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Weinberg-Pfirsich mit Schwips #nomnomnom

Ich liebe Desserts. Nachtisch geht bei mir immer. Egal, ob ein schlichter Affogato, ein raffiniertes Küchlein oder ein schneller Quark mit Früchten - mit einem süßen Finale macht man mich glücklich. Ein Klassiker bei uns, wenn Gäste kommen: Panna Cotta. Dieses Mal habe ich der süßen Sahnecreme  allerdings einen echt raffinierten Kerl zur Seite gestellt - einen Weinberg-Pfirsich mit Schwips.


Die Idee dazu kam mir auf dem Wochenmarkt. Ich wollte mir eigentlich eine volle Ladung Sommerbeeren einpacken lassen. Aber dann sah ich sie, die wunderbaren Weinbergpfirsiche. Mit ihrer samtigen Schale und den roten Bäckchen. Und beschloss: "Die kommen mit!" Einen richtigen Plan, was aus ihnen werden soll, hatte ich noch nicht. "Irgendwie karamellisieren" schwebte mir vor. Zuhause entdeckte ich dann im Kühlschrank die bereits offene Flasche Roséwein. Eins kam zum anderen, und heraus dabei ein wirklich köstliches Dessert!


Panna Cotta mit beschwipstem Weinberg-Pfirsich 

für 4 Personen

Panna Cotta
500 Gramm Sahne
40 Gramm Zucker
1 Vanilleschote oder wahlweise gemahlene Vanille
4 Blatt helle Gelatine

Die Sahne mit dem Zucker und dem Mark einer Vanilleschote oder bereits gemahlener Vanille in einen Kochtopf geben und unter Rühren aufkochen. Auf kleiner Flamme etwa zehn Minuten köcheln lassen. Währenddessen die 4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Ausdrücken, und nach zehn Minuten unter die warme Sahnecreme rühren. Das Ganze nicht mehr aufkochen lassen, sondern in kleine Portionsförmchen füllen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Beschwipster Weinberg-Pfirsich
4 bis 6 Weinbergpfirsiche gelb oder rot
3 Esslöffel Rohrohrzucker
100 Milliliter Roséwein
1 Esslöffel Rum
etwas gemahlene Vanille
3 Sternanis

Die Weinbergpfirsiche etwa 1 Minute in heißem Wasser kochen, anschließend in Eiswasser abschrecken, häuten und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf den Rohrohrzucker karamellisieren lassen, mit dem Roséwein ablöschen, aufkochen lassen, bis sich der Karamell vollständig vom Boden gelöst und mit dem Wein verbunden hat. Das Ganze etwas einkochen lassen, dann die gemahlene Vanille, den Sternanis und 1 Esslöffel Rum dazu geben. Die Pfirsichstücke in den Sud geben, ganz kurz dünsten. Den Sud samt Früchten in eine kalte Schale umfüllen, abdecken und im Kühlschrank durchziehen und vollständig auskühlen lassen.


Die Panna Cotta aus dem Kühlschrank holen, die eiskalten Pfirsichstückchen auf die Creme geben. Wer mag, garniert noch mit etwas Minze - fertig! Übrigens wunderbar vorzubereiten für Gäste. Hab ich für Dich getestet. Vergangenen Samstag. Und dann nur noch zufriedene "Mhmmms" und "Nommms" am Tisch vernommen.

Übrigens: Hast Du "stressed" schon mal rückwärts gelesen?
In diesem Sinne - einen Gang zurückschalten und genießen!

OsterLoveStory: Schoko küsst Karotte

Wer hat's erfunden? Genau - die Schweizer! So manches haben sie einfach drauf, die Eidgenossen: Schokolade etwa. Oder Volksabstimmungen. Nussstängeli sowieso. Natürlich Nähmaschinen. Und - Rüeblitorte. Der Kuchenklassiker aus dem Kanton Aargau kommt traditionell so weiß daher wie die Spitze des Matterhorns nach Neuschnee: mit einer dicken, fetten Schicht Puderzuckerglasur. Warum ihr hier trotzdem eine Rüeblitorte mit dunkler Schokoladenglasur seht? Weil ich ein kleiner Revoluzzer bin. Und mir gedacht habe, warum nicht zwei gute Dinge aus der Schweiz zusammen bringen? Rüeblitorte und Schokolade? Und ich kann Euch sagen: Es ist Liebe - die ganz große!

