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Sew it is! Der Wimpel für Nähfreunde #DIY

Auf den heutigen Tag freue ich mich schon seit Wochen! Denn heute ist der 20. Dezember. Und am 20. Dezember öffnet sich dieses Jahr mein Türchen beim Kreativ-Adventskalender #theADVENTure. Das heißt auch: Heute darf ich endlich verraten, was ich bereits Anfang November in die 24 Päckchen für meine kreativen Freundinnen gepackt habe. Es ist ein Wimpel. Aber nicht irgendein Wimpel. Es ist ein Wimpel für Nähfreunde. Oder Woll-Süchtige. Oder Buchstaben-Liebhaber. Je nachdem, was ihr drauf schreibt...


Eine frohe Botschaft habe ich auch für Euch: So ein Wimpel ist recht schnell genäht. Noch fixer geht's sogar mit einer fertigen Anleitung samt Vorlage - und beides hab ich heut mitgebracht, quasi als virtuelles Pedant zum richtigen Türchen.

Materialliste für Stoff-Wimpel mit Botschaft  

  • die Wimpel-Vorlage von schoenstebastelzeit
  • Baumwoll-Webware in Leinen-Optik etwa 40 cm breit und 30 cm hoch
  • Rundstab aus Holz mit 0,5 cm Durchmesser und etwa 19 cm lang
  • schwarzes Baumwoll- oder Bäckergarn für die Aufhängung 
  • Spruch nach Wahl (kann man plotten und aufpressen oder mit Textilmarkern schreiben)
  • Nähgarn in passender Farbe
  • wer mag: kleines, individuelles Label


Und so geht's: 

Drucke Dir die Wimpel-Vorlage aus und schneide den Wimpel entlang der Außenlinie aus. Das Schnittmuster enthält bereits eine Nahtzugabe von einem Zentimeter. Somit ist die gestrichelte Linie die Größe, die Dein fertiger Wimpel einmal haben wird.

Lege Deinen Stoff rechts auf rechts - sprich die schönen Seiten aufeinander. Darauf legst Du dann Dein Schnittmuster und schneidest den Wimpel in doppelter Lage aus. Fixiere die beiden Stofflagen mit ein paar Stoffklammern und nähe die beiden Wimpel rechts auf rechts zusammen. Fange am besten an der oberen, geraden Kante an - und ende dort auch wieder, achte jedoch darauf, eine Wende-Öffnung von ungefähr fünf Zentimetern zu lassen. Wende den Wimpel durch die Wende-Öffnung, forme die Ecken und Geraden schön aus, und bügele ihn glatt.


Jetzt fixierst Du den Überschlag, durch den später mal Dein Rundholz gesteckt wird. Falte dafür die obere Gerade etwa drei Zentimeter in Richtung Rückseite. Ich habe hier die Ecken noch zur Mitte hin eingeschlagen, dann lugt auf der Vorderseite garantiert kein neugieriges Stoff-Fitzelchen über. Wenn Du magst, platzierst Du jetzt innerhalb der noch offenen Wende-Öffnung Dein oder ein beliebiges Label und steppst knapp auf der Naht parallel zur oberen geraden Kante den Stoff ab.

Nun platzierst Du Deinen Spruch auf der Vorderseite. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Wenn Du einen Plotter hast, dann kannst Du Dir Deinen Spruch mithilfe von Flexfolie und zwei Schriften Deiner Wahl plotten, und auf den Wimpel aufbügeln. Alle ohne Plotter können sich mit Textilfarben behelfen, und den Schriftzug damit aufbringen.

Dann das Rundholz durch die Aufhängung schieben. Rechts und links jeweils eine schwarze Baumwollkordel festknoten, im Abstand von etwa 15 Zentimetern oben zusammen schnüren - und fertig ist Dein handmade-Wimpel.


"SEW it is" - dieser Schriftzug ist am häufigsten auf den Wimpeln zu finden, die sich heute in den 24 Türchen von #theADVENTure befinden. Da wir aber auch wahre Woll-Königinnen und Letter-Queens unter uns haben, habe ich vorab in unserer Gruppe gefragt, an welchem Material denn das DIY-Herz hängt. Wer geantwortet hat, hat einen personalisierten Wimpel - und heute entweder #sewitis oder #woolaholic oder gar #letterlover ausgepackt. Bei allen anderen hab ich auf gut Glück ausgewählt - und hoffe sehr, mit meiner Auswahl richtig zu liegen.


