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Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Leder-Quasten

Wie oft noch schlafen? Das ist eine Standardfrage vom kleinen Fräulein. Das ganze Jahr über. Vor ihrem Geburtstag. Vor dem Urlaub. Vor einem Wochenende bei Oma. Kurzum: Wann immer es auf etwas zu warten gilt, auf das sie sich freut. Jetzt, wo der erste Weihnachtsschmuck an Straßen und Häusern auftaucht, und im Supermarkt auf dem Weg zur Kasse die Nikoläuse Spalier stehen, kommt die Frage nahezu täglich. Dabei fiebert sie momentan noch  nicht mal so sehr auf das Weihnachtsfest selbst hin. Derzeit gilt all ihre Neugierde dem Adventskalender. Denn hier laufen bereits die Vorbereitungen. Es kommen Pakete an, die nicht gleich geöffnet werden. Wir suchen unsere Lieblingsrezepte für Weihnachtsplätzchen raus, und streiten uns darüber, ob wir zuerst Butterkekse oder Nougatstangen backen. Wir notieren Wünsche fürs Christkind. Kurzum: Sie liegt wieder in der Luft, diese Weihnachtsmagie. Was das kleine Fräulein nicht weiß: Der Adventskalender ist nahezu fertig. Weil ich in den vergangenen Wochen fleißig war und vorgebastelt habe - um Eure beliebteste Blogreihe aus dem vergangenen Jahr fortsetzen zu können: die Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender. Und den Anfang machen heut schicke Lederquasten.

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Scherentasche

Sie ist und bleibt Euer großer Blog-Favorit: die Scherenmöhre! Fast 7000 mal wurde das Tutorial seit Erscheinen im März angeklickt und die Vorlage heruntergeladen. Und nicht nur das: Ihr habt auch fleißig Möhrchen genäht. Manchmal bekomme ich eine Mail mit einem Foto, manchmal sehe ich das nur über die Statistik -  wenn ungewöhnlich viele Klicks von einem anderen Blog direkt bei mir landen. Dann weiß ich mittlerweile mit ziemlich großer Sicherheit: Ha, da hat wieder jemand 'ne Möhre genäht! Momente, in denen mein Herz einen kleinen - ach was, großen! - Hüpfer macht. Denn dann weiß ich: Ich hab Euren Nerv getroffen! Habt ihr Lust, die Zwillingsschwester der Scherenmöhre kennenzulernen? Ich geh' jetzt einfach mal ganz frech davon aus. Und zeige Euch heute zum Finale meiner Blogreihe mit den "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender" - *kurzerdramaturgischertrommelwirbelbitte* - die Scherentasche.

Eine Scherentasche - genäht nach einem Tutorial von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Sterne fürs Haar

Sterne sind in. Gerade zur Weihnachtszeit haben sie wieder Hochkonjunktur. Sie leuchten - natürlich - am Himmel, aber auch in Fenstern, auf Bäumchen, an Marktbuden, am Straßenrand. Sie glitzern auf Shirts oder treten gleich himmelssturmgewaltig in Scharen auf Decken und Tüchern auf. Man nascht sie als Lebkuchen oder in Form von Schokolade. Und wir? Wir haben uns ein paar Häkelsterne vom Himmel gepflückt, auf dass wir sie uns ins Haar stecken und mit den Sternen am Himmel um die Wette glitzern können. Ja, der fünfte Tag meiner Blogreihe "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender" ist so ein richtiges Mädelsding.

Sternen-Spangen fürs Haar - eine Ratz-Fatz-Idee von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Kräutersalz

Adventskalender sind nur was für Kinder? Von wegen! Auch Erwachsene freuen sich über die kleinen Wartezeitverkürzer in der Weihnachtszeit - mich eingeschlossen! Ich bin jetzt schon gespannt, was ich dieses Jahr öffnen darf: Türchen mit Schokolade dahinter? Oder Tütchen mit Stoffen, Knöpfen und anderen Nähklimbim wie vergangenes Jahr? Ich werde noch zwölfmal schlafen müssen, um es zu erfahren. Bis vor ein paar Jahren habe ich sogar jedes Jahr für Eltern und Schwiegereltern einen Kalender gepackt. Was nie darin fehlen durfte: selbst gemachtes Kräutersalz! Es macht sich übrigens auch gut im Nikolausstiefel - denn darin finden es die Großeltern jetzt jedes Jahr zur Weihnachtszeit. Ein kleines Stückchen Sommer im Winter. Wie das geht? Ratz-Fatz naklar, sonst hätt' das Rezept ja seinen Platz in der Blogreihe nicht verdient.

