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Und zack - da ist es auf einmal Mitte März! Das kuschelig-weiche Koala-Kostüm des Fräuleins hat es leider nicht auf den Blog geschafft. Und der Rückblick auf den Februar fiel unseren Skiferien in Südtirol zum Opfer. Denn ganz am Ende des Hochpustertales gibt es ganz wundervolle Dinge wie traumhaft schöne Berge, viele Sonnenstunden, leckeres Essen und liebevolle Gastgeber. Nur eines gibt es nicht: schnelles Internet. Erholsam war das. Und wir damit voll im Trend. Denn wie heißt es gerade überall so schön: Offline is the new luxury!


Seit drei Tagen sind wir aber wieder mittendrin - und nicht nur das Internet läuft direkt wieder auf Highspeed! Auch wir haben einen ereignisreichen Monat vor uns. Was heute so los war? Schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats.

1) Morgenroutine: Flechten ist definitiv nicht meine Superpower, aber für 'ne ordentliche Frisur reicht's.
2) Let's do it: Der letzte Koffer muss noch ausgeräumt werden.
3) Schmeckt nach Frühling: Erdbeermarmelade auf von Oma selbst gebackenem Brot.
4) Daumendrücken: Heut gibt's gleich mehrere Menschen, die gute Gedanken gebrauchen können. 

5) Verpackungsliebe: Da möchte man am liebsten gar nicht aufpacken.
6) Lieblingsgrün: Die Kastanie des Fräuleins hat die ersten Blätter.
7) Baustelle in Aussicht: Auf der Terrasse wird bald gewerkelt.
8) Zurück im Büro: schnell noch die Tickets für die Fahrt zur h+h ausdrucken

9) Der Fräulein-Radius wächst: Heute ging's das erste Mal alleine zu einer Freundin.
Und sie muss sehr zügig gelaufen sein, so schnell wie sie angekommen ist.
10) Spontane Nähzeit: Ich mach mich an einen Einkaufsbeutel mit Wuff.
11) Popo auslüften: Dabei gabele ich das Fräulein direkt bei ihrer Freundin auf.
12) Wiederentdeckte Liebe: Wir fahren eine kleine Runde Mario Kart. 

#geduldnurgeduldderfrühlingistnah


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Die Aufholjagd hat begonnen: Seit dieser Woche versuche ich, all das aufzuarbeiten, was während der zwei Wochen Krankenlager liegen geblieben ist. Die Wäscheberge im Schlafzimmer, von denen mir einer - und zwar mein eigener - mittlerweile bis zur Hüfte reicht, ignoriere ich weiterhin gekonnt. Schwerer fällt es mir, an den zugeschnittenen Projekten im Nähzimmer vorbei zu marschieren. Zumal mein Arbeitszimmer genau gegenüber liegt. Ich müsste eigentlich nur einmal falsch abbiegen - und zack, säße ich an der Nähmaschine. Saß ich heut aber nicht, sondern vom Rechner.  Dafür ist die Umsatzsteuervoranmeldung raus, die Buchhaltung up to date, mein Postfach gelüftet - und der Kopf wieder frei für kreative Dinge.


Geht es Euch auch so? Ich kann schlecht kreativ sein, wenn mir gewisse "Müsser" im Nacken sitzen. Daher galt heut wie meist jeden Dienstag das Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Was sonst noch so los war? Schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats.

1) Power-Start in den Tag: Vitamine und Wasser fürs Immunsystem.
2) Titelbildbastelei: Und wie ihr seht, ist es nicht beim ersten Entwurf geblieben. Skifahren geht's nämlich erst im März.
3) Tussicontent: Ich lackiere die Nägel meist am Schreibtisch, während der Trockenzeiten sortiere ich Mails, bearbeite Fotos oder lese Nachrichten.
4) Happymail: Der Postbote bringt mir ein tolles Paket mit wunderschönem Inhalt, der ganz bald verarbeitet werden will. 

5) Das bisschen Haushalt: Wo ich schon mal im Erdgeschoss bin, mach ich noch nen Abstecher zur Wäsche in den Keller.
6) Kurvenkünstler: meine Hyazinthen hängen ganz schön durch. Aber sie duften himmlisch!
7) Schneller Snack: Es gibt selbst gemachten Joghurt mit Vanille.
8) Geduldsprobe: Die Hausaufgaben laufen heut Nachmittag zäh. Sehr zäh. 