Flammende Herzen en miniature

Das Rascheln der Zellophantüte verriet mich. Immer donnerstags. Denn donnerstags war Herzentag in der Lieblingsconfiserie. Die Verkäuferin begrüßte mich bereits mit Namen und wusste immer gleich, was sie mir einpacken sollte, wenn ich kurz vor Ende der Mittagspause meinen Kopf durch die Tür steckte. "Flammende Herzen, bitte! Aber nur eine kleine Tüte!" Dann saß ich mittags an meinem Schreibtisch. Ich hörte die Herzen förmlich rufen: "Hol uns raus!"  Und schon raschelte die Tüte. Und die Kollegen wussten Bescheid: "Frau Sommer nascht mal wieder!" Ertappt! Nun aber steht mein Schreibtisch seit über einem Jahr nicht mehr in fußläufiger Entfernung zur Lieblingsconfiserie. Sondern in unserem Dachgeschoss. Und als er mich jetzt mal wieder überkam, der Herzen-Jieper, da hab ich kurzerhand welche selbst gebacken.  Eine ganz schöne Fleißarbeit, sag ich Euch. Aber eine, die sich lohnt.

5 Last-Minute-Ideen für die EM-Party

Noch zwei Tage bis zum Halbfinale! Die Fußball-Turnierkiste ist längst ausgepackt, unser Jogi in Lebensgröße hat seine Position im Wohnzimmer bezogen, und ich plane insgeheim schon die Finalparty am Sonntag. Die muss einfach bei uns steigen: Schließlich sind wir bei der letzten großen Fußballsause hier im Hause schoenstebastelzeit Weltmeister geworden. Und Tradition verpflichtet, oder?

Eine runde Sache: die Kuchentasche

Das Runde muss ins Eckige. Und nein, ich will heute nicht mit Euch über Fußball sprechen. Sondern über das leidige Problem, wenn man eine runde Kuchenform transportieren muss. Soll ja hin und wieder vorkommen. Bei Familienfesten, Geburtstagen im Kindergarten - oder einfach, wenn man die Lieblingspuddingschnecken nicht auf der Terrasse, sondern beim Picknick auf der Frühlingswiese vernaschen möchte. Ich weiß ja nicht, wie Eure Beutel, Taschen und Körbe aussehen. Aber im Hause schoenstebastelzeit haben alle einen eckigen Boden. Besser gesagt hatten. Denn seit letzter Woche gibt es einen neuen Star im heimischen Taschen-Regal: die Kuchentasche. Kreisrund. Mit Wachstuch innen. Und wunderschönem Glücksklee-Stoff außen. 

Schoko-Muffins zum Trost!

Jetzt ist er tatsächlich da, der Regen! Und somit wenigstens die Gewissheit, dass es wirklich kein guter Plan gewesen wäre, heute den Marktstand aufzubauen. Traurig bin ich dennoch, schließlich stecken wochenlange Planung, Vorbereitung und viel Herzblut in so einem Marktstand. Ein kleines Trostpflaster musste somit gestern her - in Form von Schokolade. Und so haben wir ganz spontan des Fräuleins Lieblingsmuffins gebacken. Ich schmeiß' ne Runde, ja? Und zwar als Rezept.

Schnelle Hasen-Plätzchen

Plätzchen haben bei uns immer Saison. Frühkindliche Prägung, würde ich sagen. Meine Schwäche für Mürbeteig hat nämlich irgendwann Anfang der 80er Jahre ihren Ursprung. In der Küche meiner Mutti. Die Grundteige wie Hefe- oder Mürbeteige nie nach Rezept backt. Sondern frei Schnauze. Eine Folge davon: Mürbeteig ist immer etwas übrig - vor allem, wenn Käsekuchen gebacken wird  Der restliche Teig wandert - so wir denn bereits beim Backen bei ihr zu Besuch sind - auch noch heute direkt in unsere Münder. Oder es werden Plätzchen daraus. Meist einfache Blümchen, weil diese Ausstechform immer in der Küche parat liegen und nicht extra aus dem Keller geholt werden müssen. Die Tradition, an Ostern Kekse zu backen, hat allerdings mein Mann mit in die Familie gebracht. Mürbeteighäsle sind ein Klassiker im Sommerschen Osternest. Und bevor die erste Sorte weggenascht ist, verrate ich Euch schnell noch das Rezept.

