Liebe für alle! #freeprintable

Seit unglaublichen 21 Jahren sind der Mann und ich nun ein Paar. EIN-UND-ZWANZIG Jahre. Manchmal kann ich das selbst gar nicht fassen. Mein halbes Leben hab ich ihn schon an meiner Seite. Und es würde überhaupt nicht zu mir - besser gesagt zu uns - passen, wenn ich hier jetzt ein Hohelied auf unsere Liebe anstimmen würde. Selbstverständlich ist sie für uns keineswegs. Sie ist aber auch nichts, an das wir uns ständig erinnern müssten. Ich bescheinige uns einfach eine gesunde Portion Pragmatismus, insbesondere was große Rituale und Jahrestage angeht. Tja, wäre da nicht unser Fräulein! Sie will dieses Jahr den Valentinstag unbedingt feiern. Machen wir jetzt auch - im ganz großen Stil. Nämlich mit Euch allen!


_Dieser Beitrag enthält Werbung.
Die Papeterie zum Thema wurde mir kostenlos als PR-Sample zur Verfügung gestellt_

Wir feiern! Wir feiern nicht! Ach komm, jeder lässt sich gern überraschen! Von wegen, ist doch nur kommerzieller Mist!  Ganz ehrlich - ich finde diese Diskussionen um den Valentinstag oder Muttertag oder Vatertag oder Kindertag schlichtweg unnötig. Ist doch ganz einfach: Wer feiern mag, feiert ihn! Wer nicht, der lässt's eben bleiben! Und für beide Parteien gilt: Den anderen einfach mal machen lassen! Wir wollen am heutigen Valentinstag ein bisschen Liebe hinaus in die Welt tragen. Und ein jeder von Euch ist eingeladen, mitzumachen #spreadlove


Valentinstag to go
Du brauchst:


Das Plakat ausdrucken so oft Du willst, mit der Schere zwischen den Komplimenten senkrecht einschneiden. Das Masking-Tape in die Tasche stecken, und schon kann's losgehen. Das Plakat überall dort aufhängen, wo Du magst - im Büro, an den Postkasten, an Laternenpfosten, auf Spielplätzen, in Tiefgaragen neben dem Kassenautomaten. Willst Du in Cafés, Restaurants oder anderen öffentlichen Einrichtungen das Plakat samt Masking Tape zücken, frag einfach schnell nach Erlaubnis.


Wir haben gestern schon mal vorgelegt, und ein bisschen Liebe hier im Ort verteilt. Und jetzt seid ihr dran: Macht ihr mit? Als kleinen Motivationsschub verlose ich unter allen, die mir ein Bild von unserem Valentinstag-to-go-Plakat schicken, das ausgedruckt und aufgehängt wurde, ein kleines Überraschungspaket aus den Papeterie-Produkten der Serie "It must be love" von rico-design. Als Los gilt jedes Foto, das mich entweder via Mail, über facebook oder instagram erreicht. Einsendeschluss ist Freitag, der 15. Februar, 2019.

#spreadlove









12 von 12

Die Aufholjagd hat begonnen: Seit dieser Woche versuche ich, all das aufzuarbeiten, was während der zwei Wochen Krankenlager liegen geblieben ist. Die Wäscheberge im Schlafzimmer, von denen mir einer - und zwar mein eigener - mittlerweile bis zur Hüfte reicht, ignoriere ich weiterhin gekonnt. Schwerer fällt es mir, an den zugeschnittenen Projekten im Nähzimmer vorbei zu marschieren. Zumal mein Arbeitszimmer genau gegenüber liegt. Ich müsste eigentlich nur einmal falsch abbiegen - und zack, säße ich an der Nähmaschine. Saß ich heut aber nicht, sondern vom Rechner.  Dafür ist die Umsatzsteuervoranmeldung raus, die Buchhaltung up to date, mein Postfach gelüftet - und der Kopf wieder frei für kreative Dinge.


Geht es Euch auch so? Ich kann schlecht kreativ sein, wenn mir gewisse "Müsser" im Nacken sitzen. Daher galt heut wie meist jeden Dienstag das Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Was sonst noch so los war? Schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats.

1) Power-Start in den Tag: Vitamine und Wasser fürs Immunsystem.
2) Titelbildbastelei: Und wie ihr seht, ist es nicht beim ersten Entwurf geblieben. Skifahren geht's nämlich erst im März.
3) Tussicontent: Ich lackiere die Nägel meist am Schreibtisch, während der Trockenzeiten sortiere ich Mails, bearbeite Fotos oder lese Nachrichten.
4) Happymail: Der Postbote bringt mir ein tolles Paket mit wunderschönem Inhalt, der ganz bald verarbeitet werden will. 

5) Das bisschen Haushalt: Wo ich schon mal im Erdgeschoss bin, mach ich noch nen Abstecher zur Wäsche in den Keller.
6) Kurvenkünstler: meine Hyazinthen hängen ganz schön durch. Aber sie duften himmlisch!
7) Schneller Snack: Es gibt selbst gemachten Joghurt mit Vanille.
8) Geduldsprobe: Die Hausaufgaben laufen heut Nachmittag zäh. Sehr zäh. 

9) Tapetenwechsel: Bevor wir uns den ganzen Nachmittag anblöken, drehen wir lieber ne Runde.
10) Stopp in der Buchhandlung: Das Fräulein hatte noch einen Gutschein, und löst ihn gegen etwas Magie ein.
11) Win-Win-Situation: Ich wollte Kaffee, sie musste auf Toilette - da sind wir beim Kuchen hängen geblieben.
12) Supermarkt-Fundstück: Das testen wir mal. Ich bin gespannt!

