Ein Blick zurück 10/18

Der Monatsrückblick für den Oktober kommt mit etwas Verspätung - auch wenn er hier auf dem Blog mit dem korrekten Datum erscheint #dietechnikmachtsmöglich Der Grund könnte kein schönerer sein: Wir waren am Rande des Polarkreises - auf Island. Seit wir 2005 das erste Mal durch diese magische Landschaft gefahren sind, hat uns die Insel nicht mehr losgelassen. Jetzt sind wir zurück gekehrt, mit pochendem Herzen und neugierigem Fräulein im Gepäck. Und auch, wenn auf Island viel gebaut wurde, und der Tourismus deutlich professioneller und weitaus mehr spürbar ist als vor 13 Jahren, hat uns die Reise genauso gefangen genommen wie bei der Premiere: Die Weite. Die frische Luft. Und die nahezu unbeschreibliche Schönheit der Natur. Alles zusammen macht unglaublich demütig und dankbar.


Demut und Dankbarkeit - zwei Dinge, die ganz gut in den November passen, finde ich. Ein Monat, der mich immer wieder etwas nachdenklich stimmt, und seit jeher auf das Jahr zurückblicken lässt, bevor ich mich dann im Dezember kopfüber in den Weihnachtstrubel stürze. Ihr merkt schon, ich steck schon mittendrin, im Jahresendspurt. Daher jetzt erst mal noch schnell die Dinge, die den Oktober für uns ausgemacht haben:

#oktober
  • Besuch nur fürs Fräulein: Wenn aus der ehemaligen Bezugserzieherin (wer erfindet eigentlich solche Wörter?) eine echte Wegbegleiterin wird, und sie nicht nur zu einer großen Freundin fürs Fräulein, sondern auch zu einer Freundin der ganzen Familie wird
  • Wiedersehensfreunde hochpotenziert: bei #snaplybackstage habe ich so viele tolle Kolleginnen und Online-Freunde in echt wieder getroffen - mal nicht nur zwischen Tür und Angel, sondern 48 Stunden lang. Und trotzdem war's viel zu kurz. 
  • Losglück: das Fräulein war mit ihrem Papa auf dem Stuttgarter Wasen und hat ein riesiges Einhorn aus Plüsch namens Glitzerstern mit nach Hause gebracht. 
  • Ganz viel Lese-Zeit mit dem Fräulein: Im Oktober gab es das erste Mal für die Zweitklässler einen Lesevertrag von der Schule. Zwischen 5 und 20 Minuten sollen/dürfen/können die Kinder laut vorlesen, die Zeiten werden dann in den Vertrag eingetragen und am Ende des Monats die Lese-Stars der Klasse gekürt. So kenn ich jetzt nicht nur das Codewort der supergeheimen Pfötchen-Gang, sondern weiß auch, was der Fisch erlebt, der zu Fuß zur Post geht. 
  • Warum in die Ferne schweifen, wenn eine gute Freundin und ein gemütliches Café nur ein paar Schritte von zu Hause entfernt sind? Ich mag spontane Abende wie jenen im Oktober. 
  • mein Impfschutz ist jetzt wieder vollständig #yeah
  • Brötchen direkt an die Haustür: Dieses Frühstücksglück hat uns eine Werbe-Aktion beschert. Eigentlich eine tolle Sache. Aber: Wir haben hier mehrere Bäcker am Ort. Und nachdem bereits vor ein paar Jahren schon mein liebster Schnickschnack-Laden, dann der Kreativ-Dealer und jetzt auch noch mein Lieblingsschuhladen geschlossen hat, gilt hier mehr denn je: Was immer geht, wird vor Ort einkauft! #supportyourlocaldealer
  • Spätsommerglück mitten im Oktober: Mit einem Cocktail und Änni open-air auf den lauen Abend in der Stuttgarter City angestoßen. 
  • Kreativer Sonntag mit dem Fräulein: Wir haben die Kürbis-Vorlagen von Bine Brändle zum Leuchten gebracht - mit Wasserfarben und Speiseöl. Denn Speiseöl macht normales Papier transparent. Wusste ich nicht. Und Du? 
  • Ein Sack voll Nüsse: Und zwar von meiner lieben Bloggerfreundin Kerstin - selbst aufgelesen, getrocknet und in einem wunderschönen Jute-Säckchen an mich verschenkt.  
  • Die Geburtstagssause mit und bei unseren Nachbarn: Wir wohnen hier wirklich eng aufeinander, aber im Großen und Ganzen kommen wir wunderbar klar miteinander - und das seit vielen vielen Jahren. 
  • Auf die Plätze, fertig los - hieß es fürs Fräulein beim großen Kirbelauf, an dem sie auch in diesem Jahr gemeinsam mit ihrer Klasse teilgenommen, und ihr Ergebnis vom Vorjahr verbessert hat. 
  • Und natürlich darf sie nicht fehlen - unsere Woche auf Island #playmosommersiniceland 


