Ein Blick zurück 8/18

Man könnte meinen, wir Sommers sind nur im Urlaub. Der letzte Monatsrückblick kam aus dem hohen Norden - aus Hamburg! Und dieser hier kommt aus einem der südlichsten Zipfel Deutschlands - aus dem Allgäu. Aber natürlich reiht sich bei uns nicht nur eine Reise an die nächste. Dazwischen war ganz schön viel Alltag. Allerdings ging es etwas behutsamer zu  - denn hier sind nach wie vor Sommerferien. Und bis Sonntag werden wir morgens noch vom Gemecker der Geissens geweckt, essen Brezn statt Brezeln zum Frühstück, und winken mindestens einmal täglich dem Schloss Neuschwanstein zu.


Denn um uns so langsam in Richtung Schulalltag einzugrooven, bleibt nächste Woche noch genug Zeit.  Ganz ehrlich? Nach 44 Tagen Sommerferien wird uns die Umstellung nicht leicht fallen. Und wieder einmal bin ich dankbar für einen schönen Monat - bei meinem Rückblick wird mir alle vier Wochen aufs Neue bewusst, wie gut es uns eigentlich geht.


#august
  • ein Besuch (fast) nur fürs Fräulein: ihre Lieblingserzieherin aus Kindergartenzeiten schaute mal wieder vorbei, erst futterten wir gemeinsam Wraps, und dann genoss das Fräulein diesen Besuch nur für sich ganz alleine.
  • der 75. Geburtstag der Tante meines Mannes: Wir haben ordentlich geschwitzt zwischen Weinreben und Apfelbäumen. Aber je älter wir selbst werden - und vor allem seit dem Tod meines Schwiegervaters - erscheinen uns solche Familientreffen wertvoller denn je. 
  • Übernachtungsbesuch fürs Fräulein: mit Kino-Abend samt Popcorn auf dem Sofa, wildem Gekicher unter der Bettdecke und Schoko-Croissants zum Frühstück 
  • der Ausflug zum Baumwipfelpfad nach Bad Wildbad - auf Augenhöhe mit meterhohen Fichten und Tannen was über den heimischen Wald lernen, und zum Finale eine lange Röhrenrutsche hinunter flitzen. Toll war's! 
  • meine erfolgreiche Sushi-Premiere! Ja, richtig gelesen - ich habe bis vor kurzem noch nie Sushi gegessen. Weil ich jegliche Art von kalten Soßen und Dips - Sojasoße, Ketchup, Mayonnaise, Senf, Wasabi und Co - nicht mag. Aber dieses Sushi mit meiner Freundin Frauke war sensationell. #sayyestonewadventures
  • zwei Wochen Ferienfreizeit fürs Fräulein: morgens mit dem Papa los, abends mit ihm nach Hause - und dazwischen ganz viele, neue Menschen kennenlernen! Kostet Mut, anfangs auch etwas Überwindung, aber am Ende geht man gestärkt, mit neuem Selbstvertrauen, und der Gewissheit, neue Freunde gefunden zu haben, heraus. 
  • ein gemütlicher After-Work-Treff mit meiner Nähfreundin Conny ganz ohne Nähthemen - und dennoch war wie immer am Ende des Abends zu viel Gesprächsstoff übrig, obwohl wir ununterbrochen geschnattert haben. 
  • Ich war E.N.D.L.I.C.H. beim Steuerberater. Und rate allen, die sich selbstständig machen oder machen wollen: Macht das früher als ich. Lohnt sich. 
  • ein langer Abend mit unseren Noch-Nachbarn, den wir alle noch einmal sehr genossen haben. In wenigen Tagen steht der Umzug an, und uns allen ist das Herz schon verdammt schwer. 
  • der Oma-Urlaub von unserem Fräulein - mit ganz viel Natur, ihren geliebten Hunden und Rund-um-Verwöhnprogramm à la Großmama. Wir sind so dankbar, dass sie das erleben kann und die Zeit am Rande des Schwarzwalds in vollen Zügen genießt. 
  • im Umkehrschluss hatten der Mann und ich mehr als eine Handvoll Abende zu zweit. Und fühlten uns in die Zeit zurück versetzt, als ich mit dem Fräulein schwanger war, und alle sagten: "Geht nochmal aus, das geht so schnell nicht wieder!" Und wir es trotzdem nicht gemacht haben. Weil die Terminkalender tagsüber schon so voll sind, dass wir abends einfach mal gerne nur sind. Zu zweit auf der Terrasse mit einem eiskalten Gin Tonic. Oder - unsere wieder entdeckte Lieblingsbeschäftigung: Stundenlange Spaziergänge zu zweit über die Felder rund um unser Zuhause. Werden wir etwa alt? 
  • unsere Urlaubswoche im Allgäu. Wann immer wir auf dem Weg nach Südtirol hier vorbei gefahren sind, haben wir dem Fräulein versprochen: "Irgendwann besuchen wir Schloss Neuschwanstein!" Diesen Sommer war es soweit. Und dieses Schloss ist trotz aller Touristenmassen einfach magisch. Nach fast einer kompletten Woche hier in der Gegend können wir voller Überzeugung sagen: Das Allgäu fetzt! Wir kommen bestimmt wieder! 