Buonissimo: leckeres Pizza-Brot #ichbacksmir

Ich geb's gerne zu: Wir sind so richtige #highcarb-Junkies! Wir lieben Brot - in all seinen Variationen. Am allerliebsten natürlich selbst gebacken. Und dann frisch und heiß und dampfend aus dem Ofen. Mit geschmolzener Butter. Mehr braucht's manchmal nicht. Der einzige Nachteil von so einem großen Laib Brot: Trotz aller #highcarb-Liebe bekommen wir den meist kaum gegessen. Weswegen ich oft kleinere Brötchen backe. Am allerliebsten Pizza-Brötchen. Knusprige Happen, die es fast mit jedem können. Mit dem Italo-Klassiker Tomate-Mozzarella sowieso, aber auch als Begleiter von winterlichen Suppen sind die fluffigen Teilchen ideal. Oder ihr serviert sie bei der nächsten Party ganz pur - aber noch unbedingt ofenwarm - zum Prosecco als kleine Knabberei...

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Kräutersalz

Adventskalender sind nur was für Kinder? Von wegen! Auch Erwachsene freuen sich über die kleinen Wartezeitverkürzer in der Weihnachtszeit - mich eingeschlossen! Ich bin jetzt schon gespannt, was ich dieses Jahr öffnen darf: Türchen mit Schokolade dahinter? Oder Tütchen mit Stoffen, Knöpfen und anderen Nähklimbim wie vergangenes Jahr? Ich werde noch zwölfmal schlafen müssen, um es zu erfahren. Bis vor ein paar Jahren habe ich sogar jedes Jahr für Eltern und Schwiegereltern einen Kalender gepackt. Was nie darin fehlen durfte: selbst gemachtes Kräutersalz! Es macht sich übrigens auch gut im Nikolausstiefel - denn darin finden es die Großeltern jetzt jedes Jahr zur Weihnachtszeit. Ein kleines Stückchen Sommer im Winter. Wie das geht? Ratz-Fatz naklar, sonst hätt' das Rezept ja seinen Platz in der Blogreihe nicht verdient.

Salz mit mediterranen Kräutern - selbstgemacht von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Herbst-Nascherei: Kürbis-Cookies

"Irgendwas mit Kürbis!" Das hab ich auf die Liste geschrieben, die letzte Woche im Kindergarten hing. Es ging um das Buffet für den Elternabend. Und weil die Klassiker - Schinkenhörnchen, Blätterteigschnecken, Gemüsesticks - schon aufgelistet waren, hab ich gedacht: Mach ich halt was mit Kürbis! Der ist a) regional - da im Schwarzwald bei meiner Familie gewachsen. Und b) auch noch saisonal. Bingo! Was will man mehr? So - und da saß ich dann daheim, und überlegte: Was machste nun eigentlich aus Kürbis? Suppe ist nichts für ein Buffet. Flammkuchen auch nicht, da dieser am besten heiß direkt aus dem Ofen schmeckt. Kürbis-Konfekt? Hm, fast ein bisschen mächtig. Außerdem ist das mit Schwipps, und das finden auch nicht immer alle toll. Muffins? Ach nö, die will ich bei einem Elternabend nicht sehen, schließlich gibt es die bei jedem Kinderfest. Aber was bleibt dann noch? Letztendlich sind es Kürbis-Cookies geworden. Denn: Was Süßes geht immer, oder?

Let's have a Meerjungfrauenparty! (4) #essen

Erinnert ihr Euch noch an Schleckmuscheln? An Armbänder aus Zuckerperlen? An quietschbunten  Puffreis? An Esspapier? Und Brausebonbons, deren Säuregrad man am Gesicht der besten Freundin ablesen konnte? HERRLICH! Vielleicht erinnere ich mich auch deshalb so gut daran, weil es das früher auch nicht immer gab? Sondern nur zu besonderen Anlässen? Ich gebe offen und ehrlich zu: mit dem süßen Tisch zur Meerjungfrauenparty hab ich vor allem mir ein Geschenk gemacht. Ein Geschenk, an dem alle anderen Gästen auch ihr Freude hatten - denn nicht nur bei der Kinderfete wanderten die Finger immer wieder in die Muschelschälchen. Auch bei der Familienfete packten sich die Gäste fleißig süße Tütchen. Nur: Schleckmuscheln schmeckten früher besser - da waren zumindest wir Erwachsenen uns einig.

