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Ein Blick zurück in der Spätausgabe 1/2019

28 Tage lang war der Januar ein Januar wie jeder andere. Jedes Jahr nehme ich mir zu Beginn des Jahres eine kleine Auszeit, um mich auszurichten. Ich zieh mich etwas zurück - sowohl im digitalen als auch im analogen Leben, fahre die Taktzahl an Verabredungen deutlich herunter, und dann gehe ich mit mir selbst in medias res. Ich hinterfrage Gewohnheiten, mache mich auf die Suche nach Energie- und Zeitfressern in meinem, unserem Alltag. Formuliere Ziele, Ideen, Wünsche. Ja, ich mag das Gefühl, ein neues Jahr komplett vor mir zu haben, Ziele zu benennen und Pläne zu schmieden. Aber wie sagte schon John Lennon? "Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen!" Wie Recht er doch hatte!


So gut ich im Pläne schmieden, Planen und Organisieren bin: Läuft etwas außerhalb dieser Planung, drehe ich gerne mal am Rad. Improvisation kann ich, aber das heißt noch lange nicht, dass ich sie toll finde. Genau genommen hasse ich es, wenn mein Pläne spontan über den Haufen geworfen werden. Weil der Terminkalender eben ganz oft wenig Luft nach oben lässt, ein Rädchen ins nächste greifen muss, damit der Familienalltag läuft. Seit zwei Wochen laufe ich hier nicht. Dafür meine Nase. Und mit jedem Tag mehr, den ich auf dem Sofa verbringe(n muss), werde ich unzufriedener. Allerhöchste Zeit also für meinen Blick zurück, denn ich mag den Januar nicht nur an seinen letzten drei doofen Tagen messen:

#rückblick

  • Ferienspaß: Das Fräulein hat die Freude am Schlittschuhfahren entdeckt. 
  • Gedankenspiele beim Friseur: Haare kürzer schneiden? Ich hab' mich nicht getraut. 
  • Wiedersehen: Wenn die ehemalige Kollegin aus Lissabon einfliegt, ist immer Zeit für einen Plausch und einen Kaffee
  • Tolle Aktion: Gemeinsam mit Dominique und Änni hab ich endlich den tollen Oilskin von Snaply in eine schöne #yellobag verwandelt. 
  • Zeit zu zweit: Und wir haben dabei einfach mal neue Eheringe gekauft. 
  • Unterwegs: Ich bin zur #creativeworld nach Frankfurt gefahren, und freu mich dabei nicht nur auf den kreativen Input, sondern auch immer auf das Wiedersehen mit Bine und Miriam
  • Schock-Moment: "versuchter Einbruch" lautete die Diagnose des Schlüsseldienstes, nachdem unser Haustürschloss vergangene Woche nicht mehr funktionierte. Im Haus war niemand, aber dennoch bleibt ein komisches Gefühl. 
  • Virenattacke: Seit zwei Wochen hänge ich in den Seilen. Aber so richtig. Am Montag dachte ich, das Schlimmste sei überstanden. Zack, hänge ich wieder auf dem Sofa. Jetzt wenigstens mit Fernseher und Laptop. Aber: Ich mag nicht mehr. 

#ausblick

  • Fasching lässt grüßen: Im vergangenen Jahr ging das kleine Fräulein als Pfau. Dieses Jahr geht's ebenfalls tierisch zu. Ich werde also erneut ein Kostüm nähen. Was es wird, ist noch streng geheim. Ihr dürft dann auf Instagram raten.
  • Koffer packen: Die Skiferien stehen an - und wie jedes Jahr, werde ich mich überwinden müssen, im hier aufkeimenden Frühling noch mal in den Schnee zu fahren. Um es dort dann ganz toll zu finden.

Lieblingslektüre des Monats

  • "Ich schaffe das einfach nicht!" - diesen Satz höre ich sehr oft von anderen. Etwa, wenn das Fräulein was Selbstgenähtes trägt, wir ein Geschenk besonders hübsch verpackt haben, oder ich mir Zeit einfach so nur für mich genommen habe. Aber stimmt das wirklich? Schafft man es wirklich nicht? Oder ist es einem einfach nicht wichtig genug? Ein toller Denkanstoß von Bine, und natürlich - auch ich schaffe viele Dinge nicht, beziehungsweise sind oder waren in diesem Moment andere Dinge wichtig. 
  • Hast Du auch gern alle Bälle in der Luft? Und bist ein großer Freund von Multi-Tasking? Ich auch - aber es ist nicht immer gut und nicht immer sinnvoll, alles gleichzeitig zu machen. Der Text von Vanessa zum Single-Tasking hat mich zum Nachdenken gebracht.  
  • Wir sind Suppenkasper hier im Hause schoenstebastelzeit. Und allein deshalb werde ich beim nächsten Einkauf Beef Jerky in den Wagen legen, und die Asia-Würzpaste von Gourmet Guerilla nachmachen. Klingt verdammt lecker! 
  • #createdonthate - das Motto, das Tanja von Frau Hoelle zur Creativeworld ausgegeben hat, finde ich einfach wunderbar.  
  • immer wieder freitags: die Familientweets der Woche 

#vitaminebitteallezumir

Ein Blick zurück 12/2018

"Nächstes Jahr fahren wir weg!" - mit diesem Gedanken ertappe ich mich jedes Jahr an den Tagen zwischen den Jahren. Denn während gefühlt alle einen Gang runter schalten, heißt es bei uns #nachderpartyistvorderparty. Aber: Geburtstage kann man sich nicht raussuchen. So stoßen wir zwei Tage vor Silvester auf mich und zwei Tage nach Silvester auf meinen Mann an. Ich finde ja, er hat das deutlich schlimmere Los gezogen. Zwei Tage nach Silvester - da hat wirklich so gar keiner mehr Lust auf eine Sause. Nicht mal wir selber. So lassen wir es die letzten Jahre etwas ruhiger angehen, und machen uns an unseren Geburtstagen das schönste Geschenk: Familienzeit!