9) Tapetenwechsel: Bevor wir uns den ganzen Nachmittag anblöken, drehen wir lieber ne Runde.
10) Stopp in der Buchhandlung: Das Fräulein hatte noch einen Gutschein, und löst ihn gegen etwas Magie ein.
11) Win-Win-Situation: Ich wollte Kaffee, sie musste auf Toilette - da sind wir beim Kuchen hängen geblieben.
12) Supermarkt-Fundstück: Das testen wir mal. Ich bin gespannt!

#morgenisteinneuertagundmorgenwirdgenäht




Ein Blick zurück in der Spätausgabe 1/2019

28 Tage lang war der Januar ein Januar wie jeder andere. Jedes Jahr nehme ich mir zu Beginn des Jahres eine kleine Auszeit, um mich auszurichten. Ich zieh mich etwas zurück - sowohl im digitalen als auch im analogen Leben, fahre die Taktzahl an Verabredungen deutlich herunter, und dann gehe ich mit mir selbst in medias res. Ich hinterfrage Gewohnheiten, mache mich auf die Suche nach Energie- und Zeitfressern in meinem, unserem Alltag. Formuliere Ziele, Ideen, Wünsche. Ja, ich mag das Gefühl, ein neues Jahr komplett vor mir zu haben, Ziele zu benennen und Pläne zu schmieden. Aber wie sagte schon John Lennon? "Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen!" Wie Recht er doch hatte!


So gut ich im Pläne schmieden, Planen und Organisieren bin: Läuft etwas außerhalb dieser Planung, drehe ich gerne mal am Rad. Improvisation kann ich, aber das heißt noch lange nicht, dass ich sie toll finde. Genau genommen hasse ich es, wenn mein Pläne spontan über den Haufen geworfen werden. Weil der Terminkalender eben ganz oft wenig Luft nach oben lässt, ein Rädchen ins nächste greifen muss, damit der Familienalltag läuft. Seit zwei Wochen laufe ich hier nicht. Dafür meine Nase. Und mit jedem Tag mehr, den ich auf dem Sofa verbringe(n muss), werde ich unzufriedener. Allerhöchste Zeit also für meinen Blick zurück, denn ich mag den Januar nicht nur an seinen letzten drei doofen Tagen messen:

#rückblick

  • Ferienspaß: Das Fräulein hat die Freude am Schlittschuhfahren entdeckt. 
  • Gedankenspiele beim Friseur: Haare kürzer schneiden? Ich hab' mich nicht getraut. 
  • Wiedersehen: Wenn die ehemalige Kollegin aus Lissabon einfliegt, ist immer Zeit für einen Plausch und einen Kaffee
  • Tolle Aktion: Gemeinsam mit Dominique und Änni hab ich endlich den tollen Oilskin von Snaply in eine schöne #yellobag verwandelt. 
  • Zeit zu zweit: Und wir haben dabei einfach mal neue Eheringe gekauft. 
  • Unterwegs: Ich bin zur #creativeworld nach Frankfurt gefahren, und freu mich dabei nicht nur auf den kreativen Input, sondern auch immer auf das Wiedersehen mit Bine und Miriam
  • Schock-Moment: "versuchter Einbruch" lautete die Diagnose des Schlüsseldienstes, nachdem unser Haustürschloss vergangene Woche nicht mehr funktionierte. Im Haus war niemand, aber dennoch bleibt ein komisches Gefühl. 
  • Virenattacke: Seit zwei Wochen hänge ich in den Seilen. Aber so richtig. Am Montag dachte ich, das Schlimmste sei überstanden. Zack, hänge ich wieder auf dem Sofa. Jetzt wenigstens mit Fernseher und Laptop. Aber: Ich mag nicht mehr. 

#ausblick

  • Fasching lässt grüßen: Im vergangenen Jahr ging das kleine Fräulein als Pfau. Dieses Jahr geht's ebenfalls tierisch zu. Ich werde also erneut ein Kostüm nähen. Was es wird, ist noch streng geheim. Ihr dürft dann auf Instagram raten.
  • Koffer packen: Die Skiferien stehen an - und wie jedes Jahr, werde ich mich überwinden müssen, im hier aufkeimenden Frühling noch mal in den Schnee zu fahren. Um es dort dann ganz toll zu finden.