Gegen den Sommerblues #3in1

Wetterblues, der (sg).
Ein mit Müdigkeit, Schüttelfrost und akuter Jammeritis einhergehender Gefühlszustand, ausgelöst durch Herbsttemperaturen zum Sommeranfang, in der Fachsprache auch Jahreszeiten-Jetlag genannt. Man wähnt sich im Sommer, fühlt sich jedoch im Herbst, greift zu Wollsocken statt zu Sandalen, schlürft Tee statt einen Cocktail auf Eis, und kuschelt sich unter die Decke statt unter gar nichts. Was dagegen hilft? Ehrlich gesagt: wenig. Mistwetter bleibt Mistwetter. Aber vielleicht kann ich Euch mit meiner Erdbeersause heute ein wenig aufheitern? Denn es gibt gleich drei Dinge auf einmal, sozusagen ein Dreierlei von der Erdbeere. Für jeden etwas. Eine Anleitung für die DIYler, ein Rezept für die Genießer, und damit alles auch noch hübsch aussieht ein paar schöne Etiketten. Und? Steigt die Laune schon?

Rhabarberrhabarberrhabarber #futterfürdieseele

Als Kind hab ich ihn ja gehasst, den Rhabarber. Zu sauer. Zu grün. Zu pampig. Zu fasrig. Ohjaaaa, ich war erfinderisch, was die Ausreden anging. Und heute? Kann ich gar nicht genug davon bekommen. Ich koche Rhabarbersirup nach einem Rezept aus dem 180GradSalon. Im Kühlschrank steht gerade schon das leckere Erdbeer-Rhabarber-Kompott à la Bine von "was eigenes". Und zwischenrein passt auch immer noch ein Stück Rhabarberkuchen. Ohne Baiser. Dafür mit ganz viel Puderzucker...

Langohren zum Vernaschen

Was darf bei Euch im Osternest nicht fehlen? Der Mann im Hause schoenstebastelzeit machte vor Jahren mal den großen Fehler, und verkündete: "Marzipan ist mir am liebsten!" Danach hätten wir jedes Jahr nach Ostern einen Marzipanhandel aufmachen können. Ich hingegen kann zu Nougat nicht "Nein" sagen. Weswegen ich jetzt schon die Geschenk-Nestchen verstecken muss: Vor mir selbst! Weil sonst die Beschenkten keine Nougat-Eier mehr im Nest finden werden. Dafür packe ich ihnen aber ein paar selbst gebackene Nougathasen mit ins Körbchen. Aus knusprigem Nussteig, mit zart schmelzender Füllung und einem Hauch Zartbitterschokolade.

Möhren-Kunst im Blech

Die besten Rezepte sind die, die in keinem Rezeptbuch stehen. Sondern die, die man weitergereicht bekommt. Nachdem man irgendwo etwas verdammt Leckeres gegessen hat, sich zufrieden den Bauch reibt, und die Gastgeberin - am liebsten beim Absacken in der Küche inmitten von Töpfen und Tellern, mit einem leckeren Drink in der Hand - fragt: "Sag mal, hast Du mir das Rezept?" Genauso ein Rezept ist meine Möhren-Quiche. Das erste Mal gegessen habe ich sie bei meinem Cousin. Jetzt endlich hab ich sie nachgebacken - für ein großes Brunch mit Freunden. Mögt ihr Möhren? Mögt ihr Gorgonzola? Dann solltet ihr die Quiche unbedingt probieren!


Buntes Nasch-Laub

Was wäre der Herbst ohne den Sommer? Der Frühling ohne den Winter?
Ich behaupte: nur halb so schön! Fragt mich nie, welche Jahreszeit für mich die schönste ist.
Denn ich kann diese Frage einfach nicht beantworten.
Jede Jahreszeit hat etwas, das sie besonders macht.

Im Herbst freue ich mich auf kuschelige Fellstiefel,
das alljährliche Revival des dicken Rollkragenpullovers,
gemütliche Teestunden im Nachmittagsdämmerlicht,
und die warmen Farben, die die Natur zaubert.
Ich hab' versucht, sie für Euch festzuhalten:
mit diesem knusprigen Nasch-Laub.


Bereit für das Comeback??? #rezept

Tja, wo isser nun? Der Sommer?
Hat sich einfach davon gemacht.
Grau statt blau am Himmel.
Socken statt barfuß im Schuh.
Jacke? Jacke! Ups, wo hing die noch mal?
Long time no see...

Ich glaube allerdings fest daran:
Der Sommer macht gerade nur eine Verschnaufpause.
Und startet dann noch einmal richtig durch.
Damit ihr für das Comeback gerüstet seid,
verrate ich Euch heute noch ein Rezept.
Und zwar das für unseren Lieblingssommerkuchen:

eine Wenn-die-Zitrone-Kirschen-küsst-Crostata



12 von 12 im April #heutemitrezept

Sorry, I'm late! Ausgerechnet ich,
die Pünktlichkeit tatsächlich für eine Tugend hält!
Aber ich hab' einen guten Grund für die Verspätung.
Vielleicht sogar den besten, den man haben kann: Freunde.

