Ein Blick zurück 7/18

Hach, Hamburg! Vier Tage waren wir im Norden, und gerade sitzen wir im Auto zurück in den Süden. Auffällig ruhig ist es. Ja, wir sind alle etwas müde von der Hitze, die in diesen Tagen auch die nördlichste Metropole Deutschlands fest im Griff hat. Aber vielmehr hat uns auch alle die Wehmut überfallen. Zu schön waren die Tage an der Elbe. Fürs Fräulein war's die HH-Premiere, und sie hat sich genauso gefangen nehmen lassen vom Zauber, den diese hanseatische Stadt inne hat. Wir knusperten Fischbrötchen an Brücke 10, schipperten mit der 62er zur Strandperle, weinten gemeinsam um den König der Löwen, spazierten nachts barfuß über die Brücken der Speicherstadt. Es war einfach ein grandioser Schlusspunkt eines tollen Monats. Juli, Du warst einfach wunderbar!

Blick von der Elbphilharmonie auf Hafen und die Landungsbrücken. 
Fast könnte man darüber vergessen, was sonst noch so los war diesen Monat. Dabei hatte es der Juli wirklich in sich - wir sind aus dem Feiern gar nicht mehr rausgekommen. Und die schönsten Momente hab ich wie immer in meinem Tagebuch festgehalten.

#juli

  • Das Fräulein ist sieben Jahre alt! Und das haben wir natürlich mit zwei großen Partys gefeiert. Einmal mit der Familie. Einmal mit ihren Freunden. Und natürlich gab es die gewünschte Pinata. In Eisform. Passend zum Partymotto. Unser Meisterwerk aus Pappe und Krepp hat aber definitiv seinen eigenen Auftritt auf dem Blog verdient. Folgt! Versprochen!
  • Premiere: die ersten richtigen Sommerferien haben begonnen! Sechs Wochen schulfrei! Und nach zwei Tagen gab's abends schon Tränen: "Ich vermisse meine Freunde aus der Schule!" Wir hatten wirklich ein Riesenglück mit Lehrerinnen und Klassengemeinschaft - wofür ich sehr, sehr dankbar bin!
  • Und noch eine Premiere: das erste Zeugnis! Aus diesem Anlass haben übrigens der Mann und ich auch mal wieder die alten Mappen raus gekramt, dabei herzlich gelacht und geschmunzelt. Lohnt sich wirklich, da mal wieder drin zu blättern.
  • eine Party nach der anderen: gemeinsam mit den Kollegen von hilco haben wir gegrillt, gelacht, und lustige Boomerangs fabriziert; bei der Geburtstagsfeier einer lieben Freundin gab's das beste Pulled Pork seit langem und einen Nachhauseweg im Mondschein; bei der großen Firmenparty des Mannes hingegen so viel Programm, das wir gar nicht alles ausprobieren konnten. Aber Kräutersalz haben wir gemischt, unsere eigene Schokolade gegossen, zwei Armbänder geknüpft und die Retro-Süßi-Bar geplündert
  • ein lustiges Foto-Shooting mit Änni, bei der unsere Lieblingsfotolocation kurzerhand von einer Outdoor-Yoga-Gruppe geentert wurde. Wir konnten sie aber erfolgreich zurück erobern. Die Bilder dürfen wir aber noch nicht zeigen. Aber bald....
  • ein frisch gestrichenes Treppenhaus, und wie das halt so ist, wenn man mal mit Renovieren angefangen hat, hat auch noch die Badezimmerdecke und eine Schlafzimmerwand ein Make-Over bekommen. Dank Malermeister für uns aber eine total entspannte Nummer. #einhochaufgutehandwerker 
  • das spontane Kaffeehausdate mit einer Freundin, das mir an einem verkorksten Tag wieder die gute Laune zurück brachte. 


Party! Das war wirklich unser Motto im vergangenen Monat! Daher darf's im August gerne ein bisschen ruhiger zugehen. Vor uns liegen noch fast die ganzen Sommerferien - wir werden sie den größten Teil zuhause verbringen, entschleunigen, und ganz viel Eis essen. Das Beste, was man bei den aktuellen Temperaturen machen kann!

Keep on cooling!

