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12 von 12

Ohne großes Aufsehen starte ich in das neue Bloggerjahr. Genauso wie ich ganz allmählich überhaupt in diesem 2019 ankomme. Ich brauche immer ein paar Tage, bis ich mich in einem neuen Jahr zurecht gepuzzelt habe. Gute Vorsätze? Natürlich, die hab auch ich - wobei ich diese nicht jedes Jahr aufs Neue definiere, vielmehr ist beim mir der Jahresbeginn ein Einnorden. Mich wieder auf die Ziele fokussieren, die mir im Lauf des vergangenen Jahres vielleicht abhanden gekommen sind; sie abzuwägen, ob sie noch aktuell sind oder neu ausgerichtet werden müssen. An manchen Stellschrauben werde ich in diesem Jahr ein bisschen drehen, manches darf aber auch gerne so bleiben, wie es ist - wie die Aktion 12 von 12.

Sie sind für mich einfach eine Konstante in meinem Blogger-Tagebuch. Und sie sind mir ans Herz gewachsen, die zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats. Heute präsentiere ich sie kurz vor knapp, denn heute wurde der Hashtag #nähenverbindet mal wieder ganz real. Was sonst noch so los war? Schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats.

1) Purer Luxus: Es ist halb zehn und ich bin gerade erst aufgestanden!
2) Frühstück aus der Backstube: Gestern war ich das alljährliche Neujahrsbrezelschlingen,
zu dem das SWR-PresseTeam seine Kooperationspartner lädt - leckere Souvenirs inklusive.
Und ich kann definitiv bestätigen: Auch #backenverbindet.
3) Kurze Einkaufsrunde: heute mit Zwischenstopp beim Lieblingsblumendealer.
4) Ein Hauch von Frühling: Gegen Tulpen wehre ich mich noch. Aber Ranunkeln, die gehen. 

5) Jetzt aber: Endlich mal die Lightboxen auf den neuesten Stand bringen.
6) Blick ins Wohnzimmer: Die Bilderleiste ist dann auch mal entweihnachtet.
7) Aktueller Lieblingsraumduft: Orange Bitters.
8) In der Post: Neues Stativ fürs Handy #aennisewsmademebuyit

9) Was muss, das muss: Vor das Nähen haben die eBookMacher das Kleben gesetzt.
10) Unsere kleine Leseratte: Morgens, mittags, abends - gelesen wird hier gerade ständig.
11) Schnelle Küche: Weil ich mich mit seltenem Besuch lieber an den Tisch setze, statt in die Küche stelle.
Barbara von Emma Oktoberkind hat den Messebesuch in Stuttgart mit einem StopOver bei uns verbunden.
12) Weisste Bescheid: Dieses Schild verbindet alle drei Mädels,
die sich 2017 bei Barbara zu #triernäht versammelt hatten. #lacherdestages #grandios
Ein Wiedersehen nach vielen Monaten, das sich anfühlt, als habe man sich erst gestern gesehen: Das ist einfach etwas wunderbares!

#nähenverbindet


Ein Blick zurück 12/2018

"Nächstes Jahr fahren wir weg!" - mit diesem Gedanken ertappe ich mich jedes Jahr an den Tagen zwischen den Jahren. Denn während gefühlt alle einen Gang runter schalten, heißt es bei uns #nachderpartyistvorderparty. Aber: Geburtstage kann man sich nicht raussuchen. So stoßen wir zwei Tage vor Silvester auf mich und zwei Tage nach Silvester auf meinen Mann an. Ich finde ja, er hat das deutlich schlimmere Los gezogen. Zwei Tage nach Silvester - da hat wirklich so gar keiner mehr Lust auf eine Sause. Nicht mal wir selber. So lassen wir es die letzten Jahre etwas ruhiger angehen, und machen uns an unseren Geburtstagen das schönste Geschenk: Familienzeit!