"Wer die Einsamkeit liebt, wer mit sich ist - der wird hier eins mit allem sein" - sagt der Filmemacher Stefan Erdmann über Island. Mit nach Hause genommen habe ich dieses Gefühl. Jetzt hoffe ich, wir können es auch ein bisschen mit hinüber retten in die trubeligen Wochen, die zum Jahresendspurt anstehen.

#allejahrewieder

Die Sache mit den #playmosommers + Verlosung

Darf ich vorstellen? Das sind die #playmosommers. Seit eineinhalb Jahren reisen sie gemeinsam mit uns durch Deutschland und die Welt und teilen ihre Erlebnisse auf Instagram und Whatsapp - allerhöchste Zeit, Euch die Drei mal hier auf dem Blog zu präsentieren. Denn seit gestern sind sie wieder unterwegs: Sie jagen Polarlichter auf Island! Kommt ihr mit?


Angefangen hat alles im Frühjahr 2017: Wir zurrten nach und nach die Stationen unserer großen Wohnmobil-Tour durch Norwegen fest. Und es wurde schnell deutlich: Wir werden lange Etappen fahren müssen - vor allem gleich zum Auftakt. Aber wie halten wir dabei unser damals fünfjähriges Fräulein bei Laune? Die Rettung entdeckten wir dann bei einem Besuch im Playmobil Funpark: ein Wohnmobil en miniature. Genau das Richtige für unsere Tochter, die immer wieder Situationen und Erlebnisse nachspielt. Und heute? Spielt die ganze Familie mit, und stellt auf Reisen und bei Ausflügen die Bilder mit den Plastikfigürchen nach.

Sandburgenbauen auf Sardinien im Frühjahr 2018
Die Reaktion der anderen Reisenden ist immer dieselbe: Anfangs wird meist ziemlich skeptisch geschaut, wenn man als Erwachsener die Spielfiguren aus der Tasche zieht und irgendwo prominent platziert. Dann fällt irgendwann der Groschen, WAS wir da eigentlich machen - und dann sind die Reaktionen immer total lustig. Manche helfen mit - wie etwa auf der norwegischen Fähre, wo Mitreisende mit ihren Händen einen Windschutz bauten, weil die #playmosommers immer wieder umgeweht wurden, bevor ich auf den Auslöser drücken konnte. Andere geben uns einen Extra-Bonus an Zeit, und drängeln nicht, obwohl man einem Touri-Hotspot steht. Manche halten einfach nur den Weg oder Blick frei, andere lächeln amüsiert - meist verbreiten wir mit unserer Foto-Aktion dann also doch irgendwie gute Laune.

Perspektive ist alles: Das Treffen mit einem Alpensalamander sieht aus wie die Begegnung mit einer Riesenechse
Uns selbst eröffnen sich durch das Reisen mit unseren #playmosommers immer wieder neue Perspektiven - manch kleine Dinge, wie etwa dieser gewöhnliche Alpensalamander aus dem Allgäu, werden auf einmal riesengroß. Zudem ein toller Nebeneffekt, den wir schätzen gelernt haben: Man reist langsamer. Weil die Foto-Stopps natürlich etwas länger dauern als ein spontaner Schnappschuss.  Für uns zudem ein Vorteil: Man muss nicht dauernd selbst die Nase in die Kamera halten. Die Plastik-Doubles sind einfach immer top frisiert und guter Laune.

Moin! Die #playmosommers in Hamburg 
Die Sache mit den #playmosommers macht offensichtlich nicht nur uns Spaß: via Whatsapp begleiten uns mittlerweile vieler unserer Verwandten und Freunde virtuell auf unseren Reisen. Und wann immer das Netz und der Reiseplan es zulassen, versuche ich auch, die Bilder via Instagram zu teilen. Für unseren Trip in den isländischen Herbst haben wir uns sogar extra in ein neues Auto und in Winter-Outfits investiert. Nachdem bei vergangenen Reisen von Zuschauern etwa der Herr bemitleidet wurde, weil er in langen Hosen am Strand liegen musste oder um die Gesundheit des Fräuleins gebangt wurde, als es barfuß im norwegischen Regen zu sehen war.

