Posts mit dem Label schoenstebastelzeit unterwegs werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label schoenstebastelzeit unterwegs werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Convenience als Trend? #creativeworld2019

Die Rundum-Sorglos-Pakete sind in der DIY-Branche auf dem Vormarsch: Pompons und Troddeln im Beutel, die man nur noch aufhängen oder annähen muss; fix und fertig genähte Kuscheltiere zum Ausstopfen und Verzieren; aus Papier oder anderen Materialien vorgestanzte Bauteile, die nur noch schnell mit ebenfalls gelieferten Nieten, Nadeln, Clips oder Kleber zusammengesetzt werden wollen - auf der #creativeworld2019 in Frankfurt gibt es unzählige solcher Produkte und Material-Kits. Ich hab mich gestern unters Messepublikum gemischt, und bin mit viel Inspiration aber auch etwas nachdenklich zurückgefahren. Denn ich frage mich: Convenience in der DIY-Branche: Fluch oder Segen?

Blumen, die so schnell nicht verwelken: Strauß aus Papierblüten am Stand von sizzix,
dem Hersteller der Stanz- und Prägemaschine Bigshot. 

Was die handarbeit+hobby in Köln für die NähSzene ist, ist die Creativeworld in Frankfurt für die DIY-Szene: Mit mehr als 350 Ausstellern aus 44 Ländern - und flankiert von den beiden anderen Schauen, der paperworld und der christmasworld - ist sie vor allem Trendschau. Dort werden die Produktneuheiten rund ums dekorative Basteln, für den Grafik - und Künstlerbedarf, Handarbeit und textiles Gestalten sowie fürs kreative Hobby präsentiert, Techniken und Materialien vorgestellt. Genauso wie die h+h ist auch die Creativeworld eine reine Order-Messe - sprich einkaufen kann dort nur der Fachhandel, aber nicht der Endverbraucher.

Fertige DIY-Pakete: YAY or NAY?
Die Nachfrage ist da: Der Endverbraucher verlangt immer mehr das Rundum-Sorglos-Paket. Auf den ersten Blick ist das herrlich bequem - ein Strickset, in dem die Wolle zum Projekt und die Nädelstärke zur Wolle passt; ein Taschen-Nähset mit allem Pi-Pa-Po vom Karabiner bis zum Vlies zur Stoffverstärkung; ein Handlettering-Starter-Kit samt Buch, Stiften Papier... Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die komplette Verfügbarkeit alles Notwendigen für ein Projekt ist sicherlich einer der großen Vorteile  eines solchen Sets. Und für alle, die eine Technik, ein neues Material oder ein komplett neues Hobby einfach mal ausprobieren wollen, sicherlich eine feine Sache.

Wenig Aufwand, große Wirkung: Das passt zwar in unsere schnelllebige Zeit, aber bei all den schönen Fertigpaketen geht eines verloren - das Individuelle. Das Tüpfelchen auf dem i, das aus irgendeinem Projekt Dein Projekt macht.

Wir hatten gestern auf der Messe bereits eine kleine Diskussionsrunde zum Thema. Und waren uns insofern einig: Die Mischung macht's! Die DIY-Sets können eine tolle DIY-Einstiegsdroge sein. Sie können aber auch die Kreativität bremsen - in dem sie einem von Anfang an vorgeben, wohin die Reise gehen, wie das fertige Produkt aussehen wird oder besser: auszusehen hat.

Papier-Prägeformen am Stand von efco: toller Effekt, tolle Haptik. 