Es war 2016, als Edeka zu Weihnachten einen Werbefilm heraus brachte, in dem die Eltern nur so durch die Weihnachtszeit hetzten - und im ganzen Vorbereitungswahnsinn ihre Kinder immer wieder vertrösteten: "Nachher. Gleich. Sofort. Nur noch zwei Sekunden. Warte, bin gleich fertig!" Die Botschaft am Ende: Zeit ist das Wertvollste, was wir uns schenken können. Ja, es klingt so logisch. Ist aber in unserer durchgetakteten Welt gar nicht so einfach. Ich schenke mir gerade etwa viel zu selten selbst etwas Zeit. Doch es gab sie auch im gefühlt hektischsten Monat des Jahres, diese magischen kleinen Momente, die den Alltag kurz Alltag sein lassen. Man muss sie nur sehen. Wenn schon nicht im eigentlichen Moment, dann wenigstens im Rückblick:

#dezember

  • Viele Freunde an einem Tisch: Wenn der Männerkochclub Filderstadt am ersten Adventswochenende die Gäste des Kunsthandwerkermarktes bewirtet, bleibt bei uns traditionell die Küche kalt. Dieses Jahr sind so viele Freunde wie noch nie der Einladung meines Mannes gefolgt, und wir hatten einen leckeren und geselligen Mittag #gemeinsamschmecktsambesten
  • Der Zauber des Nikolaustages. Für das Fräulein ist es nach wie vor eine klare Sache: "Wer nicht an den Nikolaus glaubt, zu dem kommt er auch nicht!" Noch Fragen? 
  • Einmal kurz die Welt anhalten: Mit der Freundin gemeinsam Urlaub nehmen, und 16 Stunden lang frühstücken, plaudern, gemeinsam kochen, nähen, weiterschnattern - bis die Schnuten fransig und die Augen schwer sind.
  • Weihnachtsduft bis spät in die Nacht: Es sind ganz besondere Abende im Advent, wenn der Mann und ich gemeinsam backen. Handys und Tablets bleiben aus. Zwischen Vanillekipferl wenden und Pfaffenhütchen formen besprechen wir alles, was uns gerade bewegt. Und diskutieren jedes Jahr darüber, ob es mehr Butterplätzchen mit oder ohne Mandeln geben soll.
  • Verkaufsschlager: der Weihnachtsmarktstand des Fräuleins war ein voller Erfolg, alle Raben und Engel aus Holzstämmen wurden verkauft, und die Klassenkasse ordentlich gefüllt. 
  • Aufregung: das erste Flötenvorspiel des Fräuleins im großen Theater stand an. Ratet, wer mehr Lampenfieber hatte? Definitiv nicht das Fräulein. Sie zog das total cool durch. 
  • Bratwurst und Karussell: Wir mussten uns erst einmal aufraffen - aber genossen dann umso mehr den Bummel über den Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt mit Freunden. 
  • Offline statt online: für unser traditionelles Weihnachtsshopping in Stuttgart haben wir auch dieses Jahr einen Tag frei geschaufelt. Aber von Jahr zu Jahr fällt es uns schwerer, uns nicht beim Fräulein zu verplappern.
  • Trauer im Advent: Wir mussten Abschied von der Tante meines Mannes nehmen - niemals ein leichter Gang, aber gemeinsam gegangen für alle etwas leichter zu gehen. 
  • Wiedersehen: ein Teil der #sew7-Crew kam zur Weihnachtsfeier in Stuttgart zusammen. Zwar ohne Nähmaschine, aber mit ganz viel guter Laune 
  • einfaches Glück: manchmal braucht es nicht mehr als liebe Freunde, einen großen Topf Spaghetti Bolognese und gute Gespräche für einen tollen Abend. 
  • Weihnachtszauber: die strahlenden Augen des Fräuleins am Heiligen Abend. 
  • Liebevoller Weckruf: Nach einer etwas geräderten Nacht auf gefühlt 25 cm des eigenes Bettes, die warmen Ärmchen des Fräuleins um den Hals spüren und ein leises "Mama, ich hab Dich so lieb" hören. 
  •  Zeit zu Dritt: mein Geburtstag fast total offline - erst im Weltweihnachtscircus, dann bei einem Abendessen in Stuttgart 
  • Vorfreude: das kleine Fräulein hat gestern mit mir die #countdownbag für unsere Silvestersause gepackt. Sieben kleine Überraschungen für jeden Gast in sieben kleinen Tütchen - und jede volle Stunde darf eines davon geöffnet werden. 