Es war 2016, als Edeka zu Weihnachten einen Werbefilm heraus brachte, in dem die Eltern nur so durch die Weihnachtszeit hetzten - und im ganzen Vorbereitungswahnsinn ihre Kinder immer wieder vertrösteten: "Nachher. Gleich. Sofort. Nur noch zwei Sekunden. Warte, bin gleich fertig!" Die Botschaft am Ende: Zeit ist das Wertvollste, was wir uns schenken können. Ja, es klingt so logisch. Ist aber in unserer durchgetakteten Welt gar nicht so einfach. Ich schenke mir gerade etwa viel zu selten selbst etwas Zeit. Doch es gab sie auch im gefühlt hektischsten Monat des Jahres, diese magischen kleinen Momente, die den Alltag kurz Alltag sein lassen. Man muss sie nur sehen. Wenn schon nicht im eigentlichen Moment, dann wenigstens im Rückblick:

#dezember

  • Viele Freunde an einem Tisch: Wenn der Männerkochclub Filderstadt am ersten Adventswochenende die Gäste des Kunsthandwerkermarktes bewirtet, bleibt bei uns traditionell die Küche kalt. Dieses Jahr sind so viele Freunde wie noch nie der Einladung meines Mannes gefolgt, und wir hatten einen leckeren und geselligen Mittag #gemeinsamschmecktsambesten
  • Der Zauber des Nikolaustages. Für das Fräulein ist es nach wie vor eine klare Sache: "Wer nicht an den Nikolaus glaubt, zu dem kommt er auch nicht!" Noch Fragen? 
  • Einmal kurz die Welt anhalten: Mit der Freundin gemeinsam Urlaub nehmen, und 16 Stunden lang frühstücken, plaudern, gemeinsam kochen, nähen, weiterschnattern - bis die Schnuten fransig und die Augen schwer sind.
  • Weihnachtsduft bis spät in die Nacht: Es sind ganz besondere Abende im Advent, wenn der Mann und ich gemeinsam backen. Handys und Tablets bleiben aus. Zwischen Vanillekipferl wenden und Pfaffenhütchen formen besprechen wir alles, was uns gerade bewegt. Und diskutieren jedes Jahr darüber, ob es mehr Butterplätzchen mit oder ohne Mandeln geben soll.
  • Verkaufsschlager: der Weihnachtsmarktstand des Fräuleins war ein voller Erfolg, alle Raben und Engel aus Holzstämmen wurden verkauft, und die Klassenkasse ordentlich gefüllt. 
  • Aufregung: das erste Flötenvorspiel des Fräuleins im großen Theater stand an. Ratet, wer mehr Lampenfieber hatte? Definitiv nicht das Fräulein. Sie zog das total cool durch. 
  • Bratwurst und Karussell: Wir mussten uns erst einmal aufraffen - aber genossen dann umso mehr den Bummel über den Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt mit Freunden. 
  • Offline statt online: für unser traditionelles Weihnachtsshopping in Stuttgart haben wir auch dieses Jahr einen Tag frei geschaufelt. Aber von Jahr zu Jahr fällt es uns schwerer, uns nicht beim Fräulein zu verplappern.
  • Trauer im Advent: Wir mussten Abschied von der Tante meines Mannes nehmen - niemals ein leichter Gang, aber gemeinsam gegangen für alle etwas leichter zu gehen. 
  • Wiedersehen: ein Teil der #sew7-Crew kam zur Weihnachtsfeier in Stuttgart zusammen. Zwar ohne Nähmaschine, aber mit ganz viel guter Laune 
  • einfaches Glück: manchmal braucht es nicht mehr als liebe Freunde, einen großen Topf Spaghetti Bolognese und gute Gespräche für einen tollen Abend. 
  • Weihnachtszauber: die strahlenden Augen des Fräuleins am Heiligen Abend. 
  • Liebevoller Weckruf: Nach einer etwas geräderten Nacht auf gefühlt 25 cm des eigenes Bettes, die warmen Ärmchen des Fräuleins um den Hals spüren und ein leises "Mama, ich hab Dich so lieb" hören. 
  •  Zeit zu Dritt: mein Geburtstag fast total offline - erst im Weltweihnachtscircus, dann bei einem Abendessen in Stuttgart 
  • Vorfreude: das kleine Fräulein hat gestern mit mir die #countdownbag für unsere Silvestersause gepackt. Sieben kleine Überraschungen für jeden Gast in sieben kleinen Tütchen - und jede volle Stunde darf eines davon geöffnet werden. 

"Wird's besser? Wird's schlimmer? Fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer - lebensgefährlich." Erich Kästner

#dankefür2018

Ein Blick zurück 11/18

Da steht er: mein Adventskalender. Und welch Glück, steht auf manchen Päckchen sogar mein Name drauf - ansonsten müsste ich glatt darum bangen, dass sie mir jemand anderes vor der Nase weg schnappt. Ich könnt's sogar verstehen: So schön, wie sie aussehen. Bereits das dritte Jahr bin ich mit dabei, bei unserem #theADVENTure - bei dem 25 kreative Frauen aus diesem Internet, die ich teils persönlich, teils nur online kenne, die Türchen füllen. Morgen früh werde ich neugierig das erste Päckchen öffnen - aber vorher blicke ich noch schnell bei einer Tasse Tee und mit Euch gemeinsam auf meinen November zurück.