Eine Tüte Urlaub! #freeprintable

F wie Faulenzen. E wie Eis essen. R wie Ruhe. I wie InsWasserspringen. E wie ewig ausschlafen. N wie Nichtstun. Macht zusammen? FERIEN! Endlich starten wir hier im Süden auch in die Sommerpause. Aber nicht, ohne uns bei all denen zu bedanken, die dieses erste Schuljahr für uns zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Nichts Großes sollte es sein, nichts Verpflichtendes. Aber doch etwas, das den Ferienstart ein bisschen versüßt --> und hier ist sie: die kleine Tüte Urlaub!


"Urlaubsreif" - das sind wir doch alle irgendwie nach diesem Termin-Marathon vor den großen Ferien, bei dem ein Ereignis das nächste jagt. So haben wir lauter schöne Dinge für eine kleine, persönliche Auszeit in die Tüte gepackt. Und das ist drin:
  • Schokolade in einer Sommer-Sorte - hier Spaghetti-Eis
  • ein Bade-Zusatz - es musste dieser mit dem Aufdruck "feierabend badeschaum" sein
  • Teebeutel mit Botschaft - be happy steht auf dieser Sorte
  • ein Brause-Lolli - schmeckt auch Erwachsenen 
  • ein Party-Schirmchen
  • kleine Wertmarken mit guten Wünschen - Eis, Spaß, Nichtstun, Glück, Zeit


Verpackt habe ich das Ganze mit etwas Seidenpapier und Glitzerkonfetti in einfachen Papiertütchen. Im Netz habe ich zudem Varianten mit Sand und Muscheln gesehen - auch eine schöne Idee. Aber ich persönlich sauge nach dem Auspacken lieber Konfetti statt Sand auf. Verschlossen habe ich das Ganze mit einem selbst gedruckten Papierverschluss und einem Namensschild - fertig ist die kleine Aufmerksamkeit zum Ferienstart!


FREE PRINTABLE
Und weil ich der Meinung bin, dass eigentlich jeder "eine Tüte Urlaub" verdient hat, ich aber nicht jedem ein Tütchen packen kann, gibt es wenigstens den Papierverschluss zum kostenlosen Download. Einfach ausdrucken, ausschneiden, in der Mitte knicken, mit Doppeklebeband oder Flüssigkleber an ein liebevoll gefülltes Tütchen kleben - und Freude teilen.



An wen wohl dieses Tütchen geht? Es könnte Deines sein - denn ich habe ein Tüte Urlaub zusätzlich gepackt, und werde es im Lauf des heutigen Tages auf meinem Instagram-Account verlosen, und freue mich, wenn Du auch mal dort vorbei schaust.

Hooray!


12 von 12 im Juli

Wie war das beim SAMS? "Und am Donnerstag donnerte es den ganzen Tag?" Eigentlich fasst dieser Satz unseren heutigen Tag ganz gut zusammen. Und nein, hier zog heute kein Gewitterfront durch. Zumindest nicht am Himmel. Aber irgendwie war heut nicht unser Tag.


Überhaupt sind Donnerstage hier die Tage, an denen wir am schwersten in die Gänge kommen. Der Wecker klingelt viel zu früh, die Woche steckt uns in den Knochen. Und das Wochenende ist gefühlt noch weit entfernt. Zuhause ist es am schönsten, heißt es. Das kann ich auch von unserem Zuhause behaupten. Aber Zuhause gibt's auch viel Arbeit - und donnerstags stapelt sich bei uns immer all das, was an den anderen drei Tagen der Woche liegen geblieben ist. Und es könnte durchaus einen Zusammenhang zwischen dieser Tatsache und meiner schlechten Laune geben. Wollt ihr trotzdem wissen, was so los war? Dann schaut sie Euch an - unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats:

1) Lockt selbst müde Fräuleins an den Frühstückstisch: Einhorn aufs Brot.
2) Jetzt aber los: Ein Glück, wohnen wir nur wenige Gehminuten von der Schule entfernt.
3) Siebenmeilenstiefel? Nein - nur neue Sandalen: Ob ich in denen genauso schnell bin?
4) Schneller Abstecher in die Gärtnerei: Geranien und neue Töpfe standen auf dem Zettel,
der stachelige Kerl schrie spontan: "Ich will auch mit!"

5) Noch so ein Spontankauf: Das war lecker!
6) Besuch vom Raumausstatter: Unser Treppenhaus bekommt bald einen neuen Anstrich #yeah
7) Aus der Kategorie "Dinge, die ich überhaupt nicht gerne tue": Betten neu beziehen
8) Raus auf die Terrasse: Schnell dem Elfensporn ein größeres Zuhause geben. Sonst ist er dahin. 