"Wird's besser? Wird's schlimmer? Fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer - lebensgefährlich." Erich Kästner

#dankefür2018

12 von 12 im Dezember

Der Countdown läuft! Nur noch zwölf Tage bis Weihnachten - und dann können wir endlich mal wieder ausschlafen. Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch ist? Aber bei uns ist der Adventskalender der allerbeste Wecker. Und während das Fräulein morgens frohlockt: "Nur noch soundsovielmal schlafen bis Weihnachten", bricht mir bei jedem Tag, mit dem wir dem Fest näher rücken mal wieder der Schweiß aus. Alle Jahre wieder wäre ich gern die, die bereits im November die Weihnachtspost vorbereitet, die Wünsche des Fräuleins an alle Familienmitglieder verteilt und die ersten Keksdosen gefüllt hat. Bin ich aber einfach nicht.

Aber heut haben wir wirklich einen fetten Haken auf unserer ToDoListe gesetzt: Alle Geschenke sind im Haus - oder zumindest auf dem Weg zu uns. Was heut sonst noch so los war? Schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats:

1) Überraschung am Morgen: Es hat ein klitzekleines bisschen geschneit.
2) It's that time of year again: Die Sitzheizung und ich - ganz dicke Freunde.
3) Überraschung eingepackt: ein Freund hat heut Geburtstag, und wir schmuggeln ein Päckchen ins Büro.
4) Noch schön leer: So mag ich Stuttgart am liebsten.

5) Geschenk an mich selbst: Darin schmort dieses Jahr der Weihnachtsbraten.
6) Zurück aus der Schule: Wie oft noch Hausaufgaben bis zu den Ferien?
7) Kleine Stärkung: Das Fräulein sichert sich immer zuerst ihre Lieblingsplätzchen.
8) Das Schöne am Nachmittagsdunkel: unsere Adventskerzen brennen fast jeden Tag. 

9) Grüße von der #backwahnsekte: Wer kann den Weihnachtsbaum sehen?
10) Was ich am Backen nicht mag: das Aufräumen danach.
11) Kein Winterabend ohne: mit Wärmflasche kuschelt sich das Fräulein ins Bett.
12) Liebster Büro-Ausblick: die Kirche gegenüber wird nur im Advent angestrahlt.

Ich pack jetzt noch schnell die inzwischen mit Marmelade gefüllten Mandarinen-Sterne in eine Keksdose, und dann geht's aber endlich aufs Sofa. Eine Runde in diesem Internet drehen, und schauen, was bei allen anderen so los war zwölf Tage vor Weihnachten.

#derganznormalewahnsinneben


Ein Blick zurück 11/18

Da steht er: mein Adventskalender. Und welch Glück, steht auf manchen Päckchen sogar mein Name drauf - ansonsten müsste ich glatt darum bangen, dass sie mir jemand anderes vor der Nase weg schnappt. Ich könnt's sogar verstehen: So schön, wie sie aussehen. Bereits das dritte Jahr bin ich mit dabei, bei unserem #theADVENTure - bei dem 25 kreative Frauen aus diesem Internet, die ich teils persönlich, teils nur online kenne, die Türchen füllen. Morgen früh werde ich neugierig das erste Päckchen öffnen - aber vorher blicke ich noch schnell bei einer Tasse Tee und mit Euch gemeinsam auf meinen November zurück.


Diesen Monat nordet mich mein Rückblick wieder ungemein ein. In der Tat habe ich viele von mir gesetzte Ziele nicht erreicht: mal ohne Endspurt und Nachtschicht in den Advent starten, zwei weitere Beiträge für die Kategorie "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender" bloggen, alle zwei Tage auf Instagram präsent sein, den Kleiderschrank misten... Aber was hab ich stattdessen geschafft? Die Erkenntnis, dass ich einen Großteil meiner Zeit in die Begegnung mit tollen Menschen gesteckt habe, versöhnt mich am letzten Tag dieses stressigen Novembers ungemein.

