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Der Herbstwald im Kerzenschein #DIY

Ich habe eine Schwäche für Kerzen! Und ich wage zu behaupten, dass jedem ambitionierten Feuerwehrmann der Schweiß ausbricht, wenn er uns im Herbst besuchen kommt. Es flackert überall. In der Laterne vor der Haustür. Auf dem Fensterbrett. Im Hausflur. Im Wohnzimmer sowieso und mehrfach. Manchmal auch auf der Treppe. Und ja - sogar auf der Gäste-Toilette. Da steht eine Duft-Kerze #ausgründen. Denn dort haben wir kein Fenster. Aber keine Angst: Ich packe alle Kerzen grundsätzlich in Gläser. Und manchmal bastele ich auch noch eine hübsche Hülle drumherum. So wie jetzt unsere neuen Kugellaternen aus Pappmaché und getrocknetem Herbstlaub.


Die Idee ist nicht neu - aber wie das nun mal ganz oft so ist: Auf der Suche nach immer neuen DIY-Trends und Ideen vergisst man fast die Klassiker. Die Ideen, die schon immer gut waren und nach wie vor sind. Unsere Kugel-Laternen sind aus Pappmaché, die auf einen aufgeblasenen Luftballon gekleistert wurde. Und ich wage zu behaupten: Jede/r von Euch hat das schon mal gemacht.



Materialliste für die Kugel-Laternen: 

  • mehrere Bögen Seidenpapier in weiß
  • Herbstlaub in verschiedenen Formen, Farben und Größen 
  • Luftballons
  • Tapetenkleister
  • einen großen Pinsel
  • Schüsselchen als Ständer 
  • einen Bügel aus Draht - wir haben goldenen Aludraht benutzt 
  • wer mag: etwas Klarlack
  • ein Dessertschälchen aus Glas 
  • ein großes Teelicht


Und so geht's: 

Das Herbstlaub anpressen: Dafür die Blätter zwischen zwei Lagen Küchenpapier legen und in einem dicken Buch über Nacht platt pressen. Vorsichtig auf einer Lage Seidenpapier auslegen. Die Luftballons aufblasen - und zwar bis zu der Größe, in der man sich die Kugellaternen wünscht. Am besten in passende Schüsselchen stellen, dann rollen sie nicht dauernd davon. Jetzt den Tapetenkleister nach Packungsanleitung anrühren. Wir hatten nur 1 Liter angerührt, und dennoch war es viel zu viel. Ich denke, 500 ml könnten durchaus reichen. Während der Quellzeit des Kleisters, das Seidenpapier in etwa handtellergroße Stücke reißen. 

Und dann kann der Kleisterspaß beginnen: Mit dem Pinsel den Ballon soweit einkleistern, dass man die Form der Kugellaterne erkennen kann. Eine Lage Seidenpapier aufbringen. Weiterkleistern. Nach der ersten Lage Seidenpapier die Herbstblätter aufbringen: einfach auf den Kleisterballon legen und mit einer dünnen Schicht Kleister festkleben. Und dann geht's wieder weiter mit Seidenpapier. Insbesondere an den oberen Rändern und am künftigen Boden der Laterne habe ich zusätzliche Lagen aufgebracht, damit die Laterne etwas mehr Stabilität hat. 

Unterm Strich haben meine Laternen sicherlich bis zu sieben/acht Lagen Seidenpapier. Wobei das natürlich auch immer auf die Stärke Eures Grundmaterials ankommt.

Jetzt heißt es Geduld, Geduld! Die Windlichter am besten über Nacht an einem warmen Ort durchtrocknen lassen.



Dann das Dessertschälchen parat stellen oder vorher noch schnell auslöffeln, und sich ans Lösen des Luftballons machen. Am besten vor dem Platzen des Ballons vorsichtig die Ränder lösen. Dafür einfach mit dem Finger unter die Pappmaché fahren, und die feste Papiermasse rundherum schon einmal vom Ballon entfernen. Und dann zack - platzen lassen! Im Idealfall habt ihr eine fertige Kugelform. Ist die Pappmaché mit dem Ballon etwas zusammengeschrumpft, könnt ihr sie vorsichtig auslösen und eventuell mit einem neuen Ballon, den ihr innerhalb der Laterne noch einmal aufpustet, ausformen. Dann das Dessertgläschen reinstellen, und mit ihm einen Standboden formen. Dann rollt Euch Euer Windlicht später nicht davon. Sollte es innen noch feucht vom Kleister sein, noch einmal komplett durchtrocknen lassen. 

Zum Finale haben wir unseren Windlichtern noch eine Lage Klarlack verpasst, und dann den Henkel aus Aludraht angebracht. Dafür mit einer Nadel oder einem Nagel zwei gegenüberliegende Löcher in die Laterne bohren. Achtet darauf, eine etwas dickere Pappmaché-Stelle dafür auszusuchen. Den Henkel aus Aludraht einfädeln, umbiegen - fertig! 