Diesen Monat nordet mich mein Rückblick wieder ungemein ein. In der Tat habe ich viele von mir gesetzte Ziele nicht erreicht: mal ohne Endspurt und Nachtschicht in den Advent starten, zwei weitere Beiträge für die Kategorie "Ratz-Fatz-Ideen für den Adventskalender" bloggen, alle zwei Tage auf Instagram präsent sein, den Kleiderschrank misten... Aber was hab ich stattdessen geschafft? Die Erkenntnis, dass ich einen Großteil meiner Zeit in die Begegnung mit tollen Menschen gesteckt habe, versöhnt mich am letzten Tag dieses stressigen Novembers ungemein.

#november

  • der spontane Besuch unserer ehemaligen Nachbarn: Kinder, die stundenlang zum Spielen verschwinden, die sich selbst genug und dabei glücklich sind; fransig geschnatterte Schnuten und die Gewissheit, dass es gelingen kann, trotz Entfernung und total unterschiedlichem Familienalltag den Kontakt zu halten. 
  • das Herbstfest in der Schule des Fräuleins: Welch Riesenglück, dass wir nicht nur eine tolle Klassengemeinschaft erleben dürfen, sondern auch die Eltern vieles verbindet - das macht diese Termin nicht nur zur Pflicht, sondern wir alle freuen uns auf diese Treffen. 
  • die Vorbereitungen für #theADVENTure: Zugegeben, den Abgabe-Termin am 9. November fand ich anfangs doch sehr früh gesetzt. Aber ich will ihn nächstes Jahr genauso früh haben. Denn es gibt kein besseres Gefühl, als nach Abgabe seines Türchens sagen zu können: Fertig!
  • der Tannenreisig- und Schlemmertag im Schwarzwald: Mindestens einmal vor Weihnachten kocht uns meine Mutti ihren fränkischen Sauerbraten mit Lebkuchensoße und Knödeln. Und frisch geschnittenes Tannenreisig gab's für die Heimfahrt gleich mit dazu. #wiedasduftet
  • das gemeinsame Erinnern und Gedenken: Seit zwei Jahren ist mein Schwiegerpapa nicht mehr bei uns. Wir denken oft an ihn - meist in ganz alltäglichen Situationen. Etwa wenn's Schupfnudeln gibt, "weil die der Opa immer für mich gekocht hat", wie das Fräulein dann sagt. Im November aber ist der Todestag. Und da kommen wir noch einmal ganz bewusst in seiner Familie zusammen - weil es allen gut tut. 
  • ein Freitagsausflug in die alte Heimat: Hanna genießt einen Nachmittag bei ihrer Patentante. 
  • ein Schlemmer-Abend bei Freunden: Wir wurden französisch bekocht. Und solltet ihr noch niemals eine Scheibe selbst gebackenes und getoastetes Brioche gegessen haben. Holt es nach! 
  • Zum Heulen: meinen sauteuren Lieblingsschal aus Wolle und Seide zu später Stunde inmitten der 40-Grad-Wäsche in der Waschmaschine finden - um die Hälfte geschrumpft und verfilzt. 
  • die Premiere des Fernseh-Zweiteilers "Aenne Burda - eine Wirtschaftswunderfrau" in der Oberrheinhalle in Offenburg. Und wie nahbar sich dabei einer der größten Verleger Deutschlands gezeigt hat, dessen Mutter eine sehr mutige Frau war. 
  • die ##kreativ18 in Stuttgart: der Freitagnachmittag gehörte wie auch 2017 meinem kleinen Fräulein. Ich ließ sie durch die Halle stöbern, begleitete sie zu ihren Lieblingsworkshops, und ließ sie Neuheiten entdecken und ausprobieren. Samstags stürzte ich mich dann noch einmal allein in den Messetrubel samt Bloggertreffen. 
  • meine Glückssträhne: Ich hab doch tatsächlich einen Bausatz für ein riesiges Schoko-Haus gewonnen. Das kleine Fräulein und ich werden wahrscheinlich nächste Woche zum Baumeister, danach wird es in der Klasse des Fräuleins vernascht. 
  • ein Coffeedate im vorweihnachtlichen Esslingen: Meike kenne ich von #snaplybackstage und uns trennen nur fünf Kilometer - allerhöchste Zeit, sich mal wieder zu sehen. Und ich hab großen Respekt vor dem, was sie als Familie leisten: Sie sind Bereitschaftspflegefamilie, und geben gerade einem kleinen Kerlchen das für ihn so dringend benötigte warme Nest. 
  • ein Schnellkurs im Macaronsbacken: Katharina von wienerbroed hat mir heute das Geheimrezept mit Geling-Garantie verraten. Und zack - befindet sich auf meinem Wunschzettel ein Zuckerthermometer. 

So - und ab jetzt geht's hier mit Riesenschritten auf Weihnachten zu: Ich freu mich auf Lichterglanz und Sternenzauber, und spätestens am Sonntag unterschreibe ich meine alljährlich Mitgliedschaft bei der #backwahnsekte. Ich sag nur: 16 Sorten. Wie viele kommen bei Euch auf den Plätzchenteller?