#november

  • der spontane Besuch unserer ehemaligen Nachbarn: Kinder, die stundenlang zum Spielen verschwinden, die sich selbst genug und dabei glücklich sind; fransig geschnatterte Schnuten und die Gewissheit, dass es gelingen kann, trotz Entfernung und total unterschiedlichem Familienalltag den Kontakt zu halten. 
  • das Herbstfest in der Schule des Fräuleins: Welch Riesenglück, dass wir nicht nur eine tolle Klassengemeinschaft erleben dürfen, sondern auch die Eltern vieles verbindet - das macht diese Termin nicht nur zur Pflicht, sondern wir alle freuen uns auf diese Treffen. 
  • die Vorbereitungen für #theADVENTure: Zugegeben, den Abgabe-Termin am 9. November fand ich anfangs doch sehr früh gesetzt. Aber ich will ihn nächstes Jahr genauso früh haben. Denn es gibt kein besseres Gefühl, als nach Abgabe seines Türchens sagen zu können: Fertig!
  • der Tannenreisig- und Schlemmertag im Schwarzwald: Mindestens einmal vor Weihnachten kocht uns meine Mutti ihren fränkischen Sauerbraten mit Lebkuchensoße und Knödeln. Und frisch geschnittenes Tannenreisig gab's für die Heimfahrt gleich mit dazu. #wiedasduftet
  • das gemeinsame Erinnern und Gedenken: Seit zwei Jahren ist mein Schwiegerpapa nicht mehr bei uns. Wir denken oft an ihn - meist in ganz alltäglichen Situationen. Etwa wenn's Schupfnudeln gibt, "weil die der Opa immer für mich gekocht hat", wie das Fräulein dann sagt. Im November aber ist der Todestag. Und da kommen wir noch einmal ganz bewusst in seiner Familie zusammen - weil es allen gut tut. 
  • ein Freitagsausflug in die alte Heimat: Hanna genießt einen Nachmittag bei ihrer Patentante. 
  • ein Schlemmer-Abend bei Freunden: Wir wurden französisch bekocht. Und solltet ihr noch niemals eine Scheibe selbst gebackenes und getoastetes Brioche gegessen haben. Holt es nach! 
  • Zum Heulen: meinen sauteuren Lieblingsschal aus Wolle und Seide zu später Stunde inmitten der 40-Grad-Wäsche in der Waschmaschine finden - um die Hälfte geschrumpft und verfilzt. 
  • die Premiere des Fernseh-Zweiteilers "Aenne Burda - eine Wirtschaftswunderfrau" in der Oberrheinhalle in Offenburg. Und wie nahbar sich dabei einer der größten Verleger Deutschlands gezeigt hat, dessen Mutter eine sehr mutige Frau war. 
  • die ##kreativ18 in Stuttgart: der Freitagnachmittag gehörte wie auch 2017 meinem kleinen Fräulein. Ich ließ sie durch die Halle stöbern, begleitete sie zu ihren Lieblingsworkshops, und ließ sie Neuheiten entdecken und ausprobieren. Samstags stürzte ich mich dann noch einmal allein in den Messetrubel samt Bloggertreffen. 
  • meine Glückssträhne: Ich hab doch tatsächlich einen Bausatz für ein riesiges Schoko-Haus gewonnen. Das kleine Fräulein und ich werden wahrscheinlich nächste Woche zum Baumeister, danach wird es in der Klasse des Fräuleins vernascht. 
  • ein Coffeedate im vorweihnachtlichen Esslingen: Meike kenne ich von #snaplybackstage und uns trennen nur fünf Kilometer - allerhöchste Zeit, sich mal wieder zu sehen. Und ich hab großen Respekt vor dem, was sie als Familie leisten: Sie sind Bereitschaftspflegefamilie, und geben gerade einem kleinen Kerlchen das für ihn so dringend benötigte warme Nest. 
  • ein Schnellkurs im Macaronsbacken: Katharina von wienerbroed hat mir heute das Geheimrezept mit Geling-Garantie verraten. Und zack - befindet sich auf meinem Wunschzettel ein Zuckerthermometer. 