Bis Sonntag werden wir hier im Süden noch etwas Kraft schöpfen für den Alltag, der uns Zuhause - und vor allem jenseits unserer Urlaubsblase - erwartet. Die Nachrichtenlage in Deutschland ist gerade keine Gute. Es macht mir Angst, was im Land passiert. Aber ich glaube fest daran: #wirsindmehr - und es ist allerhöchste Zeit, dass wir auch laut werden. Jeder auf seine Art und Weise.

#gegenrechts

Lässige GymBag #mom_edition

Jeder kennt sie. Diese Momente im Leben, in dem man dem Gegenüber - oder dem Voreinem oder Hintereinem - am liebsten eine Standpauke halten würde. Es gab sie früher schon. Etwa, wenn mir jemand in einer Warteschlange zu sehr auf die Pelle rückte. Da wollte ich jedes Mal am liebsten Patrick Swayze aus "Dirty Dancing" zitieren: "Mein Tanzbereich. Dein Tanzbereich!" Und mein Wohlfühlabstand gegenüber wildfremden Menschen beträgt auch heute noch deutlich mehr als 50 Zentimeter. Eindeutig mehr geworden sind übergriffige Momente allerdings seit der Geburt des Fräuleins. Ständig gibt es irgendwo irgendjemanden, der meint, mir sagen zu müssen, was ich zu tun oder zu lassen haben. Nach mehr als sieben Jahren weiß ich: Diskutieren ist in den meisten Fällen  zwecklos! Daher quittiere ich diese Äußerungen von fremden Menschen meist nur mit einem Lächeln. Frei nach dem Motto: Just smile!

Ich habe schon so manchen Shitstorm in diesem Mütterbusiness ausgehalten. Etwa, weil das Fräulein im Kindergarten zum Weihnachtsfest mal selbst gebackene Mini-Lebkuchenhäuschen an ihre Freunde verteilt hat. #zuckeralarm sag ich da nur. Allen Mütter von kleinen Kindern kann ich nur aufmunternd sagen: "Es wird besser!" Je älter die Kinder werden, umso lächerlicher erscheint einem so manch hitzig geführte Debatte im Kleinkindalter.

Diese lässige GymBag hab ich einer Freundin zum Geburtstag genäht. Sie steckt mit ihrem Fräulein gerade noch mittendrin im Kleinkindalter - und kann, wie sie kurz nach Auspacken der GymBag selbst bemerkt hat, den Beutel bei Bedarf nicht nur auf dem Rücken tragen, sondern auch mal demonstrativ an den Buggy hängen. #wirverstehenuns


Der Schnitt ist ein Gratis-Schnittmuster aus dem snaplymagazin. Und über solche Kleinigkeiten wie die perfekt aufeinander treffenden Nähte an der Unterseite der GymBag freue ich mich  auch nach vielen Jahren an der Nähmaschine noch #sewinggoals


Als Grundmaterialien hab ich Kunstleder und festen Canvas gewählt, so musste ich nicht mit Vlies verstärken. Premiere feierte bei dieser GymBag eines meiner neuen Kunstleder-Labels, das ich dezent auf der Rückseite angebracht habe. Was man auf den Bildern nicht sieht: Im Inneren gibt es noch ein Extra-Fach fürs Handy und ein Schlüsselband mit Karabiner.