Verlosung: die Modedesignerin für Dich! 
Wer natürlich mein kleines playmoHerz ebenfalls im Sturm erobert hat: die Modedesignerin. Ich lass sie ohne Zweifel auch als Nähbloggerin durchgehen - und weil ich mir ziemlich sicher bin, dass sie Euch genauso gut gefällt wir mir, verlose ich drei von ihnen während unserer Urlaubswoche auf Island - eine hier auf dem Blog, und jeweils eine auf Facebook und Instagram.


Wobei ich finde, dass sie eindeutig etwas zu knäpplich angezogen ist. Verrate mir einfach via Kommentar, was Du der Dame anziehen würdest, damit sie nicht weiter im Nähzimmer frieren muss. Und schon bist Du im Lostopf.

#ègòskaokkurheppni













  • Das Kleingedruckte: Das Gewinnspiel läuft von Montag, 29. Oktober, bis Sonntag, 4. November, auf www.schoenstebastelzeit.de sowie den SocialMedia-Kanälen von schoenstebastelzeit. Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren aus der EU. Die Teilnehmer erklären sich bereit damit, dass ihr Name im Falle eines Gewinnes auf dem Blog schoenstebastelzeit sowie auf den damit verbundenen SocialMedia-Kanälen bekannt gegeben wird. Eine Barauszahlung des Gewinns - die Modedesignerin von playmobil - ist ausgeschlossen, der Rechtsweg ebenso. Die Gewinner werden ausgelost.

#snaplybackstage reloaded

Wikipedia hat nicht immer Recht. Denn in der Liste der Sehenswürdigkeiten von Au in der Hallertau fehlt eines ganz gewiss: Snaply! Zwei Standorte hat der Nähkram-Dealer mittlerweile in dem oberbayerischen 6000-Einwohner-Örtchen - und diese sind alles andere als gewöhnlich. Das Hauptquartier befindet sich nämlich in einem ehemaligen Autohaus. Und das Stofflager ist vor kurzem in die Räume eines früheren Supermarktes eingezogen. Wie außerordentlich praktisch das ist, davon konnte ich mich bei der Neuauflage von #snaplybackstage selbst überzeugen.

Das Snaplab - ein kreativer Rückzugsort in einem Container hinter dem Snaply-Hauptquartier.
Hier entwickelt das Snaply-Team neue Ideen und testet Produkte. 
Zwei Tage lang hinter die Kulissen des Familienunternehmens blicken, neue Produkte ausprobieren, ganz viele Blogger-Kollegen und Freunde wiedersehen oder endlich offline kennenlernen - all das ist #snaplybackstage. Nach der Premiere vor zwei Jahren wagte sich das Snaply-Team jetzt an eine Neuauflage. Und legte nochmals eine Schippe oben drauf.

Sandra von lila-lotta im Stoffparadies: knapp 30 Minuten Zeit hatten wir,
um eine Bestellung im Stofflager fertig zu stellen. 
Nicht nur die Veranstaltung #snaplybackstage ist gewachsen, auch das Unternehmen. Vor zwei Jahren zählte Snaply noch gut 30 Mitarbeiter. Mittlerweile beschäftigen die beiden Brüder Simon und Julian Hönnebeck ein Team von 55 Mitarbeitern. Aus einem Standort sind zwei geworden - und offensichtlich hat Snaply ein Faible für besondere Räumlichkeiten. Als wäre ein ehemaliges Autohaus als Firmenzentrale nicht schon außergewöhnlich genug, so hat man jetzt auch noch einen einstigen Supermarkt angemietet - und darin kurzerhand das gesamte Stofflager untergebracht.

Früher kutschierten damit die Kunden des HL-Supermarktes ihres Waren zur Kasse,
heute sausen die Snaply-Mitarbeiter damit durch das 1000 Quadratmeter große Stofflager. 