So - und ab jetzt geht's hier mit Riesenschritten auf Weihnachten zu: Ich freu mich auf Lichterglanz und Sternenzauber, und spätestens am Sonntag unterschreibe ich meine alljährlich Mitgliedschaft bei der #backwahnsekte. Ich sag nur: 16 Sorten. Wie viele kommen bei Euch auf den Plätzchenteller?

#itsbeginningtolookalotlikechristmas

12 von 12 im November

Zwei von Dreien starteten im Hause schoenstebastelzeit bereits vergangenen Montag wieder in den Alltag. Ich allerdings gönnte mir nach unserem Herbsturlaub noch einen freien Montag - und bin immer wieder erstaunt darüber, wie sehr nur ein zusätzlich freier Tag eine ganze Woche entschleunigen kann. Heute morgen hieß es aber auch für mich wieder #backtobusiness.


Denn Montage sind für mich die Tage, die ich nicht im Home-Office verbringe, sondern ganz klassisch in einem großen Büro - in der Presse- und PR-Abteilung des Südwestrundfunks. Und ich genieße das: echte statt virtuelle Kollegen, ein Schnack hinweg über Bürotische statt nur über Bildschirme. Die Abwechslung macht's. Was sonst so los war an diesem Montag? Schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats:

1) Kleiner Reminder für mich: Es soll nämlich schon vorgekommen sein,
dass mir erst mittags auffiel, dass ein Zwölfter ist.
2) Von wegen Herbstgrau: Über Stuttgart und der U-Bahn-Station strahlt der Himmel blau.
3) Rituale wollen gepflegt sein: "but first coffee" gilt auch unterwegs.
4) Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: der SWR hat die Lebensgeschichte von Aenne Burda verfilmt;
nächste Woche ist Premiere, in der ARD ist der Zweiteiler am 5. und 12. Dezember zu sehen #savethedate

5) I see faces: Und dieser Lebkuchen hat eindeutig zu mir gesagt "vernasch mich"
6) Humor, der mir gefällt: die Kollegin bietet eine Fake-Nuss statt Fake-News an.
7) Rarität: Ein Sitzplatz auf dem Rückfahrt nach Hause.
8) Süße Überraschung: Ich hab bei Renate von titatoni doch glatt nen Bausatz für ein Schokohaus gewonnen. 

9) Zappenduster: Da ist sie wieder, die Jahreszeit, in der man im Dunkeln nach Hause kommt.
10) Willkommensgruß für einen Übernachtungsgast: Das Fräulein hat mit Konfetti dekoriert.
11) Schmökerstunde: Wir schauen geschwind im magischen Baumhaus vorbei.
12) Feierabend: Noch ein Gläschen Rosé und dann fallen mir bestimmt gleich die Augen zu. 

Übrigens: #nurnochsechswochenbisweihnachten


Ein Blick zurück 10/18

Der Monatsrückblick für den Oktober kommt mit etwas Verspätung - auch wenn er hier auf dem Blog mit dem korrekten Datum erscheint #dietechnikmachtsmöglich Der Grund könnte kein schönerer sein: Wir waren am Rande des Polarkreises - auf Island. Seit wir 2005 das erste Mal durch diese magische Landschaft gefahren sind, hat uns die Insel nicht mehr losgelassen. Jetzt sind wir zurück gekehrt, mit pochendem Herzen und neugierigem Fräulein im Gepäck. Und auch, wenn auf Island viel gebaut wurde, und der Tourismus deutlich professioneller und weitaus mehr spürbar ist als vor 13 Jahren, hat uns die Reise genauso gefangen genommen wie bei der Premiere: Die Weite. Die frische Luft. Und die nahezu unbeschreibliche Schönheit der Natur. Alles zusammen macht unglaublich demütig und dankbar.