#itsbeginningtolookalotlikechristmas

Ein Blick zurück 10/18

Der Monatsrückblick für den Oktober kommt mit etwas Verspätung - auch wenn er hier auf dem Blog mit dem korrekten Datum erscheint #dietechnikmachtsmöglich Der Grund könnte kein schönerer sein: Wir waren am Rande des Polarkreises - auf Island. Seit wir 2005 das erste Mal durch diese magische Landschaft gefahren sind, hat uns die Insel nicht mehr losgelassen. Jetzt sind wir zurück gekehrt, mit pochendem Herzen und neugierigem Fräulein im Gepäck. Und auch, wenn auf Island viel gebaut wurde, und der Tourismus deutlich professioneller und weitaus mehr spürbar ist als vor 13 Jahren, hat uns die Reise genauso gefangen genommen wie bei der Premiere: Die Weite. Die frische Luft. Und die nahezu unbeschreibliche Schönheit der Natur. Alles zusammen macht unglaublich demütig und dankbar.


Demut und Dankbarkeit - zwei Dinge, die ganz gut in den November passen, finde ich. Ein Monat, der mich immer wieder etwas nachdenklich stimmt, und seit jeher auf das Jahr zurückblicken lässt, bevor ich mich dann im Dezember kopfüber in den Weihnachtstrubel stürze. Ihr merkt schon, ich steck schon mittendrin, im Jahresendspurt. Daher jetzt erst mal noch schnell die Dinge, die den Oktober für uns ausgemacht haben:

#oktober
  • Besuch nur fürs Fräulein: Wenn aus der ehemaligen Bezugserzieherin (wer erfindet eigentlich solche Wörter?) eine echte Wegbegleiterin wird, und sie nicht nur zu einer großen Freundin fürs Fräulein, sondern auch zu einer Freundin der ganzen Familie wird
  • Wiedersehensfreunde hochpotenziert: bei #snaplybackstage habe ich so viele tolle Kolleginnen und Online-Freunde in echt wieder getroffen - mal nicht nur zwischen Tür und Angel, sondern 48 Stunden lang. Und trotzdem war's viel zu kurz. 
  • Losglück: das Fräulein war mit ihrem Papa auf dem Stuttgarter Wasen und hat ein riesiges Einhorn aus Plüsch namens Glitzerstern mit nach Hause gebracht. 
  • Ganz viel Lese-Zeit mit dem Fräulein: Im Oktober gab es das erste Mal für die Zweitklässler einen Lesevertrag von der Schule. Zwischen 5 und 20 Minuten sollen/dürfen/können die Kinder laut vorlesen, die Zeiten werden dann in den Vertrag eingetragen und am Ende des Monats die Lese-Stars der Klasse gekürt. So kenn ich jetzt nicht nur das Codewort der supergeheimen Pfötchen-Gang, sondern weiß auch, was der Fisch erlebt, der zu Fuß zur Post geht. 
  • Warum in die Ferne schweifen, wenn eine gute Freundin und ein gemütliches Café nur ein paar Schritte von zu Hause entfernt sind? Ich mag spontane Abende wie jenen im Oktober. 
  • mein Impfschutz ist jetzt wieder vollständig #yeah
  • Brötchen direkt an die Haustür: Dieses Frühstücksglück hat uns eine Werbe-Aktion beschert. Eigentlich eine tolle Sache. Aber: Wir haben hier mehrere Bäcker am Ort. Und nachdem bereits vor ein paar Jahren schon mein liebster Schnickschnack-Laden, dann der Kreativ-Dealer und jetzt auch noch mein Lieblingsschuhladen geschlossen hat, gilt hier mehr denn je: Was immer geht, wird vor Ort einkauft! #supportyourlocaldealer
  • Spätsommerglück mitten im Oktober: Mit einem Cocktail und Änni open-air auf den lauen Abend in der Stuttgarter City angestoßen. 
  • Kreativer Sonntag mit dem Fräulein: Wir haben die Kürbis-Vorlagen von Bine Brändle zum Leuchten gebracht - mit Wasserfarben und Speiseöl. Denn Speiseöl macht normales Papier transparent. Wusste ich nicht. Und Du? 
  • Ein Sack voll Nüsse: Und zwar von meiner lieben Bloggerfreundin Kerstin - selbst aufgelesen, getrocknet und in einem wunderschönen Jute-Säckchen an mich verschenkt.  
  • Die Geburtstagssause mit und bei unseren Nachbarn: Wir wohnen hier wirklich eng aufeinander, aber im Großen und Ganzen kommen wir wunderbar klar miteinander - und das seit vielen vielen Jahren. 
  • Auf die Plätze, fertig los - hieß es fürs Fräulein beim großen Kirbelauf, an dem sie auch in diesem Jahr gemeinsam mit ihrer Klasse teilgenommen, und ihr Ergebnis vom Vorjahr verbessert hat. 
  • Und natürlich darf sie nicht fehlen - unsere Woche auf Island #playmosommersiniceland 


"Wer die Einsamkeit liebt, wer mit sich ist - der wird hier eins mit allem sein" - sagt der Filmemacher Stefan Erdmann über Island. Mit nach Hause genommen habe ich dieses Gefühl. Jetzt hoffe ich, wir können es auch ein bisschen mit hinüber retten in die trubeligen Wochen, die zum Jahresendspurt anstehen.