Die Kassen der einstigen HL-Filiale machten Platz für große Zuschneideplätze, und die Auslagen ersetzte man kurzerhand durch stabile Metall-Regale für die mehr als 6000 Stoffballen. Geblieben sind: die Einkaufswagen. Mit denen kurven die Snaply-Mitarbeiter jetzt tagtäglich durch die 1000 Quadratmeter große Fläche, und stellen Stoff-Bestellungen zusammen. Schont Rücken, macht gute Laune - und geht auch noch schnell. "Im Prozesse optimieren - da sind Julian und Simon echte Cracks", sagt Isah. Sie macht gemeinsam mit Daniela das Snaply-Quartett komplett.


Was die vier Snaplys eint: Sie kennen sich schon ewig - und sie schaffen es, Freundschaft, Familie und Business unter einen Hut zu bringen. Offizieller Firmenchef ist Simon. Er hat gemeinsam mit seiner Mutter Dagmar den Grundstein für das Unternehmen gelegt: Sie war auf der Suche nach Plastikdruckknöpfen, er fand einen Lieferanten - und zack, eroberten die ersten KamSnaps den deutschen Markt. Von Anfang an bei Snaply mit am Start ist Daniela. Sie lernte Simon vor vielen Jahren auf Mallorca kennen, wo die beiden als Event-Manager jobbten. Heute deichselt Daniela für Snaply das gesamte Online-Marketing. Auch Isah und Simon lernten sich einst über einen gemeinsamen Job - das Kellnern - kennen. Isah ist heute fester Bestandteil des Snaply-Teams und unter anderem für den Instagram-Feed verantwortlich. Und Julian? Der ist sogar mit Simon verwandt - sein Bruder stieg 2016 mit ins Unternehmen ein, und verkörpert genauso wie alle anderen die Haltung: "Lass uns das doch einfach mal machen!"


Dieses Motto galt auch für uns Kreativ-Blogger während der Workshops. Wir testeten uns zum einen bei Vlieseline durch die Produkte: Bügelten flexibles Nahtband auf, probierten Saumfix in verschiedenen Varianten aus und lernten diverse Gewebeeinlagen kennen. Guter Tipp, der mir bislang auch nicht bekannt war: Viele Vliese oder Einlagen lassen sich noch besser mit Hilfe eines feuchten Tuches aufbügeln.


So richtig angefixt bin ich von #makranäh - dem Aufnähen von dicken oder dünnen Kordeln auf Stoff. Mein #yeah auf Canvas war innerhalb von einer knappen halben Stunde genäht, und wird die Tage auf jeden Fall noch in einen lässigen Shopper verwandelt. Für alle, die das auch mal ausprobieren wollen: Im Snaply-Shop gibt es das komplette Starter-Set bestehend aus Anleitungsheft von Anke (cherrypicking), praktischer Pinzette und 50 Metern Baumwollkordel.


Ebenfalls neu bei Snaply: die Punchneedle. Zugegeben, beim Programmpunkt "Punch mit Daniela" dachte nicht nur ich zuerst an ein heißes Getränk. Aber von wegen - das punchneedlen ist das neue Sticken. Man kann ganz klassisch glatte Linien sticken. Oder aber flauschige Oberflächen schaffen. Mein Plan, einen Panda zu sticken, scheiterte sowohl an meiner Schnatterschnute als auch am strengen Zeitplan. Aber das Starter-Set liegt parat, und ich werde das unbedingt noch einmal ausprobieren.


Was die Snaplys auch echt gut können: FEIERN! Ein Teil des Stofflagers verwandelte sich abends in eine festliche Location. Mein Highlight waren ja die Kronleuchter, die Isah gezaubert hatte: an hölzernen Hulahoop-Reifen baumelten unzählige Lichterketten und tauchten den Vorraum des Stofflagers in wunderbares Licht.

Die Stimmung, die bei #snaplybackstage herrscht, lässt sich wirklich schwer beschreiben. "Wie Klassenfahrt", sagen die einen. "Total entspannt", sagen die anderen. "Unglaublich inspirierend", die nächsten. Was ich aber immer wieder am beeindruckendsten finde: Es ist eine große Gemeinschaft voller Wertschätzung der Arbeit und den Talenten der anderen gegenüber. Und neue Gesichter werden mit offenen Armen und interessierten Fragen empfangen und aufgenommen. Und nein, das ist nicht selbstverständlich. Bei #snaplybackstage lernt man voneinander und miteinander, plaudert ungeniert über noch unveröffentlichte Projekte, und schmiedet auch mal gemeinsam Zukunftspläne.