Einen farbigen Akzent bringt das hübsche Webband von Farbenmix rein, dessen Grün sich dann im Statement-Plot auf der Vorderseite noch in zwei kleinen Details wiederholt. Unaufdringlich, aber doch aufeinander abgestimmt.


Spare 10 Prozent beim Materialeinkauf #rabattcode
Für alle, die sich jetzt auch so eine GymBag mit Statement-Plott nähen möchten, habe ich eine kleine Überraschung parat: Denn ihr könnt 10 Prozent beim Materialshopping sparen - vorausgesetzt, ihr kauft bei snaply.de ein und benutzt den Aktionscode schoenstebastelzeit. Der Code gilt von heute an bis Montag, 3. September, und ermöglicht Euch in allen Kategorien einen vergünstigten Einkauf. Und: Alle Materialien für ein GymBag wie diese gibt's dort - angefangen bei Kunstleder und Canvas über Webware für die Innentaschen bis hin zu Kordeln sowie Plotterfolien fürs Finish.

Na, wenn das nicht mal ein Grund zum Lächeln ist!













Das Fräulein macht blau

Ich kann's (oder will's) noch gar nicht glauben: Morgen soll's dann wirklich vorbei sein mit diesem Super-Sommer. Jeans? Socken? Geschlossene Schuhe? Allein der Gedanke daran bringt mich gerade noch ins Schwitzen. Da zeig ich lieber noch schnell ein superluftiges Sommerkleidchen des Fräuleins. In maritimen Farben. Das man allerdings auch wunderbar weit entfernt vom Meer tragen kann.


800 Kilometer gen Norden. 700 Kilometer gen Süden. "Mal schnell ans Meer düsen" ist bei uns einfach nicht drin. Umso schöner, wenn wir uns eine frische Brise via Stoff nach Hause holen können - so geschehen mit dieser leichten Baumwolle von hilco.


Hingucker sind die leicht fransigen eingewebten Streifen, die den doch recht klassisch gestreiften Stoff etwas verspielter wirken lassen. Wahrscheinlich ist er genau deshalb in der Kategorie "Kinderstoffe" der Frühjahr/Sommer-Kollektion 2019 gelandet.


Der klare Sommer-Favorit des Fräuleins in diesem Jahr: Spaghetti-Träger. Zugegeben, bei unserem Kleid sind es zwar etwas breitete Tagliatelle-Träger geworden - dafür sind sie superbequem. Denn ich hab weiches Gummiband eingenäht. Bester Nebeneffekt: die Träger rutschen beim Toben und Spielen nicht dauernd von der Schulter.


Das Kleid Sofie hat definitiv das Zeug dazu, im kommenden Sommer einfach noch mal genäht zu werden - allerdings ein paar Nummern größer. Denn insgeheim bin ich ja ein klitzekleines bisschen neidisch auf dieses lässige Teil im Kleiderschrank des Fräuleins. Zumindest am Stoff dürfte dieses Projekt nicht scheitern: Dieser kommt im Frühjahr 2019 in die Läden.


Auch wenn ich mich an Jeans, Socken und geschlossene Schuhe noch nicht so gewöhnen mag. Worauf ich mich wirklich freue, wenn es etwas kühler wird? Aufs Nähen mit offenen Jalousien und Tageslicht - da sowohl Nähzimmer als auch Büro unterm Dach sind, saß ich die vergangenen Wochen so manches Mal im Dunkeln.

#imdunkelnistgutmunkeln













  • Stoff: Webstreifen mit Scherli-Effekt A1901/80 von hilco (für Händler vorbestellbar) 
  • Schnitt: Sommerkleid Sofie von fritzi-schnittreif
  • verlinkt: kiddikram

Weinberg-Pfirsich mit Schwips #nomnomnom

Ich liebe Desserts. Nachtisch geht bei mir immer. Egal, ob ein schlichter Affogato, ein raffiniertes Küchlein oder ein schneller Quark mit Früchten - mit einem süßen Finale macht man mich glücklich. Ein Klassiker bei uns, wenn Gäste kommen: Panna Cotta. Dieses Mal habe ich der süßen Sahnecreme  allerdings einen echt raffinierten Kerl zur Seite gestellt - einen Weinberg-Pfirsich mit Schwips.