Jetzt müsst ihr nur noch Euer Teelicht ins Glasschälchen füllen und mit einem Streichholz anzünden! Ja, da bin ich Nostalgiker! Ich mag das lodernde Aufflackern und den Duft eines echten Streichholzes. Und schon erstrahlt Eure Kugellaterne im schönsten Kerzenlicht, und lässt die Herbstblätter in den schönsten Herbstfarben flackern.


Wusstet ihr übrigens, dass ihr viele meiner Tutorials auch auf Pinterest findet? Und für alle, die Anleitungen so gerne sammeln wie Eichhörnchen leckere Herbst-Nüsse, habe ich heute mal ein Extra-Bild parat - zum direkt Mitnehmen und auf Pinterest pinnen!

#esscheinteinlichtindunklernacht













Glitzerpopitzeralarm! Oder: Wir basteln eine Einhorn-Laterne

Wer mich einmal reden hören hat, der weiß: Ich komm aus dem Schwobaländle! Aufgewachsen bin ich in einem 3000-Seelen-Ort am Rande des Schwarzwalds. Und dort gibt es im Oktober - auch heute noch! - das Kilbesingen. Eine schöne Tradition, bei der die Kinder mit ihren Laternen von Haus zu Haus ziehen, vor den Türen ihr traditionelles Kilbelied singen, und dafür mit Süßigkeiten belohnt werden. Kilbe - das war ein Highlight im Herbst für uns Kinder. Vier Abende lang. Von Sonntag bis Mittwoch haben wir gesungen, bis wir heiser waren. Oder: Bis unsere Laterne in Flammen aufging. Ist jedem mal passiert. Großes Drama! Tränen! Und doch gehörte das irgendwie dazu. Denn - ja, so alt bin ich wirklich schon! - diese Elektro-Laternenstäbe, die gab es bei uns noch nicht. Geschweige denn LED-Teelichter! Vor wenigen Jahren noch, sagte ich überzeugt: "Mein Kind bekommt mal 'ne echte Kerze in seine Laterne!" Typisches Noch-Nicht-Mutter-Geschwätz eben! Heute? Hat das kleine Fräulein natürlich eine LED-Kerze in ihrer Laterne. Denn - seid ehrlich! - ein Einhorn kann man doch nicht guten Gewissens den Flammen aussetzen. Das ist bestimmt schlecht fürs Karma!

Buntes Nasch-Laub

Was wäre der Herbst ohne den Sommer? Der Frühling ohne den Winter?
Ich behaupte: nur halb so schön! Fragt mich nie, welche Jahreszeit für mich die schönste ist.
Denn ich kann diese Frage einfach nicht beantworten.
Jede Jahreszeit hat etwas, das sie besonders macht.

Im Herbst freue ich mich auf kuschelige Fellstiefel,
das alljährliche Revival des dicken Rollkragenpullovers,
gemütliche Teestunden im Nachmittagsdämmerlicht,
und die warmen Farben, die die Natur zaubert.
Ich hab' versucht, sie für Euch festzuhalten:
mit diesem knusprigen Nasch-Laub.


12 von 12 im Oktober

Im September hab' ich geschwänzt.
Da gab's nur ein Bild vom Zwölften.
Und heut morgen konnt' ich's kaum glauben,
dass seither schon wieder vier Wochen vergangen sind.
Aber wahr ist's - heut ist und war der 12. Oktober.
Kein besonderer Tag bei uns, ein gemütlicher lazy-sunday eben.
Aber wenn ihr Lust habt auf einen Herbstspaziergang,
dann schaut sie Euch an, unsere

12 von 12 im Oktober



Et voilà: unsere Herbstjacke! #herbstkind_sewalong

Es war die Weltmeisterschaft 2006.
Im Mannschaftsbus der Fußballer,
die damals noch Klinsis und nicht Jogis Jungs waren,
lief ein Lied. Immer wieder. In der Endlosschleife.
Aus den Boxen dröhnte Xavier Naidoo. Er sang:
"Dieser Weg wird kein leichter sein,
dieser Weg wird steinig und schwer."

Wie's der Zufall wollte, lief auch hier letzte Woche Xavier Naidoo.
Spätabends. Im Nähzimmer. Dasselbe Lied. Nur ein paar Textzeilen weiter.
"Es war nur ein kleiner Augenblick, einem Moment war ich nicht da."
Und schwupps, hatte ich den Reißverschluss der Jacke falsch eingenäht.
Oh ja, die allerletzten Meter auf dem Weg zum Sewalong-Finale,
sie waren wirklich nicht leicht. Der Nahtauftrenner wurde mein bester Freund.
Aber die Mühen haben sich gelohnt. Denn sie ist endlich fertig - unsere Herbstjacke.