"Dabeisein ist alles" - was bei der Tombola am Sonntag eigentlich eine Niete sein sollte, entpuppte sich für mich wieder einmal zum Hauptgewinn. Denn diese #snaplybackstage-Crew, die ist etwas ganz Besonderes!

Danke für ein grandioses Wochenende! Danke für jede Begegnung, jeden Plausch, den kreativen Austausch - und 36 Stunden unter Menschen, die genauso ticken wie man selbst. Die nur in Socken nähen können, Klamotten einfach anfassen und Essen immer fotografieren müssen, ohne Ersatz-Akku das Haus nicht mehr verlassen, und wissen, dass #nähenverbindet mehr als ein Hashtag ist.

#regretnothing













12 von 12 im Oktober

Yeah - it's friday! Und heute rufe ich das wirklich laut in die Welt hinaus. Denn diese Woche hatte es wirklich in sich. Zum einen bin ich dank einem grandiosen #snaplybackstage-Wochenende mit einem ordentlichen #hangover in die neue Woche gestartet. Zum anderen war da so mancher Zusatz-Termin, der sich in meinen Kalender gequetscht hatte. Davon noch zwei der überaus lästigen Sorte. Ich sag nur Tetanus-Impfung und Krebsvorsorge. Beides nicht vergnügungssteuerpflichtig, aber nun mal notwendig. Umso freudiger starte ich jetzt ins Wochenende - mit ein paar fetten Haken auf meiner To-Do-Liste!


Ausschlafen, gemütlich frühstücken, und noch einmal dieses gigantische Spätsommer-Wetter genießen. Das und nichts anderes steht auf unserem Plan fürs Wochenende. Vorher zeig ich Euch aber noch unseren #wochenendspurt - schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats:

1) Immer wieder freitags: Die Kinderzeitung liegt druckfrisch im Briefkasten.
2) Schnelles Frühstück: Toast mit aktuellem Lieblingstopping aus Frischkäse und Marille-Maracuja-Aufstrich.
3) Auf dem Sprung: Spiegel-Selfie kann ich übrigens besser als richtige Selfies.
4) Hallo hilco: Heut mal direkt vor Ort und nicht nur auf Facebook und Instagram im Einsatz.

5) Back at home: Und statt in die Home Office geht's in die Outdoor Office #goldeneroktober
6) Ich kann jetzt mit Ohrlochkosmetikum dealen: Kommt davon, wenn man 125ml bestellt,
und diese nicht in einer Flasche sondern in 25 Mini-Fläschchen à 25ml kommen.
7) Post fürs Fräulein: die neuen Hausschuhe #muchoflausch
8) Herzwärmer: Und ich bin so unglaublich dankbar für mein tolles Mädchen 

9) Die Sonne ruft: Wir drehen noch eine Runde an der frischen Luft.
10) Kurzer Abstecher: Schnell bei der Lieblingsbuchhandlung eingrätschen.
11) Spontane Idee: das Abendessen ins Freiluft-Café direkt nebenan verlegen.
12) Sonnenlicht aus, Kerzenlicht an: auch darum mag ich den Herbst!

#haveawonderfulweekend


Der Herbstwald im Kerzenschein #DIY

Ich habe eine Schwäche für Kerzen! Und ich wage zu behaupten, dass jedem ambitionierten Feuerwehrmann der Schweiß ausbricht, wenn er uns im Herbst besuchen kommt. Es flackert überall. In der Laterne vor der Haustür. Auf dem Fensterbrett. Im Hausflur. Im Wohnzimmer sowieso und mehrfach. Manchmal auch auf der Treppe. Und ja - sogar auf der Gäste-Toilette. Da steht eine Duft-Kerze #ausgründen. Denn dort haben wir kein Fenster. Aber keine Angst: Ich packe alle Kerzen grundsätzlich in Gläser. Und manchmal bastele ich auch noch eine hübsche Hülle drumherum. So wie jetzt unsere neuen Kugellaternen aus Pappmaché und getrocknetem Herbstlaub.


Die Idee ist nicht neu - aber wie das nun mal ganz oft so ist: Auf der Suche nach immer neuen DIY-Trends und Ideen vergisst man fast die Klassiker. Die Ideen, die schon immer gut waren und nach wie vor sind. Unsere Kugel-Laternen sind aus Pappmaché, die auf einen aufgeblasenen Luftballon gekleistert wurde. Und ich wage zu behaupten: Jede/r von Euch hat das schon mal gemacht.