#allejahrewieder

Ein Blick zurück 9/18

#backtoschool - zurück in die Schule hieß es für uns diesen September. Die allerersten, richtigen Sommerferien gingen für das kleine Fräulein zu Ende. Und nachdem tagelang die Vorfreude regierte, überkam sie kurz vor Schulstart dann doch etwas Panik. Wie wird wohl das zweite Schuljahr laufen? Sind meine Freunde noch dieselben wie vor den Ferien? Welche Lehrer werden mich unterrichten? Schaffe ich das alles? Fragen, die nur so aus ihr heraus sprudelten. Und absolut berechtigt waren. So viel die Kinder in ihrem ersten Schuljahr lernen und wachsen - sie sind trotzdem einfach noch Kinder. Und noch längst keine Routiniers im Wechselspiel von Ferien und Schulalltag. Das wird in unserer höher-schneller-weiter-Gesellschaft leider ganz oft vergessen. Und ich beschloss: Warum nur den allerersten Schultag im Leben feiern? Wir machen das jetzt einfach künftig jedes Jahr. Im Mini-Format. Und voller Freude und positiver Gedanken.


Jetzt - zum Monatsende - haben sich zum Glück alle Sorgen des Fräuleins in Luft aufgelöst. Wir haben uns mittlerweile in den Alltag mit dem neuen Stundenplan eingegroovt. Es wurde Neues ausprobiert, an Bewährtem festgehalten - und zwischendurch war sogar noch genug Zeit, dieses geniale Spätsommerwetter zu genießen, und Zeit mit Freunden zu verbringen. Wieder einmal bin ich sehr dankbar über meinen Blick zurück am letzten Tag des Monats - mein kurzes Innehalten und Revue passieren lassen, was eigentlich so los war in den vergangenen vier Wochen:

#september
  • das kurze und spontane Einbremsen im neuen Zuhause unserer ehemaligen Nachbarn. Die Wiedersehensfreude der Kinder hat alle Bedenken - Können wir das wirklich bringen? Spontaner Überfall? Die sind doch bestimmt noch am Kisten auspacken?! - weggewischt. 
  • ein lustiges Shooting mit Änni. Natürlich gab's zur Belohnung Kekse und Kaffee. Rituale wollen schließlich gepflegt werden.
  • unser Tagesausflug in den playmobil Funpark - denn für die nächste große Reise benötigten die #playmosommers unbedingt noch wetterfeste Outfits und ein passendes Gefährt. 
  • eine Schnupperstunde im Kung Fu fürs Fräulein. Ist aber nicht ihr Ding. Aber war trotzdem spannend. Neues einfach mal ausprobieren, und dann erst entscheiden. 
  • das Déjà-Vu bei der Einschulungsfeier in der Grundschule - inklusive Gänsehautmoment beim laut schallenden Begrüßungslied von Schülern und Lehrern.
  • ein sehr motivierendes Treffen von selbstständigen Frauen in Stuttgart, initiiert von Illustratorin Johanna Fritz. Inklusive Tritt in den Hintern für mich in Sachen Textwerkstatt. Richtig so. Das Projekt liegt schon wieder viel zu lange in der Warteschleife. 
  • unsere Fahrradtour zur großen Kastanienallee im Nachbar-Ort. 
  • ein Kontroll-Termin beim Arzt, der ohne Befund endete. #puh
  • das Learning in einem meiner Jobs: Wir setzen dort gerade ein Customer-Relationsship-Management-System auf, und ich finde es hochspannend, diese Datenbank später nicht nur zu füttern, sondern auch mit aufzubauen.
  • der Spielebesuch einer Fräulein-Freundin, der für uns Neuland war: Denn unser Fräulein geht in eine Inklusionsklasse - das heißt, Kinder ohne und Kinder mit Behinderung verbringen den Großteil ihres Schulalltags zusammen. Aber ganz oft endet diese Inklusion am Ende eines Schultages, weil die Kinder dann wieder getrennte Wege gehen. Aber jetzt besuchte uns eines der Mädchen der Partnerschule nachmittags. Erst in Begleitung der Mama, dann blieb sie alleine. Und zugegeben, es verlangte etwas mehr Rücksichtnahme und etwas mehr Geduld vor allem vom Fräulein, aber ansonsten war alles wie immer: Die zwei Mädchen haben mit Puppen gespielt, playmobil-Welten aufgebaut und vor allem ganz viel getanzt. Warum ich das hier extra aufführe? Weil Inklusion - das erleben wir durch unsere Schulform - nicht immer einfach ist. Aber an diesem Nachmittag war sie es. 
  • unser buntes Nasch-Laub, das ich gemeinem mit dem Fräulein gebacken habe.
  • der Moment, wenn Du vom eigenen - zum Glück - kurzen Schnarcher auf dem Stuhl der Kosmetikerin aufwachst. Erst peinlich berührt, dann dankbar ob der kleinen Auszeit im Alltag. 
  • die virtuelle Babyshower fürs #kreamini - zur Begrüßung der zuckersüßen Tochter von Dominique von kreamino haben sich ganz viele Blogger zusammengetan, und ein riesiges Paket gefüllt, das dann von Gesine von allie and me feierlich übergeben wurde. Es stimmt einfach, dass #nähenverbindet 
  • der Hashtag #nähenverbindet passt auch zum Sonntagsbesuch aus der Schweiz: Sabine mit ihrer Familie fuhr die fast 200 Kilometer bis zu uns, wir futterten Kürbissuppe, Rostbraten mit Spätzle und Zwetschgencrumble, spazierten durch buntes Herbstlaub und genossen die herrliche Spätsommersonne.
  • das leckere Pilz-Schnitzel, das der Herr des Hauses gekocht hat. Beim Männer-Kochclub. Und ja, er geht dort freiwillig hin. Seit über 25 Jahren. Alle vier Wochen kochen die Herren gemeinsam abends ein Menü, im Anschluss wird gegessen. Und manchmal bleibt was übrig. Wie beim Pilzschnitzel. Dann ist mein Mittag am nächsten Tag mehr als gerettet.  
  • ein toller Kreativ-Nachmittag mit meinem Fräulein: Wir haben herbstliche Windlichter gebastelt - aus Blättern, Tapetenkleister und Papier. Das Ergebnis zeig ich Euch noch diese Woche hier auf dem Blog. 
  • der recht spontane Kaffeetreff mit einer Freundin, der sich von den ausgemachten "schnellen zehn Minuten" auf fast drei Stunden ausdehnte. Aber manchmal muss man einfach die To-Do-Liste eine To-Do-Liste sein lassen, und den Moment genießen. Schön war's! 
  • die Nach-Geburtstagssause meiner Mutti: mit einem großen Spaziergang in der Herbstsonne, leckeren Torten und Kuchen und gemütliche Familienzeit. 
  • den letzten Sonntag des Monats hat das Fräulein komplett im Schlafanzug verbracht. Einfach so. Erst haben wir ausgeschlafen. Dann gemütlich gefrühstückt. Und irgendwie hat sie es den Rest des Tages nicht aus dem liebsten Kleidungsstück heraus geschafft. Ein Fest für sie. Und für uns alle ein total fauler aber herrlich entspannter Sonntag. 