Häkeln statt Nähen #herbstkind_sewalong

Der Countdown läuft!
In zehn Tagen ist Finale.
Showdown beim großen Herbstkind-Sewalong.
Und ich? Hab die letzten Tage gar nicht genäht.
Ganz einfach deshalb, weil mein Nähzimmer nicht in einen Koffer passt.
Deshalb wurde gehäkelt - vor wunderbarer Kulisse.


Aus zwei Jacken mach' eine. #herbstkind_sewalong

Halbzeit beim Herbstkind-Sewalong:
Ich war tatsächlich schon richtig fleißig,
und kann Euch eine halbfertige Jacke präsentieren.


Es geht los! #herbstkind_sewalong

Eins. Zwei. Drei. Meins.
Ganz so schnell geht das Nähen einer Jacke nicht.
Zumindest nicht, wenn man das erste Mal eine näht.
Aber: Der Anfang ist gemacht. Dank dem Herbstkind-Sewalong.

Ein Sewalong? Was genau ist das?
Eine gigantische, virtuelle Nähpartyy.
Die Gästeliste zählt aktuell 145 Teilnehmer.
Alle gemeinsam nähen wir eine Herbstjacke fürs Kind.
Innerhalb eines festen Zeitrahmens.
Und bloggen an bestimmten Tagen darüber.

Nachdem ich am Sonntag raustrompet habe,
dass ich es dieses Jahr auch wagen werde,
und meinen ersten Link auf der Seite von Bea (nEmadA) gesetzt habe,
verrate ich Euch heute erste Details.


Böses Wort mit sechs Buchstaben

Es ist August. Hochsommer.
Ich sollte auf der Terrasse sitzen.
Im luftig-leichten Sommerkleidchen.
Einen Aperol Spritz schlürfen - auf Eis.
Vielleicht noch ein, zwei Marshmallows rösten,
bevor das Grillfeuer komplett erlischt.
Ein perfekter Sommerabend.
Soweit die Theorie.

Die Praxis sieht am 24. August 2014 folgendermaßen aus:
Ich sitze auf dem Sofa. Mit Fleece-Decke und Wollsocken.
Trinken würd ich jetzt am liebsten einen Kräutertee.
Ich bin aber zu faul, um dafür extra aufzustehen.
Und doch, ich nehme jetzt dieses böse Wort in den Mund.
Sechs Buchstaben, die hier noch keiner hören will.
Er ist da, früher als erwartet - aber er ist's: der Herbst.

Das Ganze hat aber auch etwas Gutes:
Ich mache mir früher als sonst Gedanken über die Herbstgarderobe.
Und so bin ich auf das Herbstkind-Sewalong vom Blog "nEmadA" gestoßen.


Ein Sewalong? Was genau ist das?
Eine gigantische, virtuelle Nähparty.
Die Gästeliste zählt schon über 100 Teilnehmer.

Alle gemeinsam nähen wir eine Herbstjacke fürs Kind.
Innerhalb eines festen Zeitrahmens.
Und bloggen an bestimmten Tagen darüber.

Alles Ansichtssache

In zwölf Tagen ist der erste Advent.
Hört sich schlimm an. Für Euch auch?
Noch kein einziges Plätzchen gebacken.
Das Glühweingelee ist noch Wein. In Flaschen.
Und das Tannenreisig ist zwar im Haus, aber noch ungebunden.
Warum kommt der erste Advent immer so plötzlich?

Deswegen zelebrieren wir jetzt noch ein bisschen den Herbst.
Der dauert immerhin noch - ganz offiziell - bis zum 21. Dezember.
Und ich finde, diese Sichtweise entspannt enorm.
Dann lässt man halt die Kürbisse noch vor der Haustür liegen,
die Herbstblätter am Fenster des kleinen Fräuleins kleben.
Und zieht noch einmal die Kunterbunt-Kombi aus dem Schrank.
Zeit für Sterne, Elche und Weihnachtsrot ist schließlich noch genug.


Genäht aus dem wunderschönen Lillestoff-Traum "summer forest".
Über ein Jahr lang lag er in der Stoff-Kiste. Ein gut gehütetes Schätzchen.
Bis im Herbst in der Ottobre ein hübsches Tunika-Kleidchen drin war.
Nicht zu kompliziert zu nähen. Da muss ich bei Ottobre-Schnitten immer aufpassen.
Ich liebe einfach die 100-Prozent-Sicher-Variante. Am liebsten Schritt für Schritt erklärt.



Anfangs war ich skeptisch, ob mir die Wickeloptik wirklich gefällt. Aber ja, sie ist mal was anderes.
Und gerade fürs kleine Fräulein perfekt. Da passt der Dickkopf wunderbar durch.