So sah es auf meinem Zuschneide-Tisch Anfang November aus während des Endspurts in der Wimpel-Werkstatt. Und falls Du Dich jetzt fragst, was denn eigentlich dieses #theADVENTure ist? Ganz einfach - ein Adventskalender von kreativen Frauen für kreative Frauen. Annelie von herz-lieb hat uns vor drei Jahren zusammen getrommelt, ist Schaltzentrale und vor allem Pack-Meisterin, da sie im November aus 24 Einzelpäckchen dann 24 individuelle Kalender bastelt. Sie selbst ist dann unser Joker - ich darf also heute ihr Türchen öffnen. Was da drin ist, wird dann am 24. Dezember verraten, wenn alle anderen Geheimnisse gelüftet sind.

Die ganz besondere Mischung macht diesen Adventskalender aus - und auch wenn ich kurz vor Abgabgefrist im November immer fluche, möchte ich diesen Tageszauber im Dezember nicht missen. Vergangenes Jahr habe ich übrigens selbst gemachtes Kräutersalz in mein Türchen gepackt, das Jahr zuvor gab's Lederquasten. Und für 2019 hab ich auch schon eine Idee...

#sewitis













  • Material: Webware in Leinen-Optik von hilco / Rundholz aus dem Baumarkt / Baumwollgarn Catania von schachenmayr
  • Schriftzug: Schriften über den Silhouette Design Store / Folien aus meinem Fundus

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender (II)

Morgen Kinder, wird's was geben.
Hab' ich Euch gestern versprochen.
Ehrensache, dass ich mich daran halte.
Allerdings ist's heut' wirklich was für Kinder.
Oder aber auch was für das Kind im Manne.
Das kommt ja zu so hohen Tagen wie Weihnachten gerne zum Vorschein.
Herrlich finde ich das. Der Ernst regiert schließlich an viel zu vielen Tagen.

Den Auftakt zu der kleinen Reihe "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender"
hat gestern das Taschentücher-Täschlein - kurz TaTüTa - gemacht.
Heut' geht's weiter, und zwar mit dem

Fußball to go - dem Ball für die Hosentasche!


Haben wir fast immer dabei. Ist unsere Universal-Waffe.
Geht immer. Begeistert im Nu. Und ist auch recht schnell genäht.
Es handelt sich schlichtweg um eine Luftballon-Hülle.
Genäht aus sechs Streifen Stoff. Zwei Verschluss-Teilchen. Fertig.
Das kriegt ihr bis Sonntag hin, wetten?

Wer's erfunden hat? Das rauszufinden ist nahezu unmöglich.
Ich hab' mich an dieser Anleitung orientiert --> klickst Du hier!
Wie man den Ball am besten zusammen näht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen.
Die einen nähen erst alle Seitenteile aneinander, dann die Verschlusskappen.
Andere meinen, das sei zu umständlich, und nähen erst die Seitenteile an die Verschlusskappen.
Ich glaube: Das muss jeder ausprobieren, und dann selbst entscheiden.

So funktioniert das Ganze: In der Hülle steckt ein Luftballon. Den pustet ihr auf.
Und schon habt ihr einen fluffig-leichten Spielball. Der fegt auch nicht gleich
die Orchideen vom Fensterbrett. Oder Omas Setzkasten von der Wand.
Selbst, wenn Eure kleinen Fußballstars schon ordentlich Wumms in den Waden haben.


Noch ein kleiner Tipp: Knotet den Ballon nicht zusammen, sondern zwirbelt das Ende nur.
Das hält genauso gut, und hat einen klaren Vorteil: Ballon aufpusten, Luft rauslassen, und
Spielzeug in die Hosentasche stecken. Und woanders einfach wieder auspacken.
Dort geht dann der Spaß von vorne los.


Auch für dieses Projekt könnt ihr wieder beherzt in die Restekiste greifen.
Ganz uneigennützig natürlich: Damit rechtzeitig vor Weihnachten genug Platz im Stoffregal ist!

Und wenn ich mir so die Fotos anschaue, ein bisschen weihnachtlich sehen die Bälle ja auch aus.
Zumindest sind sie weihnachtskugelrund.


Lasst die Nähmaschinchen rattern. Und freut Euch über Strahle-Augen beim Auspacken.
Egal, ob vom Dreikäsehoch. Oder vom Papa, der gleich mit strahlt.
Übrigens: Nächstes Jahr ist Fußball-WM. Das Training dafür kann nie früh genug beginnen.

Und morgen gibt's die letzte Ratz-Fatz-Idee für den Adventskalender-Endspurt!
Ich freu mich also, wenn ihr wieder vorbei schaut!

Wir sehen uns?
Eure

katja




Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender (I)

Es führt kein Weg dran vorbei.
Der 1. Dezember rückt näher. Tag für Tag.
Und so langsam werde auch ich nervös.
Obwohl sich hier hinter den Kulissen einiges tut.
Aber die Adventszeit wäre nur halb so schön ohne Geheimnisse.
Deswegen wär's schade, würd' ich Euch heut' schon verraten,
was ich alles in mein Leckereien-Päckchen für "Post aus meiner Küche" packe.
Das hat Zeit bis nächste Woche. Damit die Überraschung nicht flöten geht,
bevor meine liebe Tauschpartnerin im hohen Norden ihr Päckchen ausgepackt hat.

