisch im Hotel. Geht's Euch genauso? 
  • unsere Shopping-Sause einen Tag nach unserer Rückkehr, die uns ins Gartencenter und in den italienischen Supermarkt führte. Dolce Vita geht auch zuhause!  
  • den letzten Blogposts des Monats im Freien schreiben können. Bei meiner Mutti auf der Terrasse, das Fräulein und die Männer drehen eine Runde mit den Hunden, und gleich heizen wir noch den Grill an. 


Bestens erholt und freudig starte ich in den Juni. Wir werden unseren sechszehnten Hochzeitstag feiern, mit Freunden auf ihre Geburtstage anstoßen, uns vom WM-Fieber anstecken lassen und mit Jogis Jungs mitfiebern - und hoffentlich trotz voller Terminkalender im Job weiterhin so oft und so viel wie möglich dieses traumhafte Wetterchen genießen.

Cheers!

PS: Ich hab sie nicht vergessen, die Auslosung des sommerlichen Hygge-Pakets. Das Fräulein wird die Tage Glücksfee spielen - und wir werden die Gewinnerin auf Facebook und Instagram verkünden.

Komplimente von Müttern für Mütter #spreadlove

"Was wünschst Du Dir eigentlich zum Muttertag?", hat mich kürzlich mein gar nicht mehr so kleines Fräulein gefragt. Ja, was wünsche ich mir eigentlich anlässlich dieses Tages? Einen riesengroßen Blumenstrauß? Ausschlafen? Einen gedeckten Frühstückstisch? Nein! All dies macht für mich den Muttertag nicht aus. Aber was dann? Wertschätzung ist es doch, was wir uns alle wünschen - aber nicht nur an einem Tag des Jahres, sondern an allen 365 Tagen des Jahres. Einen respektvollen Umgang miteinander. Ein offenes Ohr und wachsames Auge für das Befinden des Anderen. Innerhalb der Familie versuchen wir das in unserem Alltag zu leben, dafür braucht's nicht den Mutter- oder Vater- oder Kindertag. Aber außerhalb der Familie, da weht der Wind oft rauer. Und am stürmischsten geht's zu? Ihr ahnt es - unter Müttern. Kaum woanders wird so viel kritisiert, gelästert, gemeckert, geklugscheißert wie unter Müttern. Und deswegen wünsche ich mir zum heutigen Muttertag vor allem eines: Ganz viele Komplimente. Von Müttern für Mütter.


Mit Komplimenten kann man eigentlich nur gewinnen - so zumindest meine Erfahrung. Aber manchmal braucht man noch einen kleinen Tritt in den Hintern, um sich wirklich zu trauen. Es wirklich auszusprechen, was man am anderen toll findet, an ihm vielleicht sogar bewundert. Und dieser letzte Tritt kommt heute in Form eines tollen Extras daher: als schniekes Paket aus luftig-leichtem XXL-Sommerschal aus Musselin, einem Stiftemäppchen und einem Mini-Wachstuchtäschchen. Und genau dieses Paket verlose ich unter allen, die von heute an bis Mittwoch auf facebook und instagram fleißig Komplimente verteilen.


Die Idee zu dieser Aktion hatte ich bereits im Januar, als ich auf der #creativeworld in Frankfurt am Messe-Stand von rico-design das erste Mal die neue Hygge-Kollektion gesehen habe. Zugegeben, der Name ist etwas überstrapaziert. Die Designs aber nicht. Denn Kakteen und Blumen - kombiniert mit knalligen Farben - gehen immer, oder? Unbedingt ausprobieren wollte ich auch den neuen Musselin mit Metallic-Print. Und da die alte Schal-Näher-Weisheit lautet: Ein Stück Musselin der Länge 1,50 Meter x 1,50 Meter gibt zwei wunderbar luftig-leichte Sommerschals, war von Anfang an klar, dass ich den zweiten Schal verlosen werde.


Mit dem Rollsaum der Overlock-Maschine ist so ein Schal wirklich schnell genäht. Etwas mehr Zeit genommen haben ich mir für die Stiftemäppchen - sie sind beide gefüttert, und haben außen noch eine Paspel bekommen. Ein echter Quickie hingegen war das kleine Mini-Täschchen aus Wachstuch. Von der Größe übrigens so konzipiert, dass es in eines der anderen beiden Täschchen passt.