Salz mit mediterranen Kräutern - selbstgemacht von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Notizbüchlein

Heutzutage gibt es für nahezu alles eine App. Mein Ticket für die Stadtbahn? Kaufe ich mit einer App. Die Staulage auf der Autobahn? Checke ich mit einer App. News lese ich? Mit einer App. Einkaufslisten? Tippe ich ins Handy - in eine App, und teile sie dann kurze Zeit später auch noch mit dem Herrn des Hauses schoenstebastelzeit, damit er auf dem Heimweg noch schnell in den Supermarkt springt. Es gibt aber eine große Ausnahme: Ideen - die schreibe ich nach wie vor am liebsten in ein Notizbuch, meine alltime-Begleiter. Unschlagbar ist so ein kleines Büchlein auch, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Sei's im Restaurant, im Wartezimmer beim Arzt, oder schlichtweg überall, wo's mal wieder länger dauert: Notizbuch und Stift raus - und das kleine Fräulein ist beschäftigt! Somit geht der Trend hier im Hause schoenstebastelzeit eindeutig zum Dritt- oder gar Viertnotizbuch. Mindestens. Weil sie so schnell aus hübschen Motivkartons selbst gebastelt sind. Und wie das geht, das verrate ich Euch heute - bei meiner Blogreihe mit den Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender.

Selbst gemachte Notizbüchlein - ein Tutorial von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Täschchen für alle Fälle

Ein Täschchen geht immer, oder? Etuis und kleine Ordnungshelfer in allen Farben und Formen sind bei mir mittlerweile echte Geschenke-Klassiker geworden. Und deswegen dürfen sie bei meiner Blogreihe mit den "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender" auf keinen Fall fehlen. Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht? Aber ich nähe am allerliebsten nach Vorlage. Einfach deshalb, weil es so herrlich bequem ist. Schließlich hat sich vorher schon jemand anderes den Kopf darüber zerbrochen, ob das dann auch alles so wird, wie's werden soll. Und weil ich mir ziemlich sicher bin, dass es ganz vielen von Euch genauso geht, habe ich mal wieder eine Vorlage für Euch ausgetüftelt - damit ihr wirklich ratz-ratz ein oder zwei oder drei oder sieben Täschchen nähen könnt. Also, ran an Drucker, Stoff und Nähmaschinen. In 13 Tagen ist der 1. Dezember.

Täschchen für alle Fälle - ein Tutorial von (c) www.schoenstebastelzeit.de

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: Lieblingspflaster

Es ist jedes Jahr dasselbe hier im Hause schoenstebastelzeit. Das kleine Fräulein kann es nicht erwarten, bis endlich Advent und Weihnachten ist. Sie fragt fast jeden Tag: Wie oft noch schlafen? Und das, obwohl wir gerade mal Mitte November haben. Und ich? Ich wünsche mir nicht selten noch ein oder zwei - nein, nicht Extra-Tage - sondern gleich Extra-Wochen, um all das zu schaffen, was ich "schon immer mal in der Adventszeit machen wollte". Ich weiß, mein Wunsch erscheint in diesen Tagen nicht nur banal, sondern geradezu lächerlich. Und ja, auch ich habe mich gestern gefragt: Kann ich unter den aktuellen Umständen diese Blogreihe starten? Will ich es überhaupt? Gerade mal fünf Monate ist es her, dass ich mit meiner Lieblingsnichte durch Paris flaniert bin. Wir waren glücklich. Wir fühlten uns frei. Wir machten zwei Tage nichts anderes, als das Leben zu genießen. In Paris. In der Stadt, in der am Freitag mehr als 130 Menschen aus dem Leben gerissen wurden. Auf eine Art und Weise, die sich jenseits unseres Vorstellungsvermögens befindet. Mein Herz ist schwer, wenn ich an Paris denke. Aber wenn ich nach Paris blicke, in den Nachrichten, in den sozialen Medien, dann sehe ich Menschen, die zeigen: Wir machen weiter! Es ist nicht leicht, die Angst sitzt uns im Nacken. Aber: Wir machen weiter! Und genau das mache ich, das machen wir als Familie, auch. Unsere größte Motivation: das kleine Fräulein. Wir wissen nicht, in was für eine Welt sie hinein wächst. Und gerade in Zeiten wie diesen haben wir auch Angst vor der Antwort auf diese Frage. Aber wir möchten uns nicht von dieser Angst diktieren lassen - deswegen leben wir ihn, den Alltag. Und genau deshalb startet sie heute trotzdem, meine Blogreihe mit den Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender: mit Pflastern aus Lieblingsstoffen.

Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender (III)

Die Familie von Schneck hat einen Untermieter.
Genauer gesagt eine Untermieterin. Vor wenigen Wochen ist sie eingezogen.
Und wir verstehen uns prächtig. Sie wohnt umsonst. Ist aber auch echt bescheiden.
Alles, was sie braucht, um glücklich zu sein, ist ein Plätzchen im Kühlschrank.
Das einzige Gefahr, die von ihr ausgeht: eine harmlose Form des Mobbings.
Denn die schnöden Plastik-Beutel in kühlmittelblau haben ab sofort ausgedient,
werden missachtet und verschwinden in der hintersten Kühlschrank-Ecke,
wenn SIE erstmal eingezogen ist:

Darf ich vorstellen? Die Beule-Eule



Seit sie eingezogen ist, ruft bei uns keiner mehr nach einem "Kühlpad",
hier rufen alle nur Beule-Eule! Und das kleine Fräulein hat bereits fast vergessen,
dass sie sich den Kopf, das Knie, den Finger oder was auch immer gestoßen hat,
wenn nur die Beule-Eule fleißig Assistenz bei der Ersten Hilfe leistet.

Dank ihrem Kühl-Akku im Inneren kühlt sie schön, dennoch sorgt ihr kuscheliges Fell dafür,
dass die Beule zwar Kühlschrankfrische abbekommt, aber die Haut dabei nicht tiefgekühlt wird.


Allerdings seid gewarnt: Die Beule-Eule ist nicht gerne allein.
Gerne lädt sie sich Freunde ein. Zur Kühlschrank-Party natürlich.
Und wahrscheinlich kuscheln sie sich - sobald die Tür zu und das Licht aus ist -
ganz eng zusammen, damit sie nicht so frieren müssen.


Übrigens haben die Beulen-Eulen noch ein paar verdammt coole Kumpels:
Die Macken-Monster. Mit riesigen Zähnen und einem groooooßen Glubsch-Auge.
Aber wie das meist so mit Monstern ist. Unter ihrem dicken Monsterfell tragen sie
meist ein großes Herz. Und haben deshalb auch immer etwas liebevolles.


Ausgedacht hat sich die netten Kühlschrank-Kumpels die liebe Stephanie von aprilkind.
Eine tolle Seite - gerade für Nähanfänger oder Selfmade-Women wie mich.
Ganz liebevolle Tutorials, mit vielen Bildern. Besucht sie unbedingt mal: www.april-kind.de
Aber sagt hinterher nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt.
Euer Wunschzettel wird danach sicherlich etwas länger ausfallen.
Direkt zur Beule-Eule kommt ihr hier --> KLICK!
Direkt zu den Macken-Monstern geht's hier --> KLICK!

Mit den knuffigen Untermietern für Euren Kühlschrank endet sie heute,
meine kleine Reihe "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender".
Vielleicht habt ihr ja noch ein Taschen-Tücher-Täschlein genäht?
Und einen Fußball-to-go in einem Säckchen versteckt?
Wenn ihr mögt, dann lasst es mich doch einfach wissen.
Egal, ob per E-Mail oder Kommentar. Ich freu' mich riesig.

Ich koch' mir nun eine schöne, heiße Schokolade.
Mit Schweizer Schoggi-Pulver und Mini-Marshmallows drin.
Schmeckt doppelt so gut, da die Zutaten mit viel Liebe gemischt wurden.
Ein dreifaches Hoch auf die Aktion "Post aus meiner Küche", kurz PAMK.

Die nächsten Beiträge werden hier ganz im Zeichen von Vanillekipferl & Co stehen.
Sobald meine Tauschpartnerin ihr Päckchen erhalten hat, geht's los.
Frei nach dem aktuellen PAMK-Motto: "Lasst uns froh und lecker sein!"