Altes in neuem Gewand: die Trends 2019
Bekannte Materialien, neue Techniken: So konnte man die Trends 2019 zusammenfassen - denn auch in einer kreativen Branche wie der DIY-Branche lässt sich nun mal das Rad nicht neu erfinden. Das Stilbüro bora.herke.palmisano hat auch in diesem Jahr wieder die Trendfläche für die Creativeworld bespielt, und hat drei Unterthemen entwickelt:

#cosysite
#cosysite:Gipsbinden und freestyle geknüpfte Accessoires
Plüschig, wollig, pur - so lässt sich die erste Trendwelt beschreiben. Sie zeigt unter anderem die Technik des Bildhauens mit Vasen aus Porenbeton. Alternativ wird mit den guten, alten Gipsbinden modelliert. Auf der Creativeworld wickelte man sie einfach um Alltagsgegenstände, um diesen einen neuen Charakter zu verleihen. Für das Cosy im Thema sind hochwertige Woll-Materialien verantwortlich - wild und spontan und in unterschiedlichen Längen geknüpft oder geknotet. Und gewebt werden muss nicht nur im Webrahmen, dafür kann man auch mal einen alten Rattansessel oder ein geflochtenes Weidenkörbchen hernehmen.

#naturallocation
#naturallocation: die japanische Stickmethode Sashiko und handgetöpferte Unikate. 
Perfekt unperfekt - das ist bei dieser Themenwelt das Motto. Zerbrochene Keramik, die Mithilfe der japanischen Kintsugi-Technik wieder zu neuem Leben erweckt wird; selbst getöpferte und glasierte Teller; von Hand bestickte Tischläufer: herrlich ungezwungen wirkt das Ensemble und verrät erst auf den zweiten Blick, welch großer Aufwand und Liebe in den einzelnen Objekten steckt.

#happyplace
#happyplace: farbenfroh, lebhaft - und Neon ist immer mit dabei. 
Die 80er lassen grüßen beim Blick auf die farbenfrohe, dritte Trendwelt. Neon ist und bleibt en vogue, dazu gesellen sich bunte Kreppbänder, Masking-Tape, allerlei Tüddelkram zum Verzieren von Papeterie, kleinen nicht-essbaren Törtchen aus Stoff sowie Tonkarton und vielem mehr. Und mittendrin immer wieder das sogenannte Acrylpouring - bei dem die Farbe mithilfe eines Liquids fließfähig gemacht und auf Leinwände und Gegenstände aufgebracht wird, und später plastisch aushärtet.

Die Stempelei und ich
Die schoenstebastelzeit heißt schoenstebastelzeit weil ich früher ganz viel gebastelt habe - unter anderem Grußkarten. Vor allem mit Stempeln, aber auch mithilfe der Präge- und Embossing-Technik, mit Aquarell- und Wasserfarben. Hochwertige Papiere streichele ich immer noch genauso gerne wie Stoffe, und auf der Creativeworld nehme ich mir jedes Jahr fest vor, diese alte Liebe wieder neu zu entfachen. Den unglaublich vielfältigen Inspirationen sei Dank!

Meine Rede! Ich bin und werde niemals nicht ein Frühaufsteher,
muss mir aber vielleicht diesen Stempel von heindesign kaufen. 

Über die Firma heindesign bin ich übrigens auch vor vielen Jahren schon zu den heute allseits bekannten Tombow-Stiften gekommen. An Brushlettering dachte damals noch kaum jemand - ich nutzte die Stifte entweder zum Stempel einfärben, oder setzte mit ihnen kleine Farbakzente auf meinen Karten.

Aus meinem Archiv: Ein paar selbst gebastelte Karten habe ich aufgehoben und heute mal wieder raus gekramt. 

Und was ist mit Stoff?
Viele Stoff-Premieren gab's auf der Creativeworld natürlich nicht zu sehen, das ist der h+h im März vorbehalten. Rico Design präsentierte allerdings die neue Themenwelt "crafted nature" - und zu dieser wird es im Frühjahr neben Papeterie und Deko-Artikeln auch einen Schwung Stoffe geben: Webware, etwas festere Musselins, und sogar Sweats sind geplant.