Lieblingslektüre des Monats

  • "Ich schaffe das einfach nicht!" - diesen Satz höre ich sehr oft von anderen. Etwa, wenn das Fräulein was Selbstgenähtes trägt, wir ein Geschenk besonders hübsch verpackt haben, oder ich mir Zeit einfach so nur für mich genommen habe. Aber stimmt das wirklich? Schafft man es wirklich nicht? Oder ist es einem einfach nicht wichtig genug? Ein toller Denkanstoß von Bine, und natürlich - auch ich schaffe viele Dinge nicht, beziehungsweise sind oder waren in diesem Moment andere Dinge wichtig. 
  • Hast Du auch gern alle Bälle in der Luft? Und bist ein großer Freund von Multi-Tasking? Ich auch - aber es ist nicht immer gut und nicht immer sinnvoll, alles gleichzeitig zu machen. Der Text von Vanessa zum Single-Tasking hat mich zum Nachdenken gebracht.  
  • Wir sind Suppenkasper hier im Hause schoenstebastelzeit. Und allein deshalb werde ich beim nächsten Einkauf Beef Jerky in den Wagen legen, und die Asia-Würzpaste von Gourmet Guerilla nachmachen. Klingt verdammt lecker! 
  • #createdonthate - das Motto, das Tanja von Frau Hoelle zur Creativeworld ausgegeben hat, finde ich einfach wunderbar.  
  • immer wieder freitags: die Familientweets der Woche 

#vitaminebitteallezumir

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Ohne großes Aufsehen starte ich in das neue Bloggerjahr. Genauso wie ich ganz allmählich überhaupt in diesem 2019 ankomme. Ich brauche immer ein paar Tage, bis ich mich in einem neuen Jahr zurecht gepuzzelt habe. Gute Vorsätze? Natürlich, die hab auch ich - wobei ich diese nicht jedes Jahr aufs Neue definiere, vielmehr ist beim mir der Jahresbeginn ein Einnorden. Mich wieder auf die Ziele fokussieren, die mir im Lauf des vergangenen Jahres vielleicht abhanden gekommen sind; sie abzuwägen, ob sie noch aktuell sind oder neu ausgerichtet werden müssen. An manchen Stellschrauben werde ich in diesem Jahr ein bisschen drehen, manches darf aber auch gerne so bleiben, wie es ist - wie die Aktion 12 von 12.

Sie sind für mich einfach eine Konstante in meinem Blogger-Tagebuch. Und sie sind mir ans Herz gewachsen, die zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats. Heute präsentiere ich sie kurz vor knapp, denn heute wurde der Hashtag #nähenverbindet mal wieder ganz real. Was sonst noch so los war? Schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats.

1) Purer Luxus: Es ist halb zehn und ich bin gerade erst aufgestanden!
2) Frühstück aus der Backstube: Gestern war ich das alljährliche Neujahrsbrezelschlingen,
zu dem das SWR-PresseTeam seine Kooperationspartner lädt - leckere Souvenirs inklusive.
Und ich kann definitiv bestätigen: Auch #backenverbindet.
3) Kurze Einkaufsrunde: heute mit Zwischenstopp beim Lieblingsblumendealer.
4) Ein Hauch von Frühling: Gegen Tulpen wehre ich mich noch. Aber Ranunkeln, die gehen. 

5) Jetzt aber: Endlich mal die Lightboxen auf den neuesten Stand bringen.
6) Blick ins Wohnzimmer: Die Bilderleiste ist dann auch mal entweihnachtet.
7) Aktueller Lieblingsraumduft: Orange Bitters.
8) In der Post: Neues Stativ fürs Handy #aennisewsmademebuyit

9) Was muss, das muss: Vor das Nähen haben die eBookMacher das Kleben gesetzt.
10) Unsere kleine Leseratte: Morgens, mittags, abends - gelesen wird hier gerade ständig.
11) Schnelle Küche: Weil ich mich mit seltenem Besuch lieber an den Tisch setze, statt in die Küche stelle.
Barbara von Emma Oktoberkind hat den Messebesuch in Stuttgart mit einem StopOver bei uns verbunden.
12) Weisste Bescheid: Dieses Schild verbindet alle drei Mädels,
die sich 2017 bei Barbara zu #triernäht versammelt hatten. #lacherdestages #grandios
Ein Wiedersehen nach vielen Monaten, das sich anfühlt, als habe man sich erst gestern gesehen: Das ist einfach etwas wunderbares!