Und sogar kleine Täschchen hat's gegeben. Und mangels Cover-Maschine hab' ich das einfach mal mit einem Zierstich gemacht. Damals, als ich mir die Nähmaschine ausgesucht habe, waren mir die Zierstiche ja soooo wichtig. Wie oft ich sie wirklich genutzt habe, kann ich leider an einer Hand abzählen. *hüstel* Wellt sich ein bisschen. Fällt aber kaum auf - zum Glück.

Das kleine Fräulein liebt die Kombi. Für die Beinchen gab's noch eine braune Ratz-Fatz-Leggins aus der selben Ottobre. Zwei Teile, ein Gummiband. Solche Basic-Teilchen mag ich.


Heißen wir also noch einmal den stürmischen Herbst willkommen. 
Und toben mit den Blättern im Wind um die Wette. 

Eine stressfreie Woche wünsch ich Euch! 

PS: Eine Ausnahme im "gefühlten" Herbst mache ich - und zwar für "Post aus meiner Küche". Denn da lautet das Motto "Lasst uns froh uns lecker sein". Ja, weihnachtlich. Total. Und es wäre schlichtweg gelogen, wenn ich nicht schon ganz genau wüsste, was da ins Päckchen rein kommt... 

Stoffe:
"summer forest" von Lillestoff
Kombi-Baumwolljersey dunkelbrau von Hilco
Feinstrick-Bündchen von Micha's Stoffecke
Schnitte:
Ottobre 4/2013

Hommage an den Kürbis (III)

Finaaaale! Heute gibt's den letzten Teil der Kürbis-Trilogie!
Und dann rattert hier wieder das Nähmaschinchen.
Schließlich ist in gerade mal 11 Tagen wieder Stoffmarkt.
Das heißt: So manches Stöffchen muss noch dringend verarbeitet werden.
Damit's Platz gibt für den Nachschub!

Heute nehm' ich Euch aber noch einmal mit auf einen kulinarischen Ausflug!
Zum Abschluss serviere ich Euch unsere Lieblingskürbissuppe.
Mit Kokosmilch und Orange. Und einem Hauch Ingwer.

Samtiges Kürbissüppchen mit Genießerbrot




Alles, was ihr dazu braucht:

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 2 Orangen
  • Curry, Salz und etwas Chili


Und schon könnt' ihr loslegen. Den Kürbis halbieren. Auf keinen Fall schälen. Die Schale kann man beim Hokkaido wunderbar mitessen. Außerdem gibt sie der Suppe eine tolle Farbe. Die Kerne mit einem großen Löffel heraus kratzen. In kleine Stücke schneiden. Dann die Zwiebeln schälen, vierteln. Ebenso den Ingwer, diesen allerdings in etwas kleinere Stücke schneiden. Ist er faserig, lässt er sich in kleinen Stücken besser pürieren.

Etwas Butter in einem hohen Topf schmelzen. Zwiebeln und Ingwer dazu geben, andünsten.
Nicht zu lange, Zwiebeln und Ingwer sollen nicht bräunen.


Dann die Kürbisstückchen hinzufügen. Ebenfalls andünsten.


Die Orangen halbieren, und den Saft auspressen. Diesen gemeinsam mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch - da tut's übrigens auch wunderbar die fettreduzierte - zur Kürbis-Zwiebel-Ingwer-Mischung geben.


Jetzt kommen die Gewürze dazu. Und ihr seht: beim Würzen nicht sparen. Ordentlich Curry drauf geben. Ebenso etwas Salz. Und Chili. Dann lasst ihr das Ganze eine halbe Stunde köcheln. Fertig ist die Suppe, wenn ihr den Kürbis mit dem Kochlöffel zerstoßen könnt. Dann schnappt ihr Euch den Pürierstab, und püriert die Suppe durch. Dadurch, dass keine Kartoffeln drin sind, wird sie nicht pappig, sondern wunderbar samtig. Ist sie Euch dennoch zu dick, gebt ihr einfach noch etwas Gemüsebrühe - natürlich aufgelöst in etwas Wasser - hinzu.

Wer hungrige Gäste hat, serviert zur Suppe noch einen kleinen Hühnchen-Spieß. Dafür schneide ich immer eine Hühnerbrust in Scheiben, spieße diese wellenartig auf Holzspieße, und mariniere sie mit Sonnenblumenöl und Curry sowie etwas Chili. Wer hat, packt auch noch ein paar Sesamkörner mit in die Marinade. Kurz vorm Servieren die Spieße einfach in einer Pfanne anbraten.