Alle paar Wochen treffen wir uns zu unserem "Perfekten Dinner".
Das Schöne daran: Es ist so herrlich unperfekt.
Wir kochen einfach gemeinsam, schnattern, lachen - stundenlang.
Und irgendwann weit nach Mitternacht fragen wir uns alle:
"Huch, wo ist denn die Zeit hin?" HERRLICH!

Seid ihr satt? Prima!
Dann klickt Euch weiter zu den Schlemmerfotos der

12 von 12 im April


Vitaminschub für das kleine Fräulein,
womit wir hoffentlich auch noch den letzten Viren das Fürchten lehren.
Fünf Tage Fieber waren jetzt wirklich genug.


Erdbeeren! Herrlich! Und vor allem:
Erdbeeren, die auch nach Erdbeeren schmecken.


Nächste Woche rücken die Handwerker an,
die Beete vorm Haus bekommen ein Pflaster.
Ein farbiges Willkommen ist den Herren garantiert.


Spargelschälen für die Schlemmerparty am Abend.
Das Motto dieses Mal: Deutschland versus Italien.
Die Fußball-WM lässt grüßen.
Wir sind vorbereitet: Einmal mit weißem Spargel...


...und das Ganze noch einmal in Grün:


Schnell noch ein Geschenk eingepackt.
Die Mädels der Dinner-Runde sind nämlich allesamt nähverrückt.
Daher liegt hier schon lange der tolle nähenisttoll-Stoff von Frau Hahaell,
besser bekannt als "hamburgerliebe". Gedruckt in Amerika,
wochenlang auf Reisen mit der Post - und nun endlich angeschnitten.
Das Runde im Vordergrund sind übrigens Nähgewichte.
Im früheren Leben Unterlegscheiben aus dem Baumarkt,
umhäkelt mit passendem Garn.


Mamaaaaa, wo ist meine Sonnenbrille?
Gefunden war sie schnell.
Und aufgesetzt werden musste sie dann auch unbedingt.
Aber aufs Fotografieren, da hatte das kleine Fräulein von Schneck mal wieder eines:
NULL BOCK!
Manchmal frage ich mich:
Beginnt die Pubertät schon mit knapp drei Jahren?


Was für ein Empfang bei der Dinner-Runde:
Servietten, gefaltet zu Fußballtrikots - mit Kragen!
Länderflaggen. Nicht gekauft, selbst gebastelt!
Sehr cool!


Vier Paare - vier Gänge.
Wir waren dieses Mal mit der Vorspeise dran.
Zweierlei Spargel. Einmal klassisch deutsch.
Weiß - mit Schinken-Pfannkuchen und weißer Sahnesoße.
Und in der italienischen Variante: grün mit Kirschtomätchen und Parmesan.
Im Gegensatz zum Fußball ist hier eindeutig die italienische Variante unser Favorit.


Die Schlemmerei geht weiter:
Feldsalat im Parmesankörbchen mit karamellisierten Nüssen.
Dazu zweierlei Crostini: Tomate und Flusskrebsschwänzchen.
Hach, ich könnt schon wieder...


Wer von der Schlemmerrunde schickt mir ein Foto vom Hauptgang?
Über den wurde nämlich soooo viel lamentiert im voraus:
zu weiche, da selbst gemachte Nudelplatten.
Das wird suppig. Das wird pampig.
Nach zwei feudalen Vorspeise, war sie vor allem eines: ÜPPIG!
Es gab Lasagne - ebenfalls in zwei Varianten.
klassisch mit Bolognese und raffiniert mit Spargel.

Hättet ihr die Coke getrunken?
Keiner von uns hat sie angerührt.
Die personalisierten Fläschchen waren unsere Tischkärtchen.
Und ich werde sie als Deko ins Regal stellen.
Trinken? Never!


Zwölf Stunden später kann ich sagen:
Dessert nach Mitternacht macht Dich fertig!
Aber wie man sehen kann: Verputzt wurde trotzdem alles!
Was Leckeres auf dem Teller war?
Italienisches Tiramisu und eine sündhafte Variante vom "Kalten Hund":
Butterkekse - gestapelt mit Karamellcreme und obendrauf Schoko-Guss.