#nähenverbindet


Ein Blick zurück 12/2018

"Nächstes Jahr fahren wir weg!" - mit diesem Gedanken ertappe ich mich jedes Jahr an den Tagen zwischen den Jahren. Denn während gefühlt alle einen Gang runter schalten, heißt es bei uns #nachderpartyistvorderparty. Aber: Geburtstage kann man sich nicht raussuchen. So stoßen wir zwei Tage vor Silvester auf mich und zwei Tage nach Silvester auf meinen Mann an. Ich finde ja, er hat das deutlich schlimmere Los gezogen. Zwei Tage nach Silvester - da hat wirklich so gar keiner mehr Lust auf eine Sause. Nicht mal wir selber. So lassen wir es die letzten Jahre etwas ruhiger angehen, und machen uns an unseren Geburtstagen das schönste Geschenk: Familienzeit!


Es war 2016, als Edeka zu Weihnachten einen Werbefilm heraus brachte, in dem die Eltern nur so durch die Weihnachtszeit hetzten - und im ganzen Vorbereitungswahnsinn ihre Kinder immer wieder vertrösteten: "Nachher. Gleich. Sofort. Nur noch zwei Sekunden. Warte, bin gleich fertig!" Die Botschaft am Ende: Zeit ist das Wertvollste, was wir uns schenken können. Ja, es klingt so logisch. Ist aber in unserer durchgetakteten Welt gar nicht so einfach. Ich schenke mir gerade etwa viel zu selten selbst etwas Zeit. Doch es gab sie auch im gefühlt hektischsten Monat des Jahres, diese magischen kleinen Momente, die den Alltag kurz Alltag sein lassen. Man muss sie nur sehen. Wenn schon nicht im eigentlichen Moment, dann wenigstens im Rückblick:

#dezember

  • Viele Freunde an einem Tisch: Wenn der Männerkochclub Filderstadt am ersten Adventswochenende die Gäste des Kunsthandwerkermarktes bewirtet, bleibt bei uns traditionell die Küche kalt. Dieses Jahr sind so viele Freunde wie noch nie der Einladung meines Mannes gefolgt, und wir hatten einen leckeren und geselligen Mittag #gemeinsamschmecktsambesten
  • Der Zauber des Nikolaustages. Für das Fräulein ist es nach wie vor eine klare Sache: "Wer nicht an den Nikolaus glaubt, zu dem kommt er auch nicht!" Noch Fragen? 
  • Einmal kurz die Welt anhalten: Mit der Freundin gemeinsam Urlaub nehmen, und 16 Stunden lang frühstücken, plaudern, gemeinsam kochen, nähen, weiterschnattern - bis die Schnuten fransig und die Augen schwer sind.
  • Weihnachtsduft bis spät in die Nacht: Es sind ganz besondere Abende im Advent, wenn der Mann und ich gemeinsam backen. Handys und Tablets bleiben aus. Zwischen Vanillekipferl wenden und Pfaffenhütchen formen besprechen wir alles, was uns gerade bewegt. Und diskutieren jedes Jahr darüber, ob es mehr Butterplätzchen mit oder ohne Mandeln geben soll.
  • Verkaufsschlager: der Weihnachtsmarktstand des Fräuleins war ein voller Erfolg, alle Raben und Engel aus Holzstämmen wurden verkauft, und die Klassenkasse ordentlich gefüllt. 
  • Aufregung: das erste Flötenvorspiel des Fräuleins im großen Theater stand an. Ratet, wer mehr Lampenfieber hatte? Definitiv nicht das Fräulein. Sie zog das total cool durch. 
  • Bratwurst und Karussell: Wir mussten uns erst einmal aufraffen - aber genossen dann umso mehr den Bummel über den Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt mit Freunden. 
  • Offline statt online: für unser traditionelles Weihnachtsshopping in Stuttgart haben wir auch dieses Jahr einen Tag frei geschaufelt. Aber von Jahr zu Jahr fällt es uns schwerer, uns nicht beim Fräulein zu verplappern.
  • Trauer im Advent: Wir mussten Abschied von der Tante meines Mannes nehmen - niemals ein leichter Gang, aber gemeinsam gegangen für alle etwas leichter zu gehen. 
  • Wiedersehen: ein Teil der #sew7-Crew kam zur Weihnachtsfeier in Stuttgart zusammen. Zwar ohne Nähmaschine, aber mit ganz viel guter Laune 
  • einfaches Glück: manchmal braucht es nicht mehr als liebe Freunde, einen großen Topf Spaghetti Bolognese und gute Gespräche für einen tollen Abend. 
  • Weihnachtszauber: die strahlenden Augen des Fräuleins am Heiligen Abend. 
  • Liebevoller Weckruf: Nach einer etwas geräderten Nacht auf gefühlt 25 cm des eigenes Bettes, die warmen Ärmchen des Fräuleins um den Hals spüren und ein leises "Mama, ich hab Dich so lieb" hören. 
  •  Zeit zu Dritt: mein Geburtstag fast total offline - erst im Weltweihnachtscircus, dann bei einem Abendessen in Stuttgart 
  • Vorfreude: das kleine Fräulein hat gestern mit mir die #countdownbag für unsere Silvestersause gepackt. Sieben kleine Überraschungen für jeden Gast in sieben kleinen Tütchen - und jede volle Stunde darf eines davon geöffnet werden. 