Ein MUSS zur Kürbissuppe ist bei uns ein gutes Brot. Am liebsten selbst gebacken.
Und wer jetzt denkt, das ist superumständlich, der täuscht sich gewaltig.
Denn unser Lieblingsbaguette besteht aus gerade mal fünf Zutaten:

  • 500 Gramm Mehl
  • 10 Gramm Hefe
  • 10 Gramm Salz
  • 375 Gramm lauwarmes Wasser
  • Geduld - mindestens vier Stunden 

Das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel verrühren. Die Hefe hineinbröseln. Und das lauwarme Wasser hinzugeben. Und dann nicht den Hand-Rührer zücken, sondern einen Teigschaber. Mit diesem arbeitet ihr das Wasser unter die Hefe-Mehl-Mischung. Hat den Vorteil, dass ganz viel Luft in den Teig kommt. Hier hab' ich noch eine ordentliche Portion Kürbiskerne unter das Mehl gemischt. Die knuspern so schön beim Draufbeißen. 


Haben sich alle Zutaten schön miteinander verbunden, stellt ihr die Schüssel für zwei Stunden an einen warmen Ort. Hin und wieder könnt' ihr ja mal vorbei schauen. Den Deckel lupfen, und spicken, ob's ihm gut geht, und er mindestens doppelt so groß wird wie beim Zusammenkneten. 

Dann holt ihr den Teig aus der Schüssel, teilt in ihn drei Teile, und knetet daraus kleine, runde Häufchen. Für meine Gästeschar letzten Donnerstag hab' ich die doppelte Menge gebacken, daher liegen hier auch mehr Häufchen bei uns in der Küche :-D



Jetzt ist wieder Geduld gefragt: Häufchen abdecken. Gehen lassen. Mindestens eine halbe Stunde.
Dann formt ihr daraus längliche Baguette. Setzt diese auf ein bemehltes Küchentuch. Und lasst sie wieder gehen. Mindestens wieder eine halbe Stunde, besser eine ganze.

Dann endlich geht's ans Backen. Dafür den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Geheimnis des knusprigen Baguettes ist das spezielle Loch-Blech, das ihr in gut sortierten Haushaltsgeschäften bekommt. Das Blech mit etwas Butter einfetten, das bemehlte Baguette vorsichtig aus seiner Küchentuch-Hülle aufs Blech legen, mit einer Rasierklinge oben einschneiden. Und dann ab damit in den Backofen. Ich spritze immer noch etwas Wasser in den Ofen, bevor ich die Türe schließe. Das macht die Kruste besonders schön knusprig. Aber leider auch den Backofen schön klebrig. Lohnt sich trotzdem.


Nach zehn bis 15 Minuten ist Euer Baguette fertig. Oben wunderbar knusprig.
Unten mit einem Loch-Muster versehen wie vom Bäckermeister höchstpersönlich.



Und schon könnt ihr das erste Stückchen probieren. 
Am besten lauwarm. Ohne alles. 
Schmeckt pur einfach am allerbesten.


So, meine Lieben, das war jetzt aber ein ausführlicher kulinarischer Streifzug. 
Und der nächste kommst bestimmt. Dieses Jahr bin ich nämlich mit dabei. 
Bei "Post aus meiner Küche". Ich freu mich schon wie ein Schneekönig. 
Und bin unglaublich neugierig darauf, wem ich wohl meine Leckereien aus der Weihnachtsküche schicken darf. Und natürlich auch, von wem ich dann wohl ein Paket bekommen werde! Noch zwei Tage läuft die Anmeldung, dann wird ausgelost! Das Lampenfieber steigt!

Und was hilft dagegen am besten? Eine gute Tasse Tee und Ablenkung!
Na denn, ich brüh' dann mal Wasser auf! 
Wünsch Euch was! Vor allem einen tollen Start in die Woche!


Rezept Kürbissuppe:
Sommers Familienküche
Rezept Genießerbrot:
Abwandlung aus "Brot für Genießer" 
Richard Bertinet

Hommage an den Kürbis (II)

Es geht weiter, meine Lieben! Mit der Hommage an den Kürbis.
Wobei heute nichts ist wie es scheint. Denn nicht überall wo Kürbis drauf steht, ist auch Kürbis drin.
Das gilt auch für meine Kürbis-Fratzen zum Vernaschen. Zuckersüß. Mit einem Hauch Schokolade. 



Zugegeben, es war eine Premiere. Ich hab' noch nie zuvor Amerikaner gebacken. Aber sie schienen mir perfekt als Grundlage für die schelmischen Kürbis-Gesichter. Wenn's um Basic-Rezepte geht, such' ich am liebsten bei den Küchengöttern. Und auch dieses Mal bin ich fündig geworden. Und habe ein Rezept gefunden, bei dem schon beim Durchlesen klar wird: "Ja, das könnt' was werden!" Ihr wollt' mitbacken? Dann geht's hier zum Rezept. Ich hab' den Teig allerdings noch etwas mit frisch geriebener Orangenschale aufgepeppt - schmeckt etwas frischer und gibt schöne orangene Sprenkel im Gebäck. 