Das war er, unser September. Und mit dem Oktober biegen wir gefühlt schon auf die Weihnachtsspur ein. Ich hab mir schon Gedanken für #theadventure2018 gemacht, und im Supermarkt marschiere ich schon lange durch die Allee von Lebkuchen und Dominosteinen. Letztens bin ich der Versuchung erlegen, und hab eine kleine Packung Elisenlebkuchen mitgenommen - entgegen aller Grundsätze, vor dem 1. November keine Weihnachtssüßigkeiten zu kaufen und zu essen. Und was soll ich sagen? Boah, war der lecker!

#l(i)ebedenmoment

Ein Blick zurück 8/18

Man könnte meinen, wir Sommers sind nur im Urlaub. Der letzte Monatsrückblick kam aus dem hohen Norden - aus Hamburg! Und dieser hier kommt aus einem der südlichsten Zipfel Deutschlands - aus dem Allgäu. Aber natürlich reiht sich bei uns nicht nur eine Reise an die nächste. Dazwischen war ganz schön viel Alltag. Allerdings ging es etwas behutsamer zu  - denn hier sind nach wie vor Sommerferien. Und bis Sonntag werden wir morgens noch vom Gemecker der Geissens geweckt, essen Brezn statt Brezeln zum Frühstück, und winken mindestens einmal täglich dem Schloss Neuschwanstein zu.


Denn um uns so langsam in Richtung Schulalltag einzugrooven, bleibt nächste Woche noch genug Zeit.  Ganz ehrlich? Nach 44 Tagen Sommerferien wird uns die Umstellung nicht leicht fallen. Und wieder einmal bin ich dankbar für einen schönen Monat - bei meinem Rückblick wird mir alle vier Wochen aufs Neue bewusst, wie gut es uns eigentlich geht.


#august
  • ein Besuch (fast) nur fürs Fräulein: ihre Lieblingserzieherin aus Kindergartenzeiten schaute mal wieder vorbei, erst futterten wir gemeinsam Wraps, und dann genoss das Fräulein diesen Besuch nur für sich ganz alleine.
  • der 75. Geburtstag der Tante meines Mannes: Wir haben ordentlich geschwitzt zwischen Weinreben und Apfelbäumen. Aber je älter wir selbst werden - und vor allem seit dem Tod meines Schwiegervaters - erscheinen uns solche Familientreffen wertvoller denn je. 
  • Übernachtungsbesuch fürs Fräulein: mit Kino-Abend samt Popcorn auf dem Sofa, wildem Gekicher unter der Bettdecke und Schoko-Croissants zum Frühstück 
  • der Ausflug zum Baumwipfelpfad nach Bad Wildbad - auf Augenhöhe mit meterhohen Fichten und Tannen was über den heimischen Wald lernen, und zum Finale eine lange Röhrenrutsche hinunter flitzen. Toll war's! 
  • meine erfolgreiche Sushi-Premiere! Ja, richtig gelesen - ich habe bis vor kurzem noch nie Sushi gegessen. Weil ich jegliche Art von kalten Soßen und Dips - Sojasoße, Ketchup, Mayonnaise, Senf, Wasabi und Co - nicht mag. Aber dieses Sushi mit meiner Freundin Frauke war sensationell. #sayyestonewadventures
  • zwei Wochen Ferienfreizeit fürs Fräulein: morgens mit dem Papa los, abends mit ihm nach Hause - und dazwischen ganz viele, neue Menschen kennenlernen! Kostet Mut, anfangs auch etwas Überwindung, aber am Ende geht man gestärkt, mit neuem Selbstvertrauen, und der Gewissheit, neue Freunde gefunden zu haben, heraus. 
  • ein gemütlicher After-Work-Treff mit meiner Nähfreundin Conny ganz ohne Nähthemen - und dennoch war wie immer am Ende des Abends zu viel Gesprächsstoff übrig, obwohl wir ununterbrochen geschnattert haben. 
  • Ich war E.N.D.L.I.C.H. beim Steuerberater. Und rate allen, die sich selbstständig machen oder machen wollen: Macht das früher als ich. Lohnt sich. 
  • ein langer Abend mit unseren Noch-Nachbarn, den wir alle noch einmal sehr genossen haben. In wenigen Tagen steht der Umzug an, und uns allen ist das Herz schon verdammt schwer. 
  • der Oma-Urlaub von unserem Fräulein - mit ganz viel Natur, ihren geliebten Hunden und Rund-um-Verwöhnprogramm à la Großmama. Wir sind so dankbar, dass sie das erleben kann und die Zeit am Rande des Schwarzwalds in vollen Zügen genießt. 
  • im Umkehrschluss hatten der Mann und ich mehr als eine Handvoll Abende zu zweit. Und fühlten uns in die Zeit zurück versetzt, als ich mit dem Fräulein schwanger war, und alle sagten: "Geht nochmal aus, das geht so schnell nicht wieder!" Und wir es trotzdem nicht gemacht haben. Weil die Terminkalender tagsüber schon so voll sind, dass wir abends einfach mal gerne nur sind. Zu zweit auf der Terrasse mit einem eiskalten Gin Tonic. Oder - unsere wieder entdeckte Lieblingsbeschäftigung: Stundenlange Spaziergänge zu zweit über die Felder rund um unser Zuhause. Werden wir etwa alt? 
  • unsere Urlaubswoche im Allgäu. Wann immer wir auf dem Weg nach Südtirol hier vorbei gefahren sind, haben wir dem Fräulein versprochen: "Irgendwann besuchen wir Schloss Neuschwanstein!" Diesen Sommer war es soweit. Und dieses Schloss ist trotz aller Touristenmassen einfach magisch. Nach fast einer kompletten Woche hier in der Gegend können wir voller Überzeugung sagen: Das Allgäu fetzt! Wir kommen bestimmt wieder! 