Die Idee dazu kam mir auf dem Wochenmarkt. Ich wollte mir eigentlich eine volle Ladung Sommerbeeren einpacken lassen. Aber dann sah ich sie, die wunderbaren Weinbergpfirsiche. Mit ihrer samtigen Schale und den roten Bäckchen. Und beschloss: "Die kommen mit!" Einen richtigen Plan, was aus ihnen werden soll, hatte ich noch nicht. "Irgendwie karamellisieren" schwebte mir vor. Zuhause entdeckte ich dann im Kühlschrank die bereits offene Flasche Roséwein. Eins kam zum anderen, und heraus dabei ein wirklich köstliches Dessert!


Panna Cotta mit beschwipstem Weinberg-Pfirsich 

für 4 Personen

Panna Cotta
500 Gramm Sahne
40 Gramm Zucker
1 Vanilleschote oder wahlweise gemahlene Vanille
4 Blatt helle Gelatine

Die Sahne mit dem Zucker und dem Mark einer Vanilleschote oder bereits gemahlener Vanille in einen Kochtopf geben und unter Rühren aufkochen. Auf kleiner Flamme etwa zehn Minuten köcheln lassen. Währenddessen die 4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Ausdrücken, und nach zehn Minuten unter die warme Sahnecreme rühren. Das Ganze nicht mehr aufkochen lassen, sondern in kleine Portionsförmchen füllen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Beschwipster Weinberg-Pfirsich
4 bis 6 Weinbergpfirsiche gelb oder rot
3 Esslöffel Rohrohrzucker
100 Milliliter Roséwein
1 Esslöffel Rum
etwas gemahlene Vanille
3 Sternanis

Die Weinbergpfirsiche etwa 1 Minute in heißem Wasser kochen, anschließend in Eiswasser abschrecken, häuten und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf den Rohrohrzucker karamellisieren lassen, mit dem Roséwein ablöschen, aufkochen lassen, bis sich der Karamell vollständig vom Boden gelöst und mit dem Wein verbunden hat. Das Ganze etwas einkochen lassen, dann die gemahlene Vanille, den Sternanis und 1 Esslöffel Rum dazu geben. Die Pfirsichstücke in den Sud geben, ganz kurz dünsten. Den Sud samt Früchten in eine kalte Schale umfüllen, abdecken und im Kühlschrank durchziehen und vollständig auskühlen lassen.


Die Panna Cotta aus dem Kühlschrank holen, die eiskalten Pfirsichstückchen auf die Creme geben. Wer mag, garniert noch mit etwas Minze - fertig! Übrigens wunderbar vorzubereiten für Gäste. Hab ich für Dich getestet. Vergangenen Samstag. Und dann nur noch zufriedene "Mhmmms" und "Nommms" am Tisch vernommen.

Übrigens: Hast Du "stressed" schon mal rückwärts gelesen?
In diesem Sinne - einen Gang zurückschalten und genießen!

12 von 12 im August

Wir stecken mitten in den Sommerferien. In Baden-Württemberg sind gerade mal zwei Wochen der großen Ferien vorbei - und noch herrliche vier liegen vor uns. Wir alle genießen den etwas ruhigeren Modus. "Weniger müssen, mehr können", lautet das Motto. Während wir gestern noch auf dem Baumwipfelpfad im Schwarzwald umher spaziert sind, und auf Augenhöhe mit riesigen Tannen und Fichten waren, haben wir es heute ganz ruhig angehen lassen.


Einfach in den Tag hinein leben - das machen wir hier viel zu selten. Heut haben wir es alle genossen: Das Fräulein hörte den Ruf ihrer Nachbarsbande, und ward stundenlang nicht mehr gesehen, der Mann las mal wieder die Zeitung von vorne bis hinten durch, und ich hab mal hier und mal da rumgepuzzelt. Was sonst noch so los war? Schaut sie Euch an - unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats:

1) Guten Morgen im Strandkleid ohne Strand: 2015 genäht - und ich trag's heut noch gerne.
2) Kleine Bewässerungstour durch den Garten: Ich liebe liebe liebe unseren Oleander.
3) Spätes Frühstück: Der Mann war schon joggen, und hat von seiner Runde frische Croissants mitgebracht.
4) Begleitschutz: Ich tu's ungern - aber nach dem ersten Wespenstich der Saison hab ich das Ding lieber neben mir. 