Gerührt ist der Teig schnell. Und perfekt ist er, wenn er so richtig schön am Löffel klebt. 
Dann einfach kleine Häufchen auf ein Backblech setzen. Zugegeben, zu diesem Zeitpunkt war ich noch sehr skeptisch, ob aus diesen Häuflein wirklich mal schöne Amerikaner werden. 


Doch nach wenigen Minuten im Ofen zerfließen die Häuflein,
und man kann schon erahnen, was sie einmal werden sollen.

Abkühlen lassen, und dann geht's an den süßen Guss. Ich habe einfach ein Päckchen Puderzucker genommen, und nach und nach den Saft einer frisch gepressten Orange dazugegeben. Bis der Guss schön zähflüssig war. Was die Farbe angeht, hab' ich ein bisschen nachgeholfen. Mit roter Speisefarbe.


Bei den ersten Amerikaner ist mir der Guss dann gleich wieder runter gelaufen. *hmpf* 
Zuerst dachte ich, ich stell' die Teile einfach schnell in Gläser. Aber die dann alle spülen? NÖ! 
Warum nicht das Muffinblech nehmen? Das eignet sich super als Amerikaner-Glasur-Halterung! :-D


Dann ist etwas gefragt, was ich meist nur schwer aufbringen kann: Geduld! 
Und zwar so viel, bis die Glasur so richtig schön fest ist. Bei mir hat mindestens ein Gebäckstück immer ein ganz persönliches Muster - meinen Fingerabdruck. Weil ich's einfach nicht abwarten kann, bis das Ganze durchgetrocknet ist. 

Endlich kann nun der Schoko-Stift gezückt werden. Den gibt's im gut sortierten Supermarkt von den Schweizer Chocolatiers. Wer keinen findet, zerlässt einfach etwas Kuvertüre in einem Wasserbad, packt diese in einen Gefrierbeutel, und schneidet eine Ecke ab: Fertig ist der Schoko-Spritzbeutel. Und dann kann ENDLICH gemalt werden:


Das kleine Fräulein von Schneck war ganz begeistert von meinem Schoko-Stift. Und natürlich kann man mit diesem nicht nur Kürbisgesichter zeichnen. Sondern auch kleine Liebeserklärungen auf Mini-Patschehändchen. 


Und hier ist es: Unser freundliches Kürbis-Gesichter-Gruselkabinett. Beim Aufzeichnen der Gesichter hab' ich mich übrigens an der "Anatomie" der Amerikaner orientiert. Und manch einer hatte doch tatsächlich die perfekte Kürbis-Form. 


Sie schmecken übrigens auch heut noch wunderbar. Auch wenn die Nacht der Geister, Hexen und Kürbisfratzen schon wieder vorbei ist. Wir haben diese gestern am großen Tisch mit lieben Freunden verbracht. Ganz ohne Kostüme. Das Verkleiden haben wir den kleinen und großen Geistern überlassen, die an unserer Haustüre klingelten. Aber ein klitzekleines bisschen erschrecken wollten wir die Dreikäse-Möchtegern-Zombies dann doch auch gerne - und so haben wir eine Gummihand in den Süßigkeiten versteckt. Täuschend echt sah sie aus. Mit manikürten Fingernägeln. Aber wirklich gegruselt haben sich die wenigsten. Der coolste Spruch eines kleinen Nachwuchs-Vampirs, vielleicht gerade mal sieben Jahre alt: "Wissen Sie, große Jungs kann man mit diesem Babykram nicht mehr erschrecken!" 

Eine klare Ansage. Ich pack' dann die Gummihand mal wieder in die Kiste auf dem Dachboden. 
Und koch' mir noch einen Milchkaffee, leg' die Füße hoch - und schau den Blättern draussen zu, wie sie im Herbstwind tanzen. Schließlich ist in Baden-Württemberg heute Feiertag.

Habt einen entspannten Freitag! 
Bis zum nächsten - und letzten Teil - der Hommage an den Kürbis!
Und dann gibt's endlich wieder was Genähtes! Versprochen!

Hommage an den Kürbis (I)

Keine Frage, sie waren toll, unsere Halloween-Partys. Tagelang haben wir vorbereitet. Dutzende Kürbisse in allen Größen und Formen angeschleift, Schwarzlicht aufgehängt, Weingummi in Götterspeise versenkt, aus Saitenwürstchen kleine Wurstfinger mit Paprika-Nägelchen gezaubert. Schaurig-schön waren die Feste. Und bei der Ankunft der Gäste mussten wir manchmal zweimal hinschauen, um zu erkennen, wer denn nun wirklich unterm Kostüm steckt, so originell waren die Verkleidungen. Aber wie sagt man so schön? Man soll aufhören, wenn's am schönsten ist. Manche Fete kann man nicht wiederholen. Schlichtweg deshalb, weil sie so gut war, dass jede weitere nur ein billiger Abklatsch davon wäre.  Und so feiern wir Halloween mittlerweile einfach ein bisschen ruhiger. Dieses Jahr mit einer kulinarischen Hommage an den Kürbis.