"Wird's besser? Wird's schlimmer? Fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer - lebensgefährlich." Erich Kästner

#dankefür2018

12 von 12 im Dezember

Der Countdown läuft! Nur noch zwölf Tage bis Weihnachten - und dann können wir endlich mal wieder ausschlafen. Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch ist? Aber bei uns ist der Adventskalender der allerbeste Wecker. Und während das Fräulein morgens frohlockt: "Nur noch soundsovielmal schlafen bis Weihnachten", bricht mir bei jedem Tag, mit dem wir dem Fest näher rücken mal wieder der Schweiß aus. Alle Jahre wieder wäre ich gern die, die bereits im November die Weihnachtspost vorbereitet, die Wünsche des Fräuleins an alle Familienmitglieder verteilt und die ersten Keksdosen gefüllt hat. Bin ich aber einfach nicht.

Aber heut haben wir wirklich einen fetten Haken auf unserer ToDoListe gesetzt: Alle Geschenke sind im Haus - oder zumindest auf dem Weg zu uns. Was heut sonst noch so los war? Schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats:

1) Überraschung am Morgen: Es hat ein klitzekleines bisschen geschneit.
2) It's that time of year again: Die Sitzheizung und ich - ganz dicke Freunde.
3) Überraschung eingepackt: ein Freund hat heut Geburtstag, und wir schmuggeln ein Päckchen ins Büro.
4) Noch schön leer: So mag ich Stuttgart am liebsten.

5) Geschenk an mich selbst: Darin schmort dieses Jahr der Weihnachtsbraten.
6) Zurück aus der Schule: Wie oft noch Hausaufgaben bis zu den Ferien?
7) Kleine Stärkung: Das Fräulein sichert sich immer zuerst ihre Lieblingsplätzchen.
8) Das Schöne am Nachmittagsdunkel: unsere Adventskerzen brennen fast jeden Tag. 

9) Grüße von der #backwahnsekte: Wer kann den Weihnachtsbaum sehen?
10) Was ich am Backen nicht mag: das Aufräumen danach.
11) Kein Winterabend ohne: mit Wärmflasche kuschelt sich das Fräulein ins Bett.
12) Liebster Büro-Ausblick: die Kirche gegenüber wird nur im Advent angestrahlt.

Ich pack jetzt noch schnell die inzwischen mit Marmelade gefüllten Mandarinen-Sterne in eine Keksdose, und dann geht's aber endlich aufs Sofa. Eine Runde in diesem Internet drehen, und schauen, was bei allen anderen so los war zwölf Tage vor Weihnachten.