Ich wünsch Euch einen flotten Wochen-Endspurt!
Eure

katja


Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender (II)

Morgen Kinder, wird's was geben.
Hab' ich Euch gestern versprochen.
Ehrensache, dass ich mich daran halte.
Allerdings ist's heut' wirklich was für Kinder.
Oder aber auch was für das Kind im Manne.
Das kommt ja zu so hohen Tagen wie Weihnachten gerne zum Vorschein.
Herrlich finde ich das. Der Ernst regiert schließlich an viel zu vielen Tagen.

Den Auftakt zu der kleinen Reihe "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender"
hat gestern das Taschentücher-Täschlein - kurz TaTüTa - gemacht.
Heut' geht's weiter, und zwar mit dem

Fußball to go - dem Ball für die Hosentasche!


Haben wir fast immer dabei. Ist unsere Universal-Waffe.
Geht immer. Begeistert im Nu. Und ist auch recht schnell genäht.
Es handelt sich schlichtweg um eine Luftballon-Hülle.
Genäht aus sechs Streifen Stoff. Zwei Verschluss-Teilchen. Fertig.
Das kriegt ihr bis Sonntag hin, wetten?

Wer's erfunden hat? Das rauszufinden ist nahezu unmöglich.
Ich hab' mich an dieser Anleitung orientiert --> klickst Du hier!
Wie man den Ball am besten zusammen näht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen.
Die einen nähen erst alle Seitenteile aneinander, dann die Verschlusskappen.
Andere meinen, das sei zu umständlich, und nähen erst die Seitenteile an die Verschlusskappen.
Ich glaube: Das muss jeder ausprobieren, und dann selbst entscheiden.

So funktioniert das Ganze: In der Hülle steckt ein Luftballon. Den pustet ihr auf.
Und schon habt ihr einen fluffig-leichten Spielball. Der fegt auch nicht gleich
die Orchideen vom Fensterbrett. Oder Omas Setzkasten von der Wand.
Selbst, wenn Eure kleinen Fußballstars schon ordentlich Wumms in den Waden haben.


Noch ein kleiner Tipp: Knotet den Ballon nicht zusammen, sondern zwirbelt das Ende nur.
Das hält genauso gut, und hat einen klaren Vorteil: Ballon aufpusten, Luft rauslassen, und
Spielzeug in die Hosentasche stecken. Und woanders einfach wieder auspacken.
Dort geht dann der Spaß von vorne los.


Auch für dieses Projekt könnt ihr wieder beherzt in die Restekiste greifen.
Ganz uneigennützig natürlich: Damit rechtzeitig vor Weihnachten genug Platz im Stoffregal ist!

Und wenn ich mir so die Fotos anschaue, ein bisschen weihnachtlich sehen die Bälle ja auch aus.
Zumindest sind sie weihnachtskugelrund.


Lasst die Nähmaschinchen rattern. Und freut Euch über Strahle-Augen beim Auspacken.
Egal, ob vom Dreikäsehoch. Oder vom Papa, der gleich mit strahlt.
Übrigens: Nächstes Jahr ist Fußball-WM. Das Training dafür kann nie früh genug beginnen.

Und morgen gibt's die letzte Ratz-Fatz-Idee für den Adventskalender-Endspurt!
Ich freu mich also, wenn ihr wieder vorbei schaut!

Wir sehen uns?
Eure

katja




Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender (I)

Es führt kein Weg dran vorbei.
Der 1. Dezember rückt näher. Tag für Tag.
Und so langsam werde auch ich nervös.
Obwohl sich hier hinter den Kulissen einiges tut.
Aber die Adventszeit wäre nur halb so schön ohne Geheimnisse.
Deswegen wär's schade, würd' ich Euch heut' schon verraten,
was ich alles in mein Leckereien-Päckchen für "Post aus meiner Küche" packe.
Das hat Zeit bis nächste Woche. Damit die Überraschung nicht flöten geht,
bevor meine liebe Tauschpartnerin im hohen Norden ihr Päckchen ausgepackt hat.