Gestern Abend habe ich das Kürbiskernkonfekt gerollt. Und weil geteilte Freude doppelte Freude ist, einfach gleich mal ein Bild auf Facebook reingestellt. Und schwupps, da kam sie, die Frage nach dem Rezept. Und - welch Zufall! Ich hab' da mal was vorbereitet ;-D

Eigentlich wollt' ich ja alle Rezepte in einen Post verpacken. Aber warum auch nicht eine kleine Trilogie draus machen?
Kleine Häppchen machen bekanntlich ja ohnehin glücklich. So wie diese Kügelchen:

Knuspriges Kürbiskernkonfekt mit Schwipps


Ihr braucht für etwa 25 Stück:

  • 100 Gramm Kürbiskerne
  • 50 Gramm Rührkuchen
  • zwei Schnapsgläschen Cognac
  • etwas gemahlene Vanille (alternativ das Mark einer Vanilleschote)
  • 100 Gramm Zartbitterschokolade

Was den Rührkuchen angeht, mach ich's mir immer einfach. Ich kauf' tatsächlich einen. Nicht mal beim Bäcker, sondern im Supermarkt. Vom Kekshändler mit dem großen B, am liebsten den abgepackten mit Marzipan. Schmeckt uns in diesem Konfekt am besten. Und weil bei uns niemals eine Flasche Cognac leer würde, schnapp ich mir an der Supermarkt-Kasse das Mini-Format - und freu mich an den komischen Blicken der anderen, die vor allem dann kommen, wenn auch noch das Fräulein von Schneck im Wagen sitzt, während ich das Schnapserl aufs Band lege. 

Dann geht's aber an die Arbeit. Zuerst die Kürbiskerne rösten. Am besten geht das in einer beschichteten Pfanne ohne Fett. Einfach immer mal wieder die Pfanne schwenken. Die Kürbiskerne sind fertig, wenn sie duften und anfangen zu springen. Zum Abkühlen in ein Blech geben.


Wenn die Kürbiskerne abgekühlt sind, jagt ihr sie eine Runde durch den Blitzhacker.
Nicht zu fein mahlen, also kein Kürbiskern-Mehl herstellen. 
Schließlich soll's beim Kauen ja noch ein bisschen knuspern, oder?


Dann wird's bröselig: Nehmt den Kuchen und zerreibt ihn zwischen den Fingern. 
Nicht zu bröselig, dürfen schon noch ein paar kleine Stückchen drin sein. 
Die gemahlene Vanille dazu geben. 


Die Hälfte (!!!!) der gemahlenen Kürbiskerne zu den Kuchenbröseln geben. 
Dann hat der Cognac seinen Auftritt. Fläschchen auf, zwei Schnapsgläser abmessen. 
Oder so wie ich: Einfach mal ein bisschen reinschütten und mit einer Gabel losrühren. 
Bindet die Masse schön, ist die Menge in Ordnung. Habt ihr zu viel Schnaps erwischt, 
einfach noch mal ein paar Kürbiskerne zugeben. 


Nebenher die Schokolade (am besten Zartbitterkuvertüre) über einem Wasserbad schmelzen. 
Immer mal wieder umrühren, damit sie nicht am Boden fest klebt und es keine Klümpchen gibt. 


Geschmolzene Schokolade zur Kürbis-Kuchen-Cognac-Mischung geben und unterrühren. 
Sind alle Zutaten gut vermengt, könnt ihr anfangen, aus der Masse kleine Kugeln zu formen. 
Ist die Masse zu weich, parkt ihr sie einfach ein paar Minuten im Kühlschrank. Dann geht's. 


Zum Finale dann die Schokokugeln in den gerösteten und gemahlenen Kürbiskernen wälzen. 
In eine Tarteform legen, mit Alufolie abdecken, und im Kühlschrank durchziehen lassen. 


Ich mach' immer gleich welche auf Vorrat. Denn die Kügelchen halten sich im Kühlschrank bis zu zwei Wochen. 
Allerdings solltet ihr sie gut abdecken, damit sie ihr Aroma behalten. 

Und: Sie sind ein nettes Mitbringsel, falls ihr in diesen Tagen zum Herbst-Kaffee bei Freunden eingeladen seid. Für diesen Fall halt' ich immer ein paar kleine Schächtelchen parat. Einfach etwas Seidenpapier in Form schneiden, reinlegen. Habt ihr Zeit und ein paar Zellophanpapier-Reste, dann könnt' ihr die noch obenauf legen, dann klebt nix von der Schokolade am Deckelchen.