Zudem haben leckere Rezepte die ganze Weihnachtszeit über Konjunktur.
Aber was nun bald keinen Aufschub mehr duldet, das sind die Adventskalender.
Ja, auch ich habe schon heimlich mitten im Dezember noch Türchen aufgefüllt,
weil ich nicht rechtzeitig fertig geworden bin. Ein heikles Unterfangen.
Viel lieber ist es mir, wenn ich - allerspätestens - am 30. November
einen dicken, fetten Haken hinter das Stichwort "Adventskalender"
auf meiner To-Do-Liste setzen kann.

Ihr habt noch ein, zwei oder drei leere Türchen?
Dann hab' ich was für Euch! Drei Tage lang!
Und zwar jeden Tag eine Ratz-Fatz-Idee für den Adventskalender!

Nummer Eins: das Taschentücher-Täschchen - kurz TaTüTa!



Ja, ich weiß, manche werden jetzt denken: "Mönsch, das lockt auch keine mehr hinterm Ofen vor."
Aber denkste! Ich selbst war ja bis vor kurzem konsequente TaTüTa-Verweigerin.
Weil ich gedacht habe, dass das doch umständlich ist. Taschentücher raus aus dem Plastik,
rein in eine extra Tasche. "Nö, brauch' ich nicht!", hab' ich mir immer eingeredet.
Bis ich vor kurzem eine TaTüTa geschenkt bekommen habe. Und es war Liebe auf den ersten Blick.
Ja, so ein Täschchen ist absolut unnötig. Aber gerade deshalb so schön.
Kurzum: Ich bin dem TaTüTa verfallen. Und horte sie seither.
Eines am Bett. Eines in der Handtasche. Eines in der Jackentasche. Eines im Auto...



Vor ein paar Wochen fiel mir dann ein Stoff-Schätzchen in die Hände: die Weihnachts-Pinguine.
Und kurzum hab' ich dann das erste Mal ein TaTüTa genäht. Anleitungen gibt's zuhauf im Internet.
Ich hab' mich an der von Frau Zuckerschnut orientiert (klickst Du hier!).
Dann Rollschneider und Lineal geschnappt, und Lieblingsstöffchen zugeschnitten.


Das Einzige, was ich anders mache: Ich bügele den Stoff nach dem Umdrehen nicht einfach links auf links fest,
sondern verschiebe das Ganze etwa um zehn Zentimeter. So sieht es aus, als ob ihr ein Schrägband
oder Webband aufgenäht habt - habt ihr aber nicht. Sondern einfach nur Zeit gespart.


Eigentlich bin ich ja bügelfaul. Aber für die TaTüTas mach' ich mal 'ne Ausnahme.
Denn wer hier gut bügelt, braucht keine Stecknadeln.


Zwischendurch nähe ich ja wirklich mal ganz gerne mit der "normalen" Nähmaschine,
aber in diesem Fall hab' ich doch Miss Overlock den Vorzug gegeben.
Da waren die Kanten gleich versäubert, und nichts franst aus,
sollte das TaTüTa mal 'ne Runde in der Waschmaschine drehen müssen.


Dann noch schnell Ecken abnähen, Fäden abschneiden, wenden, Taschentücher rein. Freuen.
Und verschenken. Zuhauf. Im Adventskalender. Im Nikolausstiefel. Mit der Post. Einfach mal so.


Ein Geschenk von meiner Seite steht auch noch aus:
Auf Facebook hab' ich letztens drei TaTüTas verlost.
Zwei haben schon ihre Besitzer gewechselt.
Das Dritte wird diese Woche noch auf die Reise gehen.
Nur welches? Das wird mir die Gewinnerin nach diesem Post bestimmt verraten! :-D


Also, ran an die Stoffreste-Kiste. Die TaTüTas eignen sich prima dafür.
Morgen geht's weiter. Sowohl mit dem Leeren der Stoffreste-Kiste.
Und dem Füllen der Tütchen. Säckchen. Oder Stiefelchen.

Vorfreudige Grüße schick' ich Euch bis dahin!
Eure

katja

PS: Pssssst! Ihr könnt' nicht nähen, aber hättet trotzdem gern ein TaTüTa? Für Euch selbst? Zum Verschenken? Dann schreibt mir doch einfach eine Mail an daswillichhaben@schoenstebastelzeit.de. Das Regal ist gut gefüllt, und auch wenn's noch kein "richtiges" Lädchen gibt, so könnt' ihr Euch trotzdem ein Unikat nach Hause holen.