#derganznormalewahnsinneben


Ein Blick zurück 11/18

Da steht er: mein Adventskalender. Und welch Glück, steht auf manchen Päckchen sogar mein Name drauf - ansonsten müsste ich glatt darum bangen, dass sie mir jemand anderes vor der Nase weg schnappt. Ich könnt's sogar verstehen: So schön, wie sie aussehen. Bereits das dritte Jahr bin ich mit dabei, bei unserem #theADVENTure - bei dem 25 kreative Frauen aus diesem Internet, die ich teils persönlich, teils nur online kenne, die Türchen füllen. Morgen früh werde ich neugierig das erste Päckchen öffnen - aber vorher blicke ich noch schnell bei einer Tasse Tee und mit Euch gemeinsam auf meinen November zurück.


Diesen Monat nordet mich mein Rückblick wieder ungemein ein. In der Tat habe ich viele von mir gesetzte Ziele nicht erreicht: mal ohne Endspurt und Nachtschicht in den Advent starten, zwei weitere Beiträge für die Kategorie "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender" bloggen, alle zwei Tage auf Instagram präsent sein, den Kleiderschrank misten... Aber was hab ich stattdessen geschafft? Die Erkenntnis, dass ich einen Großteil meiner Zeit in die Begegnung mit tollen Menschen gesteckt habe, versöhnt mich am letzten Tag dieses stressigen Novembers ungemein.

#november

  • der spontane Besuch unserer ehemaligen Nachbarn: Kinder, die stundenlang zum Spielen verschwinden, die sich selbst genug und dabei glücklich sind; fransig geschnatterte Schnuten und die Gewissheit, dass es gelingen kann, trotz Entfernung und total unterschiedlichem Familienalltag den Kontakt zu halten. 
  • das Herbstfest in der Schule des Fräuleins: Welch Riesenglück, dass wir nicht nur eine tolle Klassengemeinschaft erleben dürfen, sondern auch die Eltern vieles verbindet - das macht diese Termin nicht nur zur Pflicht, sondern wir alle freuen uns auf diese Treffen. 
  • die Vorbereitungen für #theADVENTure: Zugegeben, den Abgabe-Termin am 9. November fand ich anfangs doch sehr früh gesetzt. Aber ich will ihn nächstes Jahr genauso früh haben. Denn es gibt kein besseres Gefühl, als nach Abgabe seines Türchens sagen zu können: Fertig!
  • der Tannenreisig- und Schlemmertag im Schwarzwald: Mindestens einmal vor Weihnachten kocht uns meine Mutti ihren fränkischen Sauerbraten mit Lebkuchensoße und Knödeln. Und frisch geschnittenes Tannenreisig gab's für die Heimfahrt gleich mit dazu. #wiedasduftet
  • das gemeinsame Erinnern und Gedenken: Seit zwei Jahren ist mein Schwiegerpapa nicht mehr bei uns. Wir denken oft an ihn - meist in ganz alltäglichen Situationen. Etwa wenn's Schupfnudeln gibt, "weil die der Opa immer für mich gekocht hat", wie das Fräulein dann sagt. Im November aber ist der Todestag. Und da kommen wir noch einmal ganz bewusst in seiner Familie zusammen - weil es allen gut tut. 
  • ein Freitagsausflug in die alte Heimat: Hanna genießt einen Nachmittag bei ihrer Patentante. 
  • ein Schlemmer-Abend bei Freunden: Wir wurden französisch bekocht. Und solltet ihr noch niemals eine Scheibe selbst gebackenes und getoastetes Brioche gegessen haben. Holt es nach! 
  • Zum Heulen: meinen sauteuren Lieblingsschal aus Wolle und Seide zu später Stunde inmitten der 40-Grad-Wäsche in der Waschmaschine finden - um die Hälfte geschrumpft und verfilzt. 
  • die Premiere des Fernseh-Zweiteilers "Aenne Burda - eine Wirtschaftswunderfrau" in der Oberrheinhalle in Offenburg. Und wie nahbar sich dabei einer der größten Verleger Deutschlands gezeigt hat, dessen Mutter eine sehr mutige Frau war. 
  • die ##kreativ18 in Stuttgart: der Freitagnachmittag gehörte wie auch 2017 meinem kleinen Fräulein. Ich ließ sie durch die Halle stöbern, begleitete sie zu ihren Lieblingsworkshops, und ließ sie Neuheiten entdecken und ausprobieren. Samstags stürzte ich mich dann noch einmal allein in den Messetrubel samt Bloggertreffen. 
  • meine Glückssträhne: Ich hab doch tatsächlich einen Bausatz für ein riesiges Schoko-Haus gewonnen. Das kleine Fräulein und ich werden wahrscheinlich nächste Woche zum Baumeister, danach wird es in der Klasse des Fräuleins vernascht. 
  • ein Coffeedate im vorweihnachtlichen Esslingen: Meike kenne ich von #snaplybackstage und uns trennen nur fünf Kilometer - allerhöchste Zeit, sich mal wieder zu sehen. Und ich hab großen Respekt vor dem, was sie als Familie leisten: Sie sind Bereitschaftspflegefamilie, und geben gerade einem kleinen Kerlchen das für ihn so dringend benötigte warme Nest. 
  • ein Schnellkurs im Macaronsbacken: Katharina von wienerbroed hat mir heute das Geheimrezept mit Geling-Garantie verraten. Und zack - befindet sich auf meinem Wunschzettel ein Zuckerthermometer. 