"crafted nature" heißt die neue Kollektion von rico-Design, die ab dem Frühjahr im Handel erhältlich sein wird. 
Auch wenn das Grundmaterial Stoff selbst auf der Creativeworld keine große Rolle spielt, so gibt es doch allerlei Materialien zu entdecken, die mit Textilveredelung zu tun haben. Allen voran natürlich Stoffmalfarben - und da spielen in der kommenden Saison sowohl Linol- als auch Siebdruck eine immer größere Rolle. In diesem Bereich räumte die Firma Marabu sogar den Creative Impulse Award 2019 ab: Das "Soft Linoleum Textil Print & Colouring"-Set wurde zum Komplett-Set des Jahres gekürt. Allein, dass es die Kategorie in dem Wettbewerb gibt, zeigt den Vormarsch der Kreativ-Kits.

Spannend finde ich auch die Produkte der französischen Firma Odif. Das Gel, mit dessen Hilfe man Webware in eine Art Wachstuch verwandeln kann, will ich unbedingt mal ausprobieren. Aber auch der thermofixierbare Kleber für Stoffe klingt vielversprechend - vor allem für die, die gerne und viel applizieren.

Patchwork leicht gemacht wird mit den Stoffstanzen der Firma Sizzix - allerdings nur, wenn man im Besitz einer so genannten Bigshot ist: einer Stanzmaschine, mit der man sowohl Papier als auch Stoff stanzen kann. Der Zuschnitt von passgenauen Quadraten oder anderen Formen geht damit wirklich schnell. Der Nachteil: Die Größen sind fix.

Nicht fündig geworden bin ich leider auf der Suche nach einer Zuschneidematte nach Maß. Mein Zuschneidetisch hat nämlich die in Nähkreisen weit bekannten Maße "DreiMalKallaxvonIkeaaneinandergeschraubt" - was zu groß für eine handelsübliche Schneidematte bedeutet, aber auch zu klein für zwei von ihnen. Wer kennt das Problem das zugegebenermaßen ein wirkliches Luxusproblem ist noch?

Zum Finale lass ich Euch noch das Motto von Tanja Cappell alias Frau Hölle da, das sie zur #creativeworld2019 ausgegeben hat. Für mehr kreatives Miteinander statt Gegeneinander. Getreu dem afrikanischen Sprichwort: Wenn du schnell gehen willst, dann geh alleine. Wenn du weit gehen willst, dann musst du mit anderen zusammen gehen. Daher:

#createdonthate


#snaplybackstage reloaded

Wikipedia hat nicht immer Recht. Denn in der Liste der Sehenswürdigkeiten von Au in der Hallertau fehlt eines ganz gewiss: Snaply! Zwei Standorte hat der Nähkram-Dealer mittlerweile in dem oberbayerischen 6000-Einwohner-Örtchen - und diese sind alles andere als gewöhnlich. Das Hauptquartier befindet sich nämlich in einem ehemaligen Autohaus. Und das Stofflager ist vor kurzem in die Räume eines früheren Supermarktes eingezogen. Wie außerordentlich praktisch das ist, davon konnte ich mich bei der Neuauflage von #snaplybackstage selbst überzeugen.

Das Snaplab - ein kreativer Rückzugsort in einem Container hinter dem Snaply-Hauptquartier.
Hier entwickelt das Snaply-Team neue Ideen und testet Produkte. 
Zwei Tage lang hinter die Kulissen des Familienunternehmens blicken, neue Produkte ausprobieren, ganz viele Blogger-Kollegen und Freunde wiedersehen oder endlich offline kennenlernen - all das ist #snaplybackstage. Nach der Premiere vor zwei Jahren wagte sich das Snaply-Team jetzt an eine Neuauflage. Und legte nochmals eine Schippe oben drauf.