Sommerliches Hygge-Paket - das ist drin
- ein XXL-Sommerschal aus Musselin (200 x 130 cm)
- ein gefüttertes Stiftemäppchen mit Paspel nach Wahl (Kakteen oder Blumen)
- ein kleines Wachstuchtäschen

Und so kannst Du gewinnen: 
Dein Kompliment ist Dein Los - allerdings funktioniert das nur auf den sozialen Netzwerken, daher muss ich Dich bitten, den kleinen Umweg über meinen Facebook oder Instagram-Account zu nehmen. Markiere dort die Freundin oder Mutter, der Du ein Kompliment machen möchtest, und dann raus mit Deinen Worten.


Das Kleingedruckte: 
Das Gewinnspiel läuft vom heutigen Sonntag, 13. Mai, bis Mittwoch, 16. Mai,  24 Uhr. Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren aus der EU. Die Teilnahme erfolgt via Kommentar auf den entsprechenden SocialMedia-Plattformen von schoenstebastelzeit. Die Teilnehmer erklären sich bereit damit, dass ihr Name im Falle eines Gewinns auf facebook und den anderen socialmedia-Kanälen von schoenstebastelzeit bekannt gegeben wird. Eine Barauszahlung des Gewinns - ein Sommerschal aus Musselin, ein Stiftemäppchen aus Baumwollstoffen, ein Wachstuchtäschchen - ist ausgeschlossen der Rechtsweg ebenso. Der Gewinner wird ausgelost. Ich behalte mir vor, den Gewinn neu auszulosen, sollte sich der Gewinner binnen drei Tagen nicht bei mir melden. 


#spreadlove - unter dieses Motto hat eine Freundin von mir ihr Jahr 2018 gestellt. Ein tolles Motto, finde ich. Und gerade unter Müttern sollten wir viel mehr Liebe statt Hass verteilen. Deine Freundin hat coole Teenager? Sag's ihr! Die Elternsprecherinnen der Schule Deiner Kinder machen einen super  Job? Sag's Ihnen! Die Nachbarin bäckt den besten Crumble der Stadt? Sag's ihr! Die Freundin Deiner Tochter bekommt von ihrer Mutter immer so tolle Zöpfe geflochten? Sag's ihr! Das Kind einer Bekannten grüßt Dich immer so freundlich auf der Straße? Sag's ihr! Heute ist der Tag dafür!

Deine 












12 von 12 im Mai

Samstag. Wochenende. Da ticken bei uns die Uhren deutlich langsamer. Kein Wecker, der klingelt. Keine U-Bahn, die davon fährt. Keine Schulglocke, die das Fräulein zur Eile antreibt. Wir genießen das in vollen Zügen - und starten oft weit später als unsere Nachbarschaft in den Tag, dem Langschläferfräulein sei Dank.



Ohnehin fühlt sich dieser Samstag fast wie ein bisschen Urlaub an: Ich hab in der Sonne meinen zweiten Kaffee getrunken, etwas gelesen, ein bisschen genäht. Was sonst so los war? Schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats: 

1) Guten Morgen, ich bin ein Verpackungsopfer, und hab' mir etwas Urlaubsfeeling in die Dusche geholt.
2) Woran erkennt man im Hause schoenstebastelzeit, dass Wochenende ist? Es gibt Brezeln zum Frühstück!
3) Es geht wieder los: Das Fräulein ist im WM-Fieber und geht jetzt freiwillig mit zum Einkaufen,
um im Supermarkt die nächste(n) Sammelkarten zu ergattern.
4) Lektüre zum zweiten Kaffee: Der Titel war leider vielversprechender als der Text. 

5) Wasser marsch: Kleine Gieß-Runde auf der Terrasse, bevor die Sonne direkt darauf knallt.
6) Die Post war da! Und das Motto des Fräulein-Geburtstags in diesem Jahr steht auch schon.
7) Großputz im Nähzimmer: Die Overlock säubern, ölen, mit neuen Nadeln ausstatten, einfädeln...
8) ...und mit einem schönen Rollsaum belohnt werden! Läuft! 

9) Geständnis: Es könnte sein, dass ich auf das Paspelband von stoff&stil stehe.
10) Jetzt aber! Obst in eiskalter Form für mich.
11) Foto-Grüße von meinen Zwei: Sie sind heut auf dem Frühlingsfest in Stuttgart,
fahren Achterbahn, futtern sich durch die Leckerei-Stände und sitzen gleich in diesem Riesenrad.
12) Shooting ist beendet: Und wer räumt auf? 