Dann Deckel zu, Schleifchen drumrum, Dranhänger ran. Und Freude teilen.



Einen genussvollen Mittwoch wünsch' ich Euch!
Und die nächsten Tage geht's weiter. Mit der Hommage an den Kürbis (II). 

Rezept:
Abwandlung aus "Geschenkideen aus der Küche" 
Gräfe + Unzer 2011 

Wir lieben's gruselig - zumindest ein bisschen...

Wann bin ich eigentlich das letzte Mal Geisterbahn gefahren? 
Es muss Ewigkeiten her sein. Denn mir graut's vor allem vor einem:
Vor den "lebendigen" Geistern, die heute in jeder gut gemachten Geisterbahn ihren Dienst tun. 
Nicht etwa, in dem sie mal schnell mit dem Schlüsselbund klappern, und laut "BUH!" rufen. 
Sondern einen berühren. Einem die kalte Hand auf die Schulter legen. Unerwartet. 
Nein, das muss ich nicht haben. Ich würd' mich ja wirklich fürchten. 

Doch ein klitzekleines bisschen Nervenkitzel darf schon sein. Gerade jetzt, im Herbst.
Wenn sich der 31. Oktober nähert. Halloween. Die Nacht der Geister. 
Kein Wunder, dass ich sofort zuschlagen musste, als ich im Internet über diesen Stoff gestolpert bin. 
Ein paar Fledermäuse, ein paar - wirklich niedliche - Geister, und Katzen mit leuchtenden Augen:
Ein Stöffchen wie gemacht für eine kuschelige Herbst-Kombi für das Fräulein von Schneck.
Diese wollte ich ohnehin schon seit ein paar Tagen Wochen nähen - jetzt MUSSTE ich mich ran machen.
Sonst ist der Herbst rum, und wir können uns im Advent gruseln. Nein, danke!

Das passende Mützen-Model fürs Shooting war schnell gefunden. Völlig komplikationslos.
Jack stellte keine Forderungen - er hielt einfach nur den Kopf hin:


Gefüttert ist die Mütze mit kuscheligem Fleece. Morgens ist's jetzt doch schon empfindlich kalt. Außerdem bin ich gerade im Wende-Beanie-Fieber - eine Lage Jersey allein ist für den Herbst ohnehin zu kalt. Daher wird jetzt alles doppelt genäht, wahlweise mit zwei Lagen Jersey oder eben mit einer Lage Fleece. Der Winter kommt bestimmt!


Unser neues Lieblingsstück für goldene Herbsttage: Der Fleece-Pulli - passend zur Mütze.
Die Bündchen hab' ich extra etwas länger gelassen, denn das kleine Fräulein Schneck hasst Handschuhe. So sind die kleinen Händchen wenigstens etwas geschützt, wenn der Wind etwas kühler bläst. Außerdem hab' ich den Pulli gleich mal eine Nummer größer genäht - wir nutzen ihn nämlich als schnelle Überzieh-Jacke für spontane Herbst-Abenteuer.


Buhuuuuuuu! Irgendwas MUSSTE einfach noch auf den Pulli drauf. Ich hab' mich für einen Grinse-Geist entschieden. Aber das Applizieren und ich, wir sind noch nicht die besten Freunde! Diese großen Augen haben mich bestimmt nicht sentimental gemacht, sondern fast wahnsinnig. Und trotzdem sind sie nicht rund. *hmpf*


Weil das Maschinchen ohnehin schon warm gelaufen war, gab's gleich noch das passende Shirt dazu. Die Kombi ist für uns gewagt. Ich mag's normalerweise, wenn es nicht allzu bunt wird. Aber draussen ist's diese Tage oft grau genug, da darf man schon mal in die Farbkiste greifen, nicht?


Fräulein von Schneck auf jeden Fall ist glücklich mit ihren neuen Begleitern, den Fledermäusen, den Geistern und den Leuchtaugen-Katzen, und geht gemeinsam mit ihnen auf Kastanien-Jagd. 

Wie im Paradies haben wir uns letzte Woche gefühlt, als wir Freunde auf dem Land besucht haben. Kastanien satt. Kein Wunder, dass wir mit vollen Taschen heimgefahren sind. Außerdem weiß ich jetzt, dass genau diese bei unserem Fleece-Pulli fehlen :-D


Eine magische Woche wünsche ich Euch!

Jersey: 
"Spooky night" von Sari Ahokainen
Campan von Hilco
Fleece + Bündchen: 
beides Micha's Stoffecke
Schnitt Fleece-Pulli:
lillesol&pelle basic no.23
Schnitt Langarm-Shirt:
"easy" von leni-pepunkt