Sandra von lila-lotta im Stoffparadies: knapp 30 Minuten Zeit hatten wir,
um eine Bestellung im Stofflager fertig zu stellen. 
Nicht nur die Veranstaltung #snaplybackstage ist gewachsen, auch das Unternehmen. Vor zwei Jahren zählte Snaply noch gut 30 Mitarbeiter. Mittlerweile beschäftigen die beiden Brüder Simon und Julian Hönnebeck ein Team von 55 Mitarbeitern. Aus einem Standort sind zwei geworden - und offensichtlich hat Snaply ein Faible für besondere Räumlichkeiten. Als wäre ein ehemaliges Autohaus als Firmenzentrale nicht schon außergewöhnlich genug, so hat man jetzt auch noch einen einstigen Supermarkt angemietet - und darin kurzerhand das gesamte Stofflager untergebracht.

Früher kutschierten damit die Kunden des HL-Supermarktes ihres Waren zur Kasse,
heute sausen die Snaply-Mitarbeiter damit durch das 1000 Quadratmeter große Stofflager. 

Die Kassen der einstigen HL-Filiale machten Platz für große Zuschneideplätze, und die Auslagen ersetzte man kurzerhand durch stabile Metall-Regale für die mehr als 6000 Stoffballen. Geblieben sind: die Einkaufswagen. Mit denen kurven die Snaply-Mitarbeiter jetzt tagtäglich durch die 1000 Quadratmeter große Fläche, und stellen Stoff-Bestellungen zusammen. Schont Rücken, macht gute Laune - und geht auch noch schnell. "Im Prozesse optimieren - da sind Julian und Simon echte Cracks", sagt Isah. Sie macht gemeinsam mit Daniela das Snaply-Quartett komplett.


Was die vier Snaplys eint: Sie kennen sich schon ewig - und sie schaffen es, Freundschaft, Familie und Business unter einen Hut zu bringen. Offizieller Firmenchef ist Simon. Er hat gemeinsam mit seiner Mutter Dagmar den Grundstein für das Unternehmen gelegt: Sie war auf der Suche nach Plastikdruckknöpfen, er fand einen Lieferanten - und zack, eroberten die ersten KamSnaps den deutschen Markt. Von Anfang an bei Snaply mit am Start ist Daniela. Sie lernte Simon vor vielen Jahren auf Mallorca kennen, wo die beiden als Event-Manager jobbten. Heute deichselt Daniela für Snaply das gesamte Online-Marketing. Auch Isah und Simon lernten sich einst über einen gemeinsamen Job - das Kellnern - kennen. Isah ist heute fester Bestandteil des Snaply-Teams und unter anderem für den Instagram-Feed verantwortlich. Und Julian? Der ist sogar mit Simon verwandt - sein Bruder stieg 2016 mit ins Unternehmen ein, und verkörpert genauso wie alle anderen die Haltung: "Lass uns das doch einfach mal machen!"


Dieses Motto galt auch für uns Kreativ-Blogger während der Workshops. Wir testeten uns zum einen bei Vlieseline durch die Produkte: Bügelten flexibles Nahtband auf, probierten Saumfix in verschiedenen Varianten aus und lernten diverse Gewebeeinlagen kennen. Guter Tipp, der mir bislang auch nicht bekannt war: Viele Vliese oder Einlagen lassen sich noch besser mit Hilfe eines feuchten Tuches aufbügeln.


So richtig angefixt bin ich von #makranäh - dem Aufnähen von dicken oder dünnen Kordeln auf Stoff. Mein #yeah auf Canvas war innerhalb von einer knappen halben Stunde genäht, und wird die Tage auf jeden Fall noch in einen lässigen Shopper verwandelt. Für alle, die das auch mal ausprobieren wollen: Im Snaply-Shop gibt es das komplette Starter-Set bestehend aus Anleitungsheft von Anke (cherrypicking), praktischer Pinzette und 50 Metern Baumwollkordel.