Jetzt lade ich schnell die Bilder hoch, und dann warte ich auf meine Ausflügler. Offensichtlich habe ich noch ein neues Familienmitglied zu bestaunen - wie mir per Whatsapp angekündigt wurde. Es wurde an der Losbude adoptiert, und ich bin gespannt, ob ich danach noch Platz auf dem Sofa haben werde. Ich halt Euch auf dem Laufenden!

Genießt das Wochenende!
Eure













Shirtwoche: Hemlock Top von e&e patterns #6

Finale bei der Shirtwoche auf schoenstebastelzeit! Sechs Tage, sechs Schnitte - und schon ist er sommerfit, der Kleiderschrank des Fräuleins. Zum heutigen Finaltag hab ich noch einmal ein richtiges Mädchenteil mitgebracht - mit Einhorn und Rüschen. Das Einhorn ist natürlich optional. Die Rüschen allerdings, die gehören fest zum Hemlock Top.


Der Schnitt stammt vom kanadischen Label elegants&elephants - kurz e&e patterns. In der deutschen Version ist er bei Annika von näh-connection erhältlich. Seit mehr als drei Jahren übersetzt sie Schnittmuster internationaler Designer ins Deutsche, und das Hemlock Top ist zwar schon seit einiger Zeit im Shop - dürfte aber diesen Sommer wieder groß raus kommen.


Denn wo man hinsieht: es rüscht! Und als ich das Einhorn-Bügelbild entdeckte, war für mich sofort klar, wie das Shirt dazu aussehen muss: einfarbiger Stoff - und Rüschen!

Genäht hab ich das Shirt aus einem melierten Jersey mit leichtem Viskose-Anteil, was sich als anspruchsvoller unter der Nähnadel herausgestellt hat als gedacht. Überhaupt war bei diesem Teil der Wurm drin - was aber ausschließlich an mir und nicht am Schnitt lag: Zuerst hab ich die Vorder- und Rückseite falsch aufeinander genäht, also einmal mit der linken Seite nach außen. Dann bin ich beim Versäubern des Halsbündchens abgerutscht - und da ich Kontrastgarn verwendet habe, blieb nichts anderes als trennen. Und unbedingt klug war auch nicht, beim Halsbündchen den Revoluzzer zu spielen, und ohne Anleitung drauf los zu nähen. Somit: Haltet Euch einfach ans eBook. Dann ist Euer Shirt in Gegensatz zu meinem auch symmetrisch.


Warum lieben wir das Hemlock Top?
Etwas, das ich an englisch sprachigen Schnittmustern mittlerweile echt lieben gelernt habe: Die Nahtzugabe ist enthalten. Und ich mag einfach alles, was mir den Zuschnitt erleichtert. Und natürlich lieben wir den Schnitt wegen der Rüschen. Die nächste Variante des Hemlock Tops muss ich übrigens unbedingt mal ohne den zusätzlichen, normalen Ärmel nähen - nur mit Rüschen. Das wird sicherlich auch eine tolle, sommerliche Version. Natürlich ist das Nähen durch die gedoppelte Rüsche an beiden Armen etwas aufwändiger, und gerade beim Annähen der Ärmel empfiehlt sich sorgfältiges Stecken oder Klammern - aber der Aufwand lohnt sich.


Die Fakten

  • Das Hemlock Top gibt es in den Größen 6 Monate (80) bis 9 Jahre (134), und ist im Original beim kanadischen Schnittmusterdesigner e&e patterns erschienen. In deutscher Übersetzung auf den Markt gebracht wurde der Schnitt von Annika von näh-connection.
  • 15 Prozent Rabatt auf das Hemlock Top im näh-connection-Shop
  • Der Rabattcode lautet shirtwochebeischoenstebastelzeit und ist am Sonntag, 6. Mai, gültig. Achtet bei Eurem Einkauf bitte unbedingt darauf, den Gutscheincode vor dem Auschecken zu aktivieren - also zwischen Kontrolle des Warenkorbs und dem Bezahlvorgang.

Und zack, schon ist sie vorbei, die Shirtwoche auf schoenstebastelzeit! Ich sag' Dankeschön fürs Dabei-Sein! Ich hatte auf jeden Fall mächtig Spaß - und auch wenn sich nicht viele gleich direkt an die Nähmaschine gesetzt und mitgenäht haben, so konnte ich Euch hoffentlich wenigstens den ein oder anderen Schnitt wieder in Erinnerung rufen, neu vorstellen, oder auf Eurer Wunschliste platzieren.

Und sag' mal: Wie wär's eigentlich mit einer Shirtwoche für Erwachsene?

Deine