9) Nachmittagssnack fürs hungrige Fräulein: mürbes Hörnchen und frische Beeren.
10) Immer wieder donnerstags: Zimmer aufräumen! Gemaule inklusive!
11) Schnuppersträußchen: Ich liebe Lavendel. Und soll ja beruhigend wirken, ne?
12) Schnell etwas Dolce Vita fürs Abendbrot: Tomate-Mozzarella geht immer, oder? 
Also - wenn wir dem SAMS glauben, dann folgt auf einen Donnerstag, an dem es donnert, ein Freitag, der frei ist! Kurzum: Das fänd ich grandios!

#freitagfreifueralle


  • Heute das erste Mal nicht geteilt: 12von12 - eine Aktion von "Draussen nur Kännchen, macht heute das allererste Mal eine Pause. Ich schicke die besten Genesungswünsche zu Caro nach Hamburg. Werd schnell wieder gesund! 

Geschenke für ein Sommer-Baby #sewmini

Ich erinnere mich noch ganz genau an einen Shopping-Tag mit einer Freundin: Wir - damals beide hochschwanger - durchstreiften Stuttgarts schönsten Kinderladen. Ich - von Hormonen ferngesteuert - konnte kaum an mich halten. Sie - der Routinier, da mit dem zweiten Kind schwanger  - versuchte mich in meiner Euphorie zu bremsen. "In den ersten Wochen brauchst Du eh fast nur Bodys und Strampler", hörte ich sie sagen. Und legte was in meinen Einkaufskorb? Ein niedliches Set aus Spaghetti-Trägershirt und kurzen Bloomers. Vor allem diese süße Hose mit gerafften Bein-Abschlüssen hatte es mir angetan. Die musste ich einfach haben. Vernünftig hin oder her. Und ja, auf einer Liste zur Erstausstattung hat so eine Hose natürlich nichts zu suchen. Umso besser - dann kann man sie nämlich wunderbar verschenken. Genauso wie ich das die Tage gemacht habe.


Bloomers sind ein wunderbares Geschenk für Sommer-Babys. Oder sagen wir eher: Für Babys, die im Sommer schon zwei bis drei Monate alt sind. So ganz frisch geboren hüllt man sie ja dann doch ganz gerne etwas wärmer ein. Auch etwas, das ich damals als Hochschwangere im Shoppingrausch so gar nicht glauben wollte. Hormone, ey!

Dazu gab's einen kleinen Greifling mit Hasenohren.  Genäht aus derselben luftigen Webware wie die Bloomers, und kombiniert mit einem weichen Musselin in altrosa. Zwischen den beiden Lagen versteckt sich Bratschlauch - nichts knistert besser. Und praktisch dazu: Denn so überstehen die Hasenohren auch mal eine Wäsche bei 60 Grad.


Worauf ich bei Geschenken zur Geburt immer achte: Dass auch was für die Mutter dabei ist! Zugegeben, natürlich hat das Präsent oft auch etwas mit dem Kind zu tun. Aber dennoch ist die Mutter ja meist diejenige, die uns verbunden ist: als Freundin, als Kollegin, als Nachbarin, als Cousine, als Nichte, als Bekannte. In diesem Fall hab ich eine große Wachstuchtasche für Feuchttücher genäht. Und dafür gleich mal einen meiner neuen Zipper-Verschlüsse verwendet #loveit


Ach, ich mag dieses blumig, verspielte Stoff-Design mit den knalligen Neon-Akzenten wirklich sehr. Dazu ein rosa Body - ihr wisst schon, haben die Kleinen sowieso die ganze Zeit an - und fertig ist das Sommer-Outfit für kleine Milchteufelchen.


So - und Hand aufs Herz! Ist das jetzt Werbung? Obwohl ich die Materialien alle selbst gekauft habe? Für mich ist fällt das Ganze auf dem Blog nach wie vor unter die Kategorie #sharingiscaring. Und deswegen nenne ich Euch hier auch weiterhin Schnitte und Stoff-Quelle. "So wie man das unter Freundinnen macht", hat Bine von waseigenes heut sehr treffend formuliert. Word!


  • Schnitte: "Bloomer Greta" von hedinäht, Wachstuchtasche und Greifling selbst konstruiert
  • Stoffe und Zubehör: "Hygge" von Rico Design, Zipper von meiner Nähfreundin