#morgenisteinneuertagundmorgenwirdgenäht




Ein Blick zurück in der Spätausgabe 1/2019

28 Tage lang war der Januar ein Januar wie jeder andere. Jedes Jahr nehme ich mir zu Beginn des Jahres eine kleine Auszeit, um mich auszurichten. Ich zieh mich etwas zurück - sowohl im digitalen als auch im analogen Leben, fahre die Taktzahl an Verabredungen deutlich herunter, und dann gehe ich mit mir selbst in medias res. Ich hinterfrage Gewohnheiten, mache mich auf die Suche nach Energie- und Zeitfressern in meinem, unserem Alltag. Formuliere Ziele, Ideen, Wünsche. Ja, ich mag das Gefühl, ein neues Jahr komplett vor mir zu haben, Ziele zu benennen und Pläne zu schmieden. Aber wie sagte schon John Lennon? "Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen!" Wie Recht er doch hatte!


So gut ich im Pläne schmieden, Planen und Organisieren bin: Läuft etwas außerhalb dieser Planung, drehe ich gerne mal am Rad. Improvisation kann ich, aber das heißt noch lange nicht, dass ich sie toll finde. Genau genommen hasse ich es, wenn mein Pläne spontan über den Haufen geworfen werden. Weil der Terminkalender eben ganz oft wenig Luft nach oben lässt, ein Rädchen ins nächste greifen muss, damit der Familienalltag läuft. Seit zwei Wochen laufe ich hier nicht. Dafür meine Nase. Und mit jedem Tag mehr, den ich auf dem Sofa verbringe(n muss), werde ich unzufriedener. Allerhöchste Zeit also für meinen Blick zurück, denn ich mag den Januar nicht nur an seinen letzten drei doofen Tagen messen:

#rückblick

  • Ferienspaß: Das Fräulein hat die Freude am Schlittschuhfahren entdeckt. 
  • Gedankenspiele beim Friseur: Haare kürzer schneiden? Ich hab' mich nicht getraut. 
  • Wiedersehen: Wenn die ehemalige Kollegin aus Lissabon einfliegt, ist immer Zeit für einen Plausch und einen Kaffee
  • Tolle Aktion: Gemeinsam mit Dominique und Änni hab ich endlich den tollen Oilskin von Snaply in eine schöne #yellobag verwandelt. 
  • Zeit zu zweit: Und wir haben dabei einfach mal neue Eheringe gekauft. 
  • Unterwegs: Ich bin zur #creativeworld nach Frankfurt gefahren, und freu mich dabei nicht nur auf den kreativen Input, sondern auch immer auf das Wiedersehen mit Bine und Miriam
  • Schock-Moment: "versuchter Einbruch" lautete die Diagnose des Schlüsseldienstes, nachdem unser Haustürschloss vergangene Woche nicht mehr funktionierte. Im Haus war niemand, aber dennoch bleibt ein komisches Gefühl. 
  • Virenattacke: Seit zwei Wochen hänge ich in den Seilen. Aber so richtig. Am Montag dachte ich, das Schlimmste sei überstanden. Zack, hänge ich wieder auf dem Sofa. Jetzt wenigstens mit Fernseher und Laptop. Aber: Ich mag nicht mehr. 

#ausblick

  • Fasching lässt grüßen: Im vergangenen Jahr ging das kleine Fräulein als Pfau. Dieses Jahr geht's ebenfalls tierisch zu. Ich werde also erneut ein Kostüm nähen. Was es wird, ist noch streng geheim. Ihr dürft dann auf Instagram raten.
  • Koffer packen: Die Skiferien stehen an - und wie jedes Jahr, werde ich mich überwinden müssen, im hier aufkeimenden Frühling noch mal in den Schnee zu fahren. Um es dort dann ganz toll zu finden.

Lieblingslektüre des Monats

  • "Ich schaffe das einfach nicht!" - diesen Satz höre ich sehr oft von anderen. Etwa, wenn das Fräulein was Selbstgenähtes trägt, wir ein Geschenk besonders hübsch verpackt haben, oder ich mir Zeit einfach so nur für mich genommen habe. Aber stimmt das wirklich? Schafft man es wirklich nicht? Oder ist es einem einfach nicht wichtig genug? Ein toller Denkanstoß von Bine, und natürlich - auch ich schaffe viele Dinge nicht, beziehungsweise sind oder waren in diesem Moment andere Dinge wichtig. 
  • Hast Du auch gern alle Bälle in der Luft? Und bist ein großer Freund von Multi-Tasking? Ich auch - aber es ist nicht immer gut und nicht immer sinnvoll, alles gleichzeitig zu machen. Der Text von Vanessa zum Single-Tasking hat mich zum Nachdenken gebracht.  
  • Wir sind Suppenkasper hier im Hause schoenstebastelzeit. Und allein deshalb werde ich beim nächsten Einkauf Beef Jerky in den Wagen legen, und die Asia-Würzpaste von Gourmet Guerilla nachmachen. Klingt verdammt lecker! 
  • #createdonthate - das Motto, das Tanja von Frau Hoelle zur Creativeworld ausgegeben hat, finde ich einfach wunderbar.  
  • immer wieder freitags: die Familientweets der Woche 

#vitaminebitteallezumir