Weil ich Euch die Nase jetzt ordentlich lang gezogen habe, 
mit diesen ganzen Schlemmer-Bildern, 
gibt's heut einfach noch ein schnelles Rezept: 

Grüner Spargel wie wir ihn am liebsten mögen


Ihr braucht:

  • 1 Bund grünen Spargel
  • 15 Kirschtomaten
  • Kräutersalz
  • feines Olivenöl
  • Parmesan (am besten am Stück)

Und so geht's: 

Den Backofen auf 180 Grad - am besten Umluft - vorheizen. Den Spargel an den Enden leicht schälen, und etwa zwei Zentimeter stutzen. Den Spargel auf ein Backblech oder in eine Auflaufform geben. Die Kirschtomaten halbieren, mit den Schnittflächen nach oben auf den Spargel geben. Das Ganze mit Kräutersalz bestreuen und mit reichlich Olivenöl beträufeln. Zum Schluss so viel Parmesan drüber reiben wie man mag - und ab damit in den Ofen. Nach gut 15 Minuten ist unser Lieblingsspargelgericht in grün fertig. Schmeckt am besten mit frischem Weißbrot, am liebsten selbst gebacken. Das Rezept dazu hab ich Euch --> HIER! schon einmal verraten. 

Jetzt aber endlich ab mit meinen Bildern zur "12 von 12"-Sammlung von Caro Kännchen. 
Sie vereint auf ihrem Blog "Draussen nur Kännchen" jeden Monat alle, die am Zwölften des Monats zwölf Bilder schießen. Und man darf auch noch am 13. posten. Vielen Dank für die tolle Sammlung! :-*

Einen genussvollen Sonntag wünsch ich Euch!
Wir werden wohl - mindestens - einen riesigen Spaziergang machen!
Ich hoffe, wir lesen uns diese Woche mal wieder am Creadienstag!
Ich hab' da noch eine nette Idee in der Pipeline....

Eure
katja

Dolce Vita für die Kaffeepause #futterfürdieseele

Vergiss das Dolce Vita nicht.
Diesen Gruß gibt mir eine liebe Kollegin immer mit auf den Weg.
Und es ist für uns so etwas wie ein geflügeltes Wort geworden.
Hat die eine Stress, diagnostiziert die andere: "Eindeutig zu wenig Dolce Vita!"
Und fragt die eine: "Wie wär's mit ein bisschen Dolce Vita zum Feierabend?",
dann heißt das nicht anderes als: Absacker? Vielleicht mit Aperol?

Es sollte in jedem Leben einen festen Platz haben, das süße Leben.
Gerade an einem Montagmorgen, an dem man gerne dem Wochenende hinterher trauert.
Fünf Tage liegen vor einem, der nächste Freitag ist noch sooooo fern.
Daher versüße ich Euch heute den Wochenstart mit einem feinen Rezept.


Cantuccini backe ich seit Jahren selbst. Aber seid gewarnt: Habt ihr sie einmal gemacht,
werdet ihr nie wieder gekaufte essen wollen. Denn die schmecken Euch dann nicht mehr.
Weil zu staubig. Zu künstlich. Einfach zu bah! Und überhaupt nicht Dolce-Vita-tauglich!
Aber die Arbeit lohnt sich. Die Menge reicht für viele Espresso-Knusper-Päuschen.
Und ruckzuck ist er dann wieder da, der Freitag. Und der Samstag samt Sonntag.

Unsere Lieblingscantuccini

Ihr braucht (für etwa 80 Stück):
  •  250 Gramm Mehl (Typ 405)
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 250 Gramm Zucker
  • 2 ganze Eier
  • 1 Eigelb
  • 1 Teelöffel gemahlene Vanille
  • geriebene Schale einer Bio-Orange
  • 1 Päckchen ganze Mandeln (200 Gramm)
  • zum Bestreichen: 1 Eigelb, etwas Sahne
  • Sehr hilfreich, deswegen schreib ich's hier schon: ein Elektromesser. 
Die Zubereitung ist ganz einfach, ihr braucht nicht mal ein Rührgerät dazu.
Sondern nur eine Schüssel, einen Suppenlöffel, eine große Gabel - und Eure Hände.
Das Grundrezept für die Cantuccini ist aus dem Koch- und Backbuch "Das große mediterrane Kochbuch"
(Ullmann Publishing, Oktober 2007), ich habe allerdings Aromen und Nüsse abgewandelt.

