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Die Katze, Mary Poppins und ich

Darf ich mal? Diese Frage - gepaart mit dem direkten Griff zum Stoff eines Kleidungsstückes - bin ich durchaus gewohnt. Kein Nähtreff, bei dem man sich nicht gegenseitig an Kragen, Saumkante oder Ärmel geht, um das Rohmaterial eines Kleidungsstückes zu fühlen. Aber mit meinem neuen Cardigan passiert mir das auch im Alltag. Bei der Arbeit. An der Supermarktkasse. Abends im Bistro. Selten zieht ein selbst genähtes Kleidungsstück so viel Interesse auf sich - denn am liebsten ist es mir, wenn man gar nicht sieht, dass es handmade ist. Aber dieser Cardigan ist wohl alles andere als gewöhnlich. Oder besser das Material, aus dem er gemacht ist. Und meine Antwort ist das ebenso: "Gestatten, das ist die Katze!"

_Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Stoff wurde mir für das Nähen eines Designbeispiels zur Verfügung gestellt._

Natürlich musste keine einzige echte Katze ihr Leben für meinen Cardigan lassen. Aber diesen Arbeitstitel hat der Stoff - außen FakeFur in beige und innen grauer Sweat - unter uns hilco-Designnähern bekommen. Und er hat mich nicht davon abgehalten, ihn zu vernähen. Im Gegenteil: Ich hatte gleich den Susanne Cardigan mit den großen, aufgeschlagenen Taschen von Marte (compagnieM) im Kopf. Um der legeren Innenseite aus Sweat gerecht zu werden,  hab ich die Kanten  an der Vorderseite nur mit der Overlock versäubert. An den Armabschlüssen kam dann der #nähmonk durch, und ich hab doch einmal umgeschlagen und gesäumt.



Als Kombi gab's ein legeres Winterkleid aus Viskose im Retro-Look dazu. Ich mag das Muster, das aus der Nähe ganz anders wirkt als von fern, und das sich mit vielen Farben kombinieren lässt. Und was das jetzt alles mit Mary Poppins zu tun hat? Ich sag nur: Deadline für die Fotos und Regen. Nicht nur tröpfchenweise. Sondern in Schnüren. Da musste ich den Schirm als Accessoires einfach irgendwie aufs Foto schmuggeln...


#ineveryjobitmustbedonethereisanelementoffun













Eine Sommerliebe

Ganz still und heimlich hat sie sich in diesem Sommer immer mehr in meinen Kleiderschrank geschlichen: die Farbe Grün. Erst war da diese Hose in pastelligem Lindgrün. Dann das Shirt in schwarzwaldtannengrün. Und  zuletzt zog auch noch ein bodenlanges Shirtkleid ein - laut Artikelbeschreibung im Farbton "chilled green". Luftigster Kandidat all dieser Neuzugänge ist aber meine selbstgenähte Bluse. Aus herrlich leichter Viskose. Perfekt für einen Sommer wie diesen.


Ich konnte einfach nicht anders: Als hilco seinen Designnähern vor ein paar Wochen die neue Frühjahr-Sommer-Kollektion 2019 präsentiert hat, und ich mich durch gut 400 Stoffe für die Damen klickte, blieb ich sofort bei dieser Viskose hängen. Ich sah sie direkt vor mir - meine neue Bluse. Wenige Wochen später hing sie fertig in meinem Nähzimmer. Am längsten dauerte? Das Säumen.


Denn ich wollte an den sichtbaren Kanten innen keine sichtbaren Nähte, auch keine Overlock- oder Covernaht. So habe ich den Saum an den Ärmeln und am unteren Ende zweimal umgeschlagen, sauber gebügelt, und dann mit einem Geradstich gesäumt - genau wie bei meinen gekauften Blusen ähnlicher Art. Der Ausschnitt ist mit einem Beleg versäubert, da hab ich mich ganz ans Schnittmuster FrauMia von schnittreif gehalten.


Florale Muster spielen in der Frühjahr/Sommer-Kollektion 2019 von hilco eine große Rolle. Seit heute können Fachhändler den Sommer 2019 auf Stoff vorbestellen, in die Läden kommen die Designs dann im kommenden Frühjahr. Wenn ihr mehr von der Kollektion sehen wollt, klickt Euch doch mal zur facebook-Seite von hilco - dort gibt's einen kleinen Video-Einblick.


Grüne Bluse auf grüner Obstwiese? Funktioniert das? Und wie - vor allem, wenn man so eine tolle Fotografin wie Anja von aennisews an seiner Seite hat! Danke für die tollen Bilder!













Da ist er endlich - DER Blouson!

Wer kennt sie noch? Die Fernsehsendung "Was bin ich?", die in den 80ern über die Fernsehbildschirme flimmerte. Anhand einer typischen Handbewegungen mussten die Quiz-Gäste den Beruf des Stargastes erraten. Und ja - ich würde heute wohl für diese typische Handbewegung unter anderem mein Handy zücken, und darauf rum tippen. Zum Glück findet mein Beruf nicht komplett im Internet statt, und ich lasse meine Finger auch noch lieber über die Computertastatur als über das Handydisplay flitzen. Aber: Ich mag das Foto. Dabei geht's heute weder ums Handy noch um meine Fingernägel. Es geht um den Blouson, den ich auf dem Bild trage. Nicht um irgendeinen Blouson, sondern DEN Blouson genauer gesagt. Meinen Messe-Blouson, den ich extra für die h+h Cologne genäht und dort auch das erste Mal getragen habe.