Zudem haben leckere Rezepte die ganze Weihnachtszeit über Konjunktur.
Aber was nun bald keinen Aufschub mehr duldet, das sind die Adventskalender.
Ja, auch ich habe schon heimlich mitten im Dezember noch Türchen aufgefüllt,
weil ich nicht rechtzeitig fertig geworden bin. Ein heikles Unterfangen.
Viel lieber ist es mir, wenn ich - allerspätestens - am 30. November
einen dicken, fetten Haken hinter das Stichwort "Adventskalender"
auf meiner To-Do-Liste setzen kann.

Ihr habt noch ein, zwei oder drei leere Türchen?
Dann hab' ich was für Euch! Drei Tage lang!
Und zwar jeden Tag eine Ratz-Fatz-Idee für den Adventskalender!

Nummer Eins: das Taschentücher-Täschchen - kurz TaTüTa!



Ja, ich weiß, manche werden jetzt denken: "Mönsch, das lockt auch keine mehr hinterm Ofen vor."
Aber denkste! Ich selbst war ja bis vor kurzem konsequente TaTüTa-Verweigerin.
Weil ich gedacht habe, dass das doch umständlich ist. Taschentücher raus aus dem Plastik,
rein in eine extra Tasche. "Nö, brauch' ich nicht!", hab' ich mir immer eingeredet.
Bis ich vor kurzem eine TaTüTa geschenkt bekommen habe. Und es war Liebe auf den ersten Blick.
Ja, so ein Täschchen ist absolut unnötig. Aber gerade deshalb so schön.
Kurzum: Ich bin dem TaTüTa verfallen. Und horte sie seither.
Eines am Bett. Eines in der Handtasche. Eines in der Jackentasche. Eines im Auto...



Vor ein paar Wochen fiel mir dann ein Stoff-Schätzchen in die Hände: die Weihnachts-Pinguine.
Und kurzum hab' ich dann das erste Mal ein TaTüTa genäht. Anleitungen gibt's zuhauf im Internet.
Ich hab' mich an der von Frau Zuckerschnut orientiert (klickst Du hier!).
Dann Rollschneider und Lineal geschnappt, und Lieblingsstöffchen zugeschnitten.


Das Einzige, was ich anders mache: Ich bügele den Stoff nach dem Umdrehen nicht einfach links auf links fest,
sondern verschiebe das Ganze etwa um zehn Zentimeter. So sieht es aus, als ob ihr ein Schrägband
oder Webband aufgenäht habt - habt ihr aber nicht. Sondern einfach nur Zeit gespart.


Eigentlich bin ich ja bügelfaul. Aber für die TaTüTas mach' ich mal 'ne Ausnahme.
Denn wer hier gut bügelt, braucht keine Stecknadeln.


Zwischendurch nähe ich ja wirklich mal ganz gerne mit der "normalen" Nähmaschine,
aber in diesem Fall hab' ich doch Miss Overlock den Vorzug gegeben.
Da waren die Kanten gleich versäubert, und nichts franst aus,
sollte das TaTüTa mal 'ne Runde in der Waschmaschine drehen müssen.


Dann noch schnell Ecken abnähen, Fäden abschneiden, wenden, Taschentücher rein. Freuen.
Und verschenken. Zuhauf. Im Adventskalender. Im Nikolausstiefel. Mit der Post. Einfach mal so.


Ein Geschenk von meiner Seite steht auch noch aus:
Auf Facebook hab' ich letztens drei TaTüTas verlost.
Zwei haben schon ihre Besitzer gewechselt.
Das Dritte wird diese Woche noch auf die Reise gehen.
Nur welches? Das wird mir die Gewinnerin nach diesem Post bestimmt verraten! :-D


Also, ran an die Stoffreste-Kiste. Die TaTüTas eignen sich prima dafür.
Morgen geht's weiter. Sowohl mit dem Leeren der Stoffreste-Kiste.
Und dem Füllen der Tütchen. Säckchen. Oder Stiefelchen.

Vorfreudige Grüße schick' ich Euch bis dahin!
Eure

katja

PS: Pssssst! Ihr könnt' nicht nähen, aber hättet trotzdem gern ein TaTüTa? Für Euch selbst? Zum Verschenken? Dann schreibt mir doch einfach eine Mail an daswillichhaben@schoenstebastelzeit.de. Das Regal ist gut gefüllt, und auch wenn's noch kein "richtiges" Lädchen gibt, so könnt' ihr Euch trotzdem ein Unikat nach Hause holen.