Materialliste für die Kugel-Laternen: 

  • mehrere Bögen Seidenpapier in weiß
  • Herbstlaub in verschiedenen Formen, Farben und Größen 
  • Luftballons
  • Tapetenkleister
  • einen großen Pinsel
  • Schüsselchen als Ständer 
  • einen Bügel aus Draht - wir haben goldenen Aludraht benutzt 
  • wer mag: etwas Klarlack
  • ein Dessertschälchen aus Glas 
  • ein großes Teelicht


Und so geht's: 

Das Herbstlaub anpressen: Dafür die Blätter zwischen zwei Lagen Küchenpapier legen und in einem dicken Buch über Nacht platt pressen. Vorsichtig auf einer Lage Seidenpapier auslegen. Die Luftballons aufblasen - und zwar bis zu der Größe, in der man sich die Kugellaternen wünscht. Am besten in passende Schüsselchen stellen, dann rollen sie nicht dauernd davon. Jetzt den Tapetenkleister nach Packungsanleitung anrühren. Wir hatten nur 1 Liter angerührt, und dennoch war es viel zu viel. Ich denke, 500 ml könnten durchaus reichen. Während der Quellzeit des Kleisters, das Seidenpapier in etwa handtellergroße Stücke reißen. 

Und dann kann der Kleisterspaß beginnen: Mit dem Pinsel den Ballon soweit einkleistern, dass man die Form der Kugellaterne erkennen kann. Eine Lage Seidenpapier aufbringen. Weiterkleistern. Nach der ersten Lage Seidenpapier die Herbstblätter aufbringen: einfach auf den Kleisterballon legen und mit einer dünnen Schicht Kleister festkleben. Und dann geht's wieder weiter mit Seidenpapier. Insbesondere an den oberen Rändern und am künftigen Boden der Laterne habe ich zusätzliche Lagen aufgebracht, damit die Laterne etwas mehr Stabilität hat. 

Unterm Strich haben meine Laternen sicherlich bis zu sieben/acht Lagen Seidenpapier. Wobei das natürlich auch immer auf die Stärke Eures Grundmaterials ankommt.

Jetzt heißt es Geduld, Geduld! Die Windlichter am besten über Nacht an einem warmen Ort durchtrocknen lassen.



Dann das Dessertschälchen parat stellen oder vorher noch schnell auslöffeln, und sich ans Lösen des Luftballons machen. Am besten vor dem Platzen des Ballons vorsichtig die Ränder lösen. Dafür einfach mit dem Finger unter die Pappmaché fahren, und die feste Papiermasse rundherum schon einmal vom Ballon entfernen. Und dann zack - platzen lassen! Im Idealfall habt ihr eine fertige Kugelform. Ist die Pappmaché mit dem Ballon etwas zusammengeschrumpft, könnt ihr sie vorsichtig auslösen und eventuell mit einem neuen Ballon, den ihr innerhalb der Laterne noch einmal aufpustet, ausformen. Dann das Dessertgläschen reinstellen, und mit ihm einen Standboden formen. Dann rollt Euch Euer Windlicht später nicht davon. Sollte es innen noch feucht vom Kleister sein, noch einmal komplett durchtrocknen lassen. 

Zum Finale haben wir unseren Windlichtern noch eine Lage Klarlack verpasst, und dann den Henkel aus Aludraht angebracht. Dafür mit einer Nadel oder einem Nagel zwei gegenüberliegende Löcher in die Laterne bohren. Achtet darauf, eine etwas dickere Pappmaché-Stelle dafür auszusuchen. Den Henkel aus Aludraht einfädeln, umbiegen - fertig! 


Jetzt müsst ihr nur noch Euer Teelicht ins Glasschälchen füllen und mit einem Streichholz anzünden! Ja, da bin ich Nostalgiker! Ich mag das lodernde Aufflackern und den Duft eines echten Streichholzes. Und schon erstrahlt Eure Kugellaterne im schönsten Kerzenlicht, und lässt die Herbstblätter in den schönsten Herbstfarben flackern.


Wusstet ihr übrigens, dass ihr viele meiner Tutorials auch auf Pinterest findet? Und für alle, die Anleitungen so gerne sammeln wie Eichhörnchen leckere Herbst-Nüsse, habe ich heute mal ein Extra-Bild parat - zum direkt Mitnehmen und auf Pinterest pinnen!

#kleisternmachtglücklich