Gebt das Mehl, das Backpulver und den Zucker in eine Schüssel und verrührt das Ganze mit einem Suppenlöffel. Eine kleine Mulde in das Mehl-Zucker-Gemisch drücken. Die zwei Eier hinein schlagen, das Eigelb hinzu geben, den Teelöffel Vanille ebenso, und dann die Orangenschale drüber reiben. Die Zutaten in der Mulde dann mit einer Gabel leicht verquirlen, und dann einfach nach und nach das Mehl mit der Gabel unterziehen. Hat sich alles ganz gut verbunden, die Mandeln dazu schütten, mit den Händen weiterkneten - am besten geht das dann auf einer bemehlten Arbeitsplatte. Und ja, der Teig klebt, aber das ist richtig so. Inzwischen mal den Ofen aufheizen, ich backe meine Cantuccini immer bei Umluft und starte mit 180 Grad.
Den Teig in vier Teile teilen. Daraus dann vier Rollen formen - etwa in der Länge eines Backblechs. Je zwei Rollen auf ein Backblech legen, ein klitzekleines bisschen platt drücken. Achtung, die Cantuccini laufen noch etwas auseinander, daher nicht zu sehr drücken. Das Eigelb in einem kleinen Schüsselchen mit etwas Sahne verquirlen, die vier Cantuccini-Laibchen mit dem Eigelb-Sahne-Gemisch einpinseln. Diesen Job hat bei uns das kleine Fräulein von Schneck übernommen, macht sie prima! Dann ab damit in den Backofen. In etwa 15 bis 20 Minuten dürften die Laibe goldbraun sein. Dann raus mit ihnen und kurz abkühlen lassen, so zerbrechen sie nicht, wenn ihr sie auf ein Schneidbrett rüber hebt. Backofen noch anlassen, allerdings auf 150 Grad runterdrehen. Jetzt müsst ihr die Laibe in etwa 1 Zentimeter breite Stücke schneiden - ich nehme dafür mein Elektromesser, damit die ganzen Mandeln nicht aus dem noch warmen Teig brechen, sondern ebenfalls schön geschnitten werden, und den Cantuccini das typische Aussehen verleihen. 


Die Cantuccini auf einem Backblech ausbreiten, so dass sie auf der Seite liegen. Warum ihr keine Endstücke hier seht? Ganz einfach, die schaffen's bei uns nie aufs Backblech, sondern wandern direkt in den Mund. Kleine Geschmacksprobe muss sein. Dann die Cantuccini erst auf der einen Seite etwa 10 Minuten backen, wenden, und erneut etwa 10 Minuten backen. Sie sollten schön trocken, aber nicht dunkel sein. Herausnehmen, abkühlen lassen.


Nach dem Abkühlen verpackt ihr die Cantuccini in eine gut schließende Gebäckdose,
am besten aus Metall. Darin bleiben sie schön kross und knusprig.
Wir stippen die leckeren Kekse am liebsten in einen heißen Espresso.
Traditionell werden sie ja in einen Süßwein - den Vin Santo - getunkt.
Ist aber nicht so unser Ding. Allerdings schmecken die Kekse auch klasse zu Rotwein.


Mit den Cantuccini gab's nun endlich auch mal wieder ein kleines Update der Rubrik "Futter für die Seele". Gefuttert wird hier im Hause ja wahrlich genug, aber nicht immer parallel fotografiert und gebloggt. Mehr Schnappschüsse aus der Küche der Familie von Schneck gibt's jedoch bei Instagram. Wer mag, schaut dort auch einfach mal vorbei!

Baci e saluti a tutti voi!
Eure
katja

Weihnachtsduft fürs Frühstück #PAMK

Ich hab nachgezählt. 
Ich komm locker auf 25 Punkte. 
Nicht etwa beim Super-Bingo.
Oder bei den Weight Watchers.
Sondern auf meiner To-Do-Liste. 
Allein für diese Woche.

Wollt ich dieses Jahr nicht alles ganz entspannt angehen?
Den Herbst zelebrieren? Öhöm. Ja, das wollte ich. 
Aber wie das nun mal so ist. Nichts ist ansteckender als Weihnachtsstress. 
Der verbreitet sich noch schneller wie ein Magen-Darm-Virus in der Krabbelgruppe. 
Trotzdem gibt's hier und heute nun das erste Rezept aus meinem PAMK-Paket. 
Zur Erinnerung: PAMK heißt "Post aus meiner Küche". 
Die Ratz-Fatz-Erklärung: Wichteln auf lecker. Mit einer/m Unbekannten.
Was in meinem Paket nicht fehlen durfte: 

Glühwein-Gelee mit ganzen Gewürzen



Das Weingelee gehört bei uns einfach zur Adventszeit. Darf man es dann schon Klassiker nennen? 
Egal! Vor Jahren einmal ausprobiert. Und ehrlich gesagt, mehr wegen der Optik.
Mir hat es so gut gefallen, dass man die Gewürze durch die Gläser scheinen sieht.
Aber dass es dann auch noch sooo lecker schmeckt..hach!

