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Pietra im Herbstlicht

Ich muss Euch nochmal mitnehmen nach Island. Genauer gesagt auf die sagenumwobene Halbinsel Snaefellsness. Vom gleichnamigen Vulkan aus ließ Jules Verne seinen etwas schrulligen Professor Lidenbrock zum Mittelpunkt der Erde reisen. Der Kirkjufell - der Pfeilspitzenberg - ist nicht erst seit der sechsten Staffel von Games of Thrones eines der beliebtesten Foto-Motive der Insel aus Feuer und Eis. Und die Basaltsäulen von Gerduberg wurden bei unserer Tagestour rund um die Halbinsel ganz spontan zur Kulisse für meinen derzeitigen Lieblingspulli: Franzi aus Sweat Pietra von hilco.


_Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Stoff wurde mir für das Nähen eines Designbeispiels zur Verfügung gestellt._

Die Basaltsäulen von Gerduberg hatten wir ganz anders in Erinnerung: nass. So nass, dass wir uns bei unserer ersten Island-Reise im Jahr 2005 kaum aus dem Auto trauten. Der Regen kam von oben, von links, von rechts - gefühlt von überall her. Und dieses Jahr? Tauchte die Herbstsonne die bis zu 14 Meter hohen Säulen in sanftes Licht. Wir waren völlig allein an diesem Fleckchen Erde. Das Fräulein stapelte fröhlich summend einen Stein auf den anderen, wir streckten selig unsere Nasen in die wärmende Sonne. Aber ich konnte diesen Moment - dieses Licht - nicht ungenutzt vorbei streichen lassen.


Denn dieser Pulli hatte es bislang einfach noch nicht vor die Kamera geschafft - weil er von der Wäschetonne direkt in die Waschmaschine, von dort auf den Kleiderbügel und statt in den Schrank wieder direkt an mich wandert.  Er ist einer meiner treuesten Herbstbegleiter, und durfte somit auch im Reisegepäck nicht fehlen. 


Was mir bei Franzi besonders gut gefällt: Die kleinen Bündchendetails - sowohl an den Armabschlüssen als auch am Halsbündchen. Und die Tatsache, dass der Pullover hinten etwas länger als vorne ist, und einen abgerundeten Saum hat. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft. Mag ich.


Vernäht hab ich den leichten Sweat Pietra aus der aktuellen Herbst-Winter-Kollektion von hilco. Er ist herrlich warm, ohne aufzutragen. Und es gibt ihn übrigens in zwei Farbstellungen: Änni hat ihn in der beige-grau-schwarz-Variante gezeigt.


Seht ihr die dunklen Wolken am Horizont? Sie brachten uns Schneeflocken - so groß, wie wir sie noch nie gesehen hatten.

#livethemoment













Da ist er endlich - DER Blouson!

Wer kennt sie noch? Die Fernsehsendung "Was bin ich?", die in den 80ern über die Fernsehbildschirme flimmerte. Anhand einer typischen Handbewegungen mussten die Quiz-Gäste den Beruf des Stargastes erraten. Und ja - ich würde heute wohl für diese typische Handbewegung unter anderem mein Handy zücken, und darauf rum tippen. Zum Glück findet mein Beruf nicht komplett im Internet statt, und ich lasse meine Finger auch noch lieber über die Computertastatur als über das Handydisplay flitzen. Aber: Ich mag das Foto. Dabei geht's heute weder ums Handy noch um meine Fingernägel. Es geht um den Blouson, den ich auf dem Bild trage. Nicht um irgendeinen Blouson, sondern DEN Blouson genauer gesagt. Meinen Messe-Blouson, den ich extra für die h+h Cologne genäht und dort auch das erste Mal getragen habe.