Bis Sonntag werden wir hier im Süden noch etwas Kraft schöpfen für den Alltag, der uns Zuhause - und vor allem jenseits unserer Urlaubsblase - erwartet. Die Nachrichtenlage in Deutschland ist gerade keine Gute. Es macht mir Angst, was im Land passiert. Aber ich glaube fest daran: #wirsindmehr - und es ist allerhöchste Zeit, dass wir auch laut werden. Jeder auf seine Art und Weise.

#gegenrechts

Ein Blick zurück 7/18

Hach, Hamburg! Vier Tage waren wir im Norden, und gerade sitzen wir im Auto zurück in den Süden. Auffällig ruhig ist es. Ja, wir sind alle etwas müde von der Hitze, die in diesen Tagen auch die nördlichste Metropole Deutschlands fest im Griff hat. Aber vielmehr hat uns auch alle die Wehmut überfallen. Zu schön waren die Tage an der Elbe. Fürs Fräulein war's die HH-Premiere, und sie hat sich genauso gefangen nehmen lassen vom Zauber, den diese hanseatische Stadt inne hat. Wir knusperten Fischbrötchen an Brücke 10, schipperten mit der 62er zur Strandperle, weinten gemeinsam um den König der Löwen, spazierten nachts barfuß über die Brücken der Speicherstadt. Es war einfach ein grandioser Schlusspunkt eines tollen Monats. Juli, Du warst einfach wunderbar!

Blick von der Elbphilharmonie auf Hafen und die Landungsbrücken. 
Fast könnte man darüber vergessen, was sonst noch so los war diesen Monat. Dabei hatte es der Juli wirklich in sich - wir sind aus dem Feiern gar nicht mehr rausgekommen. Und die schönsten Momente hab ich wie immer in meinem Tagebuch festgehalten.

#juli

  • Das Fräulein ist sieben Jahre alt! Und das haben wir natürlich mit zwei großen Partys gefeiert. Einmal mit der Familie. Einmal mit ihren Freunden. Und natürlich gab es die gewünschte Pinata. In Eisform. Passend zum Partymotto. Unser Meisterwerk aus Pappe und Krepp hat aber definitiv seinen eigenen Auftritt auf dem Blog verdient. Folgt! Versprochen!
  • Premiere: die ersten richtigen Sommerferien haben begonnen! Sechs Wochen schulfrei! Und nach zwei Tagen gab's abends schon Tränen: "Ich vermisse meine Freunde aus der Schule!" Wir hatten wirklich ein Riesenglück mit Lehrerinnen und Klassengemeinschaft - wofür ich sehr, sehr dankbar bin!
  • Und noch eine Premiere: das erste Zeugnis! Aus diesem Anlass haben übrigens der Mann und ich auch mal wieder die alten Mappen raus gekramt, dabei herzlich gelacht und geschmunzelt. Lohnt sich wirklich, da mal wieder drin zu blättern.
  • eine Party nach der anderen: gemeinsam mit den Kollegen von hilco haben wir gegrillt, gelacht, und lustige Boomerangs fabriziert; bei der Geburtstagsfeier einer lieben Freundin gab's das beste Pulled Pork seit langem und einen Nachhauseweg im Mondschein; bei der großen Firmenparty des Mannes hingegen so viel Programm, das wir gar nicht alles ausprobieren konnten. Aber Kräutersalz haben wir gemischt, unsere eigene Schokolade gegossen, zwei Armbänder geknüpft und die Retro-Süßi-Bar geplündert
  • ein lustiges Foto-Shooting mit Änni, bei der unsere Lieblingsfotolocation kurzerhand von einer Outdoor-Yoga-Gruppe geentert wurde. Wir konnten sie aber erfolgreich zurück erobern. Die Bilder dürfen wir aber noch nicht zeigen. Aber bald....
  • ein frisch gestrichenes Treppenhaus, und wie das halt so ist, wenn man mal mit Renovieren angefangen hat, hat auch noch die Badezimmerdecke und eine Schlafzimmerwand ein Make-Over bekommen. Dank Malermeister für uns aber eine total entspannte Nummer. #einhochaufgutehandwerker 
  • das spontane Kaffeehausdate mit einer Freundin, das mir an einem verkorksten Tag wieder die gute Laune zurück brachte. 