Ihr braucht für etwa 6 Gläser à 250 ml: 
  • 1 Liter Rotwein
  • 1000 Gramm Gelierzucker 1:1
  • Saft einer Zitrone
  • 3 Zimtstangen
  • 6 Sternanis
  • 18 Nelken
  • 12 Kardamomkapseln
  • Schale einer Orange
  • etwas Vanillepulver
Ein Wörtchen zum Rotwein: Nehmt einfach einen, den ihr auch gerne trinkt.
Ich greife immer zu einem traditionellen Wein aus Württemberg. Ein Trollinger mit Lemberger.
Aus dem Weinberg des Opas des Herrn von Schneck. So kommt bei uns nicht nur Gelee in die Gläser, 
sondern auch noch ein klitzekleines bisschen Familientradition. Was aber sicherlich auch gut schmeckt: ein badischer Spätburgunder, ein Südtiroler Lagrein. Kann ich mir beide gut im Gelee vorstellen. 

Die Orange mit einem Sparschäler schälen - so dass ihr recht dünne Streifen bekommt, ohne viel weißes. Das schmeckt bitter. Die Streifen in noch dünnere Streifen schneiden. 


Dann kommen die Gewürze. Ein Jammer, dass das Internet noch keine Gerüche transportiert. 
Ich bin mir aber sicher, Euch geht's genauso wie mir, und ihr riecht sie trotzdem ein bisschen. 

Ihr nehmt die Zimtstangen...


...den Sternanis...


...die Nelken...



...und die Kardamomkapseln, die ihr vorher ein klitzekleines bisschen angedrückt habt, 
damit sie ihr Aroma besser entfalten können.


Die Gewürze - bis auf das Vanillepulver - schichtet ihr hübsch in ein Glas. 
In jedes Glas kommt: eine halbe Zimtstange, 1 Sternanis, 3 Nelken, 2 Kardamomkapseln, 
und die Orangeschale teilt ihr einfach auf, bis überall genügend und etwa gleich viel drin ist. 


Und dann wird gekocht: Den Rotwein mit dem Vanillepulver vermischen, den Gelierzucker dazugeben. Aufkochen lassen, und vier Minuten sprudelnd kochen lassen. Wichtig: Erst jetzt den Zitronensaft zugeben, dann könnt ihr quasi zuschauen, wie das Ganze geliert. Das heiße Gelee in die Gläser füllen, zuschrauben, auf den Kopf stellen. Zum Verschenken nehm' ich immer die Weckgläser, drehe dieser aber nicht um, so schwimmen die Gewürze oben. Dann ist etwas Geduld gefragt: Denn am besten schmeckt das Gelee, wenn ihr es mindestens eine Woche durchziehen lasst. Das heißt aber auch: Wenn ihr Euch jetzt ans Kochen macht, habt ihr eine weihnachtliche Leckerei für d asFesttagsfrühstück. 

Der Familie von Schneck schmeckt das Gelee am besten auf frisch gebackenem Hefeteig. 
In der Adventszeit nimmt selbst der bei uns immer eine andere Form an: Ich steche einfach große Sterne aus dem Hefeteig aus, statt einen Zopf zu flechten. Übrigens: Wenn ihr ein paar Sterne ganz frisch aus dem Backofen einfriert, habt ihr immer eine kleine Leckerei im Tiefkühlfach parat. Es kommt spontaner Adventsbesuch? Kein Problem. Backofen an, Hefe-Sterne rein, Butter auf den Tisch, Gelee auf. Genießen!

Viel Spaß beim Nachkochen, Verschenken und selbst essen! 
Ich geh' jetzt mal Haken setzen. Auf meiner To-Do-Liste!
Die ich übrigens in Could-do-Liste umbenannt habe!
Hört sich einfach nicht so bedrohlich an, oder?

Ich wünsch Euch viele Ruhemomente in der hektischen Vorweihnachtszeit, 
Glühwein in der Tasse - oder noch besser auf einem Hefeteig-Sternchen!

Eure

katja

PS: Wollt ihr mal spicken, was die anderen für Leckereien gezaubert haben? Dann klickt Euch doch mal auf die Fotosammlung von "Post aus meiner Küche" bei Pinterest ---> hier findet ihr nicht nur die PAMK-Leckereien. Sondern neuerdings auch die schoenstebastelzeit. Viel Spaß!