Ebenfalls neu bei Snaply: die Punchneedle. Zugegeben, beim Programmpunkt "Punch mit Daniela" dachte nicht nur ich zuerst an ein heißes Getränk. Aber von wegen - das punchneedlen ist das neue Sticken. Man kann ganz klassisch glatte Linien sticken. Oder aber flauschige Oberflächen schaffen. Mein Plan, einen Panda zu sticken, scheiterte sowohl an meiner Schnatterschnute als auch am strengen Zeitplan. Aber das Starter-Set liegt parat, und ich werde das unbedingt noch einmal ausprobieren.


Was die Snaplys auch echt gut können: FEIERN! Ein Teil des Stofflagers verwandelte sich abends in eine festliche Location. Mein Highlight waren ja die Kronleuchter, die Isah gezaubert hatte: an hölzernen Hulahoop-Reifen baumelten unzählige Lichterketten und tauchten den Vorraum des Stofflagers in wunderbares Licht.

Die Stimmung, die bei #snaplybackstage herrscht, lässt sich wirklich schwer beschreiben. "Wie Klassenfahrt", sagen die einen. "Total entspannt", sagen die anderen. "Unglaublich inspirierend", die nächsten. Was ich aber immer wieder am beeindruckendsten finde: Es ist eine große Gemeinschaft voller Wertschätzung der Arbeit und den Talenten der anderen gegenüber. Und neue Gesichter werden mit offenen Armen und interessierten Fragen empfangen und aufgenommen. Und nein, das ist nicht selbstverständlich. Bei #snaplybackstage lernt man voneinander und miteinander, plaudert ungeniert über noch unveröffentlichte Projekte, und schmiedet auch mal gemeinsam Zukunftspläne.


"Dabeisein ist alles" - was bei der Tombola am Sonntag eigentlich eine Niete sein sollte, entpuppte sich für mich wieder einmal zum Hauptgewinn. Denn diese #snaplybackstage-Crew, die ist etwas ganz Besonderes!

Danke für ein grandioses Wochenende! Danke für jede Begegnung, jeden Plausch, den kreativen Austausch - und 36 Stunden unter Menschen, die genauso ticken wie man selbst. Die nur in Socken nähen können, Klamotten einfach anfassen und Essen immer fotografieren müssen, ohne Ersatz-Akku das Haus nicht mehr verlassen, und wissen, dass #nähenverbindet mehr als ein Hashtag ist.

#regretnothing













Die wichtigsten Gründe für das Selbermachen. Oder: die h+h Cologne in Zahlen

Denke ich an die h+h Cologne 2018, dann schwirrt mir immer noch der Kopf! So voll wie dieses Jahr hab ich die Messe in den beiden Jahren zuvor nicht erlebt. Oder empfunden? Ich weiß es nicht - gefühlt glich die Messe immer einem Bienenstock. Fakt ist: Es kamen wieder rund 16000 Besucher aus 73 Ländern zum Hotspot der Handarbeitsszene in Köln. Mehr als 400 Aussteller - davon über 300 aus dem Ausland - zeigten an drei Tagen all das, was die HandmadeSzene in der kommenden Saison bewegen könnte. Und mitgebracht habe ich - wie jedes Jahr - nicht nur viele schöne Erinnerungen, sondern auch ein paar Zahlen und Fakten rund um unser liebstes Hobby, das Selbermachen:

Ganz große #pompomliebe am Stand von prym.

Fünf Tipps für den Besuch der h+h

Nächsten Freitag ist es wieder soweit: Köln wird zum Treffpunkt der Nähszene - denn am 23. März startet die h+h Cologne, die Fachmesse für Handarbeit und Hobby. Und längst ist die Messe nicht nur für viele Großhändler ein Pflichttermin. Auch wir Blogger kreuzen uns dieses Wochenende schon lange im Voraus dick und fett im Kalender an. Denn die h+h Cologne ist ein wunderbarer Ort um Neuheiten zu entdecken, um Geschäftskontakte zu knüpfen, zum Netzwerken und natürlich auch zum Wiedersehen vieler Kollegen und Freunde. Ich packe dieses Jahr zum dritten Mal meine Koffer, um mich in den Messetrubel zu stürzen. Wie bereite ich mich vor? Was plane ich vorab? Was mache ich heute anders als bei meiner Premiere vor drei Jahren? Ich hab gedacht, ich nehm Euch dieses Jahr einfach mal mit in meine Vorbereitungen - und vielleicht ist ja der ein oder andere hilfreiche Tipp dabei?