Demut und Dankbarkeit - zwei Dinge, die ganz gut in den November passen, finde ich. Ein Monat, der mich immer wieder etwas nachdenklich stimmt, und seit jeher auf das Jahr zurückblicken lässt, bevor ich mich dann im Dezember kopfüber in den Weihnachtstrubel stürze. Ihr merkt schon, ich steck schon mittendrin, im Jahresendspurt. Daher jetzt erst mal noch schnell die Dinge, die den Oktober für uns ausgemacht haben:

#oktober
  • Besuch nur fürs Fräulein: Wenn aus der ehemaligen Bezugserzieherin (wer erfindet eigentlich solche Wörter?) eine echte Wegbegleiterin wird, und sie nicht nur zu einer großen Freundin fürs Fräulein, sondern auch zu einer Freundin der ganzen Familie wird
  • Wiedersehensfreunde hochpotenziert: bei #snaplybackstage habe ich so viele tolle Kolleginnen und Online-Freunde in echt wieder getroffen - mal nicht nur zwischen Tür und Angel, sondern 48 Stunden lang. Und trotzdem war's viel zu kurz. 
  • Losglück: das Fräulein war mit ihrem Papa auf dem Stuttgarter Wasen und hat ein riesiges Einhorn aus Plüsch namens Glitzerstern mit nach Hause gebracht. 
  • Ganz viel Lese-Zeit mit dem Fräulein: Im Oktober gab es das erste Mal für die Zweitklässler einen Lesevertrag von der Schule. Zwischen 5 und 20 Minuten sollen/dürfen/können die Kinder laut vorlesen, die Zeiten werden dann in den Vertrag eingetragen und am Ende des Monats die Lese-Stars der Klasse gekürt. So kenn ich jetzt nicht nur das Codewort der supergeheimen Pfötchen-Gang, sondern weiß auch, was der Fisch erlebt, der zu Fuß zur Post geht. 
  • Warum in die Ferne schweifen, wenn eine gute Freundin und ein gemütliches Café nur ein paar Schritte von zu Hause entfernt sind? Ich mag spontane Abende wie jenen im Oktober. 
  • mein Impfschutz ist jetzt wieder vollständig #yeah
  • Brötchen direkt an die Haustür: Dieses Frühstücksglück hat uns eine Werbe-Aktion beschert. Eigentlich eine tolle Sache. Aber: Wir haben hier mehrere Bäcker am Ort. Und nachdem bereits vor ein paar Jahren schon mein liebster Schnickschnack-Laden, dann der Kreativ-Dealer und jetzt auch noch mein Lieblingsschuhladen geschlossen hat, gilt hier mehr denn je: Was immer geht, wird vor Ort einkauft! #supportyourlocaldealer
  • Spätsommerglück mitten im Oktober: Mit einem Cocktail und Änni open-air auf den lauen Abend in der Stuttgarter City angestoßen. 
  • Kreativer Sonntag mit dem Fräulein: Wir haben die Kürbis-Vorlagen von Bine Brändle zum Leuchten gebracht - mit Wasserfarben und Speiseöl. Denn Speiseöl macht normales Papier transparent. Wusste ich nicht. Und Du? 
  • Ein Sack voll Nüsse: Und zwar von meiner lieben Bloggerfreundin Kerstin - selbst aufgelesen, getrocknet und in einem wunderschönen Jute-Säckchen an mich verschenkt.  
  • Die Geburtstagssause mit und bei unseren Nachbarn: Wir wohnen hier wirklich eng aufeinander, aber im Großen und Ganzen kommen wir wunderbar klar miteinander - und das seit vielen vielen Jahren. 
  • Auf die Plätze, fertig los - hieß es fürs Fräulein beim großen Kirbelauf, an dem sie auch in diesem Jahr gemeinsam mit ihrer Klasse teilgenommen, und ihr Ergebnis vom Vorjahr verbessert hat. 
  • Und natürlich darf sie nicht fehlen - unsere Woche auf Island #playmosommersiniceland 


"Wer die Einsamkeit liebt, wer mit sich ist - der wird hier eins mit allem sein" - sagt der Filmemacher Stefan Erdmann über Island. Mit nach Hause genommen habe ich dieses Gefühl. Jetzt hoffe ich, wir können es auch ein bisschen mit hinüber retten in die trubeligen Wochen, die zum Jahresendspurt anstehen.