5) Kleine Putz-Aktion: Die Sommerhitze hat eine Block-Kerze im Terrassen-Kerzenständer schmelzen lassen,
und ich hab jetzt endlich mal das Wachs aus dem Boden und den Ritzen gepult und gewaschen  #örgs
6) Momentane Lieblingserfrischung: Zitronen-Buttermilch mit Eiswürfeln und einem Schuss Orangensaft #loveit
7) Husch, husch an den Rechner: Schnell die Grafik des Tages vorbereiten
8) Für mehr Realität in diesem Internet: DAS ist eigentlich ein Zuschneidetisch. Eigentlich. 

9) Reparieren statt aufräumen: Meine Lieblingsespadrilles brauchen etwas Zuwendung.
10) Prokrastination deluxe: Ich nähe noch schnell ein Gurtpolster fürs Fräulein. Hauptsache, ich muss nicht aufräumen
11) Die Eisdiele hat geöffnet: Unter meinem Küchenfenster steht eine Sitzbank,
und manchmal baue ich das Fenster zur Futterschleuse für das Fräulein und ihre Freunde um.
12) Abtauchen: Sonntag ist Badetag - natürlich mit Ente. 
Wir heizen jetzt noch den Grill an. Und danach bauen wir wieder unser gemütliches Sternschnuppenbeobachtungslager auf der Terrasse auf. Gestern Abend hatten wir schon riesiges Glück, und haben direkt über unserem Haus aus eine riesige Sternschnuppe gesehen. 

#wünschdirwas


Eine Sommerliebe

Ganz still und heimlich hat sie sich in diesem Sommer immer mehr in meinen Kleiderschrank geschlichen: die Farbe Grün. Erst war da diese Hose in pastelligem Lindgrün. Dann das Shirt in schwarzwaldtannengrün. Und  zuletzt zog auch noch ein bodenlanges Shirtkleid ein - laut Artikelbeschreibung im Farbton "chilled green". Luftigster Kandidat all dieser Neuzugänge ist aber meine selbstgenähte Bluse. Aus herrlich leichter Viskose. Perfekt für einen Sommer wie diesen.


Ich konnte einfach nicht anders: Als hilco seinen Designnähern vor ein paar Wochen die neue Frühjahr-Sommer-Kollektion 2019 präsentiert hat, und ich mich durch gut 400 Stoffe für die Damen klickte, blieb ich sofort bei dieser Viskose hängen. Ich sah sie direkt vor mir - meine neue Bluse. Wenige Wochen später hing sie fertig in meinem Nähzimmer. Am längsten dauerte? Das Säumen.


Denn ich wollte an den sichtbaren Kanten innen keine sichtbaren Nähte, auch keine Overlock- oder Covernaht. So habe ich den Saum an den Ärmeln und am unteren Ende zweimal umgeschlagen, sauber gebügelt, und dann mit einem Geradstich gesäumt - genau wie bei meinen gekauften Blusen ähnlicher Art. Der Ausschnitt ist mit einem Beleg versäubert, da hab ich mich ganz ans Schnittmuster FrauMia von schnittreif gehalten.


Florale Muster spielen in der Frühjahr/Sommer-Kollektion 2019 von hilco eine große Rolle. Seit heute können Fachhändler den Sommer 2019 auf Stoff vorbestellen, in die Läden kommen die Designs dann im kommenden Frühjahr. Wenn ihr mehr von der Kollektion sehen wollt, klickt Euch doch mal zur facebook-Seite von hilco - dort gibt's einen kleinen Video-Einblick.


Grüne Bluse auf grüner Obstwiese? Funktioniert das? Und wie - vor allem, wenn man so eine tolle Fotografin wie Anja von aennisews an seiner Seite hat! Danke für die tollen Bilder!