Das war sie – die #kreativ 2017 in Stuttgart

Der Stuttgarter Messeherbst und damit auch die #kreativ ist für mich so etwas wie ein Heimspiel. Ich wohne nur wenige Kilometer vom Messegelände entfernt - und so stürzte ich mich auch dieses Jahr wieder mitten hinein in den Trubel. Das ist übrigens nicht übertrieben: Denn mehr als 180000 Besucher wurden während des Messeherbstes in den riesigen Hallen vor den Toren Stuttgarts gezählt, die meisten davon am vergangenen Wochenende. Kein Wunder, vereint der Messeherbst doch zahlreiche Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen unter einem Eintrittsticket. Mein Fokus lag ganz klar auf der #kreativ - und ich hab' Euch nicht nur die Trends und meine persönlichen Messe-Highlights mitgebracht. Sondern auch die des kleinen Fräuleins. Und es war klar: Wir haben ganz unterschiedliche Favoriten!

Noch größer und noch internationaler: die h+h cologne 2017

Und sie boomt weiter, die Handarbeitsbranche! Kein Wunder, dass die internationale Fachmesse für Handarbeit und Hobby mit einem neuen Rekordergebnis geschlossen hat. Fast 16000 Besucher aus 75 Ländern kamen am Wochenende zur h+h nach Köln. Drei Tage lang wurden dort an mehr als 420 Ständen die Neuheiten und Trends der Handarbeitsbranche präsentiert. Konkret heißt das: Stoffe streicheln, Designs bewundern, neue Materialien testen und fühlen, Firmen entdecken, Kontakte knüpfen - und einen kleinen Blick in die Zukunft der Handarbeitsszene werfen. Drei Tage lang habe ich mich in den Messetrubel gestürzt. Heimgekehrt bin ich nicht nur mit tollen Erinnerungen - im Gepäck hab' ich vor allem auch ein paar interessante Zahlen und Fakten rund um unser Lieblingshobby.

Ein Besuch in KamSnapHausen #snaplybackstage

Ein Plastik-Druckknopf aus vier Teilen - das ist der Verkaufsschlager von Snaply Nähkram: Die KamSnaps sind heute aus der Nähwelt nicht mehr wegzudenken. Müssen sie doch nicht mühsam angenäht, sondern können einfach eingedrückt werden. Den deutschen Markt erobert haben die kleinen Knöpfe von einem 6000-Einwohner-Dorf aus in Oberbayern. In Au in der Hallertau steht die Firmenzentrale von Snaply - und ich hab am Wochenende bei #snaplybackstage hinter die Kulissen des Familienunternehmens geblickt.

Nähen ist und bleibt Trend: Rückblick auf die h+h cologne

399 Aussteller aus 43 Nationen, fast 15000 Besucher aus 68 Ländern, Stoffe über Stoffe, Farben über Farben, Trends und Innovationen, bekannte und neue Gesichter: das ist die h+h cologne - die große Fachmesse für Handarbeit und Hobby, die am Wochenende in Köln statt fand. Das angestaubte Image, das Handarbeit vor ein paar Jahren noch hatte, ist längt passé. Heute ist handmade hip. Große Überraschung? Nicht wirklich.  Aber: Die Zahlen, die sind wirklich beeindruckend. Ein paar davon hab ich Euch von der Messe mitgebracht - und ganz viele Fotos.