#allejahrewieder

Die Sache mit den #playmosommers + Verlosung

Darf ich vorstellen? Das sind die #playmosommers. Seit eineinhalb Jahren reisen sie gemeinsam mit uns durch Deutschland und die Welt und teilen ihre Erlebnisse auf Instagram und Whatsapp - allerhöchste Zeit, Euch die Drei mal hier auf dem Blog zu präsentieren. Denn seit gestern sind sie wieder unterwegs: Sie jagen Polarlichter auf Island! Kommt ihr mit?


Angefangen hat alles im Frühjahr 2017: Wir zurrten nach und nach die Stationen unserer großen Wohnmobil-Tour durch Norwegen fest. Und es wurde schnell deutlich: Wir werden lange Etappen fahren müssen - vor allem gleich zum Auftakt. Aber wie halten wir dabei unser damals fünfjähriges Fräulein bei Laune? Die Rettung entdeckten wir dann bei einem Besuch im Playmobil Funpark: ein Wohnmobil en miniature. Genau das Richtige für unsere Tochter, die immer wieder Situationen und Erlebnisse nachspielt. Und heute? Spielt die ganze Familie mit, und stellt auf Reisen und bei Ausflügen die Bilder mit den Plastikfigürchen nach.

Sandburgenbauen auf Sardinien im Frühjahr 2018
Die Reaktion der anderen Reisenden ist immer dieselbe: Anfangs wird meist ziemlich skeptisch geschaut, wenn man als Erwachsener die Spielfiguren aus der Tasche zieht und irgendwo prominent platziert. Dann fällt irgendwann der Groschen, WAS wir da eigentlich machen - und dann sind die Reaktionen immer total lustig. Manche helfen mit - wie etwa auf der norwegischen Fähre, wo Mitreisende mit ihren Händen einen Windschutz bauten, weil die #playmosommers immer wieder umgeweht wurden, bevor ich auf den Auslöser drücken konnte. Andere geben uns einen Extra-Bonus an Zeit, und drängeln nicht, obwohl man einem Touri-Hotspot steht. Manche halten einfach nur den Weg oder Blick frei, andere lächeln amüsiert - meist verbreiten wir mit unserer Foto-Aktion dann also doch irgendwie gute Laune.

Perspektive ist alles: Das Treffen mit einem Alpensalamander sieht aus wie die Begegnung mit einer Riesenechse
Uns selbst eröffnen sich durch das Reisen mit unseren #playmosommers immer wieder neue Perspektiven - manch kleine Dinge, wie etwa dieser gewöhnliche Alpensalamander aus dem Allgäu, werden auf einmal riesengroß. Zudem ein toller Nebeneffekt, den wir schätzen gelernt haben: Man reist langsamer. Weil die Foto-Stopps natürlich etwas länger dauern als ein spontaner Schnappschuss.  Für uns zudem ein Vorteil: Man muss nicht dauernd selbst die Nase in die Kamera halten. Die Plastik-Doubles sind einfach immer top frisiert und guter Laune.

Moin! Die #playmosommers in Hamburg 
Die Sache mit den #playmosommers macht offensichtlich nicht nur uns Spaß: via Whatsapp begleiten uns mittlerweile vieler unserer Verwandten und Freunde virtuell auf unseren Reisen. Und wann immer das Netz und der Reiseplan es zulassen, versuche ich auch, die Bilder via Instagram zu teilen. Für unseren Trip in den isländischen Herbst haben wir uns sogar extra in ein neues Auto und in Winter-Outfits investiert. Nachdem bei vergangenen Reisen von Zuschauern etwa der Herr bemitleidet wurde, weil er in langen Hosen am Strand liegen musste oder um die Gesundheit des Fräuleins gebangt wurde, als es barfuß im norwegischen Regen zu sehen war.