Party! Das war wirklich unser Motto im vergangenen Monat! Daher darf's im August gerne ein bisschen ruhiger zugehen. Vor uns liegen noch fast die ganzen Sommerferien - wir werden sie den größten Teil zuhause verbringen, entschleunigen, und ganz viel Eis essen. Das Beste, was man bei den aktuellen Temperaturen machen kann!

Keep on cooling!

Ein Blick zurück 6/18

Im Juni kam ich mir vor wie Codo der Dritte, aus der Sternenmitte. Und? Wer hat sofort eine Melodie im Ohr? Der Refrain des Liedes aus den 80ern passt wunderbar zu meinen vergangenen vier Wochen: Ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt. Codo hat 1983 die Liebe mitgebracht von seinem Himmelsritt. Und ich? Ein paar Augenringe.

Wusstest Du? Der 13. Juni ist der Tag der Nähmaschine. Grund genug für eine kleine Liebeserklärung. 
Um aufzuzählen, was mir alles schlaflose Nächte bereitet hat - im positiven wie im negativen Sinne, musste ich diesen Monat nicht einmal in meinem Tagebuch blättern. Ich konnte die Ereignisse einfach so herunter tippen:

#juni

  • 16 Jahre! Unsere Ehe ist jetzt ein waschechter Teenager! Wahnsinn! Vor 16 Jahren haben wir uns das Ja-Wort gegeben. Vor dem Standesamt. In der Kirche. Danach ein rauschendes Fest gefeiert. Mit einer riesigen Gästeschar. Dagegen fallen unsere Jahrestage echt mau aus. Oder sagen wir lieber pragmatisch. Denn der Alltag ist es doch, der gerockt werden muss. 
  • Endlich ist er da, unser neuer Terrassentisch! Schlappe acht Wochen haben wir auf ihn gewartet, ihm mehrfach hinterher telefoniert, bis er endlich geliefert wurde. Und was soll ich sagen? Aller Ärger verflogen! Und: Für mich ist er nicht nur ein Terrassentisch, für mich ist er auch der beste Fotogrund überhaupt - da komplett weiß! Hehe! 
  • die zwei Einweihungssausen für den neuen Tisch: schallendes Gelächter, volle Bäuche, beschwipste Erwachsene - und Kinder, die bis spät in der Nacht die lockere Atmosphäre ausnutzen, und Peppa Pig in der Dauerschleife auf dem iPad gucken #daslebengeniessen
  • das wohlig warme Gefühl im Bauch, das wir alle Drei immer noch haben, wenn wir an unseren Roadtrip durch Norwegen vergangenen Sommer denken - und das sich ganz intensiv wieder zeigte, als wir kürzlich mit unseren Nachbarn, die sich bald gen Norden aufmachen, noch einmal unsere Route und Stationen durchgegangen sind. 
  • Übernachtungsgäste im Haus: Mal die beste Freundin des kleinen Fräuleins, mal gute Freunde von uns - der Umbau des Dachgeschosses im vergangenen Jahr hat sich mehr als gelohnt, und macht das auch spontan wieder möglich. 
  • die Überraschung von meiner Nähfreundin Conni: weltschönste Reißverschluss-Zipper mit Ring - für ganz viele Lieblingstäschchen aus Wachstuch  
  • der routinemäßige Check-Up beim Arzt, in den ich - eigentlich absolut ohne Grund - immer mit einem mulmigen Gefühl starte, bei dem es aber nahezu nichts zu beanstanden gab. "Etwas mehr Sport, und etwas gesündere Ernährung" führe ich schon immer selbst ins Feld, weil ich ohnehin weiß, dass das leider meine ewigen Baustellen sind. 
  • gegen den Kennzeichnungsblues auf Instagram - generell auf Social Media - angekämpft. Es will mir einfach nicht in Kopf, dass jetzt jeder alles mit WERBUNG kennzeichnen soll, um rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen. "Sharing is caring" lautete bislang mein Motto - sowohl hier auf dem Blog als auch auf meinen SocialMediaKanälen. Und jetzt? Soll das alles Werbung sein? Widerspricht allem, was ich jahrelang über Werbung und Kennzeichnung gelernt habe, sowohl im Print als auch online. Und ja - mich nervt das! Eigentlich will ich mir davon den Spaß nicht verderben lassen. Aber ehrlich, das fällt mir gerade verdammt schwer. 
  • ein lustiger Freundinnenabend und der Nachhauseweg im Mondschein
  • der euphorische Start - zumindest von unserer Fan-Seite aus - in die Fußball-Weltmeisterschaft.  Das Mitfiebern bei den Spielen. Und das gemeinsame Traurig-Sein beim Ausscheiden. Aber: Es ist NUR Fußball. Und ich musste laut lachen, bei dieser wunderbar ironischen Lektüre und mal einer etwas anderen Antwort auf die Frage: "Wie geht's weiter?" Wir packen unsere Fußball-Kiste jetzt wieder auf den Dachboden - und freuen uns einfach aufs nächste Turnier! 


Ja, der Juni war wirklich ein Monat im Schnelldurchlauf. Und morgen beginnt er, der Lieblingsmonat des kleinen Fräuleins - denn der Juli ist ihr Geburtstagsmonat. Ihr großer Wunsch: eine Pinata! Selbst gebastelt! Das Krepp-Papier liegt schon parat!

Happy weekend!