So - und ab jetzt geht's hier mit Riesenschritten auf Weihnachten zu: Ich freu mich auf Lichterglanz und Sternenzauber, und spätestens am Sonntag unterschreibe ich meine alljährlich Mitgliedschaft bei der #backwahnsekte. Ich sag nur: 16 Sorten. Wie viele kommen bei Euch auf den Plätzchenteller?

#itsbeginningtolookalotlikechristmas

12 von 12 im November

Zwei von Dreien starteten im Hause schoenstebastelzeit bereits vergangenen Montag wieder in den Alltag. Ich allerdings gönnte mir nach unserem Herbsturlaub noch einen freien Montag - und bin immer wieder erstaunt darüber, wie sehr nur ein zusätzlich freier Tag eine ganze Woche entschleunigen kann. Heute morgen hieß es aber auch für mich wieder #backtobusiness.


Denn Montage sind für mich die Tage, die ich nicht im Home-Office verbringe, sondern ganz klassisch in einem großen Büro - in der Presse- und PR-Abteilung des Südwestrundfunks. Und ich genieße das: echte statt virtuelle Kollegen, ein Schnack hinweg über Bürotische statt nur über Bildschirme. Die Abwechslung macht's. Was sonst so los war an diesem Montag? Schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats:

1) Kleiner Reminder für mich: Es soll nämlich schon vorgekommen sein,
dass mir erst mittags auffiel, dass ein Zwölfter ist.
2) Von wegen Herbstgrau: Über Stuttgart und der U-Bahn-Station strahlt der Himmel blau.
3) Rituale wollen gepflegt sein: "but first coffee" gilt auch unterwegs.
4) Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: der SWR hat die Lebensgeschichte von Aenne Burda verfilmt;
nächste Woche ist Premiere, in der ARD ist der Zweiteiler am 5. und 12. Dezember zu sehen #savethedate

5) I see faces: Und dieser Lebkuchen hat eindeutig zu mir gesagt "vernasch mich"
6) Humor, der mir gefällt: die Kollegin bietet eine Fake-Nuss statt Fake-News an.
7) Rarität: Ein Sitzplatz auf dem Rückfahrt nach Hause.
8) Süße Überraschung: Ich hab bei Renate von titatoni doch glatt nen Bausatz für ein Schokohaus gewonnen. 

9) Zappenduster: Da ist sie wieder, die Jahreszeit, in der man im Dunkeln nach Hause kommt.
10) Willkommensgruß für einen Übernachtungsgast: Das Fräulein hat mit Konfetti dekoriert.
11) Schmökerstunde: Wir schauen geschwind im magischen Baumhaus vorbei.
12) Feierabend: Noch ein Gläschen Rosé und dann fallen mir bestimmt gleich die Augen zu. 

Übrigens: #nurnochsechswochenbisweihnachten