Verlosung: die Modedesignerin für Dich! 
Wer natürlich mein kleines playmoHerz ebenfalls im Sturm erobert hat: die Modedesignerin. Ich lass sie ohne Zweifel auch als Nähbloggerin durchgehen - und weil ich mir ziemlich sicher bin, dass sie Euch genauso gut gefällt wir mir, verlose ich drei von ihnen während unserer Urlaubswoche auf Island - eine hier auf dem Blog, und jeweils eine auf Facebook und Instagram.


Wobei ich finde, dass sie eindeutig etwas zu knäpplich angezogen ist. Verrate mir einfach via Kommentar, was Du der Dame anziehen würdest, damit sie nicht weiter im Nähzimmer frieren muss. Und schon bist Du im Lostopf.

#ègòskaokkurheppni













  • Das Kleingedruckte: Das Gewinnspiel läuft von Montag, 29. Oktober, bis Sonntag, 4. November, auf www.schoenstebastelzeit.de sowie den SocialMedia-Kanälen von schoenstebastelzeit. Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren aus der EU. Die Teilnehmer erklären sich bereit damit, dass ihr Name im Falle eines Gewinnes auf dem Blog schoenstebastelzeit sowie auf den damit verbundenen SocialMedia-Kanälen bekannt gegeben wird. Eine Barauszahlung des Gewinns - die Modedesignerin von playmobil - ist ausgeschlossen, der Rechtsweg ebenso. Die Gewinner werden ausgelost.

12 von 12 im Oktober

Yeah - it's friday! Und heute rufe ich das wirklich laut in die Welt hinaus. Denn diese Woche hatte es wirklich in sich. Zum einen bin ich dank einem grandiosen #snaplybackstage-Wochenende mit einem ordentlichen #hangover in die neue Woche gestartet. Zum anderen war da so mancher Zusatz-Termin, der sich in meinen Kalender gequetscht hatte. Davon noch zwei der überaus lästigen Sorte. Ich sag nur Tetanus-Impfung und Krebsvorsorge. Beides nicht vergnügungssteuerpflichtig, aber nun mal notwendig. Umso freudiger starte ich jetzt ins Wochenende - mit ein paar fetten Haken auf meiner To-Do-Liste!


Ausschlafen, gemütlich frühstücken, und noch einmal dieses gigantische Spätsommer-Wetter genießen. Das und nichts anderes steht auf unserem Plan fürs Wochenende. Vorher zeig ich Euch aber noch unseren #wochenendspurt - schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats:

1) Immer wieder freitags: Die Kinderzeitung liegt druckfrisch im Briefkasten.
2) Schnelles Frühstück: Toast mit aktuellem Lieblingstopping aus Frischkäse und Marille-Maracuja-Aufstrich.
3) Auf dem Sprung: Spiegel-Selfie kann ich übrigens besser als richtige Selfies.
4) Hallo hilco: Heut mal direkt vor Ort und nicht nur auf Facebook und Instagram im Einsatz.

5) Back at home: Und statt in die Home Office geht's in die Outdoor Office #goldeneroktober
6) Ich kann jetzt mit Ohrlochkosmetikum dealen: Kommt davon, wenn man 125ml bestellt,
und diese nicht in einer Flasche sondern in 25 Mini-Fläschchen à 25ml kommen.
7) Post fürs Fräulein: die neuen Hausschuhe #muchoflausch
8) Herzwärmer: Und ich bin so unglaublich dankbar für mein tolles Mädchen 

9) Die Sonne ruft: Wir drehen noch eine Runde an der frischen Luft.
10) Kurzer Abstecher: Schnell bei der Lieblingsbuchhandlung eingrätschen.
11) Spontane Idee: das Abendessen ins Freiluft-Café direkt nebenan verlegen.
12) Sonnenlicht aus, Kerzenlicht an: auch darum mag ich den Herbst!

#haveawonderfulweekend