Ein Blick zurück 4/18

April, April - der macht, was er will!  In der Tat: Der Pessimist in mir würde dem April durchaus ein überaus mieses Zeugnis ausstellen. Viel zu viel Stress, viel zu viele Verpflichtungen, zu wenig Zeit für uns, zu wenig Zeit für Freunde, zu wenig Zeit fürs Kreativsein. Aber zum Glück gibt es da auch den Optimisten. Und der hält meinen Pessimisten zum Glück gerade ziemlich gut in Schach. Denn selten hat man vom mies gelaunt sein bessere Laune bekommen. Ich probier's einfach so zu halten wie der Komiker Karl Valentin, der mal gesagt hat: "Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch!" Heißt so viel wie: Ich kann die Umstände nicht ändern, aber meine Einstellung dazu. Recht hat er.

Glücklichmacher aus Wachstuch #tutorial

Ich habe etwas, worum mich das kleine Fräulein wirklich ein klitzekleines bisschen beneidet: Ich habe eine Freundin Conny. Eine echte Conny. Meine Conny schreibt man zwar mit y und sie trägt auch keine rote Schleife im Haar - aber es gibt sie eben wirklich. Meine Conny kann genauso wie die Buch-Conni ganz viele tolle Sachen. Und würde unser letztes Treffen als Mini-Büchlein herauskommen, dann müsste es wohl heißen: "Meine Freundin Conny näht Wachstuchtäschchen". Ich habe diese kleinen, ungefütterten, total unkomplizierten, aber so hübschen Täschchen blitzschnell ins Herz geschlossen - und verrate Euch heute, wie wir die kleinen Glücklichmacher seither immer und immer wieder nähen. Mit nur sechs Nähten. Und einem Reißverschluss in hübsch.


12 von 12 im April

Eigentlich wollte ich heute einen netten Ausflug machen: Erst eine Fuhre aussortierte Dinge zum Gebrauchtwarenladen fahren, dann gemütlich mit einer Freundin frühstücken, und zum Finale noch kurz beim Möbelschweden vorbei schauen. Klingt gut, oder? Doch der Warnstreik im öffentlichen Dienst hat meine Pläne einfach mal über den Haufen geworfen. Denn statt im Café mit meiner Freundin wäre ich wohl nur im Stau-Bermuda-Dreieck rund um Stuttgart gelandet. Somit hab ich das Auto heut mal in der Garage gelassen, und mich stattdessen um ein paar Dinge gekümmert, um die ich mich sonst sehr sehr gerne drücke.

Da ist er endlich - DER Blouson!

Wer kennt sie noch? Die Fernsehsendung "Was bin ich?", die in den 80ern über die Fernsehbildschirme flimmerte. Anhand einer typischen Handbewegungen mussten die Quiz-Gäste den Beruf des Stargastes erraten. Und ja - ich würde heute wohl für diese typische Handbewegung unter anderem mein Handy zücken, und darauf rum tippen. Zum Glück findet mein Beruf nicht komplett im Internet statt, und ich lasse meine Finger auch noch lieber über die Computertastatur als über das Handydisplay flitzen. Aber: Ich mag das Foto. Dabei geht's heute weder ums Handy noch um meine Fingernägel. Es geht um den Blouson, den ich auf dem Bild trage. Nicht um irgendeinen Blouson, sondern DEN Blouson genauer gesagt. Meinen Messe-Blouson, den ich extra für die h+h Cologne genäht und dort auch das erste Mal getragen habe.

Die wichtigsten Gründe für das Selbermachen. Oder: die h+h Cologne in Zahlen

Denke ich an die h+h Cologne 2018, dann schwirrt mir immer noch der Kopf! So voll wie dieses Jahr hab ich die Messe in den beiden Jahren zuvor nicht erlebt. Oder empfunden? Ich weiß es nicht - gefühlt glich die Messe immer einem Bienenstock. Fakt ist: Es kamen wieder rund 16000 Besucher aus 73 Ländern zum Hotspot der Handarbeitsszene in Köln. Mehr als 400 Aussteller - davon über 300 aus dem Ausland - zeigten an drei Tagen all das, was die HandmadeSzene in der kommenden Saison bewegen könnte. Und mitgebracht habe ich - wie jedes Jahr - nicht nur viele schöne Erinnerungen, sondern auch ein paar Zahlen und Fakten rund um unser liebstes Hobby, das Selbermachen:

Ganz große #pompomliebe am Stand von prym.